DE448334C - Schreibmaschine mit auswechselbarem Typenhebelkorb - Google Patents

Schreibmaschine mit auswechselbarem Typenhebelkorb

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DE448334C
DE448334C DEL59556D DEL0059556D DE448334C DE 448334 C DE448334 C DE 448334C DE L59556 D DEL59556 D DE L59556D DE L0059556 D DEL0059556 D DE L0059556D DE 448334 C DE448334 C DE 448334C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschine mit auswechselbarem Typenhebelkorb. Die Erfindung -bezieht sich auf solche Schreibmaschinen mit auswechselbarem Typenhebelkorb, bei welchen gleichzeitig mit Betätigung einer Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb an den Typenhebeln angreifende Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes von den Typenhebeln durch Abschwenkung entkuppelt oder mit diesen gekuppelt werden können und der Typenhebelkorb lediglich mit den von ihm getragenen Typenhebeln auswechselbar ist.
  • Mit der Erfindung ist bezweckt, diese und noch andere bekannte Schreibmaschinen ähnlicher Art hinsichtlich ihres Baues zu vereinfachen und zu verbilligen sowie durch sichere Wirkung zu verbessern und ferner ihre Bedienung und ihren Gebrauch zu vereinfachen, letzteren auch zu verbilligen.
  • Es sind Schreibmaschinen bekannt, bei denen der Typenhebelkorb lediglich mit den von ihm getragenen Typenhebeln auswechselbar ist und die Typenhebel in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht sowohl bei eingesetztem wie auch bei herausgenommenem Typenhebelkorb zwar gesichert sind, aber zwecks Auswechselung nur schwierig und mit Aufwand von verhältnismäßig viel Zeit aus der Verbindung mit ihrem Lagerdraht gelöst ,werden können. Bei einer Art von solchen Schreibmaschinen liegt dieses darin begrün.. det, daß die Typenhebel zwecks Lagerung auf ihrem Lagerdraht mit einem Loch oder einer Ausnehinung versehen sind und der Lagerdraht durch diese Löcher der Typenhebel von der Seite her, noch dazu mittels eines die Auswechselung verteuernden Spezialwerkzeuges, hindurchgeschoben werden muß, wobei das Hinein- und Herausziehen des Lagerdrahtes große Geschicklichkeit erfordert und derselbe schon bei ganz geringer Verbiegung unbrauchbar ist. Bei einer anderen Art solcher Schreibmaschinen beruht jene Schwierigkeit der Auswechselung der Typenhebel darauf, daß die Typenhebel in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht durch eine am Typenhebelkorb befestigte Sperrschiene gesichert sind, die zwecks Auswechselung der Typenhebel erst entfernt werden muß. Bei diesen beiden Arten von Schreibmäschinen besteht außerdem der Nachteil, daß, wenn man den Typenhebelkorb zwecks Auswechselung von Typenhebeln aus der Maschine herausgenommen und abgelegt hat und in dem einen Fall den Lagerdraht° entfernt, in dem andern Fall die Sperrschiene abgenommen hat, die Typenhebel beim Aufliegen ihres. Korbes auf der Unterlage gar leicht aus ihrer Lagerung im Korb gedrückt werden und aus diesem herausfallen. Dabei kommen sie leicht durcheinander, und ihre richtige, entsprechend der Tastenanordnung .an der Maschine vorzunehmende Wiedereinsetzung in den Typenhebelkorb erfordert viel Mühe, Zeit und Geschicklichkeit.
