AT96815B - Verfahren zur Herstellung von Schutzmänteln für Glühlichtnetze. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schutzmänteln für Glühlichtnetze.

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  Verfahren zur Herstellung von   Schutzmänteln   für Gliihlichtnetze. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Schutzmänteln für Glühlieht netze, welches darin besteht, dass ein ebenes Drahtsieb durch einen Pressvorgang in die gewünschte Glockenform gebracht und sodann mit einem lichtzerstreuenden, emailartigen Überzug versehen wird. Durch Einblasen eines Luftstromes in den vorzugsweise durch einen Tauchvorgang mit dem Überzug versehenen Mantel wird die   überschüssige,   in den   Siebmasehen   sitzende Masse abgeblasen, so dass sie nur in gleichförmiger Stärke auf den einzelnen Drähten und in kompakter Form an deren Kreuzungstellen verbleibt.

   Der Schutzmantel erhält hiedurch sein siebförmiges Aussehen wieder und die an den Kreuzungsstellen der Fäden nach dem Trocknen und Brennen des Überzuges festhaftenden   Knötchen   erteilen demselben grosse Steifigkeit und Festigkeit. Die Überzugsmasse erhält eine derartige Zusammensetzung, dass der   glockenförmige   Schutzmantel nach dem Trocknen und Brennen ähnlich wie mattiertes Glas lichtzerstreuend wirkt. 



   Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein ebenes Siebstück, aus welchem die Schutzglocke gepresst wird. 



  Die Fig. 2   versinnlicht   den Pressvorgang, wobei die Matrize in teilweisem Schnitt dargestellt ist. Die Fig. 3 zeigt den Schutzmantel in Ansieht und Fig. 4 eine Kreuzungsstelle zweier Drähte nach dem   Überziehen   in grösserem Massstabe. 



   Quadratische oder runde   Drahtstücke 1   (Fig. 1) werden mit Hilfe einer geeigneten Matrize und Patrize 2 in die Glockenform gepresst, die über die Matrize vorstehenden Teile J abgeschnitten und der so gewonnene glatte Rand mit Hilfe eines Ringes   4   verstärkt, der eventuell durch Umbördelung des Randes an letzterem befestigt wird. An dem Ringe 4 können alle für die Montierung der Glocke erforderlichen Ansätze, die nicht dargestellt sind, angeordnet sein. 



   Um den so gewonnenen glockenförmigen Mantel zu versteifen und lichtzerstreuend zu machen, wird derselbe am besten durch Eintauchen mit einer geeigneten Emailmasse überzogen, welche die zu diesem Zwecke geeignete Konsistenz und Zusammensetzung besitzt. Nach dem Eintauchen wird durch den Mantel ein starker Luftstrom geblasen, der die überschüssige, insbesondere die in den Siebmaschen sitzende Überzugsmasse mitnimmt, so dass dieselbe nur in dünner Schichte auf den Drähten und in Form schwacher Knötchen auf den Kreuzungsstellen derselben verbleibt und der Schutzkörper wieder   siebförmiges   Aussehen erhält. 



   Die so vorbereiteten   Schutzmantel   werden nunmehr in Kammern oder Öfen getrocknet und gebrannt und besitzen nachher grosse Festigkeit und Steifigkeit, da die Drähte und insbesondere deren Kreuzungsstellen, welche im Pressverfahren gelockert wurden, in der Masse fest abgebunden sind und sich gegeneinander nicht verschieben können. 



   Die so erhaltenen   Schutzmantel   haben bei richtiger Wahl der Drahtnetzkörper und der Überzugsmassen dasselbe Lichtzerstreuungsvermögen bzw. dieselbe Lichtdurchlässigkeit wie mattierte Glas-   schutzkörper,   sie haben aber den letzteren gegenüber den Vorteil grösserer Dauerhaftigkeit. 



   Die Drahtnetzkörper werden aus Eisen-,   Stahl- oder Metalldrähten irgendwelcher   Art hergestellt. 



  Bei Verwendung von Eisen-oder Stahldrähten empfiehlt es sich, dieselben vor oder nach der Herstellung 

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 des Netzes auf galvanischem Wege mit einem   Kupferüberzuge   zu versehen. Als Tauchbad zur Herstellung des lichtzerstreuenden Überzuges kann beispielsweise eine Suspension von Zinkoxyd in Wasserglaslösung verwendet werden. 



   Die Form der Netze wird der Art und der Form des Glühlichtnetzes angepasst und in jedem Falle derart gewählt, dass der Schutzmantel das Glühlichtnetz unter Freilassung eines Zwischenraumes von einigen Zentimetern konzentrisch umgibt. Bei   Hängegasglühlieht   wird also das Schutznetz gleichfalls nach abwärts hängen, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist, und wird das Glühlichtnetz, welche, etwa den dritten Teil des Durchmessers des Schutzmantels besitzt, konzentrisch umgeben. Wenn das   Gliihlichtnetz   eine gestreckte Form besitzt, so wird auch der Schutzmantel   ähnlich   und so gross gestaltet, dass der Abstand zwischen Glühlichtnetz und Schutzmantel einige Zentimeter beträgt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Verfahren zur Herstellung von   Schutzmänteln   für Glühlichtnetze, dadurch   gekennzeichnet.   dass ein ebenes Drahtsieb durch einen Pressvorgang in die gewünschte   Glockenforl1l gebracht   und mit einem lichtzerstreuenden Überzug versehen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Herstellung des Überzuges durch den beispielsweise durch einen Tauchvorgang mit einer gleichförmigen Schichte überzogenen Drahtnetzkörper ein Luftstrom geblasen wird, welcher die überschüssige Überzugsmasse, die insbesondere EMI2.1 gebrannt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rand des Siebmantel, vor dem Überziehen ein Ring eingebördelt wird.
AT96815D 1918-06-12 1921-09-02 Verfahren zur Herstellung von Schutzmänteln für Glühlichtnetze. AT96815B (de)

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