DE451352C - Vorrichtung zur UEbertragung des Haltsignals auf fahrende Zuege - Google Patents

Vorrichtung zur UEbertragung des Haltsignals auf fahrende Zuege

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DE451352C
DE451352C DES69552D DES0069552D DE451352C DE 451352 C DE451352 C DE 451352C DE S69552 D DES69552 D DE S69552D DE S0069552 D DES0069552 D DE S0069552D DE 451352 C DE451352 C DE 451352C
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DE
Germany
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stop
signal
transmitting
wire
stop signal
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Expired
Application number
DES69552D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. OKTOBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Vorrichtung zur Übertragung des Haltsignals auf fahrende Züge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1925 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur | Übertragung des Haltsignals auf fahrende Züge derjenigen Art, bei dem von dem Streckensignal, sobald es auf »Halt« geht, ein Anschlag in die Bahn eines zweiten Anschlages gebracht wird, der an einem Fahrzeug des Zuges angebracht ist und der bei der Berührung des Streckenanschlages umgelegt wird und dann eine Signalvorrichtung auslöst. Mit derartigen
ίο Einrichtungen gemachte Erfahrungen waren zufriedenstellend, aber abhängig von der sorgfältigen Einstellung der Betriebsteile. Schwierigkeiten machte dabei namentlich der Umstand, daß der Zug sich mit ganz verschiedener Geschwindigkeit an der Signalstelle bewegt, so daß bei langsamer Fahrt unter Umständen die Signalvorrichtung versagen oder bei sehr großer Geschwindigkeit entzweigeschlagen werden kann, in welch beiden Fällen die Signalgebung versagt hat. Aus diesem Grunde hat man bereits das Anschlagorgan des Zuges als einen in der Ruhelage federnden starren Körper ausgebildet, der durch Federn elastisch um seine Achse schwingbar befestigt war. Hierbei können aber Witterungseinflüsse, besonders Vereisung, die Bewegungsmöglichkeit des Organs stören, und bei einer eventuellen Beschädigung des Organs durch heftigen Anschlag war eine Wiederinbetriebsetzung nicht möglich.
Gemäß der Erfindung wird der Anschlag aus einem leichten, rutenartigen und in sich elastischen Körper gebildet, der infolge seiner Schmiegsamkeit und des völligen Fehlens von Achsen, Lagern u. dgl. keinerlei Betriebsstörungen ausgesetzt ist und auch bei Zerstörung ohne Mühe sofort während der Fahrt ausgewechselt werden kann.
In den Abb. 1 und 2 ist der neue Anschlag in Verbindung mit einer Auslösevorrichtung in offener und blockierender Stellung des Streckensignals gezeigt. Abb. 2 veranschaulicht den Anschlag in Seitenansicht.
*) Van dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Schmidt in Berlin- Wilmersdorf.
In Abb. ι ist neben der von der Lokomotive ι befahrenen Strecke 2 ein Signalmast 3 aufgestellt, dessen Signalarm 4 in einer der bekannten Weisen, beispielsweise durch einen Drahtzug 5, eingestellt wird. Über den Gleisen 2 ist zwischen Masten 6, deren einer in der Abb. 1 dargestellt ist, ein Spannungsseil 7 angebracht, das eine Rolle 8 trägt. Über diese ist ein Draht 9 geführt, der mit einem Antriebshebel 10 des Signalarmes 4 oder in sonstiger Weise mit dem Antrieb für diesen derart verbunden ist, daß bei der Fahrtstellung dieses Armes der Draht 9 angezogen, bei der Haltstellung nachgelassen wird. Unterhalb des Spannseils 7 ist ein weiterer Draht 11 gespannt, der ebenfalls an den Mastenö befestigt und im übrigen an dem freien Ende 12 des Drahtes 9 derart aufgehängt ist, daß je nach der Stellung des Signalarmes der Punkt 12 höher oder tiefer als der Befestigungspunkt an dem dem Signal zunächst angeordneten Mast 6 liegt. Die Befestigung des Seiles 11 an diesen Mast erfolgt dabei mittels Hebels 13, auf dessen Achse ein Zahnrad 14 angeordnet ist, das