DE449986C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufloesen von AEtznatron, insbesondere fuer Mercerisierzwecke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufloesen von AEtznatron, insbesondere fuer Mercerisierzwecke

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DE449986C
DE449986C DEF53217D DEF0053217D DE449986C DE 449986 C DE449986 C DE 449986C DE F53217 D DEF53217 D DE F53217D DE F0053217 D DEF0053217 D DE F0053217D DE 449986 C DE449986 C DE 449986C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/36Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auflösen von Ätzuatron, insbesondere für Mercerisierzwecke. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auflösen von Ätznatron, insbesondere für 'L#,lercerisieranlage.n.
  • Bekannt ist das Auflösen von Ätznatron vermittels Dampf; hierbei werden alle ini festen Ätznatron enthaltenen Fremdkörpermit aufgelöst, wodurch die Lauge schmutzigwird, e ZD t' der Dampfverbrauch ist erheblich, auch wird durch den Dampf die Lauge fast kochend heiß und braucht somit !eine lange Zeit zum Abkühlen. Es sind auch Auflösevorrichtungen mit feststehendem außeren Kessel und sich drehender, vertikal gelagerter Siebtrornmel bekamit, wobei letzterer das vorher zer' kleinerte Ätznatron zugebracht und durchDrehea der Trommel in dem Kessel mitLösungswasser aufgelöst wird. Das Zerkleinern dcs meist in eine Elechtrommel verpackten natrons durch Zerschlagen der Trommel I macht große Mühe; neben dem hohen Arbeitslohn erfordert es auch Vorsichtsmaßnahmen, denn die Atznatronstücke fliegen durch das heftige Aufschlagen umher, was sowohl für den das Zerschlagen der Trommel bewirkenden Arbeiter als auch für etwa in der Nähe befindliche Personen gefährlich ist durch ätzende Verletzungen und Beschädigung der Kleidung. Das Auflösen im Kessel mit sich drehender Siebtrommel erfolgt außerdem sehr langsam, da die das in der Trommel befindliche Ätznatron umgebende Flüssigkeit im Kessel sich mitbewegt, so daß eine Menge Kraft verlorengeht.
  • Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß das Ätznatron in sein-er Blechverpackung ohne vorherige Zerkleinerung und die mit letzterer ve-.-Y'üu#ndeiie-n Mißstände aufgelöst wird, und zwar ziemlich schnell und ohne Verlust von Ätznatron. Erfindungsgemäß geschieht die Auflösung des Ätznatrons unter Benutzung des für Lösungszwecke bekannten Kreislaufs der Lösungsflüssigkeit derart, daß das Ätznatron in seiner trommelartigen Blechverpackung nach deren teil-weiser seitlicher Durchlöcherung und Entfernun- des EinsatzdeckeIs# der Bleclitrommel eine r geschlossenen, von oben nach unten gerichteten Berieselung unterworfen wird. Zur Ausführung des Verfahrens zum Auflösen von Ätznatron dient eine Vorrichtung, bestehend aus einem AuffanIgbehälter mit einer abdeckenden Siebplatte zum Aufstellen der Ätznatrontrommel und einer aufsetzbaren Haube, einer an den Auffan-behälterb angeschlossenen Kreis!aufpumpe mit schwenkbarem Berieselungsrohr an der Rückflußleitung, wobei noch eine gesonderte schwenkbare Zuflußleitung für Wasser vorgesehen sein kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungs-,-e-enstand in einem Ausführungsbeispiel in # l# Seitenansicht (Abb, i) und Grundriß (Abb. 2) dargestellt.
