DE454996C - Vorrichtung zum Verteilen der Ladung in verdeckten Schiffs- oder aehnlichen Raeumen - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen der Ladung in verdeckten Schiffs- oder aehnlichen Raeumen

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DE454996C
DE454996C DEST40532D DEST040532D DE454996C DE 454996 C DE454996 C DE 454996C DE ST40532 D DEST40532 D DE ST40532D DE ST040532 D DEST040532 D DE ST040532D DE 454996 C DE454996 C DE 454996C
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DEST40532D
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Allgemeine Transportanlagen GmbH ATG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/22Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of conveyers, e.g. of endless-belt or screw-type

Description

  • Vorrichtung zum Verteilen der Ladung in verdeckten Schiffs- oder ähnlichen Räumen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beladen und Entladen von Schiffs- oder ähnlichen Räumen, vermittels deren das Ladegut derart in dem zur Verfügung stehenden Laderaum bewegt wird, daß einerseits bei der Beladung eine vollkommene Ausnutzung des Raumes ermöglicht wird und anderseits für die Verteilung und Zubringung des Ladegutes von und zu dem die Abgabe oder Aufnahme bewirkenden Transportgerät (Greifer, Plattform o.dgl.) besondere Arbeitskräfte nicht benötigt werden.
  • Das bisher übliche Verfahren der Be- und Entladung von Schiffs- oder ähnlichen v erdeckten Räumen ist als unwirtschaftlich zu bezeichnen. Der zur Verfügung stehende Laderaum wird z. B. bei Schüttgut nicht voll ausgenutzt. Das Schüttgewicht legt sich unter dem natürlichen Böschungswinkel in den Laderaum, wobei die Räume über dein Böschungswinkel frei bleiben. Bei der Entladung von Stückgut werden zur Verteilung und Stapelung eine große Anzahl Arbeitskräfte benötigt, wodurch hohe Arbeitslöhne verursacht werden und außerdem Zeitverluste entstehen. So werden beispielsweise beim Entladen eines Kohlenschiffes für das Heranbringen der Kohle an die Fördervorrichtung (Greifer o. dgl.) 4.o bis So Arbeiter benötigt. Außer den bereits erwähnten hohen Kosten für Arbeitslöhne entstehen bei diesem Verfahren durch Zeitverluste auch erhebliche Mehrkosten an Liegegeldern. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die in verdeckten Schiffsladeräumen längs- und querverfahrbaren sowie in der Höhenrichtung verstellbaren Fördermittel beim Beladen zum Verteilen des Ladegutes im Laderaum, beim Entladen als Zubringer verwendet werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung beim Beladen des Schiffes mit Schüttgut, Abb. a einen Grundriß und Abb. 3 die Vorrichtung zum Beladen und Stapeln von Stückgut.
  • Es bedeuten a die auf beiden Seiten längs des Laderaumes angeordnete Fahrbahn, auf der miteinander verbundene Fahrwerke b sich bewegen. Zwischen den Verbindungen c, cl ist ein Flanschenfahrwerk d angeordnet, das quer zur Fahrbahn a verfahrbar eingerichtet ist. An dem Fahrgestell d ist ein Fördermittel e (Kratzer, Band, Bagger o. dgl.) heb-und senkbar angeordnet. Die Winde ist mit geteilter Windentrommel sowie mit Kupplung ausgerüstet, so daß das Fördermittel e beliebig schräg eingestellt werden kann. Falls erwünscht, kann die Anordnung des Fördermittels e an dem Fahrgestell d auch um einen Königszapfen schwenkbar getroffen werden.
  • Der Vorgang beim Beladen, z. B. eines Schiffes mit Schüttgut (Abb. i), spielt sich wie folgt ab: Das Schüttgut wird durch Greifer o. dgl. durch die Luke h in den Schiffskörper hereingeführt und durch selbsttätiges Öffnen des Greifers entladen. Dies erfolgt, bis das Schüttgut eine bestimmte Höhe erreicht hat; dann wird der Kratzer e o. dgl. angesetzt, der die Verteilung nach - den Räumen durchführt, in die das Schüttgut von selbst nicht rutscht. Durch beliebiges Längs-und Querverfahren sowie Anheben des Kratzers e o. dgl. wird nach und nach der zur Verfügung stehende Laderaum mit Schüttgut angefüllt, so daß eine vollkommene Ausnutzung des Raumes gewährleistet ist.
  • Das Entladen des Schüttgutes erfolgt einfach dadurch, daß die Bewegungsrichtung des Förderers e geändert wird und der Förderer nunmehr das Gut nach der Luke h zu fördert, so daß es dort von dem Greifer aufgenommen werden kann. Dem Fortschreiten der Entladung entsprechend wird der Förderer gesenkt und verfahren.
  • Eine weitere vorteilhafte Verwendung der Vorrichtung bietet sich bei der Beladung und Entladung von Schiffen mit Stückgütern (Abb.3). Der Arbeitsvorgang ist an sich derselbe, wie vorstehend beschrieben. An Stelle des Greiferbetriebes erfolgt das Absetzen und Aufnehmen der Stückgüter in den oder aus dem Schiffskörper durch entsprechende Mittel (Plattform o. dgl.). Als 'Transportmittel wird zweckmäßig ein Bandtransporteur gewählt. Von besonderem Vorteil ist bei der Bewegung von Stückgütern die Einrichtung deshalb, da sie gleichzeitig auch als Stapler verwendet werden kann, so daß besondere Stapelgeräte erübrigt werden.
  • Außer für Schiffsbe- und -entladung kann die Erfindung auch in anderen verdeckten Räumen, beispielsweise Kellerräumen oder ähnlichen Lagerräumen, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verteilen der Ladung in verdeckten Schiffs- oder ähnlichen Räumen mittels längs- und querverfährbarer sowie in der Höhenrichtung verstellbarer Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, ' daß diese Fördermittel beim Beladen zum Verteilen des Ladegutes im Laderaum, beim Entladen als Zubringer verwendet werden.
DEST40532D 1926-01-27 1926-01-27 Vorrichtung zum Verteilen der Ladung in verdeckten Schiffs- oder aehnlichen Raeumen Expired DE454996C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016149B (de) * 1954-04-09 1957-09-19 Legrand Pierre Einrichtung zur Lagerung bzw. Handhabung von Schuettgut in Schiffsraeumen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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