  • Es sind weiterhin Schreibmaschinen mit auswechselbarem Typenhebelkorb bekannt, bei denen die Typenhebel in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht zwar ständig durch eine an sich bekannte Universalschiene oder -bügel gesichert sind. Diese Schreibmaschinen jedoch besitzen folgende Nachteile: Der Typenhebelkorb kann nur mit dem gesamten Tastenhebelwerk und dessen Gestell ausgewechselt werden, was den Gebrauch derartiger Schreibmaschinen deshalb außerordentlich verteuert, weil man zu jedem neuen Typenhebellcorb noch ein neues vollständiges Tastenhebelwerk und ein Gestell für dasselbe benötigt. Würde man bei diesen Schreibmaschinen nur den Typenhebelkorb reit den Typenhebeln allein auswechseln, so ist in nachteiliger Weise diese Arbeit eine nur durch einen Fachmann vornehmbare und müssten die Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes einzeln von Hand von den Typenhebeln entkuppelt werden. Außerdem benötigen derartige Schreibmaschinen einen besonderen Typenkorbträger und besondere Teile, an denen die Universalschiene mit ihrem Hebel-werk angebracht ist. Dadurch werden diese Maschinen aus einem weiteren Grunde verteuert.
  • Letztere Art von Schreibmaschinen und die ersterwähnte Art mit dur chlocbten Typenhebeln wie auch noch andere Schreibmaschinen besitzen weiterhin den erheblichen Nachteil, daß die gelenkige Verbindung der Typenhebel mit den Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes der Maschine nicht genügend gesichert ist, so daß der Betrieb solcher Maschinen kein genügend sicherer ist.
  • Alle diese Nachteile der bekannten Schreibmaschinen sind bei derjenigen nach der Erfindung vermieden. Dieselbe besteht in der Vereinigung von bei Schreibmaschinen teils an sich bekannten Merkmalen und Vorteilen in einer einzigen Maschine.
  • Dadurch, daß bei der Schreibmaschine nach der Erfindung, wie an sich bekannt, gleichzeitig mit Betätigung einer Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb die an den Typenhebeln angreifenden Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes von den Typenhebeln entkuppelt (oder mit diesen gekuppelt) werden können, sind bei ihr wiederum die an sich bekannten Vorteile vorhanden, daß durch eine denkbar einfache Bedienungsmaßnahme der Typenhebelkorb aus der Maschine herausgenommen und in dieselbe wieder eingesetzt werden kann und derselbe lediglich mit den von ihm getragenen Typenhebeln auswechselbar ist. Aus letzterem Vorzug ergibt sich der weitere an sich bekannte Vorteil, daß das Auswechseln der Typenhebelkörbe, mithin auch der Gebrauch der Schreibmaschine billig ist, weil keine an der Schreibmaschine wieder gebrauchten Teile mit ausgewechselt werden.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die zum Antriebsgestänge für die Papierwagenschaltung gehörende Universalschiene unmittelbar von dem lediglich mit seinen Typenhebeln auswechselbaren Typenhebelkorb getragen wird und dabei die bei eingesetztem Typenhebelkorb in ihrer Verbindung mit den Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes gesicherten Typenhebel in an sich bekannter Weise sowohl bei eingesetztem wie bei herausgenommenem Typenhebelkorb in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht sichert.
  • Dadurch, daß die Universalschiene unmittelbar von dem lediglich mit seinen Typenhebeln auswechselbaren Typenhebelkorb getragen wird, ist bei der Maschine nach der Erfindung außer den von ihr schon genannten, an sich bekannten Vorteilen eines lediglich mit seinen Typenhebeln auswechselbaren Typenhebelkorbes auch noch erstens der Vorzug vorhanden, daß besondere Teile zum Tragen der Universalschiene und ihres Hebelwerkes erspart sind. Außerdem besitzt die Schreibmaschine nach der Erfindung keinen besonderen sogenannten Typenhebelkorbträger. Infolgedessen ist sie baulich vereinfacht und verbilligt. Weiterhin ist an jedem Ersatztypenhebelkorb der Antrieb ,für das Gestänge der Papierwagenschaltung vorhanden. Man kann also wiederum, wie an sich bekannt, dieses Antriebsgestänge für die Papierwagenschaltung auf die zu der Universalschiene gehörigen Typenhebel des zugehörigen Typenhebelkorbes genau einjustieren und braucht diese Arbeit nur einmal vorzunehmen, ohne daß man an der Schreibmaschine als solcher Regulierarbeit vornehmen müsste. Dadurch ist eine übermäßig große Präzision der Schreibmaschine erspart, trotzdem aber eine gute, sichere Wirkung derselben erreicht und ihr Herstellungspreis aus, einem weiteren Grunde ein billiger. Wäre das Antriebsgestänge für die Papierwagenachaltun.g nicht an dem Typenhebelkorb, sondern in der Schreibmaschine als solcher angebracht, dann wäre zu einer guten Auslösung des Papierwagens eine derartige Präzision der Schreibmaschine erforderlich, daß der Herstellungspreis derselben beträchtlich vergrößert würde; dann würde ferner jeder Ersatztypenhebelkorb nicht genau zu der betreffenden Schreibmaschine passen, sondern müßte eigens zu dieser einjustiert werden, was ebenfalls umständlich und teuer wäre.
