DE449541C - Verfahren zur Herstellung von Perlen aus Glas oder anderen glasigen Massen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Perlen aus Glas oder anderen glasigen MassenInfo
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- DE449541C DE449541C DEP50211D DEP0050211D DE449541C DE 449541 C DE449541 C DE 449541C DE P50211 D DEP50211 D DE P50211D DE P0050211 D DEP0050211 D DE P0050211D DE 449541 C DE449541 C DE 449541C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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- C03B19/00—Other methods of shaping glass
- C03B19/10—Forming beads
- C03B19/1005—Forming solid beads
- C03B19/101—Forming solid beads by casting molten glass into a mould or onto a wire
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Verfahren zum Herstellen von Perlen aus Glas oder
anderen glasigen Massen durch Aufwickeln, der geschmolzenen Masse auf einen auflösbaren
und in der Querrichtung zusammendrückbaren Kern.
Die Erfindung besteht in der Anwendung eines aus mehreren Längselementen dergestalt
zusammengesetzten Kernes, daß er durch Zusammendrücken der Elemente gegeneinander
zusammendrückbar und gegen Torsion und Biegung ausreichend widerstandsfähig ist.
Sie besteht im besonderen in der Anwendung eines Kernes in Gestalt eines Asbestfadens,
der mit Natrium- oder Kaliumsilikat überzogen ist.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht in der Anwendung eines Kernes,
bestehend aus einem geschlitzten Rohre und einem vollen Metallfaden, der lose und mit ao
Spiel in dieses Rohr eingesetzt ist.
Als Träger für die Anfertigung von Perlen hat man bereits die Anwendung von rohrförmigen
Kernen vorgeschlagen, die sich leicht
auf chemischem Wege zerstören lassen und den radialen Beanspruchungen nachgeben, jedoch,
den. Nachteil besitzen, daß sie den auftretenden Torsions- und Biegungsbeanspruchungen
nicht genügend widerstehen können, wodurch, ihre Anwendung für die mechanische
Herstellung der Perlen ausgeschlossen war.
Andererseits hat man die Benutzung von ίο vollen Fäden vorgeschlagen, die wohl die
gewünschte Widerstandsfähigkeit besitzen, jedoch nur sehr schwer auf chemischem Wege
zerstört werden können und auch nicht den radialen Beanspruchungen nachgeben. Bei
Benutzung dieser Fäden war man somit gezwungen, sie mit einem Überzug zu versehen,
der sich mechanisch leicht zerstören ließ.
Der Gegenstand der Erfindung besitzt- nun die Vorteile der bekannten Anordnungen, hat
jedoch nicht deren Nachteile.
Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiele Teile von Träge.ui, welche gemäß der
Erfindung hergestellt sind.
Gemäß Abb. 1 und 2 besteht der Träger aus einer Reihe feiner Kupferfäden 1. Die
Fäden können jedoch auch aus einem anderen ■ Stoff bestehen, der auf chemischem Wege
leicht zerstörbar ist. Sie sind parallel zueinander angeordnet und können unter der Gestalt
eines zylindrischen Kabels dadurch vereinigt werden, daß auf das Ganze eine leichte
Verdrehung (Abb. 1) ausgeübt wird, oder daß sie durch einen gewundenen Faden 2 (Abb. 2)
zusammengebunden werden.
Abb. 3 zeigt einen Träger von der üblichen rohrförmigen Gestalt 3, der mit einem vollen Draht 4 vereinigt ist, welch letzterer lose und mit Spiel im Innern des Rohres untergebracht ist und eine genügende Widerstandsfähigkeit besitzt, um den auftretenden mechanischen Beanspruchungen auf Biegung und Torsion widerstehen zu können. Der geringe Spielraum, der zwischen dem Rohre und dem Drahte bestehen kann, genügt, um dem Träger die erforderliche Nachgiebigkeit
Abb. 3 zeigt einen Träger von der üblichen rohrförmigen Gestalt 3, der mit einem vollen Draht 4 vereinigt ist, welch letzterer lose und mit Spiel im Innern des Rohres untergebracht ist und eine genügende Widerstandsfähigkeit besitzt, um den auftretenden mechanischen Beanspruchungen auf Biegung und Torsion widerstehen zu können. Der geringe Spielraum, der zwischen dem Rohre und dem Drahte bestehen kann, genügt, um dem Träger die erforderliche Nachgiebigkeit
Abb. i.
Abb. 3.
zu sichern. Nach Fertigstellung der Perlen wird man den Draht leicht herausziehen können,
um dann das. Rohr zu zerstören.
Das Metalldrahtbündel sowie auch das Tlohr
mit Drahteinläge wird man gegebenenfalls durch einen Asbestfaden S ersetzen können,
der dann mit Natrium- oder Kaliumsilikat überzogen wird. Dieser Faden widersteht
der Wirkung des Feuers und den mechanischen Beanspruchungen. Das Wasserglas bildet
um den Faden herum einen Überzug 6, der die Fasern bindet. Der auf diese Weise bereitete Faden widersteht den auftretenden
Beanspruchungen auf Biegung und Torsion, behält eine genügende Nachgiebigkeit in der
Querrichtung und bleibt nicht mit seinen Fasern an der geschmolzenen Masse haften. Er
kann nach Bedarf mehrere Male verwendet werden, vorausgesetzt, daß er vor jeder Benutzung
nach Behandlung mit siedendem Wasser von neuem in eine Wasserglaslösung getaucht
wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Perlen aus Glas oder anderen glasigen Massen durch Aufwickeln der geschmolzenen Masse auf einen auflösbaren und in der Querrichtung zusammendrückbaren Kern, gekennzeichnet durch die Anwendung eines aus mehreren Längselementen dergestalt zusammengesetzten Kernes, daß er durch Zusammendrücken der Elemente gegeneinander zusammendrückbar und gegen Torsion und Biegung ausreichend Widerstandsfähig ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Kernes in Gestalt eines mit Natrium- oder Kaliumsilikat überzogenen Asbestfadens. -
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anwendung eines Kernes, bestehend aus 'einem· geschlitzten Rohr und einem vollen, lose und mit Spiel in dieses Rohr eingesetzten Metallfaden.liiüi Abb. 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR449541X | 1924-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449541C true DE449541C (de) | 1927-09-20 |
Family
ID=8900753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50211D Expired DE449541C (de) | 1924-04-19 | 1925-04-08 | Verfahren zur Herstellung von Perlen aus Glas oder anderen glasigen Massen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449541C (de) |
| FR (1) | FR29694E (de) |
| GB (1) | GB232625A (de) |
-
1924
- 1924-04-19 FR FR29694D patent/FR29694E/fr not_active Expired
-
1925
- 1925-04-08 DE DEP50211D patent/DE449541C/de not_active Expired
- 1925-04-17 GB GB10085/25A patent/GB232625A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR29694E (fr) | 1925-09-21 |
| GB232625A (en) | 1926-06-17 |
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