DE448694C - Verfahren zur Darstellung von Urethanen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Urethanen

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DE448694C
DE448694C DEF58410D DEF0058410D DE448694C DE 448694 C DE448694 C DE 448694C DE F58410 D DEF58410 D DE F58410D DE F0058410 D DEF0058410 D DE F0058410D DE 448694 C DE448694 C DE 448694C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Urethanen. Es wurde gefunden, daß den bisher noch nicht beschriebenen Urethanen kernalkylierter Benzylalkohole eine starke antispasmotische Wirkung zukommt, die diejenige der bisher bekannten ähnlichen Mittel wesentlich übertrifft, ohne daß diese therapeutische Wirkung durch irgendwelche toxische Nebenwirkungen beeinträchtigt wird. Im Gegensatz zu diesen kernalkylierten Urethanen besitzt die entsprechende Benzy lverbindung eine weit schwächere antispasmotische Wirkung und wird auch wegen ihres schlechteren Geschmacks weniger gern genommen. Die in der Seitenkette alkylierten Benzylalkoholurethane sind nach den pharmakologischen Untersuchungsbefunden sehr giftig und kommen deshalb für therapeutische Verwendung überhaupt nicht in Frage. Man gelangt zu den neuen kernalkylierten Urethanen in üblicher Weise, indem man zum Beispiel den betrettenden Alkohol mit Phosgen behandelt und das so entstandene Chlorcarbonat mit Ammoniak umsetzt, oder indem man den Alkohol mit Harnstoffchlorid ins Urethan überführt. Beispiel I.
  • I Gewichtsteil o-Toluy lalkohol wird mit I Gewichtsteil Dimethylanilin und io Gewichtsteilen absolutem Benzol in Lösung gebracht und dieses Gemisch unter Eiskühlung in 3 Gewichtsteile 3oprozentiger benzolischer Phosgenlösung einlaufen gelassen. Nach mehrtägigem Stehen gibt man Eis und eiskalte Salzsäure hinzu, schüttelt das DimethylanilinhS-drochlorid aus und trocknet die neutral gewordene benzolische Schicht mit Chlorcalcium. Nach dem Abdestillieren des Benzols unter stark vermindertem Druck gibt man Eis und Ammoniak hinzu und rührt dabei so lange, bis sich das feste Urethan abscheidet. Man saugt es ab und kristallisiert es aus heißem Wasser um. So erhält man ein weißes kristallinisches Pulver vom Schmelzpunkt 86 bis 87', das sich in den meisten organischen Lösemitteln leicht löst, geruchlos und nahezu geschmacklos ist.
  • Beispiel 2.
  • 15 Gewichtsteile p-Toluylalkoholwerden in 15 Gewichtsteilen absolutem Äther gelöst und unter Rühren io Gewichtsteile Harnstoffchlorid zugefügt. Unter starker Erwärmung tritt Umsetzung ein. Nach 12 Stunden saugt man das in Äther schwer lösliche Reaktionsprodukt ab und kristallisiert es mehrmals aus kochendem Wasser um. Das p-Toluylurethan kristallisiert in feinen farblosen Nädelchen vom Schmelzpunkt 122 bis I23°. Es löst sich in Alkohol und in heißem Wasser leicht, in kaltem Wasser und in Äther nur schwer und besitzt keinen ausgesprochenen Eigengeschmack.

Claims (1)

  1. P:ITr,NTANSPRUCII:-Verfahren zur Darstellung von Urethanen kernalkylierter Benzylalkohole, dadurch gekennzeichnet, daß man nach an sich bekannten Verfahren kernalkylierte Benzylalkohole in ihreUrethane überführt.
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