DE244593C - - Google Patents

Info

Publication number
DE244593C
DE244593C DENDAT244593D DE244593DA DE244593C DE 244593 C DE244593 C DE 244593C DE NDAT244593 D DENDAT244593 D DE NDAT244593D DE 244593D A DE244593D A DE 244593DA DE 244593 C DE244593 C DE 244593C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
button
parts
lock
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT244593D
Other languages
English (en)
Publication of DE244593C publication Critical patent/DE244593C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

2fffen - (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244593 -KLASSE 68«. GRUPPE
PIETRO GIACHETTI in TURIN.
Schloß mit mehrteiligem Bastardriegel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsschlösser mit mehrteiligem Riegel, bei welchen die Teile des Riegels mit Ausschnitten für den Schlüsseleingriff versehen sind. Sie hat eine Sicherheitsvorrichtung zum Gegenstande, mit deren Hilfe man das Öffnen des Schlosses von außen selbst mit Hilfe des passenden Schlüssels verhindern kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines Schlosses nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt das Innere eines Schlosses. Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung x-x der Fig. i. Fig. 3 zeigt die Sicherheitsvorrichtung und ihre Verbindung mit dem Riegel. Fig. 4 zeigt die Stellung des Knopfes, wenn der Riegel verschlossen ist. Fig. 5 stellt eine andere Ausführungsform der Erfindung in Vorderansicht dar. Fig. 6 ist ein Schnitt in Richtung der Linie x-x von Fig. 5. Die Fig. 7 und 8 stellen Ansicht und Schnitt entsprechend den Fig. 5 und 6 dar, wenn der Riegel gesichert ist und das Schloß sich in Sperrstellung befindet.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Teile 1 des Riegels, welche durch einen Zapfen 6 verbunden sein können, im Inneren des Kastens 2 angebracht und in einem Ausschnitt 3 geführt, der an einer der Wandungen des Kastens vorgesehen ist, und werden gegen den Rand 3' dieser Wandung durch ihre Federn 5 gedrückt.
Die Kanten der Teile 1 weisen Einkerbungen 4 auf, welche den Riegel in bestimmten Stellungen an der Schloßwand festlegen. Der Schlüssel, welcher wie gewöhnlich in das Schlüsselloch 7 eingesteckt wird, ruft durch seine Drehung gleichzeitig das Hochheben und die Entfernung der Teile 1 des Riegels hervor, so daß die Einkerbungen 4 vom Rand 3' ausgelöst werden und der Riegel vor- oder zurückgeschoben werden kann.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform sind die Teile 1 des Riegels über die Wandung des Kastens 2 heraus zu Fortsätzen 1' verlängert, von welchen einer mit einem Bolzen 17' versehen ist, welcher durch ein glattes und längliches Loch 11' der anderen anstoßenden Teile 1 hindurchgeht, und auf deren mit Gewinde versehenem Ende der Knopf 11 angeschraubt ist. Lockert man den Knopf 11 und hebt ihn an, so tritt eine der Rasten 4' hinter den oberen Rand 3" des Ausschnittes 3; zieht man jetzt die Schraube fest an, so ist das ganze Riegelbündel derart festgestellt, daß es weder mit Hilfe des Schlüssels noch von Hand zurückgeschoben werden kann. Diese Lage des Knopfes zeigt Fig. 4, während Fig. 3 diejenige Lage darstellt, bei der das Riegelbündel mittels Schlüssels von außen und mit Hilfe des Knopfes 11 von innen zurückziehbar ist.
Die in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorher beschriebenen dadurch, daß der Riegel vollständig im Inneren des Kastens 2 enthalten ist und seine Feststellung mit Hilfe des festen Stiftes 15 bewirkt wird, in dem sich die Einkerbungen 14' der in den Teilen 1 vorgesehenen Fenster 14 einklinken. Auch in diesem Falle kann der Riegel von innen mit Hilfe des auf einen Bolzen 17 aufgeschraubten
Knopfes bewegt werden, wobei dieser Bolzen ebenfalls mit dem äußeren Teil ι fest verbunden ist und durch die länglichen Löcher 18 der anderen Teile hindurchgeht.
Befindet sich der Riegel in der Verschlußstellung, d. h. also, wenn die Arretierstange 15 in eine der Ausnehmungen 14' eingreift, so kann mit Hilfe des auf die Stange 17 aufgeschraubten Knopfes 16 nach Lockerung desselben der Teil 1 hochgehoben werden, an welchem der Bolzen 17 befestigt ist, und indem man den Knopf 16 festschraubt, kann dieser Teil 1 in bezug auf die übrigen Teile des Riegels in der verschobenen Stellung festgehalten werden (Fig. 7 und 8). Es ist aus diesen Figuren ersichtlich, daß eine Verschiebung des Riegels jetzt nicht mehr möglich ist, weil der untere Zahn 19 des hochgehobenen Teiles 1 gegen den Sperrstift 15 stößt.
Das Schloß ist also in der Verschlußstellung und kann selbst mit Hilfe seines eigenen Schlüssels nicht von außen geöffnet werden. Wird jedoch der Knopf 16 gelockert, so wird der hochgehobene Teil 1 durch die Wirkung der Feder 5 in seine gewöhnliche, in der Fig. 5 gezeigte Stellung zurückgeführt, und der Riegel kann wie gewöhnlich entweder von innen mittels des wieder festgeschraubten Knopfes 16, welcher die verschiedenen Teile vereinigt, oder von außen mittels des Schlüssels verschoben werden.
Zweckmäßig vermehrt man die Reibung zwischen dem Teil 1, auf welchem der Bolzen 17 des Knopfes 16 angebracht ist, und dem anstoßenden Teil, damit die Festhaltung des mit dem Mutterknopfe verbundenen Teiles schon bei einem geringen Anzug der Schraube stattfindet. Man erreicht diesen Zweck beispielsweise in der Weise, indem man die Oberflächen der beiden aneinanderstoßenden Teile 1 aufrauht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schloß mit mehrteiligem Bastardriegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel durch einen Knopf bewegt wird, welcher fest mit einem der Teile des Riegels verbunden ist, während die übrigen Riegelteile einen gewissen Spielraum gegenüber dem mit dem Knopf versehenen Teil aufweisen, so daß mit Hilfe dieses Knopfes einer der Teile in bezug auf die anderen in eine mittels des Schlüssels nicht veränderbare Sperrlage gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT244593D Active DE244593C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE244593C true DE244593C (de)

