DE448699C - Baggergleis mit einem von ihm unabhaengigen Umfuehrungsgleis - Google Patents

Baggergleis mit einem von ihm unabhaengigen Umfuehrungsgleis

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DE448699C
DE448699C DEW70413D DEW0070413D DE448699C DE 448699 C DE448699 C DE 448699C DE W70413 D DEW70413 D DE W70413D DE W0070413 D DEW0070413 D DE W0070413D DE 448699 C DE448699 C DE 448699C
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rails
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MAX JASCHKE
WERSCHEN WEISSENFELSER BRAUNKO
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MAX JASCHKE
WERSCHEN WEISSENFELSER BRAUNKO
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/10Shiftable tracks for heavy loads, e.g. carrying excavators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Baggergleis mit einem von ihm unabhängigen Umfährungsgleis. Die Erfindung betrifft eine Gleisanlage für den Baggerbetrieb, insbesondere von Eimerkettenbaggern im Braunkohlentagebau, die aus einem Baggergleis und einem von diesem unabhängigen Umführungsgleis besteht. Die Baggergleisanlage nimmt dabei in bekannter Weise auch noch die Schienen für die Fördergleise auf. Diese Schienen liegen dabei zwischen dem meistens dreischienigen Baggergleis, um die Förderwagen dem torartig ausgebildeten Unterteil des Baggers zuzuführen. Ein großer Nachteil dieser eintorigen Bagger bestand .bisher darin, daß während des Zugwechsels der Baggerbetrieb ruhen mußte. Durch den dadurch entstehenden Zeitverlust entsteht ein Leistungsausfall von 15 bis 30 Prozent je nach der Länge der Baggerstraße. Um diesen Zeitverlust zu verringern, hat man neben dieser Gleisanlage, die aus Baggergleis und Fördergleis besteht, ein von diesen unabhängiges hinteres Um. führungsgleis angeordnet, das durch Weichen o. dgl. mit dem Fördergleis hinter dem Bagger verbunden war. Hierbei entstehen Kreuzungen zwischen Baggergleisen und Fördergleisen, die für den Betrieb nachteilig sind.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß das Umführungsgleis bis an das Ende der Baggerstraße durchgeführt wird. Die Verbindung zwischen dem hinteren Umführungsgleis und vorderen Fördergleis geschieht dann durch eine Schiebebühne. Der für die Schiebebühne erforderliche Raum steht beim Baggerbetrieb regelmäßig zur Verfügung, da nach der Bergpolizeivorschrift eine Berme von mehreren Metern Breite am Ende der Baggerfront belassen werden muß.
  • Um diese Schiebebühne möglichst klein zu halten, werden ihr nur so viele Wagen zugeführt, daß die durch den Zugwechsel bedingte Pause im Baggerbetrieb ausgefüllt werden kann.
  • Es ist dann notwendig, für die Beförderung der Wagen von der Schiebebühne zum Baggertor eine besondere Triebkraft vorzusehen, und dieses geschieht am einfachsten durch einen Motorschlepper o. dgl., der auf den vorderen Schienen des Baggergleises läuft, so daß die Wagen, die er von der Schiebebühne abzieht, unmittelbar bis an den Förderzug herangebracht werden können, der in der Zwischenzeit von der anderen Seite her eingefahren und gefüllt ist.
  • Eine derartige Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die an der Böschung B verlegte Gleisanlage a besteht aus den Schienen i, 2, 3, 4, 5, von denen die Schienen I, 2, 5 .das Baggergleis bilden, die Schienen 3 und 4 in bekannter Weise das Fördergleis. Unabhängig von dieser Gleisanlage ist das Umführungsgleis b angeordnet. Auf der Berme b am Ende der Baggerstraße läuft die Schiebebühne c, die die leeren Wagen d aufnimmt. Der leere Wagenraum, der für die Ausfüllung der Pause, «-elche durch den Zugwechsel entsteht, notwendig ist, -wird auf dem hinteren Umfüh= rungsgleis herangeführt und durch eine Lokomotive bis auf die Schiebebühne geschoben. Diese wird dann so weit verfahren, daß die Wagen vor das Fördergleis 3,4 kommen.
  • Das Übernehmen der Wagen von der Schiebebühne auf das Fahrgleis des Baggers erfolgt nun mittels eines Schleppers e, der auf der ersten und zweiten Baggerschiene läuft und in geeigneter Weise mit einem motorischen Antrieb ausgerüstet ist. Der Schlepper führt dann die Wagen dem Bagger zu. - Sie treffen hier-ein, bevor -der vorhergehende Zug vom Bagger vollständig gefüllt ist, so daß während des Auswechselns der Züge der von hinten her zugeführte Wagenraum gefüllt werden kann. Der Baggerbetrieb erleidet also durch den Zugwechsel keinen Stillstand. Ein Übersetzen des ganzen Leerzuges mittels der Schiebebühne kommt im allgemeinen nicht in Frage, sondern es genügt erfahrungsgemäß das Überführen nur eines Teiles des Zuges über die Schiebebühne. Das Übersetzen dieses Zugteiles vom hinteren Umführungsgleis zum vorderen Fördergleis kann entweder im ganzen oder auch in mehreren Abschnitten erfolgen.
  • Muß die Schiebebühne eine große Länge erhalten, so kann man das Baggergleis bis an das Ende der Schiebebühne durchführen und unterteilt es dann in der Weise, daß man die vorderen Schienen t und 2 des Baggers fest durchlaufen läßt, dagegen die Schienen 3, 4, 5 auf der Schiebebühne anordnet, so daß man den Bagger bei dem Einfahren der Schiebebühne bis über diese fortbewegen kann. Das fünfschienige Baggergleis gilt nur als Ausführungsbeispiel. Die Vorrichtung kann auch für jedes andere Baggergleis mit einer beliebigen Schienenanzahl Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Baggergleis mit einem von ihm unabhängigen Umfü'hrungsgleis, dadurch gekennzeichnet, daß das aus -den- Schienen (3, 4) des fünfschienigen Baggergleises bestehende Fördergleis mit dem Umführungsgleis (b) durch eine zweigleisige Schiebebühne (e) verbunden ist, welche den zur Ausfüllung der durch den Zugweehsel bedingten Pause dienenden leeren Wagenraum (d) aufnimmt, der durch einen auf den Schienen (I, 2) laufenden Schlepper (e) von der Schiebebühne (c) abgezogen und auf den Schienen (3, 4) unter das Baggertor geführt wird. -
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