DE654969C - Elektrische Hochdruckentladungslampe fuer waagerechte Brennlage - Google Patents
Elektrische Hochdruckentladungslampe fuer waagerechte BrennlageInfo
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- DE654969C DE654969C DEP71722D DEP0071722D DE654969C DE 654969 C DE654969 C DE 654969C DE P71722 D DEP71722 D DE P71722D DE P0071722 D DEP0071722 D DE P0071722D DE 654969 C DE654969 C DE 654969C
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/04—Electrodes; Screens; Shields
- H01J61/10—Shields, screens, or guides for influencing the discharge
- H01J61/106—Shields, screens, or guides for influencing the discharge using magnetic means
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Hochdruclanetalldampflampen für waagerechte
oder annähernd waagerechte Brennlage, bei denen mittels eines oder mehrerer elektromagnetischer
Felder verhindert wird, daß der eingeschnürte Entladungsbogen den mittleren Teil des röhrenförmigen Lampengefäßes verläßt
und an die Wandung abwandert. Zur Erzeugung solcher elektromagnetischer FeI-der
werden bisher in Nähe der Entladungsröhre meist oberhalb derselben angeordnete
Elektromagnete benutzt, die Eisenkerne mit
ausgeprägten Magnetpolen und .Magnetwicklungen aufweisen.
Gemäß der Erfindung dient zur Erzeugung des den Entladungsbogen beeinflussenden
Magnetfeldes mindestens ein längs des Lampengefäßes angeordneter Stromleiter, der für
mehrfachen Betriebsstrom bemessen ist und im Betrieb mit einem den Betriebsstrom der
Hochdruckmetalldampflampe wesentlich übersteigenden und entgegengesetzt gerichteten
Strom gespeist wird. Bei einer solchen Anordnung bilden sich an allen Stellen des geradlinig
verlaufenden Stromleiters genügend starke, den Stromleiter kreisförmig umschließende
magnetische Kraftlinien aus, die den Bogen unmittelbar beeinflussen und mit Sicherheit von der Wandung abhalten.
Bei Wechselstroinbetrieb wird zweckmäßig der Stromleiter mittels eines Abwärtstransformators
gespeist, dessen Primärwicklung in der einen Zuleitung der Hochdruckmetalldampflampe
liegt. In diesem Falle empfiehlt es sich, den Abwärtstransformator so zu bemessen,
daß bei dem normalen Betriebsstrom der Lampe der Eisenkern des Transformators gesättigt
ist. Dadurch wird verhindert, daß der nach dem Zünden der Lampe während des Aufheizvorganges auftretende Überstrom auch
zu einem Überstrom im Sekundärkreis des Transformators und damit zu einem unzulässig
starben Magnetfeld führt, welches den Entladungsbogen an die untere Gefäßwand drükben
könnte. Der längs der Lampe verlaufende Stromleiter kann aus einem hinreichend dikken
Draht, aber beispielsweise auch aus einem zur Vermeidung von Lichtverlusten hochkant
gestellten, also radial zum Lampengefäß angeordneten Blechstreifen bestehen. Gegebenenfalls
kann der Stromleiter auch eine reflektierende Oberfläche besitzen.
In verschiedenen" Fällen erweist es sich günstig, den längs der Lampe angeordneten
Stromleiter zu unterteilen, beispielsweise zwei parallel geschaltete Stromleiter zu verwenden,
von denen der eine oberhalb und der andere unterhalb des röhrenförmigen Lampengefäßes
angeordnet ist. Bei einer solchen Anordnung übt der oberhalb des Lampengefäßes angeordnete
Stromleiterteü eine nach, unten gerichtete Kraft und der unterhalb des Lampettgefäßes
angeordnete Stromleiterteü eine nach' oben gerichtete Kraft aus den Entladungsbogen
aus. In der Mitte des Lampengefäßes Beben sich die beiden entgegengesetzt gerichteten
Kraftfelder auf. Im oberen Lampengefäßteil wirkt nur das nach unten drückende Kraftfeld des oberen Stromleiterteües. Dabei
nimmt die Dichte jedes Magnetfeldes mit Annäherung an die Gefäßwand außerordentlich
stark zu. Zweckmäßig wird das nach unten drückende, durch den oberen Stromleiterteü
erzeugte 'Kraftfeld stärker gewählt als das nach oben drückende, durch den unteren
Stromleiterteü erzeugte Kraftfeld. Diese Verschiedenheit der Feldstärken kann beispielsweise
entweder durch verschiedene Bemessung der Widerstände der Stroinleiterteüe oder
durch verschieden gewählte Abstände der Stromleiterteüe von der Entladungsröhre erzielt
werden.
Im Gegensatz dazu hat man bei Gleichrichtern mit senkrecht verlaufenden Entladungsbogen
auf beiden Seiten der Anode je einen Stromleiter angeordnet und jeden dieser beiden
Stromleiter mit dem halben, entgegengesetzt zu dem Entladungsstrom verlaufenden Anodenstrom gespeist, um die Magnetfelder
aufzuheben, die der Entladungsstrom in den die Anode umschließenden Eisenteüen hervorruft.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine HochdruckmetaU-dampflampe
mit aus zwei parallel geschalteten Teilen bestehendem Stromleiter dargestellt.