  • Dadurch, daß die Universalschiene, welche unmittelbar von dem lediglich mit seinen Typenhebeln auswechselbaren Typenhebelkorb getragen wird, die bei eingesetztem Typenhebelkorb in ihrer Verbindung mit den Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes gesicherten Typenhebel in an sich bekannter Weise sowohl bei eingesetztem wie bei herausgenommenem TV. penhebelkorb in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht sichert, kominen zu den schon genannten, an sich bekannten Vorteilen noch folgende ebenfalls an sich bekannten Vorteile hinzu: Die Typenhebel können weder während des Betriebes der Maschine. noch bei ihrer Auswechselung, also bei aus der Maschine herausgenommenem Typerihebelkorb, aus letzterem herausfallen, wodurch der Gebrauch und Betrieb der Schreibmaschine ein sicherer ist. Überhaupt ist dadurch, daß, wie an sich bekannt, die Universalschiene die Sicherung der Typenliebel auf ihrem Lagerdraht bewirkt, wiederum der an sich bekannte Vorteil vorhanden, daß die Auswechselung von -Typenhebeln eine einfache und von jedem Laien ohne besondere Werkzeuge schnell verrichtbare Tätigkeit ist, weil man die Universalschiene vorübergehend nur aus ihrer Eingriffsnut herauszuziehen braucht und dann die Typenhebel aushängen bzw. umgekehrt sie wieder einsetzen kann.
  • Die Verbindung der Typenhebel mit den an ihnen angreifenden Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes ist gegen unbeabsichtigtes Lösen erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gesichert, daß diese Verbindungsstangen in besonderer Weise ausgebildet sind und unter dem Einfluß von Federn stehen, welche sie stets in ihre Kupplungslage mit den Typenhebeln zu bringen bzw. in dieser zu halten suchen. Dabei sind die Verbindungsstangen noch in an sich bekannten Schlitzführungen dauernd geführt, die ebenfalls zur Sicherung der Kupplung von Verbindungsstangen und Typenhebeln beitragen. Ferner werden diese Verbindungsstangen in die Entkupplungslage mit den Typenhebeln sowie zurück in die Kupplungslage erfindungsgemäß durch ein mittels Handhebels bewegtes Band gebracht und werden durch dieses während dieser Bewegungen gleichmäßig geführt. Durch diese gleichmäßige Führung der Verbindungsstangen ist gegenüber den bekannten Einrichtungen an Schreibmaschinen, bei welchen die Verbindungsstangen während der Entkupplung und Kupplung mit den Typenhebeln gar nicht bewegt «-erden, der Vorteil erreicht, daß unvorhergesehene Lagenveränderungen der Verbindungsstangen und Beschädigungen der Hebelverbindungen der Schreibmaschine beim Entkuppeln und Kuppeln nicht vorkommen können.
  • Auf der Zeichnung ist die Schreibmaschine nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, Abb. i zeigt sie in einem senkrechten Mittelschnitt von der Seite bei eingesetztem Typenhebelkorb und Kupplung der Verbindungsstangen mit den Typenhebeln, wobei Tastenhebel und Typenhebel sich in der Ruhestellung befinden, Abb. z zeigt die Schreibmaschine in ebensolchem Schnitt, jedoch mit niedergedrücktem Tastenhebel und hoch:geschlagenein Typenhebel.
