DE587112C - Anordnung zur Erzeugung periodischer Gleichstromstoesse durch Gasentladungsgefaesse mit Steuerelektroden - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung periodischer Gleichstromstoesse durch Gasentladungsgefaesse mit SteuerelektrodenInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE 12
Allgemeine Elektncitäts-Gesellschaft in Berlin*)
mit Steuerelektroden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1930 ab
Es ist bekannt, periodische Gleichstromstöße mit Gas entladungsgefäß en zu erzeugen.
Eine der hierbei benutzten Schaltungen ist als Blinkschaltung bekannt. Die hierbei entstehenden
Schwingungen bezeichnet man als Kippschwingungen. Zur Vergrößerung der Energie des einzelnen·Schwingungsstoßes ist
bereits vorgeschlagen, die Spannung, bei der die Entladung einsetzt, dadurch heraufzusetzen,
daß man eine Hilf selektrode mit geeigneter Potentialdifferenz gegen die anderen
Elektroden einführt. Außer dem Vorteil höherer Zündspannung läßt sich hierdurch erreichen, daß die Entladung den Charakter
eines Lichtbogens annimmt. Dadurch wird sowohl die Energie 'des einzelnen Entladungsstoßes erheblich gesteigert wie auch die Zahl
der Stöße pro Zeiteinheit erhöht.
Eine andere Möglichkeit zur Erzeugung periodischer Gleichstromstöße geben die Anordnungen
zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom. Hierbei wird eine der Phasenzahl des zu erzeugenden Wechselstromes
entsprechende Anzahl von Entladungsgefäßen verwendet, die je eine Anode, ein
Steuergitter und eine Glüh- oder Oxydkathode bzw. eine Quecksilberkathode mit einem durch Fremderregung aufrechterhaltenen
Kathodenfleck enthalten. Sämtliche Entladungsgefäße können auch zu einem Gefäß
mit gemeinsamer Kathode vereinigt werden. Die Arbeitsweise einer solchen Anordnung ■
ist derart, daß jeweils nur zwischen einer Anode und einer Kathode eine Lichtbogenentladung
besteht, während die Entladung zu den übrigen Anoden durch negative Potentiale
an den Steuergittern gesperrt ist. Auch das Potential desjenigen Steuergitters, das der
Anode zugeordnet ist, die im Augenblick Strom führt, wird durch eine geeignete ^0.
Schaltungsanordnung dann negativ; wenn der Lichtbogen zu dieser Anode eingesetzt hat.
Darauf wird das Steuergitter, das der im Zyklus folgenden Anode zugeordnet ist, kurzzeitig
so hoch positiv aufgeladen, daß eine Entladung zu dieser Anode ermöglicht wird und die Entladung nunmehr auf diese Anode
übergeht. Die. vorher bestehende Entladung zur vorhergehenden Anode wird dadurch
gelöscht, daß zwischen beiden Anoden ein Kondensator liegt, der durch das Einsetzen ·
des Bogens zur zweiten Anode kurzzeitig die Spannung der ersten Anode herabsetzt und
so eine Unterbrechung des Bogens zur ersten Anode herbeiführt. Eine erneute Zündung
des Lichtbogens zu dieser Anode kann wegen des inzwischen negativ gewordenen Potentials
des - zugehörigen Gitters nicht wieder ein-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Wolf gang Harries in Jena, Thür.
treten. In derartigen Anordnungen wurde bisher das wechselnde Potential für die
Steuergitter durch eine von außen aufgedrückte Frequenz oder durch einen Schwingungskreis
erzeugt, der innerhalb der Schaltung lag und durch die Entladung selbst angestoßen
wurde.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Schaltungsanordnung, durch die
ίο periodische Gleichstromstöße unter Verwendung von Gasentladungsgefäßen mit Steuergittern
erzeugt werden. Bei dieser Schaltungsanordnung wird zwar die Zündung des
Bogens zu einer Anode in an sich bekannter Weise durch das Potential einer dieser Anode
zugeordneten Hilfselektrode eingeleitet wie bei den Anordnungen zur Erzeugung energiereicher
Kippschwingungen, jedoch ist der Widerstand, welcher der Anode vorgeschaltet ist, in der Anordnung gemäß der Erfindung
so klein, daß der Lichtbogen stabil ist und nach der Zündung bestehen bleibt. Auch die
Löschung der Entladung erfolgt in an sich bekannter Weise dadurch, daß eine Entladung
zu einer zweiten Anode eingeleitet wird, wobei ein zwischen den beiden Anoden liegender
Kondensator durch seine Umladung die Entladung zur ersten Anode unterbricht, wie
dieses von den Anordnungen zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom her bekannt
ist.