  • In dem Kessel oder Kasten b aus Eisenblech ist eine Siebplattee als Behälterdeckel aufgesetzt, auf den die das Atznatron als Verpackung enthaltende Blechtrommelt zu stehen kommt. Auf den Auffangbehälterb ist eine Eisenhaubek aufsetzbax, die das Atznatron umgibt. Außer Hähnenli und s zum Ablassen der Lauge ist an dem Auffangbehälter nur noch die Leitung zur Kreislaufpumpe p vorhanden. An diese schließt sich die nach aufwärts führende Laugendruckleitung r mit sclivveni;:barcm Berieselun-Srohr rl, v an. Außerdem ist noch ein 'Wasserleitungsrohr iv schwenkbar angebracht. Die Leitungen rl und ii, werden bei Beschickung der Vorrichtung mit der Ätznatrontrommelt zur Seite geschwenkt.
  • Der Arbeitsvorggang ist folgender: Die zur Auflösung bestimmte Ätznatrontrommelt wird in die Nähe der Vorrichtung gerollt; mit irgendeinem spitzen Gegenstand schlägt man in den Blechmantel der Trommel eine Anzahl Löcher, entfernt den Einsatzdeckei und bringt die so vorbereitete Trommelt, z.B. mittels einer Laufkatzel, in die Vorrichtung auf die Siebplattee. Zun#-chst wird durch das Rohriv eine -eringe Menge MI'asser zugeführt, welches die Trommelt umspült und sich in dem Auffangbehälter b sammelt. Nach Abstellen der Wasserleitungty wird durch die Kreislaufpumpep das im Behälterb angesammelte laugenhaltige Wasser in ständi 'gem Kreislauf gehalten und durch das fortlaufen& Auflösen des Ätznatrons allmählich zur hochgradigen Natronlauge umgebildet. Die Pumpep hebt die Flüssigkeit durch das Steindruckrohrr, das Berieselungsrohrrl- zum Verteiler (Brause)v, durch welchen die Flüssigkeit dann wiederum über die oben offene und rundum mit Löchern versehene Trommel rieselt und durch die Siebplatte e in den Auffangbe4älter b läuft, von wo sie durch die Pumpe wieder üi den Kreislauf zur geschlossenen Berieselung des Ätznatrons führt. Hat die Lauge die gewünschte Stärke erreicht, so kann sie durch den Hahnh den Mercerisiermaschinen oder Vorratsbehältern zugeführt werden. Der Hahns im Boden des Behältersb dient zum Ablassen des sicli am Boden ansammelnden Schlammes.
  • An Stelle einer einzigen Ätznatrontrommel können auch mehrere Trommeln, wie in Abb. 2 gezeigt, in dem Behälter untergebracht werden, wobei dann durch Einschaltung eines Dreiwegehahnes d die gewünschten Kreislaufwege geschaffen werden können.
  • Das Fortschrittliche der Erfindung sei nochmals zusammengefaßt.
  • Das Ätznatron wird ohne vorherige Zerkleinerung schnell aufgelöst, die Flüssigkeit rasch verstärkt und keinerlei Kraft wirdnutzlos verbraucht. Auch geht kein Ätznatron verloren. jegliche Gefahr und Beschädigung von Personen beim Zerschlagen der Ätznatrolitrommeln wird- beseitigt, -durch den Fortfall des Zerschlagens auch viel Arbeit, also Zeit und Geld, gespart.
  • I

Claims (2)

  1. PAT It- NI'A NS PR Ü C 11 E: i. Verfahren zum Auflösen von ÄLznatron, insbesondere für Mercerisierzwecke, wobei die Lösungsflüssigkeit im Kreislauf gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ätznatron in seiner trommelartigen Blechverpackung nach deren teilweiser seitlicher Durchllöcherung und Entfernung-des Einsatzdeckels der Blechtrommel einer geschlossenen, von oben nach unten gerichteten Berieselung unterworfen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem Auffangbehälter (b) mit einer abdeckenden Siebplatte (e) zum Aufstellen der Ätznatrontrommel (1) und einer aul.-setzbaren Haube (k) sowie aus einer an den Auffangbehälter (b) angeschlossenen Kreislaufpumpe (p) mit schwenkbarem Beriesel-ungsrohr (r1, v) an der Rückflußleitung (r), wobei noch eine gesonderte schwenkbare Zuflußleitung (iv) für Wasser vorgesehen sein kann.
DEF53217D 1923-01-06 1923-01-06 Verfahren und Vorrichtung zum Aufloesen von AEtznatron, insbesondere fuer Mercerisierzwecke Expired DE449986C (de)

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