DE44963C - Schlagfeuerzug - Google Patents

Schlagfeuerzug

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DE44963C
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DE
Germany
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push rod
ignition
lid
hammer
bezw
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44963D
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English (en)
Original Assignee
F. HORNUNG, Dr. phil. in Berlin, Nr. 37, Kastanien-Allee 86
Publication of DE44963C publication Critical patent/DE44963C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/10Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with other friction member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Dr. phil. F. HORNUNG in BERLIN. Schlagfeuerzeug.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Februar 1888 ab.
Nachstehend beschriebene Neuerungen haben den Zweck, die mittelst Schlages auf ein mit Zündpillen versehenes Zündband und hierdurch hervorgerufene Entzündung eines in der Nähe befindlichen Lämpchens wirkenden Feuerzeuge derartig zu verbessern, dafs ihre Handhabung eine möglichst einfache und ihre Leistung eine möglichst zuverlässige ist.
In einer Kapsel, welche in Form einer Dose gedacht ist, befindet sich eine von aufsen durch einen Druck auf einen zu diesem Zwecke angebrachten Knopf α (Fig. 1 Ansicht durch die Seitenwand, Fig. 2 senkrechter Durchschnitt) oder Drücker a1 verschiebbare Vorrichtung, bestehend aus zwei convergirenden und durch Federkraft gegen einander wirkenden,, übrigens unverrückbar gegen einander auf einer , Platte befestigten Theilen, der Vorschieber b, welcher den Zweck hat, das äufsere Ende eines aufgewickelten Zündbandes nach Art einer Federzange zu halten und der Entzündungsstelle zuzuführen. Mit ihr verbunden und folglich ebenfalls dem auf α ausgeübten Druck gehorchend, ist die Schubstange c (Fig. 1, 2 und 3 Ansicht von oben). Dieselbe hat den Zweck, den Hämmere? bis zu einer bestimmten Höhe auszuheben, worauf letzterer durch Federkraft zurückgeschnellt und die Entzündung der Zündpille u. s. w. bewirkt, sowie einen Deckel e zu heben, wodurch sie. die zu ihrer Wirkung nöthige Bewegung, eine Parallelverschiebung, annehmen kann. Diese Bewegung soll ihr jedoch auch durch Anordnung einer besonderen drehbaren Scheibe, eines Hebels oder eines in einen Ausschnitt greifenden Führungsstiftes gegeben werden. Das Ausheben des Hammers d durch die Schubstange c soll durch einen an dieser befindlichen, unter den Hammer greifenden Vorsprung geschehen, welcher entweder aus der Ebene, welche die Schubstange bei ihrer Bewegung beschreibt, fest oder federnd heraustritt (Fig. 4, Vorderansicht von c) oder in der Ebene selbst federt (Fig. 5 Seitenansicht). Diese Einrichtungen der Schubstange c haben den Zweck, dieselbe auf ihrem Rückwege an dem nun ruhenden Hammer entlang zu führen, ohne ihn aus seiner Lage zu bringen. Die Rückwärtsbewegung des Ganzen wird durch eine auf einen der beweglichen Theile, den Hammer ausgenommen, wirkende Feder herbeigeführt. In Fig. ι z. B. wirkt zu diesem Zwecke eine Spiralfeder g auf den Stift des Knopfes a. Wird eine solche Feder fortgelassen, so bleiben die betreffenden Theile in ihrer zweiten Lage (in Fig. 1 durch Punktiren angegeben). Dasselbe soll aber auch durch eine federnde Sperrklinke h erreicht werden, welche mit einem der beweglichen Theile, den Hammer ausgenommen, verbunden ist, nach deren Auslösung erst die Rückbewegung der Theile in ihre erste Lage eintritt. In Fig. 1 ist h z. B. mit der Vorschieberplatte verbunden. Das Lämpchen L, Fig. 2 und 3, befindet sich in der Nähe der vorstehend beschriebenen Zündvorrichtung. Für ein Taschenfeuerzeug soll der Brennstoffbehälter desselben eine besondere verschliefsbare Oeffnung i haben, durch welche er gefüllt wird. Das Lämpchen soll eine Wand des Feuerzeuges bilden und ab- oder herausnehmbar sein. Diese Einrichtung soll bewirken: 1. dafs man die Einfüllöffnung i nach innen, d. h. der der Zünd-
vorrichtung zugekehrten Seite, anordnen kann, 2. nach der Abnahme des Lämpchens ein bequemes Füllen desselben unter Ausschlufs jeder Möglichkeit, das Zündband mit dem Brennstoff zu begiefsen und zu verderben, 3. durch die Fortnahme des Lämpchens das Freilegen und Zugänglichmachen der Zündvorrichtung, wie es für die Einlegung des Zündbandes erforderlich ist.

Claims (4)

  1. Patent-An spruch:
    Ein Schlagfeuerzeug, bestehend:
    ι. aus dem zangenartig gebildeten Vorschieber b, welcher das äufsere Ende des Zündbandes hält und der Entzündungsstelle zuführt;
  2. 2. aus der mit b und dem Deckel e verbundenen Schubstange c, welche beim Oeffnen des Deckels mittelst eines Vbrsprunges k, Fig. i, 4 und 5, die den Hammer tragende Feder d hebt bezw. spannt;
  3. 3. aus der mit c verbundenen, mittelst der Druckstange α oder eines Drückers α1, Fig. ι und 2, gedrehten Scheibe o, mittelst welcher unter Beihülfe des Deckels die zum Heben bezw. Loslassen des Hammers dienende Parallelverschiebung der Schubstange c bewirkt wird;
  4. 4. aus der an der Druckstange α befestigten Schraubenfeder g bezw. der federnden Sperrklinke h, welche den Zündmechanismus in die Anfangsstellung zurückbringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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