DE450171C - Verkehrssignallaterne, deren Signalfarben aus der Ferne gesteuert werden - Google Patents

Verkehrssignallaterne, deren Signalfarben aus der Ferne gesteuert werden

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DE450171C
DE450171C DEP51857D DEP0051857D DE450171C DE 450171 C DE450171 C DE 450171C DE P51857 D DEP51857 D DE P51857D DE P0051857 D DEP0051857 D DE P0051857D DE 450171 C DE450171 C DE 450171C
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Germany
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signal
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DEP51857D
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/095Traffic lights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

Die bisherige Form der Verkehrssignale mit Dreifarbenschaltung (Verkehrstürme, hängende und stehende Verkehrssignale) bestand darin, daß z. B. an einer Kreuzung von zwei Straßen nach jeder Straßenrichtung drei Signallaternenkästen mit Farbglasscheiben (rot, grün, gelb) übereinander oder nebeneinander angeordnet waren und von innen wechselseitig beleuchtet wurden. An einer Laterne waren also in diesem Falle 3 X 4 = 12 Signalkästen vorhanden, um die drei Signalfarben nach allen vier Straßen zeigen zu können. Da die Signalscheiben verhältnismäßig groß sein müssen, um dem Auge der Fahrer und Passanten gut sichtbar zu sein, wurden die Verkehrssignal-, laternen umfangreich und schwer, was besonders bei hängenden Signalen teure Über-, spannungen und teure Maste bedingte. Außerdem erscheinen die drei Signalfarben (beispielsweise rot, grün, gelb) oder eine Dunkelpause in einer Straßenrichtung nicht an ein und demselben Punkt, sondern je nach Anordnung der Signalkästen aufwärts oder seitwärts an verschiedenen Stellen.
Durch Anordnung eines zentral eingebauten Lichtquellensystems, das feststeht, und eines um dieses Lichtquellensystem steuerbaren mehrteiligen Farbglaszylinders (rot, grün, gelb), der durch elektrische Fernschaltung gedreht und ebenso angehalten werden kann, wird der Umfang und das Gewicht der Laterne auf ein Minimum verringert. An die Stelle von zwölf Signallatemenkästen und zwölf Lichtquellensystemen treten vier Kästen, die ein gemeinsames Lichtquellensystem besitzen. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung von Röhrenlampen in diagonaler oder rechteckiger Zusammenstellung, die den Vorzug haben, die Signalscheibe in ihrer ganzen Breite und Höhe gleichmäßig zu beleuchten.
Bei der bisherigen Anordnung werden hinter den runden oder rechteckigen Signalscheiben ein bis zwei gewöhnliche Glühlampen angeordnet, die die Scheiben in der Gegend des Glühfadens hell, an den Rändern aber weniger hell beleuchteten. Eine Verwendung der vorgenannten Röhrenlampen war bei den bekannten Verkehrssignallaternen bisher nicht möglich, da die Größe und die erforderliche Anzahl der Röhrenlampen ihre Unterbringung nicht zuließ.
Durch das Erscheinen der Signalfarben an demselben Punkte in der Straßenachse ist eine leichte Auffindbarkeit der Signalbefehle erreicht, was besonders für die in der ersten Reihe wartenden Fahrzeugführer von Wichtigkeit ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Signallaterne dargestellt, und zwar bedeutet :
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Laterne in der Richtung der Linie I-I der Abb. 2,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Laterne in der Richtung der Linie H-II der Abb. 1 und
Abb. 3 einen Querschnitt durch die Laterne in der Richtung der Linie HI-III der Abb. 1. In der Verkehrssignallaterne 1 ist ein aus Soffittenlampen 2 zusammengesetztes Lichtquellensystem 3 fest eingebaut. Um dieses System rotiert ein mehrteiliger Farbglaszylinder mit roten, grünen, gelben Scheiben 4, der durch einen Anker 5 gedreht wird. Der Anker 5 rotiert innerhalb dreier Magnetspulen 6, die jeweils um 45 ° versetzt sind. Die Magnetspulen 6 werden durch einen Hebelschalter in bereits bekannter Ausführung wechselseitig unter Strom gesetzt, so daß sich der Anker 5 jeweils um 45 ° weiterdreht und den Farbglaszylinder 4 mitnimmt. Hierdurch erscheinen in den vier Signalkästen 7 und den weißen Glasscheiben 8 wechselseitig die verschiedenen Befehlsfarben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verkehrssignallaterne, deren Signalfarben aus der Ferne gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß um ein feststehendes, zentral eingebautes und aus einer Anzahl nebeneinander angeordneter Röhrenlampen (2) bestehendes Lichtquellensystem (3) ein' mit verschiedenfarbigen go Gläsern (4) ausgerüsteter Zylinder auf elektromagnetischem Wege aus der Ferne derart gedreht wird, daß hinter äußeren Klarglasscheiben (8) der Laterne abwechselnd die verschiedenen farbigen Gläser (4) erscheinen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEP51857D Verkehrssignallaterne, deren Signalfarben aus der Ferne gesteuert werden Expired DE450171C (de)

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