DE406009C - Verfahren zum Anschuetten von Halden - Google Patents

Verfahren zum Anschuetten von Halden

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DE406009C
DE406009C DEB107291D DEB0107291D DE406009C DE 406009 C DE406009 C DE 406009C DE B107291 D DEB107291 D DE B107291D DE B0107291 D DEB0107291 D DE B0107291D DE 406009 C DE406009 C DE 406009C
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Germany
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conveyor
heaps
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shoveling
procedure
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Expired
Application number
DEB107291D
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English (en)
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Adolf Bleichert and Co AG
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Adolf Bleichert and Co AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Description

  • Verfahren zum Anschütten von Halden. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufschütten von Halden mittels eines ortsveränderlichen Förderers, wobei das Haldenmaterial von -der Aufgabestelle durch eine wagerechte Förderstrecke mehreren winklig zueinander stehenden und ansteigenden Förderstrecken zugeführt wird. Zweck ,der Erfindung ist, bei einer fortschreitenden Anschüttung mehrere Beschüttgipfel zu bilden, die sich derart ergänzen, daß eine Halde von möglichst großer Breite entsteht.
  • Für das Anschütten von Halden sind die verschiedenartigstenVerfahren bekannt, ,die im allgemeinen das Gemeinsame haben, daß man das Material dem Haldenplatz durch ein Fördermittel, z. B. Lokomotivförderung, eine Drahtseilbahn, eine Bandstrecke, eine Kettenbahn o. dgl., in einer gewissen Höhe zuführt, so daß durch Entleeren der Transportgefäße am Ende der Bahn sich die Halde als einfacher Schüttkegel bildet. Wenn der auf diese Weise bestreichbare Raum gefüllt ist, so muß die Bahn verlängert und unter Umständen erhöht werden, was zu unliebsamen, zum Teil längeren Betriebsunterbrechungen führt. Ferner sind Verfahren zum Anschütten von Halden bekannt, bei denen durch entsprechende Anordnung eines Förderbandes o. dgl. die Haldenanschüttung an der von der Materialzuführungsstelle am weitesten entlegenen Stelle des Haldenraumes beginnt. Diese haben aber den Nachteil, daß mit dem Förderer nur immer eine verhältnismäßig schmale Grundfläche angeschüttet werden kann. Die Anschüttung einer breiten Grundfläche erfordert demnach ein öfteres Verschieben und Verändern der Aufstellung des Förderers. Dabei muß ebenfalls j edesmal der Betrieb unterbrochen werden, wodurch Kosten und sonstige Aufwendungen entstehen.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Sie ist in der Zeichnung in Abb. i im Aufriß, in Abb. 2 im Grundriß und in Abb. 3 im Seitenriß dargestellt. Das Schüttgut wird dem Förderer durch einen. Fülltrichter a zugeführt und von hier durch ein in der Hauptsache wagerechtes. Förderband b gleichzeitig mehreren winklig zueinander stehenden und ansteigenden Förderbändern c, cl, c2 zugeführt und durch diese auf den Haldenraum angeschüttet. Die Anschüttung beginnt an der der Fördergutaufgabestelle am weitesten entlegenen Stelle des zukünftigen Haldenraumes. Die erforderliche Schütthöhe wird durch entsprechende Längen -der geneigten Förderbänder o. dgl. c, cl, cl erreicht und von vornherein bis zur endgültigen Höhe geführt. Die Förderbänder b und c sind durch den Turm d, der die Bänder c in ihrer geneigten Lage hält, zu einem gemeinsamen Ganzen vereinigt; der Turm ist auf einem ,Schienenstrang e oder als Raupenschlepper verfahrbar angeordnet. Auf dem Schienenstrang bewegt sich der Förderer nach rückwärts, der Aufgabestelle des Fördergutes zu, wobei er in der aus dem Grundriß (Abb.2) und dem Seitenriß (Abb.3) erkennbaren Weise einen Geländestreifen beschickt. Das wagerechte Förderband b muß der Länge dieses Streifens entsprechen und sich beim Rückwärtsfahren des Förderers unter dem Aufgabetrichter a hindurch nach rückwärts verschieben können. Nach Beendigung der Arbeit in diesem Streifen wird der Förderer um ein entsprechendes Stück nach der Seite versetzt und beginnt seine Tätigkeit von neuem. Die einzelnen Teile des Förderers, die in der vorstehenden Beschreibung als Bänder bezeichnet waren, können selbstverständlich auch durch andere Fördermittel, z. B. Förderrinnen, -schnecken, Becherketten, Druckluft o. dgl., ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Verfahren zum Anschütten von Halden mittels eines ortsveränderlichen Förderers, wobei -das Anschütten an der der Zuführungsstelle des Fördergutes am weitesten entlegenen Stelle des Haldenraumes beginnt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergut von .der Aufgabestelle durch eine wagerechte Förderstrecke winklig zueinander stehenden und ansteigenden Förderstrecken zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die äußeren geneigten und anderseits die wagerechte und alle geneigten Band- o. dgl. Strecken des Förderers sich gegenseitig im Gewicht ausgleichen, so daß,der Förderer ohne Anwendung toter Lasten standfest ist.
DEB107291D 1922-11-22 1922-11-22 Verfahren zum Anschuetten von Halden Expired DE406009C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027593B (de) * 1953-05-07 1958-04-03 Miag Muehlenbau An einem Schwemmkanal und Fahrweg entlang verfahrbare Foerdereinrichtung zur Beschickung eines Lagerplatzes mit Holzknueppeln od. dgl. Rundgut
US3472357A (en) * 1966-07-07 1969-10-14 Schade Maschf Gustav Scraper conveyor apparatus
AT501191B1 (de) * 2005-01-07 2007-04-15 Aumund Foerdererbau Gmbh & Co Anlage zum einspeichern und ausspeichern von schüttgut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1027593B (de) * 1953-05-07 1958-04-03 Miag Muehlenbau An einem Schwemmkanal und Fahrweg entlang verfahrbare Foerdereinrichtung zur Beschickung eines Lagerplatzes mit Holzknueppeln od. dgl. Rundgut
US3472357A (en) * 1966-07-07 1969-10-14 Schade Maschf Gustav Scraper conveyor apparatus
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