DE36308C - Schlagfeuerzeug - Google Patents

Schlagfeuerzeug

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Publication number
DE36308C
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Germany
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trigger
spring
slide
nose
lighter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36308D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. GOLIASCH & CO. in Berlin
Publication of DE36308C publication Critical patent/DE36308C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
G. GOLIASCH & CO. in BERLIN. Schlagfeuerzeug.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1886 ab.
,. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schlagfeuerzeug, welches die äufsere Gestalt einer Pistole besitzt und bei welchem der Vorschub- und Schlagmechanismus für das Zündband ähnlich wie bei einer Pistole von einem Drücker oder Abzug in Thätigkeit gesetzt wird. Das wesentlich Neue liegt nun darin, dafs der Vorschub- und Schlagmechanismus sofort, nachdem eine Zündpille entzündet worden, selbstthätig.in seine ursprüngliche Stellung zurückgeht. Man hat daher behufs Entzündung einer Züiidpille nur nöthig, an dem Abzug zu drücken, worauf sich der Abzug selbstthätig wieder in die zum Abdrücken erforderliche Stellung einstellt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist dieses Feuerzeug dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen senkrechte und die Fig. 3 und 4 waagrechte Schnitte durch das Feuerzeug.
Das Gehäuse a, welches das Zündband b und den Transport- und Schlagmechanismus enthält, hat äufserlich die Gestalt einer Pistole; es kann mit einer Benzinkerze, einem Licht oder, wie die Zeichnung veranschaulicht, mit einer Lunte verbunden sein. Der Transport- und Schlagmechanismus besteht aus einem an der einen Seitenwand des Gehäuses α geführten Schieber c, einem den Schieber c bewegenden Abzughebel d, dessen Abzugstange d1 aus dem Gehäuse hervorragt, und einer Schlagfeder e. Der Schieber trägt an seinem hinteren "Ende einen Stift c1, welchen das gabelförmig gestaltete Ende des im Gehäuse drehbar gelagerten Abzughebels d so umfafst, dafs der Schieber durch Drücken am Abzüge d1 in der Richtung des Pfeiles Fig. 1 geradlinig vorgeschoben werden kann. Der Schieber c ist ferner mit einer Platte c2 verbunden, welche, rechtwinklig zum Schieber steht und die ungefähre Breite einer Schmalseite des Gehäuses a besitzt. Auf ihrer oberen Seite trägt diese Platte c2 eine Vorschubfeder c3, welche sich gegen das Zündband b legt und letzteres bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers vorwärts schiebt. Die Feder c3 läfst sich seitlich aus dem Gehäuse herausdrehen, Fig. 3, um ein richtiges Einlegen des Zündbandes zu ermöglichen.
Die am Gehäuse befestigte Schlagfeder e ist mit einer Nase e1 versehen, während. auf dem Schieber c gegen die Platte c 2 hin eine Nase c4 derart federnd gelagert ist, dafs beim Vorschieben des Schiebers durch Drücken auf den Abzug dl die Schlagfeder e gespannt (s. Fig. 2) und beim Abgleiten der Nasen c4 und e1 von einander gegen das Zündband geschnellt wird.
Bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers gleitet die Nase c4, welche hinten eine geringe Abschrägung c5, Fig. 4, besitzt, hinter der Nase e1 der Schlagfeder hinweg, federt aber hinter e1 wieder vor, so dafs beim nächsten Vorschieben des Schiebers das Spannen der Schlagfeder von neuem erfolgt.
Während nun die Vorwärtsbewegung des Schiebers, wie erwähnt, durch Drücken auf den Abzug dl mit dem Finger erreicht wird, vollzieht sich die Rückwärtsbewegung des Schiebers durch eine im Gehäuse α befestigte Feder f selbstthätig, welche, auf die mit einer buckelartigen Erhöhung versehene Abzugstange dl wirkend, beim Drücken auf den Ab-

Claims (1)

  1. zug in der Richtung des Pfeiles Fig. ι gespannt wird, Fig. 2, und bei Loslassen des letzteren den Schlag- und Vorschubmechanismus in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückschnellt.
    Pate nt-An s ρ Ruch :
    Ein Schlagfeuerzeug in Gestalt einer Pistole, bei welchem das Vorschieben des Zündbandes und das Entzünden der Zündpillen mit Hülfe eines Abzughebels d dl, eines geradlinig geführten, mit Transportfeder ca und federnder Nase c4 versehenen Schiebers c und einer Schlagfeder e mit Nase e1 durch den Druck des Fingers bewirkt wird, während das Einstellen des Mechanismus in die Anfangsstellung durch eine auf den Abzug d dl wirkende Feder f selbstthätig geschieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36308D Schlagfeuerzeug Expired - Lifetime DE36308C (de)

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