Eine Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich jedoch von den
bekannten Anordnungen zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom prinzipiell
dadurch, daß weder die Frequenz der erzeugten Gleichstromstöße der Anordnung von
außen aufgedrückt wird noch innerhalb der Anordnung elektrische, aus Kapazität und
Selbstinduktion bestehende, die Frequenz festlegende Schwingungskreise vorhanden sind.
Prinzipiell ist außer den zwischen den einzelnen Anoden liegenden Kondensatoren weder eine Selbstinduktion noch eine weitere
Kapazität erforderlich. Die Frequenz und Dauer der Gleichstromstöße wird vielmehr
ausschließlich bestimmt und geregelt durch die Größe der zwischen den Anoden liegenden
Kapazität in Verbindung mit Widerständen, die in den Entladungskreisen liegen, sowie
durch die Größe der Potentiale an den Steuergittern. Durch Änderung dieser Schaltungselemente
(Kapazität, Widerstand, Gitterpotential) kann nicht nur die Frequenz, sondern auch die Dauer der Entladungen über die
einzelnen Anoden beliebig verändert werden, so daß auch die über die einzelnen Anoden
gehenden Gleichstromstöße unter sich von ganz verschiedener Dauer sein können.
Für die Erzeugung von Gleichstromstößen gemäß vorliegender Erfindung sind mindestens zwei Entladungsgefäße erforderlich bzw. ein Entladungsgefäß mit zwei Anoden und diesen zugeordneten Steuergittern. Doch lassen sich auch solche Anordnungen mit mehr als zwei Entladungsgefäß en angeben, bei denen jeweils nur in einem Entladungsgefäß eine Entladung besteht, die nach gewisser Zeit von einem Gefäß zum nächsten in zyklischer Folge übergeht. Derartige An-Ordnungen können mit Erfolg Anwendung finden bei Problemen der Schalt- und Regeltechnik, zur Schwingungserzeugung, zur Ein- und Ausschaltung von Stromkreisen und zur Frequenzerniedrigung.
Für die Erzeugung von Gleichstromstößen gemäß vorliegender Erfindung sind mindestens zwei Entladungsgefäße erforderlich bzw. ein Entladungsgefäß mit zwei Anoden und diesen zugeordneten Steuergittern. Doch lassen sich auch solche Anordnungen mit mehr als zwei Entladungsgefäß en angeben, bei denen jeweils nur in einem Entladungsgefäß eine Entladung besteht, die nach gewisser Zeit von einem Gefäß zum nächsten in zyklischer Folge übergeht. Derartige An-Ordnungen können mit Erfolg Anwendung finden bei Problemen der Schalt- und Regeltechnik, zur Schwingungserzeugung, zur Ein- und Ausschaltung von Stromkreisen und zur Frequenzerniedrigung.
Spezielle Ausführungsbeispiele für Anordnungen gemäß der Erfindung zeigen die Abb.
ι bis 5.
In Abb. ι ist B eine Gleichspannungsquelle,
die über die Widerstände R1 und R2 eine
Spannungsdifferenz zwischen der Anode A1 bzw. A2 und einer Quecksilberkathode K eines
Entladungsgefäßes erzeugt. Den Anoden A1 und A2 sind zwei Steuerelektroden G1 und
G2 zugeordnet. Zur Zündung und Aufrechterhaltung
der Bogenentladung sind weitere Elektroden vorgesehen, die jedoch in der Abbildung
fortgelassen sind. Zwischen den Anoden A1 und A2 liegt der Kondensator C12.
In den Verbindumgsleitungen zu den Anoden sind zwei Schalter ^1 und S2 angebracht.
