DE19613C - Apparat zur Entzündung von Streichhölzern - Google Patents

Apparat zur Entzündung von Streichhölzern

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Publication number
DE19613C
DE19613C DENDAT19613D DE19613DA DE19613C DE 19613 C DE19613 C DE 19613C DE NDAT19613 D DENDAT19613 D DE NDAT19613D DE 19613D A DE19613D A DE 19613DA DE 19613 C DE19613 C DE 19613C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
plate
match
matches
sandpaper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19613D
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English (en)
Original Assignee
C. F. W. GlESE in Berlin
Publication of DE19613C publication Critical patent/DE19613C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes
    • A24F27/14Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
    • A24F27/22Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use
    • A24F27/26Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use with means for igniting the match as it is dispensed; Match strip lighters

Landscapes

  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1882 ab.
Der nachstehend beschriebene Apparat soll als Geräth auf einem Biertisch zur Aufbewahrung von Streichhölzern gebraucht werden und zur Entzündung derselben dienen, sowie durch ein in die Höhe zu schnellendes Fähnchen der Bedienung Signale geben.
Das Ganze hat die Gestalt eines kleinen Häuschens und wird in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist die Ansicht des Häuschens,
Fig. 2 ein Längsdurchschnitt von α nach b durch Fig. 3,
Fig. 3 ein Querschnitt von c nach d durch Fig._2, . _
Fig. 4 ein Durchschnitt durch Fig. 2 von e nach f.
Der Mechanismus des Apparates wird durch die Fig. 2 verdeutlicht.
Bei derselben ist das Dach der Fig. 1 abgenommen und die Vorderwand des Häuschens weggelassen.
Der rechts aus der Seitenwand vorstehende Hebel A greift gabelförmig um eine vertical in der Mitte angebrachte Platte B und bewegt dieselbe in den seitwärts befindlichen Führungen C C auf und ab. Eine Spiralfeder D, welche auf einem Bolzen befestigt ist, reicht mit dem einen langen Drahtende bis in die Oese E und hält die Platte B nieder. Der horizontal mit der Platte B fest verbundene kleine Drahtbügel F läfst die Platte bis zur tiefsten und höchsten Stellung gelangen und bewegt, wenn er von derselben auf- oder abwärts gehoben wird, eine um den Punkt g drehbare Coulisse G vermittelst seines umgebogenen Endes. Die Coulisse hat oben an ihrer'Verlängerung ein rechtwinklig abstehendes Stück H, welches wie eine Schaufel geformt ist und sich beim Aufwärtsbewegen der Platte in deren Ausschnitt h einlegt, wie Fig. 2 zeigt. Die Führungen C C rechts und links, in denen die Platte gleitet, sind hohl. In der linksseitigen ist die Coulisse G beweglich um den Punkt g. Die rechtsseitige dient der kleinen ■Fahnenstange J sammt der Spiralfeder .Ä'gleichzeitig zur Führung. Beide sind mit einander so in Verbindung gebracht, dafs ein Zug auf den Knopf des Hebels L, Fig. 3 und 4, das Fähnchen J in die Höhe schnellen läfst. Der obere Raum M, Fig. 2 und 4, welcher durch die schräg angebrachten Bleche JVJV, Fig. 4, von den darunter befindlichen, beweglichen Theilen abgetrennt ist, ist in der Mitte, Fig. 2, durch die beiden Abtheilungswände OO so weit verengt, dafs Streichhölzer i ihrer Länge nach darin Platz finden. Die Oeffnung P zwischen den Blechen, Fig. 3 und 4, durch welche die Platte aufsteigen kann, wird von letzterer in ihrer tiefsten Stellung abgeschlossen. In diesem für Streichhölzer bestimmten Raum M, Fig. 2, sind an der Abtheilungswand O, Fig. 2, links Rollen R JR angebracht, über die nach beiden Seiten, wie in Fig. 4, endlose Sandpapierstreifen k abwärts über Rollen QQQ1Q1 geführt sind. Die Rollen Q1Q1 sind Leitrollen zum Straffspannen der Sandpapierstreifen. Die obersten beiden Rollen RR, Fig. 4, welche dicht neben einander liegen, sind mit den dahinter befindlichen Spiralfedern SS, Fig. 3, derart in Verbindung, dafs sie sich elastisch aus einander drängen lassen von der aufsteigenden Platte B, Fig. 4. Während die Platte in die