Family

ID=503617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT244593D Active DE244593C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE244593C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3999406B1 (de) Schlossanordnung
DE244593C (de)
DE2848390C2 (de) Sperrvorrichtung für eine Kette
DE623063C (de) Tuerschloss fuer den Rechts- und Linksgebrauch mit zweiteiliger Falle
DE433638C (de) Befestigungssperre bei Sicherheitsschloessern
EP0298292A2 (de) Türschloss mit verschiebbarem Riegel und Falle
DE425971C (de) Schloss
DE256940C (de)
DE868563C (de) Tuerschloss fuer Kraftwagen
AT36227B (de) Einsteckschloß.
DE345108C (de) Sicherungsvorrichtung fuer Tuerschloesser u. dgl.
DE109805C (de)
DE179076C (de)
DE249525C (de)
AT21417B (de) Selbsttätiger Türversperrer.
DE254288C (de)
DE109090C (de)
DE256377C (de)
DE132601C (de)
DE245071C (de)
DE155490C (de)
DE65853C (de) Sicherheitsthürschlofs
DE58577C (de) Nachtriegel an doppelseitig verwendbaren Thürschlössern mit drehender Fallenwelle
DE334282C (de) Aus einem Einsteckschlosse und zwei damit zusammenwirkenden, je auf einer Tuerseite angeordneten Zylinderschloessern bestehendes Sicherheitstuerschloss
DE283089C (de)