  • Abb.3 stellt einen Senkrechtschnitt nach A-B in Abb. i, in Richtung der Pfeile gesehen, dar, wobei der Typenhebelkorb eingesetzt und durch die Sperrvorrichtung festgehalten ist.
  • Abb..l läßt die Schreibmaschine in ebensolchem Schnitt wie in Abb. 3 erkennen, jedoch mit gelöster- Sperrvorrichtung und von den Typenhebeln entkuppelten Verbindungsstangen.
  • Abb. 5 zeigt die Schreibmaschine in senkrechtem Mittelschnitt von der Seite in gleichem Zustand wie in Abb.4, jedoch so, daß der Typenhebelkorb ein wenig aus, der Maschine herausgezogen ist.
  • Abb.6 läßt einen Senkrechtschnitt nach C-D@ in Abb. i von vorn gesehen erkennen. Die Abb. 7 und 8 lassen bauliche Einzelheiten der Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb in Sperrlage bzw. gelöster Stellung, entsprechend den Abb. 3 bzw. d., erkennen.
  • Abb. 9 stellt eine Oberansicht zu Abb. ,5 dar. In an sich bekannter Weise trägt der Typenhebelkorb i die Typenhebel 2, indem diese mit ihrem hinteren Haken 3 an dein durchgehenden, gebogenen und in der hinteren Wand 6 des Typenhebelkorbes i gelagerten Lagerdraht :I eingehängt sind. Am hinteren Ende jedes der Typenhebel 2 ist ein Niet oder Stift 5 o. dgl. befestigt, welcher zum gelenkigen Angriff des Tastenhebelwerkes an dem Typenhebel dient.
  • Das Antriebsgestänge für die Papierwagenschaltung mit der Universalschiene 9 ist erfindungsgemäß unmittelbar an der Rückwand 6 des lediglich mit seinen Typenhebeln auswechselbaren Typenhebelkorbes i angebracht. Diese Antriebseinrichtung besteht aus dem Bügel 7, welcher mittels seiner beiden seitlichen Arme 8 schwenkbar aufgehängt ist und mittels je einer entsprechenden gefederten Par allelozrammliebelverbinduriz 8, 8a, 8v
    in einem Kreisbogen schwingend geführt ist.
    Unter dem Einfluß dieser gefederten Par-
    allelogrammhebelverbindungen 8, 8a, 8v steht
    die halbkreisförmig gebogene Universal-
    schiene 9 so, daß sie geradlinig geführt ist.
    Bei eingesetztem Typenhebelkorb wird bei
    Betätigung eines Tastenhebels 13 durch das
    Rückenende 211 des Typenhebels 2 die an den Hebeln 8b angebrachte Universalschiene 9 aus der halbkreisförmigen Nut 611 der Rückwand 6 des Typenhebelkorbes i herausgedrückt, wodurch der Bügel ? nach außen bzw. rückwärts geschwenkt wird und dadurch den Papierwagen auslöst.
  • Durch die Anordnung der Universalschiene 9 unmittelbar an dem auswechselbaren Typenhebelkorb i sind die Typenhebel 2 sowohl bei eingesetztem wie insbesondere auch bei herausgenommenem Typenhebelkorb i in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht q., also gegen Herausfallen aus ziem Typenhebelkorb, deshalb gesichert, weil das Rückenende 211 der Typenhebel während deren Ruhelage stets gegen die Universalschiene 9 stößt, welche infolge der Wirkung der gefederten Hebel 8, 811, 8b bei Ruhelage der Typenhebel z stets in die Bogennut 611 der Rückwand 6 des Typenhebelkorbes gedrückt wird.