Höhe bewegt wird und die Schaufel H sich unter die Rollen. R R postirt, greifen zugleich zwei Spanner s s, welche an der Verlängerung der Coulisse oben angebracht und entsprechend gebogen sind, auf die endlosen Streifen, spannen diese an und werden darauf von der niedergehenden Platte wieder wegbewegt.
Alle diese durch einen Druck auf das Hebelende A hervorgerufenen Bewegungen erfolgen gleichzeitig und verursachen die beabsichtigte Ueberführung eines Streichholzes aus dem Räume M von der horizontalen Lage in eine senkrecht erhobene, wie Fig. 2 zeigt, wobei gleichzeitig das Streichholz zwischen die Rollen RR derartig eingeklemmt wird, dafs die entstehende Reibung an den Rollen beim Wegnehmen genügt, dasselbe zu entzünden.
Durch einen Hebeldruck wird immer nur ein Streichholz von der Platte aufgehoben, weil sich nur ein solches in die rinnenartige Vertiefung längs der Oberkante der Platte. B, Fig. 3, einlegen kann. Bis an die oberen Rollen R R wird das Streichholz horizontal getragen, von hier ab aber, indem es sich um die Kante der Platte links dreht, Fig. 2, nach aufwärts in die senkrechte Stellung gebracht und von der Platte zwischen die Rollen R R gedrängt, Fig. 4.
Das Streichholz wird also durch Hebeldruck aus dem Innern des Häuschens mechanisch herausgereicht.
Im Fall sich beim Entzünden der Hölzer brennende Theile streifen, werden diese von der Schaufel H aufgefangen und seitwärtsgeschafft.
Die Bewegung der Fahne J, Fig. 1, findet in der oben erwähnten Weise, unabhängig von der Bewegung des Hebels A für den beabsichtigten Zweck statt.
Der links am Häuschen angebrachte Behälter T dient zur Aufnahme von Cigarrenasche. Schliefslich sind Fenster und Thüren des Häuschens noch mit im Dunkeln leuchtendem Glase versehen, damit sich die Streichhölzchen im Finstern leicht finden lassen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Apparat zur Entzündung von Streichhölzern, gekennzeichnet durch die an der Vorderseite verschwächte Platte B, derart, dafs bei ihrem Aufgang der Kopf des Streichholzes an den Rollen R festgehalten und dieses dadurch in senkrechte Stellung gebracht wird, ferner durch die über die Rollen QQ1 und R geführten endlosen Streifen von Sandpapier, wobei die Rollen if durch Federkraft gegen einander gedrückt werden; durch die von der Platte B aus bewegte Coulisse G, welche das zeitweilige Anspannen der Sandpapierstreifen und die Bewegung der Schaufel H bewirkt; endlich durch die Combination mit dem gezeichneten Signalapparat, bei welchem die auf einen Ansatz der Fahnenstange wirkende Zuhaltung durch Ziehen an dem Knopf L ausgehoben wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19613D Apparat zur Entzündung von Streichhölzern Active DE19613C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE19613C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069171A (en) * 1959-06-15 1962-12-18 William M Brobeck Phonograph record player and changer
DE3612990A1 (de) * 1986-04-17 1986-12-11 Adrović, Hajran, 2000 Hamburg Streichholzzuender

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069171A (en) * 1959-06-15 1962-12-18 William M Brobeck Phonograph record player and changer
DE3612990A1 (de) * 1986-04-17 1986-12-11 Adrović, Hajran, 2000 Hamburg Streichholzzuender

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