DE691058C - Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem Drehstromnetz - Google Patents
Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem DrehstromnetzInfo
- Publication number
- DE691058C DE691058C DE1932N0033939 DEN0033939D DE691058C DE 691058 C DE691058 C DE 691058C DE 1932N0033939 DE1932N0033939 DE 1932N0033939 DE N0033939 D DEN0033939 D DE N0033939D DE 691058 C DE691058 C DE 691058C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- alternating current
- electric arc
- frequency
- arc welding
- higher frequency
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 15
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 title claims 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 8
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 8
- 230000003068 static effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/10—Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
- B23K9/1006—Power supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
Es ist bekannt, den Einphasienwechselstroim
üblidher Frequenz (50 Perioden) unter Zwischenschaltung
von Widerständen, Drosselspulen o. dgl. zu Lichtbogenschweißzwecken zu verwenden. Eine solche Anlage belastet
die üblichen Drehstromnetze einphasig sehr stark, und bei Verwendung von Widerständen
ist der Wirkungsgrad sehr schlecht. Hinzu kommt, daß nach den vorliegenden Erfahrungen
ein soperiodiger Wechselstrom aus verschiedenen Gründen z'ultn Lichtbogenschweißen
nicht gut geeignet ist. Versuche habem ergeben, daß beispielsweise bei 50 Perioden,
die Zündspannung des Lichtbogens höher gewählt werden muß als bei einer höheren
Frequenz. Bei 50 Perioden springt der Lichtbogen außerdem hin und her, während er
z.B. bei 150 Perioden schon ruhiger brennt,
ähnlich wie ein. Gleichstromlich'tb'ogen.
Es ist bekannt, für Schweißzwecke einen aus einem Drehstromnetz entnommenen Strom
höherer Frequenz zu benutzen, der vermittels ruhender Frequenzwandler erzeugt wird.
Ein solcher Frequenzwandler besteht im wesentlichen aus drei Einphasentransformatoren
oder auch einem Drehstromtransformator, wobei die Magnetkerne verhältnismäßig
hoch gesättigt sind. Auf den Kernen befindet sich noch je eine Sekundärwick- lung,
die im· offenen Dreieck zusammengeschaltet ist. Hierdurch hebt sich nach: außen
hin die Spannung der Grundfrequenz hinaus, -und es kann der Anordnung im wesentlichen
'ein Strom dreifacher Frequenz, also im allgemeinen 150 Perioden pro Sekunde,
entnommen werden. Die Umformung in den Strom höherer Frequenz hat den. Vorteil,
daß der Lichtbogen nicht so wie bei der einfachen Netzfrequenz von 50 Perioden hin
und her springt, sondern ruhiger brennt, ahnlieh
wie ein Gleichstromlichtbogen.
Beim Arbeiten mit Schweißtransformatoren wird allgemein der Arbeitspunkt nahe dem
Kurzschluß des Tranzformators gewählt. Dies geschieht aus dem Grunde, damit bei immittelbarer
Verbindung der Schweißelektrode der Kurzschlußstrom nicht wesentlich über
dem Betriebsstrom liegt, da sonst ein Verbrennen des Schweißgutes eintreten würde.
Ferner ist wichtig, daß die Leerlauf Spannung 5« möglichst hoch liegt, weil dann nicht die
Gefahr besteht, daß der Lichtbogen zu leicht abreißt. Bei den bisherigen Schweißtransformatoren
war es für den Arbeiter recht schwierig, den Abstand der Schweißelektrode so genau einzuhalten, daß 'einerseits der Bogen
nicht abriß und andererseits der Strom· nicht zu stark anstieg, so daß das Schweißgut
verbrannte. Man hat nun früher daran gedacht, durch Verwendung von Streutransformatoren
'eine derartig steile Charakteristik
mit geringem Kurzschluß strom herzustellen.
Diese Streutransformatoren, bedurften zur Erzielung
einer hohen Leerlaufspannung einer entsprechend hohen Windungszahl und da-,
durch recht großer Gesamtabmessungen, im.cf
hatten auch einen schlechten- cos φ zur Folg:©.",
Die Erfindung schlägt demgegenüber ein€if,.
anderen Weg vor, nämlich den Sekundärkreis' eines Frequenzwandlers durch Resonanz abzustimmen
und dabei den Kreis so auszubilden, daß er bei Stromlosigkeit der Schweißelektrode keine Unterbrechung aufweist. Hierbei
bleibt die Kurzschlußleistung praktisch die gleiche oder wird sogar noch etwas heruntergesetzt; die Leerlauf spannung aber steigt
auf einen hohen Wert. Die Anordnung erhält eine sehr steile Arbeitscharalcteristik. Ein
Abreißen des Bogens ist nicht zu befürchten; und auch ein unmittelbares Berühren der
Elektroden hat keine nachteiligen Folgen für das Schweißgut. Es wird hier also eine
neue Wirkung der Resonanz ausgenutzt. Während bisher die Resonanz immer nur zur Erhöhung der Leistung eines Kreises benutzt
wurde, dient sie hier lediglich dazu, ohne merklichen Einfluß auf die Leistung die
Charakteristik steiler zu machen. Eine ungünstige Wirkung auf den cos φ des Netzes
tritt dabei nicht auf; im Gegenteil wird noch eine Phasenverbesserung erzielt, die aller dings
wegen der geringen Rückwirkung des. höher frequenten Kreises auf den Netzfrequenzkreis
nur begrenzt ist. Auch die Regulierfähigkeit solcher Anlagen wird günstiger,
da ein durch einen Kondensator sekundär abgestimmter Frequenz wandlerkreis
die Eigenschaft hat, daß er bei relativ kleinen Änderungen der Primärspannung eine starke
Änderung der Sekundärleistung aufweist. Es ist daher möglich, mit verhältnismäßig·
4„ kleinen, auf der Primärseite vorgeschalteten
Widerständen, Drosselspulen oder Kondensatoren oder auch kleinen Anzapfungen der
Primärwicklung die Schweißstromstärke auf der Sekundärseite in weiten Grenzen zu regu-Heren,
wie dies im· praktischen Betrieb notwendig ist. Es besteht zwar auf der anderen
Seite ein gewisser Nachteil darin, daß natürlich auch gegen ungewollte Netzschwankungen
eine gewisse Empfindlichkeit besteht; jedoch sind genügend Mittel bekannt, um Netzspannungsschwankungen
zu vermeiden, so daß dieser Nachteil praktisch nicht ins Gewicht "fällt..