  • Dadurch, daß das Antriebsgestänge für die Papierwagenschaltung mit der Universalschiene 9 unmittelbar an dem auswechselbaren Typenhebelkorb i angeordnet ist, so daß also an der Rückwand 6 jedes Ersatztypenhebelkorbes ein solches Antriebsgestänge mit Universalschiene 9 vorhanden ist, ist der an sich bekannte Vorteil wiederum vorhanden, daß man diese Antriebseinrichtung auf die Typenhebel des Typenhebelkorbes einjustieren kann und diese Arbeit nur einmal vorzunehmen braucht, ohne die noch unbekannten Verhältnisse an der Schreibmaschine, in welcher er einmal verwendet werden, soll, berücksichtigen zu müssen. Jeder solcher Ersatztypenhebelkorb paßt also zu der Schreibmaschine, bei derer später einmal verwendet wird, und gewährleistet deshalb eine einwandfreie Auslösung der Papierwagenschaltung, weil die Universalschiene 9 auf die Typenhebel 2 schon einjustiert ist und die Auslösung der Papierwagenschaltung durch .den Bügel 7 geschieht.
  • Infolge der Anordnung der Universalschiene 9 unmittelbar an dem Typenhebelkorb i sind ferner besondere Glieder zum Tragen derselben und ihres Hebelwerkes sowie ein sogenannter Typenkorbträger wie bei manchen bekannten Schreibmaschinen erspart, und ist die Schreibmaschine nach der Erfindung baulich vereinfacht und in der Herstellung verbilligt.
  • Zur Betätigung der Typenhebel 2 dienen je eine Verbindungsstange io, je ein Winkelhebel i i, je ein Zwischenglied 12 und der entsprechende Tastenhebel 13 mit Tastenknopf 1311. Die Verbindungsstangen io sind mit ihrem hinteren Ende an dem :zugehörigen Winkelhebel i i angelenkt. Zur Sicherung des Angriffes an den Typenhebeln 2 ist das vordere Ende der Verbindungsstangen io zu einem offenen Schlitz 1q. mit vor diesem befindlicher hakenförmiger Nase 15 ausgebildet. Nach unten ist das vordere Ende der Verbindungsstangen io bzw. die rückwärtige Kante des Schlitzes 1q. je zu einem Lappen 16 fortgeführt.
  • Die Verbindungsstangen i o reichen durch die Schlitze 17 eines am Gestell der Maschine befestigten Schlitzbogens 18 und sind in dessen Schlitzen 17 dauernd so geführt, .daß sie außer in ihrer Entkupplungslage insbesondere während ihrer Einwirkung auf die Typenhebel 2 stets in der erforderlichen Richtung zu den Typenhebeln 2 sich befinden, und daß hierbei ihre selbsttätige Entkupplung von den Typenhebeln 2 verhindert ist. Die Verbindungsstangen io sind daher so angeordnet und werden derartig bewegt, daß sie in mit den Typenhebeln gekuppeltem Zustand während ihrer Ruhelage sich in einem engeren Teil der Schlitze 17 befinden, bei Betätigung der Tastenhebel 13 aber in einen verbreiterten Teil der Schlitze 1 7 eintreten und daselbst eine freie Bewegung haben, ohne von den Typenhebeln .2 abspringen zu können. Bei Loslassen der Tasten 13a treten die in ihre Ruhelage zurückgehenden Verbindungsstangen io wieder in den engeren Teil .der Schlitze 17 zurück. Dadurch ist erreicht, daß die Verbindungsstangen io beim Beginn ihrer Einwirkung auf die Typenhebel 2 die erforderliche Richtung zu diesen haben, also in ganz bestimmter Richtung ihre Kraft auf die Ty- penhebel 2 zu übertragen beginnen, daß sie aber während ihrer Einwirkung auf die Typenhebel 2 eine durch die Schlitzwandungen urigehinderte freie Führung haben, ohne daß sie Schleuderbewegungen ausführen und dadurch von den Typenhebeln abspringen könnten, und ohne daß sie unliebsames Klappern verursachten. Der Schlitzbogen i8 dient außer zur Führung der Verbindungsstangen io während ihrer Einwirkung auf die Typenhebel2 auch dazu, den Verbindungsstangen i o, wenn sie von den Typenhebeln 2 entkuppelt sind, die für die Kupplung mit den Tvpenhebeln erforderliche Richtung zu geben.
