DE330663C - Fuehrungseinrichtung fuer Eisenbahnwagen an Ablaufbergen - Google Patents
Fuehrungseinrichtung fuer Eisenbahnwagen an AblaufbergenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
- B61J3/04—Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
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Description
AUSGEGEBEN AM 20. DEZEMBER 1920
Bei den bekannten Führungseinrichtungen für Eisenbahnwagen beim Ablaufbetrieb erfolgt
die zwangläufige Führung der ablaufenden Wagen dadurch, daß neben dem Ablaufberg
auf besonderer Fahrbahn Hilfswagen fahren, ■ welche durch einen Seilzug mit der richtigen
AblaufgeEchwindigkeit bewegt werden. Diese Hilfswagen tragen einen Führungsarm, der mit
den ablaufenden Wagen verbunden wird. Da
ίο die Ablaüfgeschwindigkeit der einzelnen Wagen
aus verschiedenen Gründen innerhalb weiter Grenzen schwankt, so muß der Führungsarm
sowohl ziehend wie auch drückend auf die Wagen einwirken können. Dementsprechend
muß die Verbindung zwischen Führungsarm J und Wagen die Übertragung von Zug- und I,
Druckkräften zulassen. Eine solche Verbin-1; dung erfordert ziemlich verwickelte Einrichtungen,
wie bewegliche Greif klauen o. dgl., und die Herstellung der Verbindung, die ja er-,
folgen muß, während der Eisenbahnwagen sich bereits in Bewegung befindet, stellt an die
Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes große Anforderungen; selbsttätig läßt sie sich überhaupt
nicht einrichten.
Nach der Erfindung wird die Aufgabe, die ; Eisenbahnwagen während des Ablaufes ent- ;
weder zu drücken oder zurückzuhalten, ohne ι jede Kupplungseinrichtung zwischen den Führungsgliedern
und den Eisenbahnwagen in sehr : einfacher Weise dadurch gelöst, daß man zwei
Führungsarme, die an besonderen Hilfswagen befestigt sind, in der Weise verwendet, daß je
ein Führungsarm am vorderen und am hinteren Ende jedes ablaufenden Eisenbahnwagens be- [
nutzt wird. Wenn die beiden Hilfswagen nämlich sich mit dem Seil gekuppelt haben,
so ist ihr gegenseitiger Abstand unverrückbar festgelegt, und die beiden Führungsarme brauchen
daher nicht mit den Eisenbahnwagen gekuppelt zu werden, sondern es genügt, wenn sie lose vor und hinter dem Wagen stehen,
und ihn dadurch gewissermaßen eingrenzen. Muß der Wagen gedrückt werden, so tritt der
hintere Führungsarm, und muß der Wagen zurückgehalten werden, so tritt der vordere
Führungsarm in Wirksamkeit.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 einen Aufriß der ganzen Anlage, und Fig. 2 in größerem Maßstäbe einen
Querschnitt durch die Führungseinrichtung.
Neben dem Ablaufberg 1 liegt in bekannter
Weise ein Führungsgleis 2 für die Hilfswagen, welche durch ein endloses Seil 3 bewegt werden.
Die Hilfswagen 4 bestehen aus einem Fahrgestell und dem Führungsglied 5, welches
an seinem freien Ende eine Art Pufferteller β trägt. Je zwei Hilfswagen 4 sind durch ein
Seil 7 miteinander verbunden; dieses Seil ist entweder an einem oder an beiden Hilfswagen
an einer Seiltrommel befestigt, welche durch Federkraft die Neigung hat, das Seil immei
ganz aufzuwickeln. Überläßt man also zwei derartige Hilfswagen sich selbst, so werder
sie durch die Spannung des Seiles immer dichi aneinandergezogen. Der Führungsarm 5 lsi
an dem Hilfswagen 4 mittels der· wagerech
liegenden Achse 8 schwenkbar gelagert.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende
Claims (1)
- Wenn ein Eisenbahnwagen auf dem Scheitel ! des Ablaufberges abgedrückt wird, so wirft f der Bedienungsmann, welcher ein Hilfswagen- i paar vor sich hat, den Führungsarm des in ■ der Fahrtrichtung vorn, liegenden Hilfswagens nach innen um' und hält den anderen Hilfswagen fest. Der ablaufende Eisenbahnwagen* stößt dann mit seinem Puffer gegen den Teller des in die Fahrbahn hineinragenden Führungsarmes und zieht den zugehörigen Hilfswagen mit, wobei sich das Seil 7 von seiner Trommel abzieht. Ist der Eisenbahnwagen bei dem~ Bedienungsmann mit seinem hinte:en Ende angekommen, so wird der Führungsarm des zweiten Wagens nach innen uirgeworfen und der zweite Wagen losgelassen, Infolge der Spannung im Seil 7 legen sich die Führurrgs- ' arme der beiden Hilfswagen vorn und hinten fest gegen die Puffer des Eisenbahnwagens, und die Hilfswagen werden mitbewegt. Die Kupplung der Hilfswagen mit ihrem Bewegungsseil 3 erfolgt dann in bekannter Weise selbsttätig, sobald die Geschwindigkeit des ablaufenden Wagens beginnt, die Geschwindigkeit" des Seiles zu übersteigen.Wie^ aus dieser Darstellung des Arbeitsganges ersichtlich ist, sind die Vorgänge so einfach, daß sie selbst bei geringster Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes unbedingt richtig ausgeführt werden müssen. Das Herumweifen der Führungsarme kann auch vom Eisenbahnwagen, z. B. durch Auflaufen auf Druckschienen, selbsttätig bewirkt werden.Patext-Anspruch:Führungseinrichtung für Eisenbahnwagen an Ablaufbergen unter Benutzung von Hilfswagen, die auf einer besonderen Bahn geführt werden und mit einem ein- und ausrückbaren Führungsarm versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung jedes ablaufenden Eisenbahnwagens oder jeder ablaufenden Wagengruppe zwei Hilfswagen, und zwar je einer am vorderen bzw. hinteren Ende, verwendet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330663T | 1918-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330663C true DE330663C (de) | 1920-12-20 |
Family
ID=6191809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918330663D Expired DE330663C (de) | 1918-11-19 | 1918-11-19 | Fuehrungseinrichtung fuer Eisenbahnwagen an Ablaufbergen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330663C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190490B (de) * | 1962-01-05 | 1965-04-08 | Ernst Garbers Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Automatisieren des Ablaufvorganges in Rangierbahnhoefen |
| DE1225692B (de) * | 1964-08-22 | 1966-09-29 | Ernst Garbers Dr Ing | Einrichtung fuer ein Verfahren zum Automatisieren des Ablaufvorganges in Rangierbahnhoefen |
-
1918
- 1918-11-19 DE DE1918330663D patent/DE330663C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190490B (de) * | 1962-01-05 | 1965-04-08 | Ernst Garbers Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Automatisieren des Ablaufvorganges in Rangierbahnhoefen |
| DE1225692B (de) * | 1964-08-22 | 1966-09-29 | Ernst Garbers Dr Ing | Einrichtung fuer ein Verfahren zum Automatisieren des Ablaufvorganges in Rangierbahnhoefen |
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