Das Lampengefäß 1, das an einem Ende mit einem Schraubsockel 2 versehen ist, umschließt
die Entladungsröhre 3, die an beiden Enden je eine durch die Entladung selbst geheizte
Glühelektrode 4, 4? enthält. Die Glühelektrode
4 ist durch den Stromzuführungsdraht 5 an den Bodenkontakt 6 des Schraubsockels
2 angeschlossen, der über die Vorschaltdnossel 7 mit dem einen Pol 8 des
Weahselstroninetzes in Verbindung steht. Die
andere Elektrode 4' ist durch den Stromzuführungsdraht 9, den Gewindekontakt 10 und
die Primärwicklung 11 des Abwärtstransformators
12 mit dem anderen Pol 13 der Wechselstromquelle
verbunden. Die Sekundärwicklung 14 des Abwärtstransformators^ speist
über die Stromzuleitungen 15,16 den längs, der
Hochdruckdampflampe angeordneten Stromleiter,
der aus zwei Teilen besteht, von denen der (eine, 17, dicht oberhalb und der andere, -
r.t8, dicht unterhalb der Dampflampe angeord-%βί
ist. Die beiden Stromleiterteüe 17, 18
■sind parallel geschaltet, und der Anschluß an die Sekundärwicklung 14 des Abwärtstransformators
12 ist so gewählt, daß die Richtung des Stromes in jedem Stromleiterteü entgegengesetzt
der Richtung des Entladungsstnoines verläuft.
Der Widerstand des Stromleiters 17 ist, beispielsweise
durch Verwendung eines größeren Querschnittes, geringer gewählt als der Widerstand
des Stromleiters 18. Infolgedessen fließt durch den oberen Stromleiter 17 ein
stärkerer Strom als durch den unteren Stromleiter 18, und das nach unten drückende, im
oberen Teil des Lampengefäßes auftretende Kraftfeld ist stärker als das nach oben driikkende,
im unteren Gefäßteü auftretende. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird
die Stromrückleitung 16 nicht zur Beeinflussung des Entladungsbogens benutzt. Sie ist
infolgedessen in genügender Entfernung von der Lampe angeordnet, kann aber auch auf
irgendeine Weise magnetisch abgeschirmt sein. Das Übersetzungsverhältnis des Abwärtstransformators
12 ist so gewählt, daß durch den Sekundärkreis des Transformators ein etwa
zehn- bis. fünfzehnfach größerer Strom fließt als durch die Hoehdruckrnetalldampflampe.
Claims (2)
1. Elektrische Hochdruckmetalldampflampe für waagerechte oder annähernd
waagerechte Brennlage, deren eingeschnürter Entladungsbogen elektromagnetisch
beeinflußt wird, gekennzeichnet durch mindestens einen längs des Lampengefäßes
angeordneten, für mehrfachen Röhrenbetriebsstrom bemessenen Stromleiter, der im Betrieb mit einem den Betriebsstrom
der Lampe wesentlich übersteigenden und entgegengesetzt gerichteten Strom gespeist
wird, vorzugsweise mittels eines Abwärtstransformators, dessen Primärwicklung in
der einen Zuleitung der Röhre liegt.
2. Hochdruckmetalldampf lampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
längs des Lampengefäßes angeordnete Stromleiter aus zwei parallel geschalteten, gegebenenfalls verschiedene Widerstände
besitzenden Teüen besteht, von denen der u0
«ame oberhalb und der andere unterhalb des. Lampengefäßes angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB27577/33A GB429750A (en) | 1933-10-06 | 1933-10-06 | Improvements in and relating to electric lamps |
| GB35722/34A GB448707A (en) | 1933-10-06 | 1934-12-12 | Improvements in and relating to electric discharge lamps |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654969C true DE654969C (de) | 1938-01-05 |
Family
ID=32510438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP71722D Expired DE654969C (de) | 1933-10-06 | 1935-08-29 | Elektrische Hochdruckentladungslampe fuer waagerechte Brennlage |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2030430A (de) |
| DE (1) | DE654969C (de) |
| FR (2) | FR779256A (de) |
| GB (2) | GB429750A (de) |
| NL (1) | NL42568C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4421739A1 (de) * | 1993-06-25 | 1995-01-12 | Matsushita Electric Works Ltd | Leuchte |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| DE1098607B (de) * | 1959-04-24 | 1961-02-02 | Licentia Gmbh | Hochdrucklampe |
| HU186682B (en) * | 1983-04-08 | 1985-09-30 | Tungsram Reszvenytarsasag | High-frequency gas-discharge lamp system |
| NL1026622C2 (nl) * | 2004-07-09 | 2006-01-10 | Crossworks Contra Consulting B | Gasontladingslamp met stabilisatiespoel. |
-
1933
- 1933-10-06 GB GB27577/33A patent/GB429750A/en not_active Expired
-
1934
- 1934-10-04 US US746912A patent/US2030430A/en not_active Expired - Lifetime
- 1934-10-06 FR FR779256D patent/FR779256A/fr not_active Expired
- 1934-12-12 GB GB35722/34A patent/GB448707A/en not_active Expired
-
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- 1935-08-29 DE DEP71722D patent/DE654969C/de not_active Expired
- 1935-10-03 NL NL75048A patent/NL42568C/xx active
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|---|---|---|---|---|
| DE4421739A1 (de) * | 1993-06-25 | 1995-01-12 | Matsushita Electric Works Ltd | Leuchte |
| DE4421739C2 (de) * | 1993-06-25 | 1999-11-18 | Matsushita Electric Works Ltd | Leuchte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL42568C (de) | 1938-02-15 |
| GB448707A (en) | 1936-06-12 |
| FR46827E (fr) | 1936-09-12 |
| GB429750A (en) | 1935-06-06 |
| US2030430A (en) | 1936-02-11 |
| FR779256A (fr) | 1935-04-02 |
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