  • Mit der Ausbildung der Verbindungsstangen io zu der hakenförmigen Nase 15 ist der Vorteil erreicht, daß ein stets sicherer Angriff der Verbindungsstangen io an den Nieten 5 o. dgl. der Typenhebel 2 gewährleistet ist. Die Lappen 16 an den vorderen Enden der Verbindungsstangen io geben diesen im Zustand der Kupplung mit den Typenhebeln vor der Einwirkung auf sie sowie im Zustand der Entkupplung von den Typenhebeln, wobei dann die Verbindungsstangen io festgelegt sind, in den Schlitzen 17 des Schlitzbogens 18 einen guten Halt und die erforderliche genaue Richtung zu den Typenhebeln.
  • jeweils zwischen Verbindungsstange io und Winkelhebel ii ist eine Zugfeder i9 angebracht, welche einerseits in der Verbindungsstange io, andererseits in dem nächstgelegenen Arm i ia des Winkelhebels i i nahe dessen Drehpunkt eingehängt ist. Diese Federn i9, welche in bekannter Weise eine beschleunigte Rückfallbewegung der Typenhebel2 und damit eine beschleunigte Aufwärtsbewegung der Tastenhebel 13 in ihre Ruhelage bewirken, greifen erfindungsgemäß so an den Verbindungsstangen io und den Winkelhebeln i i an, daß sie die Verbindungsstangen io stets in ihre Kupplungslage mit den Typenhebeln 2 zu bringen bzw. in dieser zu halten suchen, indem sie das Vorderteil der Verbindungsstangen io nach unten ziehen, also deren Kopf mit Schlitz 1.4 auf den Niet 5 des zugehörigen Typenhebels 2 drücken und somit den Angriff der Verbindungsstangen io an den Typenhebeln 2 sichern. Die Federn icg greifen an den Verbindungsstangen io und den Winkelhebeln i i ferner so an, daß sie bei hochgeschlagenen Typenhebeln und demnach nach vorn verschobenen Verbindungsstangen i o gespannt sind, daß sie also als Zugfeder auf die Verbindungsstangen io derart wirken, daß sie die Verbindungsstangen io bei hochgeschlagenen Typenhebeln zurückziehen und dadurch die Typenhebel in ihre Ruhelage auf das Bogenkissen ia bringen (Abb. 2). Die Federn i9 dienen also außer zur Sicherung des Angriffes der Verbindungsstangen io an den Typenhebeln :2 auch als Glieder zur Zurückbewegung der Typenhebel und des Tastenhebelwerkes in ihre Ruhelage.
  • Um weiterhin eine Gewähr dafür zu haben, daß beim Gebrauch der Schreibmaschine die Verbindungsstangen io in stets sicherem Angriff an den Nieten 5 der Typenhebel 2 bleiben, ist der Buckellob der Verbindungsstangen io je zu einer Spitze iol# fortgeführt und ist die untere Fläche 6b -der Rückwand 6 des Typenhebelkorbes i gleichgerichtet dem Weg der Spitzen i oc der Verbindungsstangen i o ausgebildet. Weil infolgedessen die Spitzen ioc der Verbindungsstangen io sehr nahe und parallel zur unteren Fläche 6b der Rückwand 6 des Typenhebelkorbes i bewegt werden, ist somit erreicht, daß beim Gebrauch der Schreibmaschine die Verbindungsstangen io nicht in ungewollter Weise von den Nieten 5 der Typenhebel 2 abspringen können. Die Ausbildung der Verbindungsstangen 10 je zu einer Spitze ioc bietet auch noch den Vorteil, daß die Verbindungsstangen i o weder bei Kupplung noch bei Entkupplung mit den Typenhebeln 2 infolge irgendwelcher Einwirkungen durch die Schlitze 17 des Schlitzbogens 18 hinter diesen zurückschnellen können, was beim Gebrauch der Schreibmaschine äußerst mißlich wäre, da die Wiedereinsetzung der vorderen Enden der Verbindungsstangen io in die Schlitze 17 des Schlitzbogens 18 viel blühe, Zeit und Geschicklichkeit erfordert.
