DE44856C - Stechschlofs - Google Patents
StechschlofsInfo
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- DE44856C DE44856C DENDAT44856D DE44856DA DE44856C DE 44856 C DE44856 C DE 44856C DE NDAT44856 D DENDAT44856 D DE NDAT44856D DE 44856D A DE44856D A DE 44856DA DE 44856 C DE44856 C DE 44856C
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- key
- lock
- nufs
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
- E05B21/003—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks comprising tumblers moving in opposite directions, e.g. tumbler sets on opposite sides of the keyhole for operation by a double-bit key
Landscapes
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
G. LINDENER in BERLIN. Stechschlofs.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schlofsconstruction ist ein Stechschlofs mit
doppelter oder einfacher, federloser Sicherheitsvorrichtung, welche direct von der Nufs aus
in Bewegung gesetzt wird, aber selbst dann, wenn der Schlüssel vorhanden ist, nicht in
Wirksamkeit treten kann, weil der Einsatz zum Stellen des Schlüssels nicht im Schlofs angebracht
ist, sondern vom Besitzer des Schlosses stets bei sich getragen wird.
Fig. ι ist die innere Ansicht des geöffneten Schlosses,
Fig. 2 ein Verticalschnitt nach A-B der Fig. 1,
Fig. 3 die innere Ansicht des Schlosses in verschlossenem Zustande,
Fig. 4 ein Verticalschnitt nach C-D der Fig. 3,
Fig. 5 die innere Ansicht des Schlosses ohne Sicherheitsvorrichtung und ohne .Nufs,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt nach E-F der Fig. i,
Fig. 7 ein Schnitt durch die Sicherheitsvorrichtung nach G-H der Fig. 1 in gröfserem
Mafsstabe.
Fig. 8 und 8 a stellen den Stechschlüssel,
Fig. 9 den Einsteller für den Stechschlüssel, Fig. ι ο die Sicherheitsapparate, ■
Fig. ioa dieselben im Querschnitt nach G-H der Fig. 10 dar.
In der horizontalen Mittellinie des Schlosses, Fig. ι und 3, sind zwei Stifte α und b angebracht,
auf welche die aus einzelnen durchbrochenen Stahlplatten ss, Fig. 2,4 und 7,
bestehenden und zu einem Bündel vereinigten Sicherheitsapparate 5 S frei beweglich aufgeschoben
werden. Zwischen den Platten ss sind Messingscheiben eingelegt, welche mit den
ersteren vermittelst der beiden äufseren Scheiben q q1 und der als Büchse für den Stift a
bezw. b dienenden Schraube u zu einem Ganzen fest verbunden werden, so dafs jede einzelne
Platte 5 verhältnifsmäfsig fest eingespannt ist, Fig. 10 und ioa. Die Messingscheiben sind
mit Ansätzen mm versehen und werden durch Stifte i, welche auf der unteren vorspringenden
Scheibe q, der sogenannten Grundplatte, festgenietet sind, beim Drehen der letzteren
mitgenommen und veranlassen dadurch auch eine Verschiebung der Platten s s, Fig. 1, 3
und 10.
Unterhalb der Sicherheitsapparate befindet sich der mit zwei Schlitzen für die Stifte a b
versehene Riegelschaft R, unter welchen sich der mit Ausschnitten für die Nufs N und die
Stifte α b ausgestattete Querriegel Q. auf- und
niederbewegt, Fig. 5. Letzterer hat an seinem unteren Ende zwei rechteckige Ansätze c und d,
Fig. i, 3 und 7, welche bei dem Oeffnen des Schlosses in entsprechende Ausschnitte η η,
Fig. ι und 3, der Sicherheitsapparate S S eintreten müssen. Die Grundplatten q q dieser
Apparate sind mit zwei in einander greifenden Ansätzen bezw. Eingriffen e e und f, Fig. 1, 3
und 10, versehen, welche die von der Nufs N durch den Arm g bewirkte Bewegung des einen
Sicherheitsapparates auf den anderen übertragen. Beide Apparate haben an ihrem frei
schwingenden Ende Haken h h . . ., Fig. 1 und 3, welche beim Öeffnen des Schlosses in
entsprechende Ausschnitte ρ ρ . . . des vorher gestellten Stechschlüssels L, Fig. 8 a und 8 b,
eingreifen müssen, wenn die Ansätze cd des Querriegels Q in die inneren Ausschnitte η η
der Sicherheitsapparate S S treten sollen, bevor der Riegelschaft R durch die Nufs N bei dem
Drehen des Drückers oder Drehgriffes D zurückgeschoben werden kann. Der federnde, im
Zapfen { \ schwingende Winkelhaken »>, Fig. 2
und 4, wird bei dem Einschieben des Stechschlüssels L niedergedrückt und dient hauptsächlich
zum Feststellen des Querriegels Q und des Drehgriffes D, wenn der Stechschlüssel
noch nicht eingeschoben ist, und zum Festhalten des letzteren, wenn derselbe im Schlofs
steckt, damit die Haken h h der Sicherheitsapparate 5 S sich richtig einstellen können.