.....; Die Erfindung wird an Hand der beiliegen-Abbildung
noch näher erläutert.
Abb. ι veranschaulicht ein Beispiel. F ist
der Frequenzwandler, dessen Primärkreis am Netz liegt und an dessen Sekundärwicklung
ein Kondensator in Reihenschaltung mit einem Transformator T liegt. Der Trans- 6c
formator T ist notwendig, um die Hochfrequenzspannung
auf einen für das Schweißen geeigneten Wert herabzusetzen, während
an der Hochfrequenzwicklung des Frequenzwandlers eine höhere Spannung erforderlich S5
ist, um den Kondensator C in seinem Dielektrikum günstig auszunutzen.
Die Einrichtung kann auch in etwas anderer Weise geschaltet werden, indem nämlich
der Kondensator parallel an die Sekundärklemmen des Frequenzwandlers gelegt wird.
Diese Anordnung zeigt die Abb. 2.
Der besondere Zwischentransformator T läßt sich dadurch vermeiden, daß der Frequenzwandler
mit drei Wicklungen ausgerüstet wird, von denen die erste die Primärwicklung
bildet, während an die zweite der Kondensator und an die dritte Wicklung mit
wenigen Windungen der Schweißkreis angeschlossen wird (Abb. 3).
Claims (2)
1. Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweißen mit Wechselstrom höherer
Frequenz aus dem Drehstromnetz, gekennzeichnet durch einen ruhenden Frequenzwandler mit durch einen Kondensator
abgestimmtem Sekundärkreis, welcher bei Stromlosigkeit der Schweißelektroden eine Unterbrechung nicht aufweist. go
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzwandler
mit drei Wicklungen versehen ist, von denen eine zum Anschluß des Kondensators und eine zum Anschluß des Schweißkreises
dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1932N0033939 DE691058C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem Drehstromnetz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1932N0033939 DE691058C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem Drehstromnetz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE691058C true DE691058C (de) | 1940-05-15 |
Family
ID=7346650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1932N0033939 Expired DE691058C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem Drehstromnetz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE691058C (de) |
-
1932
- 1932-07-14 DE DE1932N0033939 patent/DE691058C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE691058C (de) | Einrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweissen mit Wechselstrom hoeherer Frequenzaus dem Drehstromnetz | |
| DE892173C (de) | Aus Einphasentransformatoren bestehender Grosstransformator hoher Leistung | |
| DE673370C (de) | Streufeldtransformator zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren | |
| DE709102C (de) | Anordnung zur Speisung von mit Lichtbogen arbeitenden Stromverbrauchern | |
| AT165820B (de) | Elektrischer Ballast | |
| DE2733930C2 (de) | Tiefpaßfilter | |
| AT102724B (de) | Transformator für Quecksilberdampfanlagen. | |
| DE843443C (de) | Transformator | |
| DE477497C (de) | Beleuchtungsanlage mit parallel geschalteten, untereinander verschieden langen elektrischen Leuchtroehren | |
| DE909382C (de) | Anordnung zum Schweissen mit Wechselstrom | |
| DE3221744C2 (de) | Steuerbarer Transformator | |
| DE592349C (de) | Schaltungsanordnung zur Sicherung des Belastungsgleichgewichtes zwischen zwei oder mehreren parallel arbeitenden Anoden von gittergesteuerten Lichtbogengleichrichtern | |
| DE622447C (de) | Transformator zur Regelung der Spannungen in Dreiphasenanlagen unter Beibehaltung der Symmetrie | |
| DE686931C (de) | Anordnung zum Speisen eines Schweisslichtbogens mit Wechselstrom | |
| DE1565273C3 (de) | Induktionsheizvorrichtung | |
| AT164713B (de) | Schaltanordnung für Transformatoren bei veränderlichen Betriebsverhältnissen | |
| DE462139C (de) | Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren mittels Streufeldtransformatoren | |
| DE872094C (de) | Betriebseinrichtung fuer elektrische Hochdruckdampfentladungslampen | |
| DE586525C (de) | Anordnung zum Schutz von Starkstromleitungen gegen Kurzschluss oder Erdschluss mittels der Leitung ueberlagerter Wechselspannungen hoeherer Frequenz | |
| AT234223B (de) | Spannungsregler | |
| DE2161599C3 (de) | Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer Ausgangswechselspannung | |
| DE975706C (de) | Einrichtung zur Vermeidung von schaedlichen Schwingungsvorgaengen beim Schalten von Kondensatoren, insbesondere Hochspannungs-kondensatoren | |
| DE975004C (de) | Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreis-unterbrechung auf mechanischem Wege erfolgt | |
| DE760947C (de) | Anordnung zur UEberstrompruefung, insbesondere Kurzschlusspruefung von Wechselstromunterbrechern | |
| AT320067B (de) | Regeltransformator bzw. -stabilisator |