mit einem zweiten Zahnrad 15 in Eingriff steht. Dieses ist ebenfalls mit einem Hebel 16 versehen, der an dem Draht 9 angelenkt ist. Diese Zahnräder und Hebel sind derart angeordnet, daß bei der Hin- und Herbewegung des Drahtes 9 der Befestigungspunkt des Drahtes 11 an dem Hebel 13 sich in dem umgekehrten Sinne bewegt als dessen äußerer Unterstützungspunkt 12. Es wird demzufolge für einen auf Rollen 17 gelagerten Anschlagbügel 18 eine schräge Bahn gebildet, die bei der Haltestellung des Signals sich nach dem Punkt 12, bei der Fahrtstellung nach dem Mast 6 zuneigt, so daß der Anschlagbügel 18 in oder außerhalb der Bahn eines an der Lokomotive ι befestigten Anschlages 20 steht. Die von dem Bügel 18 durchlaufene Strecke ist in nicht dargestellter Weise abgedeckt, um dessen Wirksamkeit unabhängig von Witterungseinflüssen zu machen.
Der an der Lokomotive angeordnete Anschlag 20 besteht aus einem rutenartig gestalteten Stahlbügel, der in einem an der Lokomotive befestigten Köcher 21 eingesteckt ist. An dem der Fahrtrichtung abgekehrten freien Ende dieses Bügels ist mittels einer Feder 22 ein Draht oder eine Schnur 23 befestigt, die mit dem einen Ende eines Doppelhebels 24 verbunden ist, dessen anderes Ende unter der Einwirkung einer Feder 25 steht und deren Zugkraft geringer als diejenige des Drahtbügels 20 ist. Der Hebel 24 ist mit einer Batterie 32 leitend verbunden, in deren Stromkreis ein Alarmwecker 26 und eine Lampe 27 sowie ein Arbeitskontakt 28 liegen. Es sind in der Abbildung nicht dargestellte Vorrichtungen vorgesehen, mittels deren der Stahlbügel 20 stets mit Bezug auf die Fahrtrichtung selbsttätig richtiggestellt wird. Beispielsweise ist der Köcher 21 drehbar gelagert und mit dem Schiebersteuerungsgetriebe der Lokomotive gekuppelt.
Sobald der elastische Drahtbügel 20 bei einem blockierenden Streckensignal gegen den Anschlag 18 antrifft, biegt er sich um, so daß der Draht 23 gelockert wird; dann legt die Feder 25 den Hebel 24 um und gegen den Kontakt 28, so daß der Stromkreis der Signalvorrichtung geschlossen wird und diese in Wirksamkeit tritt. Das Kontaktende des Hebels 24 tritt dabei hinter eine Sperrklinke 30, so daß der Stromkreis geschlossen bleibt, bis mittels eines Auslösers 31 der Hebel 24 wieder freigegeben wird und in seine Normallage zurückkehren kann.
Infolge der elastischen Ausbildung sowohl des Anschlagbügels 20 als auch des Streckenanschlages 18 ist die Einwirkung auf die Kontakteinrichtung eine sehr sichere, und zwar bei den verschiedensten Geschwindigkeiten des Zuges. Selbst für den Fall, daß bei einer unvorhergesehen großen Geschwindigkeit der Anschlagbügel zerschlagen werden sollte, kommt die Signalvorrichtung zur Wirkung, so daß für jeden Fall absolut Sicherheit besteht, wenn ein blockierendes Signal überfahren wird.
Anstatt der dargestellten Anordnung kann in der häufig üblichen Weise auch eine Signaleinrichtung mit Ruhestrombetrieb verwendet werden, wobei an der- von dem Anschlagbügel beeinflußten Kontakteinrichtung der Stromkreis eines Ruhestromrelais unterbrochen wird, bei dessen Abfall der Signalstromkreis sich schließt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Übertragung des Haltsignals auf fahrende Züge, bei der ein beweglicher, eine Signaleinrichtung auf dem Fahrzeug steuernder, diese in der Ruhestellung federnd haltender Fahrzeuganschlag mit einem oberhalb des Bahnkörpers angeordneten, bei auf »Halt« stehendem Streckensignal in die Bahn des Fahrzeuganschlages gebrachten Streckenanschlag zusammentrifft, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeuganschlag aus einem leichten, rutenartigen, in sich elastischen Körper (20) besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES69552D 1925-04-07 1925-04-07 Vorrichtung zur UEbertragung des Haltsignals auf fahrende Zuege Expired DE451352C (de)

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