Zum Oeffhen des Schlosses ist der Stechschlüssel L, Fig. 8, und der Einsteller /, Fig. 9,
nöthig. Letzterer ist an einem Ende mit Einkerbungen bezw. Vorsprüngen versehen, welche
bei dem Einstecken des Einstellers / in den Stechschlüssel L in der Lage, wie Fig. 8 und 9
gegenüberstehend gezeichnet, in entsprechende Einkerbungen bezw. auf entsprechende Vorspränge
der beiden Schieber des bekannten Stechschlüssels L greifen oder stofsen, wodurch
die Schieber verschieden tief in den Stechschlüssel zurückgedruckt werden. Das Mafs
dieses Zurückdrückens der Schieber ist so bemessen, dafs die seitlichen Einschnitte pp der
Schieber genau in die richtige Lage kommen, um beim Einstecken des Stechschlüssels L in
das Schlofs durch den Eintritt der verschieden langen Haken der Sicherheitsapparate S S in
die seitlichen Einschnitte pp der Schieber des Stechschlüssels die Schlitze η η der Sicherheitsapparate genau über einander zu stellen und
dadurch den Eintritt der Ansätze c und d des Querriegels Q. in die Schlitze η η zu gestatten,
wenn beim Drehen der Nufs N durch den Drehgriff D in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1,
die Sicherheitsapparate S S durch den Arm g und die Eingriffe e und f in die Lage Fig. 1
gebracht sind, worauf durch weiteres Drehen der Nufs N zuerst der Querriegel Q und dann
der Hauptriegel R zurückgezogen wird.
Das Schlofs wird verschlossen durch Zurückdrehen des Drehgriffes D in der Richtung des
Pfeiles, Fig. 3. Dabei wird der Querriegel Q durch den Daumen ο der Nufs N gehoben,
die Ansätze c und d treten aus den Sicherheitsapparaten heraus, stellen sich hinter den Ansatz
r des Hauptriegels R und halten denselben dadurch fest, d. h. verhindern ihn am
Zurückgehen. Der beim Hochschieben des Querriegels Q frei gewordene Winkelhaken w
giebt nun auch den Stechschlüssel frei; derselbe kann alsdann ebenso wie der Drehgriff D
herausgezogen werden; der Kassenschrank ist somit verschlossen und die Mittel zum Oeffnen
desselben entfernt.
Der Einsteller I, welcher mit einer Oese ausgestattet ist, um ihn als Breloque an der Uhr
zu tragen, kann nur in derjenigen Lage in den Stechschlüssel S1 gesteckt werden, bei welcher
der kleine Ansatz ν des Einstellers in einen entsprechenden Ausschnitt vl des Stechschlüsselmantels
eintreten mufs.
Bevor der Stechschlüssel L von neuem benutzt bezw. eingestellt wird, ist es nothwendig,
denselben einmal zusammenzulegen und wieder aufzuklappen, damit die beiden Schieber mit
ihren Einkerbungen bis an das ä'ufserste Ende des Stechschlüssels treten und beim Einstecken
des Einstellers / auf das genaue Mafs zurückgebracht werden können. Der Deutlichkeit
wegen und weil der Stechschlüssel bereits bekannt, ist nur ein Schieber in demselben, Fig. 8a,
gezeichnet; dagegen sind in Fig. 8 beide Schieber mit ihren seitlichen Einschnitten neben
einander liegend zu sehen.
Claims (2)
- Patent-ANsprüche:ι . Ein Stechschlofs mit einfachen oder doppelten, federlosen, auf Zapfen α und b drehbaren Sicherheitsapparaten S S, von denen der eine mittelst des Armes g direct von der Nufs N aus in Bewegung gesetzt wird und den anderen mittelst der Ansätze e und f mitnimmt, wobei das Schlüsselrohr M zwischen den beiden Apparaten S S steht und die zur Aufnahme der Ansätze c d des Querriegels Q dienenden correspondirenden Ausschnitte η η innerhalb der durchbrochenen Scheiben s s . . . der Sicherheitsapparate angebracht sind, während die Haken h h zum Einstellen der Scheiben ss . . . gegen den Stechschlüssel L am freien Ende derselben sich befinden.
- 2. Bei dem unter 1. genannten Stechschlofs die Anwendung eines frei zu tragenden Einstellers I für den Stechschlüssel L, zum Zwecke, das Oeffnen des Schlosses unmöglich zu machen, auch wenn ein Unbefugter in den Besitz des richtigen Schlüssels kommen sollte.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44856C true DE44856C (de) |
Family
ID=320061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44856D Expired - Lifetime DE44856C (de) | Stechschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44856C (de) |
-
0
- DE DENDAT44856D patent/DE44856C/de not_active Expired - Lifetime
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