DE45095C - Holz-Stemmmaschine mit allmäliger Veränderung der Hubhöhe - Google Patents
Holz-Stemmmaschine mit allmäliger Veränderung der HubhöheInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/02—Driving main working members
- B23Q5/027—Driving main working members reciprocating members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
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- B27F5/02—Slotting or mortising machines tools therefor
- B27F5/10—Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chisel cutters, e.g. hollow chisel cutters equipped with drills
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
vormals L. SENTKER in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. April 1888 ab.
Diese Holz-Stemm-Maschine hat den Zweck,
den Meifsel während der Arbeit der Maschine allmälig in das Holz zu senken, d. h. sein
alternirendes Spiel allmälig zu vergröfsern, um, besonders beim Beginn des Stemmens, zu
starker Beanspruchung von Werkzeug und Arbeitsstück vorzubeugen. Das Senken des Meifsels wird durch den Fufs des Arbeiters,
der keinem Rückstofs des arbeitenden Werkzeuges ausgesetzt ist, hervorgebracht.
In beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht derselben,
Fig. 2 die Vorderansicht bei kleinstem Spiele des Meifsels, und
Fig. 3 die Vorderansicht bei gröfstem Spiele des Meifsels.
Die mit Festscheibe b und Losscheibe b1
versehene Antriebswelle α trägt am Ende eine mit Zapfen d versehene Kurbelscheibe c. Der
Zapfen d ist in dem Stein e gelagert, welcher sich in einem Schlitz des Hebels f verschieben
läfst. Das obere Ende des Hebels / ist durch Stifte q mit der Lenkerstange r verbunden,
welche durch die gerade geführte Stange s mit dem Schlitten t des Meifsels u in Verbindung
gebracht ist.
Das untere Ende des Hebels f dreht sich auf dem Zapfen g des Schneckenradsectors h,
der seinerseits um den an dem Gestell der Maschine befestigten Zapfen i drehbar ist. In
den Schneckenradsector h greift die auf die Welle I festgekeilte Schnecke k ein, während
zwei gleiche, jedoch entgegengesetzt gerichtete konische Zahnräder m und m1 sich auf Welle /
lose drehen. Zwischen den Rädern m und m1
sitzt, mit Nuth und Feder in der Längsrichtung von Welle / verschiebbar, der Reibungsdoppelkonus
x, der mit entsprechenden hohlkonischen Reibungsflächen von m und m1 in
Berührung gebracht werden kann.
Um letzteres zu bewirken, bedient man sich des Fufshebels ^, dessen im Winkel abzweigender
Arm y in eine Gabel endet, welche eine Eindrehung des Reibungsdoppelkonus χ
umfafst. In beide konische Räder m und m1
greift das auf Welle ο sitzende konische Rad η.
Auf Welle ο ist eine Riemscheibe
festgekeilt, die von der Riemscheibe ρ der Welle a
aus angetrieben wird.
Vor dem Beginn des Stemmens nimmt der Hebel f seine in Fig. 2 dargestellte steilste
Stellung ein. Infolge der Drehung von Welle a ertheilt der Zapfen d dem Hebel f eine schwingende
Bewegung, welche jedoch, da der Zapfen g, um welchen Hebel f schwingt, in
der Verlängerung der Stange s liegt, ein verhältnifsmäfsig nur geringes Spiel der letzteren
nach sich zieht. In dem Mafse, in dem der Zapfen g aus der Verlängerung von s verlegt
wird, nimmt das Spiel von Stange s und damit des Meifsels zu. Diese Verlegung wird
durch Drehung des Schneckenradsectors h um Zapfen i mittelst der Schnecke k bewirkt.
Tritt der Arbeiter den Fufshebel ■{ nieder,
so gelangt der Reibungsdoppelkonus x, der bis dahin das konische Rad m durch Wirkung
eines am Fufshebel ^ befestigten Gegengewichtes
berührte, an das konische Rad ml und wird
von demselben mitgenommen. Die Welle / und Schnecke k beginnen sich zu drehen, so
dafs auch der Schneckenradsector h so gedreht wird, dafs eine mit ihm verbundene Schraube v1
gegen den an dem Maschinengestell befestigten Anschlag »>' bewegt wird und denselben
schliefslich erreicht.
Sobald letzteres der Fall ist, beginnt der Reibungsdoppelkonus χ auf der Reibungsfläche
des Rades ml zu schleifen, so dafs die Drehung des Schneckenradsectors beendet ist.
In der nun erreichten Lage des Zapfens g bringt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, die
Schwingung des Hebels f das gröfste Spiel der Stange s und des Meifsels u hervor.
Verläfst der Fufs des Arbeiters den Fufshebel f, so bringt dessen Gegengewicht den
Reibungsdoppelkonus χ mit dem konischen
Rad W in Berührung, Schnecke k und Schneckenradsector h drehen ' sich in entgegengesetzter
Richtung, das Spiel des Meifsels nimmt allmälig ab und erreicht sein geringstes Mafs,
wenn die mit h verbundene Schraube ν gegen den festen Anschlag w stöfst und infolge
dessen das konische Rad m auf dem Doppelkonus χ gleitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung an Holz-Stemm-Maschinen, um den Meifsel während der Arbeit allmälig in das Arbeitsstück eindringen zu lassen, gekennzeichnet durch den Anschlufs des Meifselschlittens t an einen Hebel f, dessen durch den Zapfen g gebildeter Drehpunkt durch Drehung des Schneckenradsectors h mittelst der Schnecke k verlegt wird, während Hebel/ hin- und herschwingt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45095C true DE45095C (de) |
Family
ID=320284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45095D Expired - Lifetime DE45095C (de) | Holz-Stemmmaschine mit allmäliger Veränderung der Hubhöhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45095C (de) |
-
0
- DE DENDAT45095D patent/DE45095C/de not_active Expired - Lifetime
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