DE450143C - Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren - Google Patents
Einrichtung zum Betriebe elektrischer LeuchtroehrenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
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- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM,
1. OKTOBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE
Bekanntlich gebraucht man für die Begrenzung der Entladungsstromstärke in mit hochgespanntem
Wechselstrom betriebenen Leuchtröhren vorzugsweise induktive Widerstände, also etwa Drosselspulen, als Vorschaltwiderstände,
während man kapazitive Widerstände, and zwar Kondensatoren mit Metallbelegungen,
zwar auch schon vorgeschlagen, jedoch wegen ihrer Neigung zu Randentladungen und
ίο zum Durchschlag praktisch kaum benutzt hat.
Die Erfindung beruht in der Erkenntnis, daß man elektrische Leuchtröhren an Wechselstromnetzen
dennoch unter Verwendung von kapazitiven Widerständen mit Vorteil betreiben kann, sofern letztere an Stelle der
metallischen Belegungen solche aus verdünnten Gasen aufweisen. Kondensatoren mit Belegungen
aus verdünnten Gasen sind zwar an sich bekannt. Sie haben jedoch bisher fast
ao keinen Eingang in die Praxis gefunden, da sie nicht so ökonomisch wie Kondensatoren mit
Metallbelegungen sind. Dies ist auch der Grund, weshalb derartige Kondensatoren bisher
nur für Überspannungsschutz vorgeschlagen wurden, also für ein Anwendungsgebiet,
wo der Kondensator nur von Zeit zu Zeit in Tätigkeit tritt und es auf die Ökonomie desselben
nicht ankommt. Für den Betrieb von elektrischen Leuchtröhren ist der Gaskondensator
jedoch deswegen gut geeignet, weil er einesteils wesentlich kleinere Verluste als die
bis jetzt meist verwendeten Drosselspulen und Ohmschen Widerstände bedingt und weil, wie
die Praxis gezeigt hat, der in ihm auftretende geringe Wattverlust für ein flackerfreies,
ruhiges Brennen der Leuchtröhren gerade noch ausreicht. Leuchtröhren, bei denen Kondensatoren
mit Metallbelegungen vorgeschaltet sind, zeigen nämlich im Betriebe ein eigentümliches
Zucken des Lichtes, hervorgerufen durch die bei zu geringem Wattverlust zu groß werdende Phasenverschiebung. Bei Verwendung
von Gaskondensatoren können zudem die zu Durchschlägen führenden Randentladungen
nicht auftreten, weil die Gasbelegungen allseitig vom Dielektrikum umschlossen sind.
Zweckmäßig wird die bei Stromdurchgang in den Gasbeiegungen. des Kondensators geleistete
Arbeit zur Leuchtwirkung und Zeichenbiidung mit herangezogen, beispielsweise
dadurch, daß der Gaskondensator als letxchtender Bestandteil, etwa Unterstreichungsstrich eines in Gestalt eines Schriftzuges gebogenen
oder aus mehreren Buchstabenröhren bestehenden Leuchtröhrensystems, ausgebildet wird.
Damit der in neuartiger Weise bei elektrischen Leuchtröhren als Vorsehaltwiderstand
benutzte Gaskondensator bei geringer Raumbeanspruchung eine große Oberfläche und
große Kapazität erhält, wird er zweckmäßig aus zwei ineinandergeschobenen und luft-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-hig. Willy Zebroivski in Berlin-Brit\.
dicht miteinander verschmolzenen Entladungsröhren hergestellt. Zweckmäßig wird endlich
der neuartig benutzte Gaskondensator in der bei elektrischen Leuchtröhren bereits bekannten
Weise mit einer Füllung aus Edelgasen versehen, da diese den Vorteil einer geringeren
lonisationsspannung bieten und außerdem nicht wie andere Füllgase einer fortgesetzten
Nachfüllung bedürfen.
ίο In der Zeichnung sind mehrere Ausführuiigsbeispiele
von für den neuen Verwendungszweck geeigneten Gaskondensatoren dargestellt.