  • Zur Auswechselung des Typenhebelkorbes i werden die Verbindungsstangen io außer Eingriff an den Typenhebeln 2 gebracht und wird gleichzeitig eine Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb gelöst.
  • Zur Entkupplung und Kupplung der Verbindungsstangen io mit den Typenhebeln 2 ist erfindungsgemäß auf der Rückseite des Schlitzbogens 18 ein bogenförmiges, biegsames Band 2o verschiebbar angeordnet, welches in radialer Richtung auf sämtliche Verbindungsstangen io gleichzeitig und gleichmäßig wirkt. Die Betätigung des Bandes 2o geschieht durch Schwenkung des Handhebels 21 (Abb. d.) nach abwärts, welcher auf dem Ende der Welle 22 sitzt. Diese Schwenkbewegung wird mittels der Zwischenstangen 23 auf die Schwenkhebel 24 übertragen, welche mit ihrem gegabelten Vorderende jeweils auf den Zapfen 2511 der weiterhin angeordneten Schwenkhebel 25 einwirken. An dem vorderen Ende der Schwenkhebel 21 ist j e ein Schuh 26 angelenkt, an denen das Band 2o befestigt ist. Bei Schwenkung des Handhebels 21 nach abwärts werden die Schwenkhebe125 nach oben geschwenkt, somit beiderseitig die Schuhe 26 gehoben, wodurch das biegsame Band 2o angehoben wird. Infolge der radialen Wirkung des Bandes 2o werden bei dieser seiner Anhebung die Verbindungsstangen io an ihrem vorderen Teil angehoben, so daß sie mit ihrem Schlitz 14 außer Eingriff mit den Typenhebeln 2 kommen. Durch umgekehrte Betätigung des Handhebels 21 (Schwenkung nach aufwärts) wird das Band 20 gesenkt und werden die Verbindungsstangen i o mit den Typenhebeln 2 gleichmäßig und gleichzeitig gekuppelt.
  • Außer dieser Entkupplungs- und Kupplungstätigkeit des Bandes 2o bietet dasselbe den Vorteil, daß die Verbindungsstangen i o während ihrer Bewegung in die Entkupplungslage in dieser selber sowie zurück in die Kupplungslage durch das Band 2o gleichmäßig geführt und gehalten sind Zwecks Führung und Festhaltung durch das Band 2o sind die Verbindungsstangen io erfindungsgemäß zu einem Einschnitt ioa und einem an der Rückseite ihres unteren Lappens 16 befindlicben Haken 1611 ausgebildet. Gleichzeitig mit der beschriebenen, durch die Schwenkung des Handhebels 2i nach abwärts hervorgerufenen Entkupplung der Verbindungsstangen io von den Typenhebeln 2 wird die Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb gelöst. Die Schwenkhebe125 berührt je ein unter dem Druck der Federn 40 stehender Arm der Hebel 27, welche um die an der Deckplatte 28 befestigten Zapfen 29 schwenkbar sind. Die Hebel 27 besitzen an ihrem vorderen Ende je eine breite Zunge 3o, welche in Einwirkung mit dem Zapfen 31 jedes der beiden mittels der Federn 32 gefederten Klinkhebel 33 (Abb. 7 und 8) stehen. Die Klinkhebel 33, welche an dem feststehenden Teil der Auslösevorrichtung für den Wagen der Schreibmaschine drehbar befestigt sind, sind je zu einem Zahn 34. ausgebildet, die mit den in der Deckplatte 28 der Maschine befestigten Zapfen 35 in gegenseitiger Einwirkung stehen.
