DE65861C - Schlofssicherung - Google Patents

Schlofssicherung

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Publication number
DE65861C
DE65861C DENDAT65861D DE65861DA DE65861C DE 65861 C DE65861 C DE 65861C DE NDAT65861 D DENDAT65861 D DE NDAT65861D DE 65861D A DE65861D A DE 65861DA DE 65861 C DE65861 C DE 65861C
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DE
Germany
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lock
cross
attached
plate
bolt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65861D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. KAPLAN in Berlin N., Kleine Hamburgerstr. 19 I
Publication of DE65861C publication Critical patent/DE65861C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι zeigt in einem Lä'ngsdurchschnitt durch ein Schlofs mit der Sicherung, wie der Riegel durch diese gesperrt ist.
Fig. 3 zeigt den Riegel nicht gesperrt.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Schlofssicherung von vorn, nach Entfernung der Vorderplatte P1 nebst der daran befestigten Feder F, wobei die Theile so gestellt sind, dafs das Kreuz K nicht zurückgetrieben werden kann, d. h. dafs der Schlofsriegel gesperrt wäre.
Fig. 4 zeigt die Theile in der Stellung, dafs das Kreuz K zurückgetrieben werden kann.
Der Sperrstift s, welcher senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schlofsriegels r in eine Lücke desselben, z. B. in den Schlufs tritt, ist hinten an dem Kreuz K, Fig. 1,2,3 und 4, derart befestigt, dafs er auf der vorderen Fläche des unteren Armes desselben senkrecht aufsitzt. Das Kreuz K ist oben mittelst eines Gelenkes g an der Platte P befestigt; K liegt also zwischen der vorderen Fläche der Platten P und P1, von denen die letztere auf der hinteren Schlofswand direct aufliegt (Fig. 1 und 3). Auf dieser Platte P1 ist an ihrer Rückseite eine Feder F angebracht (Fig. 1 und 3), welche auf die Vorderfläche des Kreuzes K drückt und dieses von der Platte P1 und der hinteren Schlofswand fort zur Platte P hinzutreiben sucht, um so den Schlofsriegel r freizumachen.
Damit dies nun nicht geschehe, d. h. damit K an P1 bleibt, schieben sich vier oder event, nur drei Schieber (Fig. 2) zwischen die hintere Fläche des Kreuzes K und die Platte P, und zwar liegt D1, Fig. 1 und 2, mit seinem oberen Theil O1 hinter dem oberen Arm des Kreuzes und- direct auf der Vorderflä'ch© von P, an welcher es beweglich oben durch die Kramme U1, weiter unten durch den Zapfen n, Fig. 2, befestigt ist. . In den mit Zähnen versehenen Bogen U1 greift das Zahnrad R1 an.
Etwas mehr von P entfernt, also zum Theil vor D1 , laufen die an einer Seite gezähnten Schieber D2 und D8, Fig. 2, auf den Stiften t2 und i3, welche zum Theil hinter den Seitenarmen von K zu liegen kommen; endlich noch mehr von P entfernt, also zum Theil vor D2 und D3, läuft D4, welches an P mehr oben durch eine Kramme ki7 weiter unten, ebenso wie D1, durch den Zapfen η befestigt ist. In seinen unteren Bogen W4 greift das Zahnrad -R4 ein, während sein oberer Bogen O4 hinter dem unteren Arm von K verläuft (Fig. 2 und 1).
Damit nun die Schieber D1 D2 D3 D4 sowohl von der Aufsenseite, als auch von der Innenseite der Thür aus verschoben werden können, gehen die Achsen der Zahnräder ^R1 R2 R? R4 sowohl nach vorn durch P1, die hintere und vordere Schlofswand nach der Aufsenseite der Thür, als auch nach hinten durch die Platte P nach der Innenseite der Thür hindurch und endigen beiderseits in Rosetten, welche eine Reihe Zahlen oder Buchstaben tragen und so in verschiedener Weise eingestellt werden können. Die Schieber können also von der Innenseite, wie von der Aufsenseite der Thür aus verschoben werden und auf K wirken. Nun haben D2 D3 D4 an irgend einer Stelle einen Ausschnitt, welcher ein wenig breiter ist als der zugehörige Kreuzarm, so dafs derselbe gerade durch den Ausschnitt hindurchtreten kann, während einer der Schieber, hier D1, keinen Ausschnitt, sondern nur eine
entsprechende Vertiefung ν hat (Fig. 2 und 4). Wenn nun die Schieber so stehen, dafs ihr Ausschnitt bezw. ihre Vertiefung sich gerade hinter den ihnen entsprechenden Kreuzarmen befindet (Fig. 4), so kann die Feder F das Kreuz K mit dem Sperrstift s aus dem Riegel zurückziehen: die Sicherung tritt also aufser Function (Fig. 4 und 3).
Das Eintreten des Sperrstiftes s in den Riegel wird nun dadurch bewirkt, dafs der mit der Vertiefung ν versehene Schieber D1 nach rechts oder links hin verstellt wird. Hierbei treiben die an den Enden der Vertiefung ν angebrachten schrägen Flächen das Kreuz K gegen die Platte P] und den Sperrstift s in den Ausschnitt des Riegels. Verschiebt man dann auch die übrigen Schieber D2 D3 D4 irgend wie, so dafs sich ihr massiver Theil zwischen die betreffenden Kreuzarme und P schiebt, so ist die Schlofssicherung in Wirksamkeit getreten.
Selbstverständlich brauchen nicht vier Schieber vorhanden zu sein, sondern z. B. nur drei; auch könnte die Vertiefung ν statt an D1 an einem der anderen angebracht sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schlofssicherung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein an einem Hebel (K) angebrachter Stift (s) mittelst eines Drehgriffes und entsprechender Zwischenglieder (D1) in eine Aussparung des Schlofsriegels der Wirkung einer Feder (F) entgegen eingeschoben und durch mehrere über dem Hebel K angeordnete, mittelst weiterer Drehgriffe verstellte Schieber (D2 D3 DJ gegen unbefugtes Zurückfedernlassen geschützt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65861D Schlofssicherung Expired - Lifetime DE65861C (de)

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