DE448310C - Sicherung des Klemmbackenschliessgestaenges an Stauch- und Schmiedemaschinen gegen UEberdruck - Google Patents

Sicherung des Klemmbackenschliessgestaenges an Stauch- und Schmiedemaschinen gegen UEberdruck

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DE448310C
DE448310C DEM94735D DEM0094735D DE448310C DE 448310 C DE448310 C DE 448310C DE M94735 D DEM94735 D DE M94735D DE M0094735 D DEM0094735 D DE M0094735D DE 448310 C DE448310 C DE 448310C
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Germany
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upsetting
securing
clamping jaw
locking rod
excess pressure
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DEM94735D
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Maschinenfabrik Sack GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/06Swaging presses; Upsetting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Sicherung des Klemmbackenschließgestänges ,an Stauch- und Schmiedemaschinen gegen Überdruck. Die Erfindung betrifft eine Stauch- und Schmiedemaschine und besteht darin, daß in die Triebwerksteile zur Ausübung des Klemmdruckes eine an sich bekannte, bei überbeanspruchung sich selbsttätig auslösende Klauenkupplung eingeschaltet ist.
  • In. der Zeichnung ist die Erfindung m einer Ausführung beispielsweise dargestellt.
  • Es zeigt: Abb. i den in Betracht kommenden Teil der Maschine in einem wagerechten Schnitt, Abb. z eine Seitenansicht, beides mit eingerückter Kupplung, Abb.3 und 4 das gleiche bei ausgelöster Kupplung.
  • Mit dem Stauchschlitten ist eine Leitschiene a verbunden, welche durch eine Leitrolle b den Hebel c einer Achse d verstellt, die mit dem auf ihr sitzenden Hebel/ in bekannter Weise das Gestänge g, h zur Bewegung des Klemmschlittens betätigt. Entgegen den bisherigen Anordnungen sitzt der Hebel f nicht fest auf der Achse d, sondern lose. Die Nabe des Hebels. f ist an der einen Stirnyfläche mit Klauen i versehen, welche zwischen die Klauen k einer Büchse l greifen können. Die letztere ist durch -Nut und. Feder mit der Welle d undrehbar; aber achsial verschiebbar verbunden und wird umschlossen von einer Schraubenfeder m, deren eines Ende gegen den tellerförmigen Rand der Büchse l sich stützt, während das andere Ende an einer auf die Achsed aufgeschraubten Mutter n anliegt. Eine Gegenmutter o sichert deren Einstellung.
  • Im eingerückten Zustand der Kupplung gemäß den Abb. i und z wird der von der Leitschiene c ausgehende Klemmdruck von der Achse d auf den Hebelfund das Gestänge f, h übertragen. Ist der Widerstand, welchen der Klemmschlitten dieser Bewegung entgegensetzt, zu groß, so drücken die schrägstehenden Berührungsflächen der Klauen i und k die Büchse L entgegen der Wirkung der Feder m zurück, bis die Klauen aneinander vorbei.-gleiten können, ,so daß die Kupplung entsprechend den Abb.3 und 4 ausgerückt ist und der Stauchschlitten sich weiterbewegen kann, ohne den Klemmschlitten -dabei zu verstellen.
  • Die Einrichtung bewirkt also, daß entsprechend der Einstellung -der Federspannung die Klemmbacken nur mit .einer bestimmten größten Kraft geschlossen werden können und jeder darüber hinausgehende Klemmbackenwiderstand die Kupplung auslöst, wodurch Überbeanspruchung und Bruch der Triebwerksteile und des Maschinenständers vermieden werden.
  • Beim Rückgang des Stauchschlittens werden durch die Leitschiene a oder eine zweite Leitschiene der Hebel G. und die Welle d mit der Kupplungsbüchse L zurückgedreht, wobei die Eingriffsstellung der Klauen i, k wieder hergestellt wird. Die Wiedereinrückung der Kupplung nach der Entkupplung geschieht also ohne jeden Zeitverlust und ohne. jeden besonderen Handgriff im Gegensatz zu der bisherigen Sicherung mit Abs.cher- oder Zerreißbolzen o. dgl.

Claims (1)

  1. PA'1'I:NTANSI'RUCH : Vorrichtung an Stauch- und Schmiedemaschinen zur Sicherung des Klemmbackenschließgestänges gegen überbeanspruchung, dadurch gekennzeichnet, daß in die Triebwerksteile (c, f) zur Ausführung des Klemmdruckes eine an sich bekannte unter überbeanspruchung sich selbsttätig auslösende Klauenkupplung (i, k) eingeschaltet ist.
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