Zwischen je einer Anode und der Kathode befindet sich ein Potentiometerwiderstand P1
bzw. P2, an dessen Abgriffen die Steuerelektroden
G1 und G2 über Gleichspannungsquellen
E1 bzw. E2 liegen. Der Abgriff am
Potentiometer ist so gewählt, daß bei unterbrochener Entladung die Spannung einer
Steuerelektrode oberhalb der Zündspannung liegt, bei brennender Entladung dagegen
unterhalb dieser Spannung. Die Schalter S1 und 6*2 dienen dazu, die Anoden nacheinander
einzuschalten, um das Arbeiten der Anordnung einzuleiten. Sie können gegebenenfalls
auch fehlen. Die Potentiometerwiderstände P1 und P2 werden zweckmäßig groß
gegen die Vorwiderstände R1 und R2 gewählt.
Es braucht weder R1 gleich R2 noch P1 gleich
P2 zu sein. Auch die Abgriffe an den Potentiometerwiderständen
und die Gleichspannungen E1 und E2 können verschieden sein.
Die Arbeitsweise der Anordnung ist folgende: Bei brennender Erregung setzt nach
Schließen des Schalters JT1 die Entladung zur
Anode A1 ein, da die Spannung des Steuergitters
G1 oberhalb der Zündspannung liegt. Der jetzt durch den Widerstand R1 fließende
Entladungsstrom erzeugt einerseits in diesem inen solchen Spannungsabfall, daß die Spannung
an der Steuerelektrode G1 unter die Zündspannung sinkt. Andererseits entsteht
dadurch gleichzeitig eine Spannungsdifferenz
am Kondensator C12, so daß sich dieser auf
das herrschende Potential auflädt. Wird dann der Schalter ^2 geschlossen, so setzt der Bogen
zur Anode A2 ein, da die Spannung der Steuerelektrode G2 die Zündspannung überschreitet.
Der nunmehr auch durch den Widerstand R2 fließende Entladungsstrom ruft
auch in diesem einen Spannungsabfall hervor, so daß auch das "Potential der Steuerelektrode
ίο G2 unter die Zündspannung sinkt. Da aber
zugleich der Kondensator C12 sich über die
Widerstände R2 und R1 entlädt, so fließt
durch diese Widerstände außer dem Entladungsstrom des Gleichrichters ein zusätzlicher
Strom, der im Widerstand R1 den Spannungabfall -so vergrößert, daß die Entladung
über die Anode A1 erlischt. Darauf muß sich der Kondensator C12 im entgegengesetzten
Sinne wie zuvor aufladen. Mit zunehmender Aufladung sinkt der Strom im Widerstand R1
herab, bis die Steuerspannung am Gitter G1
und die Anodenspannung an der Anode A1 so hoch gestiegen sind, daß wiederum die
Entladung· zur ersten Anode A1 einsetzt und
diejenige zur Anode A2 durch. Umladung des Kondensators C12 gelöscht wird. Die Entladung
nimmt also wechselweise ihren Weg über eine der beiden Anoden.
Die Abb. 2 zeigt ein nach gleichem Prinzip arbeitendes Schaltungsbeispiel, jedoch sind
hier die Potentiale der Steuergitter um einen konstanten Betrag negativer als die dazugehörigen
Anoden. Die Potentiometerwiderstände P1 und P2 fehlen, und zwischen Anode
und Gitter liegen die Gleichspannungsquellen E1 und E2. Ein weiteres Ausführungsbeispiel
zeigt Abb. 3. Hier unterscheidet sich das Potential der Steuergitter von dem Potential
der Kathode, um einen konstanten positiven oder negativen Betrag, was durch die hier
zwischen Kathode K und Steuergitter G1 bzw. . G2 geschalteten Gleichspannungen E1
bzw. E2 erreicht wird. Auch diese Anordnung
arbeitet einwandfrei, insbesondere bei nicht zu kleinem Durchgriff der Anoden. Bei
Schaltungen nach Abb. 3 erfolgt demnach das wechselweise Zünden und Löschen der Entladungen
über die Anoden A1 und A2 nur
.durch die Spannungsschwankungen an den Anoden infolge der Umladungsströme des
Kondensators C12, während die Steuerspannungen
der Gitter G1 und G2 konstant
bleiben.