  • Bei Schwenkung des Handhebels 2i und damit Entkupplung der Verbindungsstangen io von den Typenhebeln :2 werden unter Einwirkung der Schwenkhebel 25 .die Hebel 27 geschwenkt, so daß die vorderen breiten Zungen 3o die Zapfen 31 sowie die Klinkhebel33 nach abwärts drücken und dadurch deren Zähne 34 unterhalb des zugehörigen Zapfens 35 zu liegen kommen, so daß der Typenhebelkorb aus der Maschine herausgezogen werden kann.
  • Damit das Herausziehen des Typenhebelkorbes leicht und handlich ist, ist auf ihm seitlich je eine wagerechte Platte 36 befestigt, welche zu je einer Führung 37 und je einem Greifloch 38 (Abb. 5, 6) ausgebildet ist.
  • Zum Schutz des Tastenhebelwerkes der Schreibmaschine gegen Verunreinigung, wie Staub, Radierreste u. dgl, ist unterhalb des Typenhebelkorbes ein dessen halbrunder Form angepaßtes Schutzblech 3o angeordnet, welches an dem Gestell der Maschine abnehmbar befestigt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schreibmaschine, bei welcher gleichzeitig mit Betätigung einer Sperrvorrichtung für den Typenhebelkorb an den Typenhebeln angreifende Verbindungsstangen des Tastenhebelwerkes von den Typenhebeln .durch Abschwenkung entkuppelt oder mit diesen gekuppelt werden können und der Typenhebelkorb lediglich mit den von ihm getragenen Typenhebeln auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, .daß die zum Antriebsgestänge für die Papierwagenschaltung gehörende Universalschiene (9) unmittelbar von dem lediglich mit seinen Typenhebeln (2) auswechselbaren Typenhebelkorb (i) getragen wird und dabei die bei eingesetztem Typenhebelkorb (i) in ihrer Verbindung mit den Verbindungsstangen (io) des Tastenhebelwerkes gesicherten Typenhebel (2) in an sich bekannter Weise sowohl bei eingesetztem wie bei herausgenommenem Typenlhebelkorb (i) in der Verbindung mit ihrem Lagerdraht sichert.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen (io) zwecks stets sicheren Angriffes an den Typenhebeln (2) zu einem offenen Schlitz (r4) mit vor diesem befindlicher hakenförmiger Nase (15) ausgebildet sind.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch r-und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die die Typenhebel (2) und Tastenhebel (13) unter beschleunigter Bewegung in ihre Ruhelage zurückbringenden Federn (i9) an den Verbindungsstangen (io) und den Winkelhebeln (ii) so angreifen, daß sie die Verbindungsstangen (io) stets in ihre Kupplungslage mit den Typenhebeln (2) zu bringen bzw. in dieser zu halten suchen. q..
  4. Schreibmaschine nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen (io) an ihrem vorderen Ende zu Spitzen (ioc) fortgeführt sind, und daß die untere Fläche (6b) der Rückwand (6) des Typenhebelkorbes (i) gleichgerichtet dem Weg der Spitzen (ioc) der Verbindungsstangen (io) ausgebildet ist.
  5. 5. Schreibmaschine nach Anspruch i und d., gekennzeichnet durch ein an der Hinterfläche .des Schlitzbogens (18) verschiebbares, mittels Handhebels (21) und geeigneter Zwischenglieder bewegtes Band (2o), durch welches die Verbindungsstangen (io) von den Typenhebeln (2) entkuppelt bzw. mit diesen gekuppelt und während dieser Bewegungen gleichmäßig geführt werden.
  6. 6. Schreibmaschine nach Anspruch i, q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen (io) zwecks Führung und Festhaltung durch das Band (2o) zu einem Einschnitt (ioa) und einem an der Rückseite ihres unteren Lappens (16) befindlichen Haken (16a) ausgebildet sind.
DEL59556D 1924-02-22 1924-02-22 Schreibmaschine mit auswechselbarem Typenhebelkorb Expired DE448334C (de)

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