DE448206C - Schiebebuehne fuer Haengebahnen - Google Patents

Schiebebuehne fuer Haengebahnen

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DE448206C
DE448206C DEP52800D DEP0052800D DE448206C DE 448206 C DE448206 C DE 448206C DE P52800 D DEP52800 D DE P52800D DE P0052800 D DEP0052800 D DE P0052800D DE 448206 C DE448206 C DE 448206C
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Expired
Application number
DEP52800D
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J Pohlig AG
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J Pohlig AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/10Traversers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEaEBEN Al 12. AUGUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 448 KLASSE 20 g GRUPPE
P 52800 II/20g Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 21. Juli 192J,
J. Pohlig Akt-Ges. in Köln-Zollstock und Otto Thoma in Köln-Klettenberg.
Schiebebühne für Hängebahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1926 ab.
Bei den bekannten Schiebebühnen für
Hängebahnen kann ein auf dem Anschlußgleis
herankommender Wagen bei ausgefahrener
Schiebebühne seine Fahrt über die Unter-
brechungsstelle nicht fortsetzen. Es besteht die Gefahr, daß der Wagen in die Unterbrechungsstelle abstürzt. Es ist bei Schiebebühnen für Standbahnen bereits bekannt, die Unterbrechungsstelle bei ausgefahrener Schiebebühne durch ein Gleisstück selbst-
tätig zu überbrücken. Beim Einfahren der Schiebebühne wird dieses Gleisstück nach unten umgelegt. Zu diesem Zweck ist es auf Pendeln, die mit Gegengewichten versehen sind, gelagert.
Diese bekannte Einrichtung würde für Hängebahnen zu schwer ausfallen. Auch würden die unterhalb des Überbfückungsstückes liegenden Hebel mit Gegengewichten ίο die Durchfahrt eines Hängebahnwagens über das Brückengleis unmöglich, machen. Erfindungsgemäß wird das zur Überbrückung der Unter br echungs stelle dienende Gleisstück derart pendelnd an einer über ihm angeordneten Drehachse aufgehängt, daß es lieh durch sein Eigengewicht in die Unterbrechungsstelle legt. Die Gegengewichte sind also vermieden, und der Raum unterhalb des Brückengleises ist vollkommen frei für die Durchfahrt der Hängebahnwagen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. 1 und 2 zeigen einen Querschnitt durch die Schiebebühne bei zwei verschiedenen Stellungen derselben. Abb. 3 ist eine Seitenansicht der Bühne.
Das Anschlußgleis ist mit 1 (Abb. 3) bezeichnet und kann entweder ein durchgehendes Gleis sein oder nur ein einseitiges Anschlußgleis. Das Gleis 1 ist mit Hängeeisen 2 in bekannter Weise an einem Bauteil, beispielsweise Trägern 3, aufgehängt. Zwischen den Punkten 4 und 5 ist das Anschlußgleis 1 unterbrochen. Die Schiebebühne besteht in der Hauptsache aus dem Tragkörper 6, den beiderseitigen Laufwerken 7 und der mit Hängeeisen 8 an dem Tragkörper 6 aufgehängten Schiene 9. Die Laufwerke 7 der Schiebebühne laufen nach Art eines Hängebahnfahrzeuges auf den Schienen 10, die mit • Hängeeisen 11 an den Trägern 12 aufgehängt sind. Statt dessen könnte aber auch eine auf dem Boden laufende Schiebebühne gedacht sein, die die Schiene 9 auf Böcken tragen würde. An dem Tragkörper 6 der Schiebebühne sind abwärts gerichtete Handgriffe 13 angebracht, die zweckmäßig verlängert oder verkürzt werden können. Beispielsweise sind die Handgriffe 13 mit ein- und ausschieb: baren Verlängerungsstücken 14 versehen. Abb. ι zeigt die Schiebebühne mit einem darauf aufgefahrenen Hängebahnwagen 15 in '■ ausgefahrener Stellung, Abb. 2 in eingefahrener Stellung, wobei die Schiene 9 sich in die Unterbrechungsstelle 4, 5 des Anschlußgleises ι einlegt. In dieser Stellung kann also das Fahrzeug 15 vom Anschlußgleis auf die Schiebebühne auflaufen oder wieder davon ablaufen. An den Trägern 3 ist nun eine weitere Schiene 16 mittels der Hängeeisen 17 aufgehängt. Erfindungsgemäß überbrückt das Gleisstück 16 die Unterbrechungsstelle 4, 5 des Anschlußgleises ι dann, wenn die Schiebebühne ausgefahren ist. Diese Stellung ist in Abb. ι ersichtlich. Es kann also jetzt der Verkehr über das Anschlußgleis 1 trotz ausgefahrener Schiebebühne fortgesetzt werden. Wird dagegen die Schiebebühne in die Unter- _ brechungssteile eingefahren, so wird erfindungsgemäß das Uberbrückungsstück 16 aus der Unterbrechungsstelle hinausbewegt. Dieser Zustand ist in Abb. 2 dargestellt. Beispielsweise kann die Schiene 16 an den Trägern 3 um eine Achse τ 8 so pendelnd derart aufgehängt sein, daß sie sich durch ihr Eigengewicht in die Unterbrechungsstelle legt. Die richtige Lage der Überbrückungsschiene 16 gegenüber dem Anschlußgleis 1 wird durch einen Anschlag 19 geregelt. In ähnlicher Weise kann durch einen Anschlag 20 die riehtige Stellung der Schiebebühne in der Unterbrechungsstelle des Anschlußgleises herbeigeführt werden.
Die Erfindung ist für zahlreiche Anwendungsfälle geeignet,, beispielsweise für Gießereien, Lagerräume usw. Sie ermöglicht einen flotten Betrieb der Gesamtanlage und bietet Sicherheit gegen Unfälle durch Herabfallen eines Wagens. Die Schiebebühne kann entweder von Hand oder durch Kraftantrieb bewegt werden und mit allen sonstigen bei Schiebebühnen an sich bekannten Sicherheitseinrichtungen usw. versehen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schiebebühne für Hängebahnen, wobei ein Gleisstück die Unterbrechungsstelle des Anschlußgleises bei ausgefahrener Schiebebühne selbsttätig überbrückt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleisstück (16) derart pendelnd an einer über ihm angeordneten Drehachse (18) aufgehängt ist, daß es sich durch sein Eigengewicht in die Unterbrechungsstelle (4, 5) legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP52800D 1926-04-27 1926-04-27 Schiebebuehne fuer Haengebahnen Expired DE448206C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2974606A (en) * 1957-03-11 1961-03-14 Alweg Farschung Gmbh Cranes
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