DE12007C - Neuerungen an Vorrichtungen zur Reinigungskontrole von Bierröhren - Google Patents

Neuerungen an Vorrichtungen zur Reinigungskontrole von Bierröhren

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DE12007C
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Germany
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cleaning control
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DENDAT12007D
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H. ALISCH & CO., Königl. Hoflieferanten, in Berlin SW., Belle-Alliancestrafse 11
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/07Cleaning beverage-dispensing apparatus

Landscapes

  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

1880.
Klasse 64.
HUGO ALISCH & Co. in BERLIN. Neuerungen an Vorrichtungen zur Reinigungs-Controle von Bierröhren.
Zusatz-Patent zu No. 11332 vom 4. Mai 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1880 ab. Längste Dauer: 3. Mai 1895.
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an der uns unter No. 11332 patentirten Vorrichung zur Reinigungscontrole und bezweckt eine wesentliche Vereinfachung sowie bequemere Handhabung der Bewegungs-Mechanismen an derselben.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen in Längsschnitt, Ober-Ansicht und Querschnitt eine Anordnung des Bewegungs-Mechanismus, wie er zum Festhalten des Deckels in geschlossenem Zustande, sowie zum Heben desselben, wenn die Plombe oder andere amtliche Oblate gelöst ist, benutzt werden kann. Zum Heben dient ein Stift, welcher in einer schraubenförmigen Nuth läuft.
Die Fig. 4 bis 9 zeigen weitere Modificationen des Mechanismus.
In den Fig. 4, 5, 6 ist ein Excenter, welches durch einen Griff oder Hebel bewegt wird zum Festhalten und Heben des Deckels angewendet. Der Hebel wird auch hier, um ein unbefugtes Oeffnen des Deckels zu verhindern, durch eine Plombe an dem Plombenhalter befestigt.
In den Fig. 7 und 8 ist eine schräge Nuth, in welcher ein Bolzen läuft, und in Fig. 9 eine Curve, welche mit einem Hebel in Verbindung ist, angewendet.
Der Stift A, Fig. 1 bis 3, welcher in der schraubenförmigen Nuth der Hülse B läuft, ist an dem einen Ende in den Führungsbolzen b eingeschraubt oder auf andere passende Weise befestigt und an dem entgegengesetzten Ende mit einem Auge D versehen, welches mittelst der Plombe an dem Plombenhalter E befestigt werden kann.
Der Führungsbolzen C trägt an seinem unteren Ende einen Bund F, durch welchen er so in dem Deckel G gehalten wird, dafs sich der Bolzen frei drehen kann.
Soll der Deckel gehoben werden, so löst man die Plombe und dreht den Stift A in der Nuth an ihren höchsten Punkt, wodurch der Bolzen C und mit ihm der Deckel eine Bewegung nach oben erhält.
In Fig. 4, 5 und 6 ist Ax ein Hebel, welcher an einer Scheibe AI! befestigt, die excentrisch um den Zapfen B1 drehbar und an ihrer Peripherie mit einem Excenterbügel C umgeben ist. Der Excenterbügel ist nach unten mit einer Verlängerung, die einen Bund trägt, welch letzterer sich in einer Führung des Deckels G bewegt, versehen.
Beim' Bewegen des Hebels nach unten wird die excentrische Scheibe, sowie der Bügel und der damit verbundene Deckel gehoben.
B, Fig. 7 und 8, ist eine Coulisse, welche mit einem schrägen Schlitz versehen ist. In diesem Schlitz läuft ein an beiden Seiten in Säulen oder Trägern befestigter Bolzen Az.
Die Säulen oder Träger C1 laufen in Gleitbahnen oder Führungen des Flantsches H und erhalten ihre Bewegung durch einen Hebel E welcher auf passende Weise damit in Verbindung steht und aufserhalb des Deckels seinen Drehpunkt hat. Bewegt man den Hebel E, welcher von dem Plombenhalter durch Lösen der Plombe befreit ist, nach links, so folgen die Träger C1 und der damit verbundene Bolzen Az dieser Bewegung und bewirken ein Heben des Deckels.
A^, Fig. 9, ist ein zweiarmiger Hebel, der seinen Stützpunkt in einer Säule D hat, welche auf dem Flantsch des Apparates befestigt ist. Der eine Schenkel des Hebels A^ bildet den Griffe77, während der andere als Curve />* hergestellt ist. In dieser Curve bi läuft ein auf passende Weise mit dem Deckel verbundener Stift oder eine Rolle B, welcher Stift oder welche Rolle beim Bewegen des Hebels nach unten· der Bewegung der Curve folgt und ein Heben des Deckels bewirkt.
Man kann auch den Deckel G durch Feder und Nuth mit dem Apparat verbinden, und ihn, statt vertical in die Höhe zu heben, auch horizontal verschieben, wobei dieselben oder ähnliche Mechanismen Anwendung finden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. Die Anordung der Controlvorrichtung für Bier- und andere Leitungsröhren, bestehend aus dem Stift A, der Hülse B mit schraubenförmiger Führungsnuth für den Stift A, in Verbindung mit dem Bolzen C, Bund F und Deckel G mit oder ohne Plombenhalter D E, Fig. ι, ζ und 3.
    Die in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigte Modification, bestehend aus dem Griff A1, der excentrischen Scheibe A2 und dem Excenterbügel C, in Combination mit dem Deckel G. Die in Fig. 7 und 8 gezeigte Modification, bestehend aus dem Hebel E, Coulisse B, Träger C1 und Führungsbolzen A3, in Verbindung mit dem Flantsch H und Deckel G. Die in Fig. 9 gezeigte Modification, bestehend aus dem Hebel A*, Schlitz £4, Führungszapfen B und Träger D, in Verbindung mit dem Deckel G.
  3. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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