DE449718C - Maschinengehaeuse, insbesondere fuer Luftfahrzeugmotoren - Google Patents
Maschinengehaeuse, insbesondere fuer LuftfahrzeugmotorenInfo
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- DE449718C DE449718C DEB120589D DEB0120589D DE449718C DE 449718 C DE449718 C DE 449718C DE B120589 D DEB120589 D DE B120589D DE B0120589 D DEB0120589 D DE B0120589D DE 449718 C DE449718 C DE 449718C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B1/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
- F01B1/12—Separate cylinder-crankcase elements coupled together to form a unit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Maschinengehäuse, insbesondere für Luftfahrzeugmotoren. Die Erfindung betrifft Maschinengehäuse für schnellaufende Motoren geringen Gewichts, insbesondere für Luftfahr7eugmotoren.
- Gemäß der Erfindung gehen die in ihren wesentlichen Teilen einwandig hergestellten Längsaußenwände des Gehäuses an den der Beanspruchung besonders ausgesetzten Teilen in Träger kastenförmigen Querschnittes über, die im Grundriß fischbauchförmig gestaltet sind. Gegebenenfalls werden eine oder mehrere Querwände an ihren unteren Enden ebenfalls kastenförmig ausgebildet und dienen als Sitz der Kurbelwellenlager.
- An sich sind kastenförmig gestaltete Maschinengehäuse :bekannt, und die Erfindung liegt demgegenüber in der Schaffung eines Leichtgewichtmotorgehäuses, das im wesentlichen aus einfachen Wandungen gebildet ist und an der unteren Kante in die kastenförmigen Träger übergeht.
- Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise für eine Verbrennungskraftmaschine mit vier in einer Reihe angeordneten Zylindern veranschaulicht.
- Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Achse der Kurbelwelle.
- Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i.
- Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. i.
- Abb. a zeigt schaubildlich den unteren Teil einer der senkrechten Stützen. Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der oberen Hälfte eines der Kurbellagergehäuse in größerem Maßstabe.
- Bei der in der Zeichnung dargestellten Bauart besteht das ganze ;Maschinengehäuse aus einem einzigen Gußstück, welches zwei Längswände A, A, zwei Seitenwände B, B und drei Ouerzwischemvände C, C, C besitzt. Letztere trennen die Zylinder und die Kurbelkammern voneinander.
- Jede der Seitenwände A endet an ihrer unteren Kante in einem Teil D vom Kastenquerschnitt. Der auf diese Weise gebildete Kastenträger ist im Grundriß fischbauchartig gestaltet, wie aus Abb. 3 klar zu ersehen ist. Der Träger D kann an allen vier Seiten geschlossen sein, abgesehen von den für Gußzwecke erforderlichen Öffnungen. In einigen Fällen aber wird genügende Verstärkung erzielt, wenn eine der vier Wände des Kastens, z. B. die Wand D', weggelassen wird. Eine gewöhnlich durch eine Deckplatte verschlossene Öffnung ist in der Seitenwand jeder Kurbelkammer vorgesehen. Sie ist groß genug, um Einsicht oder auch die Entfernung des Kolbens und seiner Zubehörteile zu gestatten.
- Jede der Querzwischenwände C ist an ihrem unteren Ende auch mit einem Teil F von Kastenquerschnitt versehen. Diese Querträger F gehen durch die Seitenwände Z hindurch und verbinden sich an ihren Enden mit den Längsträgern D. Jeder Träger F ist bei G an seinem unteren Ende ausgehöhlt, um den oberen Teil eines Kurbellagers zu bilden; er ist auch mit Ansatzrippen H und H' zur Aufnahme der unteren Lagerkappe J versehen (Abb. 5). Die untere Lagerkappe J wird am oberen Teil des in dem Träger F gebildeten Lagers durch Bolzen gehalten, welche durch Ansätze K und die Rippen H hindurchgehen, wobei letztere die Lagerkappe in zwei Richtungen zum Träger F verriegeln -und so die Anordnung verstärken.
- Die beiden Seitenwände B werden in gleicher Weise an ihren unteren Enden mit Teilen L von kastenförmigem Querschnitt ausgebildet. Die ganzen Wände mit ihren Kastenträgern sind so gestaltet, daß sie den Hilfsapparaten, welche auf das Maschinengehäuse an ihren Enden aufgesetzt werden sollen, enfsprechen. Diese Kastenträger L werden, wie die Träger F, an den Zwischenwänden mit Öffnungen,111 und Rippen N, 0 versehen, um dem oberen Teil der Kurbelwellenlager zu entsprechen. Sie sind auch an ihren äußeren Enden an die Längsträger I> angeschlossen.
