DE30808C - Sicherheitsschlofs - Google Patents

Sicherheitsschlofs

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Publication number
DE30808C
DE30808C DENDAT30808D DE30808DC DE30808C DE 30808 C DE30808 C DE 30808C DE NDAT30808 D DENDAT30808 D DE NDAT30808D DE 30808D C DE30808D C DE 30808DC DE 30808 C DE30808 C DE 30808C
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DE
Germany
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lock
levers
bracket
interlocking
door
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30808D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. E. neuber in Leipzig
Publication of DE30808C publication Critical patent/DE30808C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
MAX EDUARD NEUBER in LEIPZIG. SicherheitsschloTs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1884 ab.
In dem Gehäuse dieses, hier als Vorlegeschlofs ausgebildeten Sicherheitsschlosses ist die Schlofsmechanik derart verschiebbar, dafs dieselbe in der einen Stellung den Schlofsbügel verriegelt, in der anderen denselben so viel zu verschieben gestattet, dafs das Schlofs ausgehängt werden kann. Das Schlofs ist dargestellt durch:
Fig. ι in geschlossenem Zustande,
Fig. 2 zwar nicht mehr gesperrt, aber noch nicht geöffnet,
Fig. 3 in geöffnetem Zustande,
Fig. 4 im Durchschnitt nach der Linie a-ß, Fig. 5 im Durchschnitt nach der Linie γ-δ, Fig. 6 in der Ansicht der Schlüssellochseite; aufserdem zeigt:
Fig. 7 die Deckplatte f% der Mechanik,
Fig. 8 den Schlüssel in zwei Ansichten.
Zwei entgegengesetzt angeordnete, verzahnte Winkelhebel hm und H1M, welche sich zwischen der Grundplatte g und der Deckplatte/^ befinden, spielen beschränkt um die Drahtstifte c und c1 und werden vermöge dieser Platten zwischen den festen Gehäusestegen s und s1 geführt. So lange beide Hebel in der durch Fig. 1 dargestellten Lage beharren, bei welcher der mit einem Quereinschnitt versehene gerade Schenkel des Bügels C durch den Lappen f der Deckplatte in der Schlufsstellung gehalten ist, wird die Verschiebung der Mechanik durch den Gehäusesteg η verhindert , wogegen dieselben bei der Stellung in Fig. 2 einander so nahe gerückt sind, dafs ihre Nasen m einen Einschnitt in η passiren können, wodurch der Mechanik gestattet wird, die in Fig. 3 gezeichnete Stellung einzunehmen, bei welcher der Bügel C von dem Lappen f frei ist und so weit verschoben und gewendet werden kann, dafs das Schlofs aushängbar wird.
Die Einstellung /der Hebel nach der einen oder anderen Richtung wird durch den Schlüssel S bewirkt, welcher beiderseits so gezahnt ist, dafs er nach seiner Einführung durch das Schlüsselloch des Gehäuses und durch den Einschnitt des Steges η den Zwischenraum beider Hebel passirt und, gegen die Lippen / der letzteren drückend, dieselben so weit sich zu nähern zwingt, dafs ihre Zähne in seine Zahnlücken eingreifen können, wodurch die Verschiebbarkeit der Mechanik hergestellt ist. Da das Hervorziehen der Mechanik mittelst des Schlüssels allein nicht thunlich ist, weil der Zug des letzteren das Auseinandergehen der Hebel bedingt, so mufs dazu der in Schlüsselbreite durch den Einschnitt in η und das Schlüsselloch reichende Ansatz ^ der Deckplatte dienen, welcher dagegen angedrückt werden mufs, wenn die Mechanik wieder eingeschoben und durch das Herausziehen des Schlüssels die Sperrstellung der Hebel herbeigeführt werden soll.
Die Massenvertheilung der Hebelkörper ist eine solche, dafs die Schwerpunktslage der letzteren im freihängenden Zustande nicht zusammenfällt mit ihrer in Fig. 2 dargestellten Oeffnungslage. Bei irgend einer Lage des Schlosses wird zwar einer von beiden Hebeln in diese Oeffnungslage gebracht werden können, nicht gleichzeitig aber auch der andere. Ebenso ist leicht ersichtlich, dafs die Oeffnung des

Claims (1)

  1. Schlosses mittelst eines dem zugehörigen Schlüssel nicht congruenten Instrumentes ohne die Zerstörung des ersteren nicht möglich ist, wenn nur die Verzahnung beider Hebel so geschnitten ist, dafs die beiderseitigen Zahnspitzen bei der Oeffnungslage in eine und dieselbe gerade Linie fallen, noch weniger, wenn sie letztere schneiden. Aufserdem aber ermöglicht die Art Her Verzahnung zahlreiche Combinationen, nicht nur durch die Zahl und Form der Zähne, sondern auch durch die Ungleichartigkeit und Verschiedenheit der Theilung und durch die Anwendung über einander angeordneter Verzahnungen. Dabei hat dieses Schlofs auch den Vorzug, dafs das Spiel seiner Theile von jeder "Federwirkung unabhängig ist.
    Die oben beschriebene Schlofsmechanik ist nicht nur für Vorlegeschlösser, sondern auch durch Verwandlung des Bügels in einen oder mehrere Riegel für Thür- und Kastenschlösser anwendbar. ■ .
    Patent-Ansρruch:
    Eine Schlofsmechanik, im wesentlichen bestehend aus zwei zwischen einer Grundplatte (g) und einer Deckplatte (f \) spielenden gezahnten Hebeln (hm und Zz1ToJ, welche zur Verriegelung des Bügels (C) eines Vorlegeschlosses oder des Riegels eines Thür- oder Kastenschlosses dient, indem diese Mechanik infolge der gespreizten Stellung der Hebel den Bügel bezw. den Riegel in der Schlufsstellung hält, während durch die blofse Einführung eines entsprechend zweiseitig gezahnten Schlüssels (S) die Umstellung der Hebel bewirkt und demnächst durch das Hervorziehen der Mechanik die Verriegelung aufgehoben werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30808D Sicherheitsschlofs Expired - Lifetime DE30808C (de)

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