Abb. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Enveiterung der Anordnung gemäß
Abb. ι auf drei Stromkreise. Abb. 5 bringt eine Erweiterung der Anordnung gemäß
Abb. 2 auf vier Stromkreise. Statt mehranodiger Gefäße mit gemeinsamer Ouecksilberkathode
sind hier drei bzw. vier Gasentladungsgefäße mit Glühkathoden K1, K2,
K3. .., Steuergittern G1, G2, G3... und Anoden
A1, A2, A3 . . . vorgesehen. Die Bezeichnungen
sind entsprechend der Abb. 1 gewählt. In Abb. 4 sind jedoch neu hinzugekommen
die Widerstände R11, R12; R22, R23 ; R33, R31.
Diese Widerstände sind derart angeordnet, daß der Widerstand Rik das positive Ende des
Potentiometerwiderstandes P1 mit der Anode Ak verbindet. Die Kondensatoren Cik liegen
zwischen den Anoden Ai und A^. Die Abgriffe
an. den Potentiometerwiderständen P1 sind gegebenenfalls über Gleichspannungen E1
mit dem Anodengitter G1- verbunden. Über die Größe der Widerstände läßt sich folgendes
sagen: Die Widerstände Rk vor den Anoden Ak sind zweckmäßig klein gegen die Widerstände
Rik zwischen den Potentiometern P1
und den Anoden Ak. Die Widerstände Rik
sind zweckmäßig unter sich gleich, aber klein gegen die Potentiometer widerstände P1.
In Abb. 5 sind am positiven Pol der Gleichspannung Eu deren negatives Ende
am Steuergitter G1- liegt, drei Widerstände
Ri, i, Ri, » + ι. Ru j + 2 parallel geschaltet, deren
anderes Ende mit den Anoden Ai, Ai+1, Ai+2
bzw. verbunden sind.
Die Arbeitsweise dieser Anordnungen ist prinzipiell analog derjenigen der Schaltungen
nach Abb. 1 und 2. Jedesmal, wenn zu einer Anode Ak der Entladungsstrom einsetzt und
an dem Widerstand Rk einen Spannungsabfall erzeugt, sinkt die Spannung am Gitter Gk
unter die Zündspannung, und gleichzeitig lädt sich der Kondensator C/c,/C + 1 auf. Durch das
Zünden der Entladung zur nächsten Anode Ah+1 sinkt jetzt'die Steuerspannung des zugehörigen
Gitters Gk+1 unter die Zündspannung,
und derKondensatorC/c+j, /c+2 lädt sich
auf. Zugleich wird durch Umladen des Kondensators Ck, fc+j der Bogen zur vorhergehenden
Anode Ak gelöscht, worauf die Spannung des Gitters Gk und der Anode Ak mit zunehmender
Aufladung des Kondensators allmählich wieder ansteigt. Während so das Zünden und Erlöschen der Entladung von einer zur
nächsten Anode fortschreitet, muß jeweils in demjenigen Entladungsgefäß die Spannung
an Steuergitter und Anode den höchsten Wert haben, in welchem die. längste Zeit seit Erlöschen
des Bogens vergangen ist. Daher muß auch in diesem Gefäß die Entladung zuerst wieder einsetzen.
Die Anordnungen gemäß Abb. 4 und 5 lassen sich auf beliebig viele Stromzweige
erweitern. Ist η die Anzahl der Anoden und der parallel liegenden 'Stromkreise, so ist das
positive Ende des Potentiometerwiderstandes Pi bzw. das positive Ende der Gleichspannung
Ei über η—ι Widerstände Rik mit
der Anode A1 und den η—2 im Zyklus folgenden
Anoden verbunden.
Bei den in diesen Beispielen dargestellten Schaltungen werden verschiedene Methoden
angewandt, um das Potential der Steuergitter aus dem der Anoden und Kathoden abzuleiten.
Innerhalb einer jeden Schaltung ist hier immer die gleiche Methode benutzt worden.
Das braucht im allgemeinen nicht der Fall zu sein, vielmehr läßt sich ohne Schwierigkeit in
einer Schaltung zur Herleitung des Potentials to bei der einen Steuerelektrode die eine, bei
einer anderen eine andere der beschriebenen Methoden anwenden. Auch mag es bisweilen
von Vorteil sein, zwischen Zündelektrode und Kathode eine Kapazität zu legen, wodurch
die Zündelektrode langsamer auf den Wert der Zündspannung aufgeladen wird.