- Wie erwähnt, wird das ganze Maschinengehäuse als einziges Gußstück gebildet und auf diese Weise eine zusammenhängende Zelleneinheit von großer Stärke gebildet. Die Längsträger werden mit Bohrungen P zur Aufnahme von Bolzen versehen, welche das Ölgesenk am Fuß des Gehäuses festhalten. Diese Bohrungen P sind nahe an den Enden der Querträger F angebracht.
- Die «Wände A und B und die Zwischenwände C dienen auch als Träger der Zylinder und sind zu diesem Zweck mit wagerechten Platten O, R ausgestattet, in denen runde Öffnungen sich befinden.
- Die Räume zwischen den Zylindern, den Wänden und Zwischenwänden über den Platten Q dienen als Wassermäntel. Dabei haben die Zwischenwände Öffnungen S zur Verbindung der Wasserräume miteinander.
- Neben den Kurbelwellenlagern werden quer gerichtete Ankerbolzen zur Verbindung der Kastenträger D in geeigneter Weise angebracht. Neben jedem Querträger F sind vier Anker T, während an jedem äußeren Kurbelwellenlager nur zwei Anker an der inneren Seite angeordnet sind. Die Enden der Anker gehen durch Sockel der Träger D. Die Ankerbolzen bestehen aus Material von hoher Zugfestigkeit im Vergleich zu derjenigen des Gehäusematerials.
- Senkrechte Ankerbolzen V3 dienen auch zur Verbindung der Kurbelwellenlager in den Kasten F mit den Zylinderköpfen U. Jeder dieser senkrechten Ankerbolzen V3 ist mit kurzen Bolzen V verbunden, deren untere Enden durch,die Ansätze K an den Seiten der Kurbelwellenlager hindurchgehen und am Ende mit Muttern versehen sind. Diese Muttern halten die untere Lagerhälfte J in ihrer Lage; die oberen Enden der Bolzen h sind paarweise an den Verbindungsstücken V2 befestigt, welche in Bohrungen der Träger F gelagert sind (Abb. q.). Von jedem :der Verbindungsstücke V2 geht in der Mitte ein langer Ankerbolzen V3 aus, welcher durch eine senkrechte Bohrung der Zwischenwand C hindurchgeht. Diese Ankerbolzen Tos werden am oberen Ende mittels Querbolzen W befestigt; auf diese Weise wird der Zug in den Ankern auf die Zylinderköpfe U übertragen.
- Selbstverständlich kann die eingehend beschriebene und dargestellte Anordnung erheblich abgeändert werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Maschinengehäuse, insbesondere für Luftfahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, !daß, die einfachen Außenlängswände in kastenförmige Träger übergehen, die im Grundriß fischbauchartig gestaltet sind.
- 2. Maschinengehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Querwände mit ihrem unteren kastenförmig ausgebildeten Ende als Sitz der Kurbelwelleillager dienen.
- 3. Maschinengehäuse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der oberen Lagerhälften ,dienenden Querträger Ansätze oder Vorsprünge haben, auf welche die unteren Lagerhälften zweckmäßig in zwei Richtungen festgekeilt werden.
- Maschinengehäuse nach Anspruch i und 3, bei welchem vier senkrechte Bolzen (V) zum Festhalten der unteren Lagerhälften paarweise an zwei in den Querträgern gelagerte Querbolzen (1<'Z) angeschlossen sind, von -denen je ein senkrechter Bolzen (V$) ausgeht und am Zylinderkopf öder -deckel befestigt ist.
- 5. Maschinengehäuse nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet .durch vier an jedem Kurbellager .angeordnete Querbolzen (T), von denen j e zwei oberhalb und unterhalb der Kurbelwelle neben - deren Lagern liegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB449718X | 1924-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449718C true DE449718C (de) | 1927-09-20 |
Family
ID=10435418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB120589D Expired DE449718C (de) | 1924-07-09 | 1925-07-02 | Maschinengehaeuse, insbesondere fuer Luftfahrzeugmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449718C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054279B (de) * | 1955-09-17 | 1959-04-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mehrzylindrige Brennkraftmaschine |
| DE1081719B (de) * | 1956-03-12 | 1960-05-12 | Ferguson Res Ltd Harry | Verbrennungsmotor |
| DE3010635A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Cummins Engine Co Inc | Motorblock |
-
1925
- 1925-07-02 DE DEB120589D patent/DE449718C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054279B (de) * | 1955-09-17 | 1959-04-02 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mehrzylindrige Brennkraftmaschine |
| DE1081719B (de) * | 1956-03-12 | 1960-05-12 | Ferguson Res Ltd Harry | Verbrennungsmotor |
| DE3010635A1 (de) * | 1979-03-21 | 1980-10-02 | Cummins Engine Co Inc | Motorblock |
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