Der in Abb. ι dargestellte Gask°ridensator
besitzt zwei Entladungsröhren β und b mit je einer Innenelektrode c als Stromzuführung.
An der Trennschicht d sind beide Röhren luftdicht miteinander verschmolzen. Die Röhren
des Gaskondensators sind in der bei elektaschen Leuchtröhren bekannten Weise mit
verdünnten leitenden Gasen, vorzugsweise Edelgasen, oder auch mit Metalldämpfen, wie
etwa Quecksilber, gefüllt. Beim Betriebe wirkt die Trennschicht d als Dielektrikum,
während die beiden leuchtenden Gasfüllungen die Beläge des Kondensators darstellen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 besteht der Kondensator zwecks Erhöhung der
Kapazität aus zwei ineinandergeschobenen und an der Stelle: e luftdicht miteinander verschmolzenen
Röhren α und h von verschiedenem Durchmesser mit je einer Innenelektrode c.
In diesem FaEe wirkt die Glaswand der inneren Röhre b, soweit diese innerhalb der
Röhre a liegt, als Dielektrikum.
Der in Abb. 3 dargestellte Kondensator setzt sich ebenfalls aus zwei ineinandergeschobenen
Röhren α und b zusammen, die in diesem Falle jedoch mit zwei Elektroden c versehen
sind. In der Kondensatorschaltung sind die beiden Elektroden der Röhre a mit einem Pol,
die der Röhre & unter Zwischenschaltung der zu betreibenden Leuchtröhren mit dem anderen
Pol des den hochgespannten Wechselstrom liefernden Transformators verbunden. Doch
genügt es ebenfalls, wenn nur je eine Elektrode der beiden Röhren als Stromzuführung
benutzt wird. Beim Betriebe wirkt wiederum die Glaswand der in die zweite Glasrohre luftdicht
eingeschmolzenen inneren Röhre als Dielektrikum, und es sind auch wieder die beiden voneinander getrennten leuchtenden
Gasfüllungen die Belegungen des Kondensators.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtröhren an Wechselstromnetzen mit
kapazitivem, der Leuchtröhre — oder . den Leuchtröhren — vorgeschaltetem Widerstande,
dadurch gekennzeichnet, daß der kapazitive Vorschaltwiderstand aus
einem — oder gegebenenfalls auch mehreren — mit Belegungen aus verdünnten
Gasen versehenen Kondensator besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator
einen leuchtenden Bestandteil' des Leuchtröhrensystems bildet bzw. zur Zeichenbildung
mit herangezogen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator
aus zwei ineinandergeschobenen, miteinander luftdicht verschmolzenen Entladungsröhren
besteht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator
mit Edelgasen gefüllt ist.
Abb. i.
Abb. 2.
S&J
Abb. 3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ15606D DE450143C (de) | 1925-10-08 | 1925-10-08 | Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ15606D DE450143C (de) | 1925-10-08 | 1925-10-08 | Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE450143C true DE450143C (de) | 1927-10-01 |
Family
ID=7623831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ15606D Expired DE450143C (de) | 1925-10-08 | 1925-10-08 | Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE450143C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5456785A (en) * | 1994-05-17 | 1995-10-10 | Venable; Jesse S. | Composite roofing product and method and apparatus for making a composite roofing product |
| US5643399A (en) * | 1994-05-17 | 1997-07-01 | Carlisle Corporation | Composite roofing product and apparatus and method for cleaning vulcanized rubber and for making a composite roofing product |
-
1925
- 1925-10-08 DE DEZ15606D patent/DE450143C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5456785A (en) * | 1994-05-17 | 1995-10-10 | Venable; Jesse S. | Composite roofing product and method and apparatus for making a composite roofing product |
| US5620554A (en) * | 1994-05-17 | 1997-04-15 | Carlisle Corporation | Apparatus for making a composite roofing product |
| US5643399A (en) * | 1994-05-17 | 1997-07-01 | Carlisle Corporation | Composite roofing product and apparatus and method for cleaning vulcanized rubber and for making a composite roofing product |
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