DE497768C - Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Daempfen, Kuehlen und Faerben von Gemuese, Fruechten o. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Daempfen, Kuehlen und Faerben von Gemuese, Fruechten o. dgl.Info
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- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B7/00—Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
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Description
- Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Dämpfen, Kühlen und Färben von Gemüse, Früchten o, dgl. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Dämpfen, Kühlen und Färben von Gemüse, Früchten o. dgl. besteht in einem frei beweglichen, in bekannte und beliebige Kochkessel oder Waschtröge einsetzbaren Eimer mit einem Siebboden und Durchbrechungen in seinem oberen Teile. Das Kochmittel ist durch die Ausbildung dieses Eimers gezwungen, ihn von unten nach oben zu durchströmen, wobei es, da es nur von unten zutreten, aber oben durch die Durchbrechungen ungehindert ausströmen kann, einen kräftigen Auftrieb im Gut erzeugt, der dies für die Kochung bzw. Färbung o. dgl. durchdringend auflockert. In solchen Eimern kann das Gut ohne Umfüllung alle Bearbeitungsstufen und -plätze durchlaufen, wodurch sein Aussehen geschont, Zeit und Kraft gespart wird.
- Nun ist es bei der Fruchtsaftgewinnung zwar bekannt, in das auf herausnehmbare Siebeinsätze gelegte Gut den Dampf von unten her einzuleiten. Ein Auftrieb im Sinne der Auflockerung des Gutes tritt bei diesen bekannten Einrichtungen jedoch nicht auf, entweder weil der Dampfdruck außer von unten auch noch von oben auf das Gut einwirkt, oder -weil er über dem Gute nicht expandieren kann, sondern im geschlossenen Gefäß ruhend steht. Demgegenüber kann beim Erfindungsgegenstand der Druckdampf durch obere Durchbrechungen im Eimer entweichen, also eine starke Auflockerung im Gute erzeugen, ohne das Gut über den Gefäßrand abschwemmen zu können. Der neue Eimer o. dgl. kann im übrigen wie ein gewöhnliches Gefäß zum Aufbewahren und Fortschaffen des Gutes benutzt werden, -wodurch besondere Behälter entbehrlich und wodurch das Einbringen des Gutes in den Bearbeitungsraum und sein Herausholen aus diesem vereinfacht -werden.
- Zwei als Beispiele anzusehende Ausführungen der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch in je einem senkrechten Querschnitt dargestellt.
- In Abb. r der Zeichnung ist eine besonders zweckmäßige Einrichtung zum Abkühlen und Auswaschen dargestellt, die zugleich der Vorteil bietet, daß die in Konservenfabriken u. dgl. vorhandenen Spül- oder Waschtröge dafür nutzbar gemacht werden können, wodurch sich die Anlegung verbilligt. Diese Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem Eimer a mit Siebboden b und Durchbrechungen c am oberen Rande. Dieser Eimer ist in einen trogartigen Behälter i einsetzbar, in dem durch einen Zwischenboden l eine Wasserkammer va geschaffen ist, der durch eine am Boden oder der Seitenwand vor-.gesehene Druckleitung k Wasser zugeführt und die beispielsweise durch eine Leitung k1 entleert werden kann. Der Zwischenboden L weist eine mittlere geräumige Öffnung n auf, deren Rand von einem Gummiringe o eingefaßt ist. Auf diesen Gummiring o, der durch einen Flach- oder Win.keleisenring p am Boden L befestigt sein kann, wird der. Eimer a oder ein ähnlich geformter Behälter, der das Gut enthält, in der gezeichneten Weise aufgesetzt, wobei der Gummiring o eine sichere Abdichtung zwischen Boden l und unterem Behälterrande a1 schafft. Demzufolge muß das der Kammer m zugeführte Druckwasser in der bereits beschriebenen Form den Siebboden b und das Gut durchdringen. Es fließt durch die oberen Eineröffnungen c oder über den Eimerrand ab und kann über dem Zwischenboden l angesammelt werden, wenn ein Ab- oder Überlauf q nicht nahe dem Zwischenboden, sondern am oberen Rande des Troges i vorgesehen wird.
- Erhält der Winkelring p den gezeichneten geneigten Flansch, so wind durch diesen Trichterring p' das ordnungsmäßige zentrale Aufsetzen des Behälters a auf den Zwischenbo,den l erleichtert.
- Bei langen Trögen i werden diese zweckmäßigerweise durch Querwände in Einzelkammern zerlegt, deren jede der Größe eines Behälters a entspricht und mit einer eigenen Druckleitung k versehen wird.
- Der Zwischenboden L kann auch durch Einsetzen eines entsprechend bemessenen Bodens oder Troges in einen vorhandenen glattwandigen Trog gebildet werden.
- Es ist ersichtlich, daß ein solches Gefäß a ohne Umfüllung des Gutes für die verschiedenen Behandlungsstufen nacheinander auf verschiedene Öffnungen ia gestellt werden ka:'nn, denen das entsprechende Behandlungsmittel (Dampf, Wasser, Färbeflüssigkeit o. dgl.) von unten her zugeführt wird.
- Abb. -9 zeigt die Verwendung des neuen Eimers a als Kochgefäß (Blanchiersieb). Danach wird der Eimer a in den Wasserkessel t hineingestellt, so daß er mit seinem unteren Rande a' am Kesselboden einen verhältnismäßig kleinen Raum u abschließt. Die in diesem Raume infolge der langsamen Wasserzuströmung sehr gründlich eintretende Dampfentwicklung, die unter Umständen bis zur Dampfüberhitzung gesteigert werden kann, bewirkt eine sehr schnelle und gründliche, gleichmäßige Kochung des Eimerinhaltes. Nach der Fertigbehandlung kann der Eimer a ohne Umfüllung des Gutes beispielsweise zum Abkühlen oder Durchfärben über eine Öffnung n des Troges nach Abb. r gesetzt werden.
- Der Gefäßboden b kann auch rostartig gestaltet sein. Der Behälter a wird zweckmäßigerweise mit Handhaben (Henkeln o. dgl.) versehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Dämpfen, Kühlen und Färben von Gemüse, Früchten o. dgl., die auf einem Siebe liegend von dem Wasch- oder Kochmittel in der Richtung von unten nach oben durchströmt werden, gekennzeichnet durch einen frei beweglichen, in bekannte oder beliebige Kochkessel oder Waschtröge einsetzbaren Eimer (a), in den das Wasch- oder Kochmittel durch einen Siebboden eintreten und aus dem es .durch obere Durchbrechungen (Lochungen c) wieder austreten kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der ein kastenartiger Spül- oder Waschtrog zur Verwendung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog (z) eine Druckwasserleitung (k) und einen Zwischenboden (4 aufweist, über dessen Öffnung (n) der das Gut aufnehmende Eimer (a), möglichst am Rande abdichtend, gesetzt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren Löchern (n) im Zwischenboden (4 für gleichzeitige Behandlung mehrerer Eimer (a) der Trog (a) durch Querwände in Einzelräume zerlegt ist, deren jeder für sich an- und abschaltbar ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Z«lischenöffnung (n) von einem Gummiringe (o) eingefaßt ist, auf den der Eimer (a) sich mit seinem unteren Rande abdichtend aufsetzt, wobei ein den Gummiring (o) sichernder Metallring (p) zugleich einenZentriertrichter (p1) für:den Eimer (a) bilden kann.
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