Als Entladungsgefäße lassen sich in Anordnungen gemäß der Erfindung sowohl solche
mit Lichtbogen- als auch solche mit Glimmentladungscharakteristik
verwenden. Die ersteren werden besonders dann mit Erfolg benutzt, wenn es sich um größere Leistungen
handelt. Bei Verwendung von Entladungen der letzteren Art werden sich hingegen im
allgemeinen besondere Stromkreise für Zündung und Erregung bzw. Heizung.erübrigen,
wodurch die Schaltungen sehr einfach werden.
Für Zwecke der Schalt- und Regeltechnik kann man zur Ableitung der Gitterspannung
aus Kathoden- und Anodenspannungen in vielen Fällen statt der Kombinationen aus konstanten
Spannungen und Widerständen .in an sich bekannter Weise geeignete Vorrichtungen
verwenden, welche einer variablen Spannung oder einem variablen Widerstand gleichzusetzen
sind, z. B. Kombinationen von Spannungsquellen und Widerständen mit Vakuumoder Gasentladungsgefäßen, deren Eigenschäften
in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe geändert werden.'
Claims (9)
- Patentansprüche:i, Anordnung zur Erzeugung periodischer Gleichstromstöße, durch Gasentladungsgefäße mit Steuerelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gittergesteuerte Entladungsbahnen mit lichtbogenförmiger Entladung vorgesehen sind, deren Entladungskreise magnetisch nicht verkettet sind und ausschließlich mit Hilfe' von Widerständen und Kapazitäten so geschaltet sind, daß sie wechselseitig bzw. zyklisch das Ein- bzw. Aussetzen ihrer Entladung steuern.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden über eine Gleichspannungsquelle, gegebenenfalls unter Verwendung von Widerständen, mit den zugehörigen Kathoden verbunden sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bein über Entladungsstrecken parallel liegenden Stromkreisen gs die Zündelektrode einer oder mehrerer dieser Entladungsstrecken über Widerstände oder Gleichspannungen mit der Anode der zugehörigen Entladungsstrecke und mit den Anoden der η—2 auf diese im Zyklus folgenden Entladungsstrecken verbunden ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den η—ι Anoden η—ι Widerstände liegen, welche mit den freien Enden in einem Punkte miteinander verbunden sind, und daß dieser Punkt über Widerstände oder Gleichspannungen oder Kombinationen aus solchen mit der betreffenden Zünd- g0 anode verbunden ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die η—ι Widerstände gleich sind.
- 6. Anordnung nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündelektrode außerdem noch mit der Kathode über Widerstände oder Gleichspannungen oder Kombinationen aus solchen verbunden ist. go
- 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zündelektrode einer oder mehrerer parallel liegenden Gasentladungsstrecken und der zugehörigen Kathode ein Kondensator gs liegt.
- 8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der " Gitterspannung aus Kathoden- und Anodenspannung außer oder an Stelle von Widerständen und Gleichspannungsquellen Vakuum- oder Gasentladungsgefäße Verwendung finden.
- 9. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Gleichstromstöße durch Verändern der Widerstände und Kapazitäten geändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE587112T | 1930-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587112C true DE587112C (de) | 1933-10-30 |
Family
ID=6572146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930587112D Expired DE587112C (de) | 1930-01-21 | 1930-01-21 | Anordnung zur Erzeugung periodischer Gleichstromstoesse durch Gasentladungsgefaesse mit Steuerelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587112C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762707C (de) * | 1937-12-15 | 1944-12-21 | Philips Patentverwaltung | Vorrichtung zur Umwandlung hoher Gleichspannung in niedrigere Wechselspannung |
| DE876266C (de) * | 1949-11-01 | 1953-05-11 | Siemens Ag | Regler mit periodisch arbeitendem Reglerkontakt und elektrisch fremderregtem Magnetsystem |
-
1930
- 1930-01-21 DE DE1930587112D patent/DE587112C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762707C (de) * | 1937-12-15 | 1944-12-21 | Philips Patentverwaltung | Vorrichtung zur Umwandlung hoher Gleichspannung in niedrigere Wechselspannung |
| DE876266C (de) * | 1949-11-01 | 1953-05-11 | Siemens Ag | Regler mit periodisch arbeitendem Reglerkontakt und elektrisch fremderregtem Magnetsystem |
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