DE448114C - Kiespumpe zum Bohren von Brunnenschaechten - Google Patents
Kiespumpe zum Bohren von BrunnenschaechtenInfo
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- DE448114C DE448114C DEB123154D DEB0123154D DE448114C DE 448114 C DE448114 C DE 448114C DE B123154 D DEB123154 D DE B123154D DE B0123154 D DEB0123154 D DE B0123154D DE 448114 C DE448114 C DE 448114C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B27/00—Containers for collecting or depositing substances in boreholes or wells, e.g. bailers, baskets or buckets for collecting mud or sand; Drill bits with means for collecting substances, e.g. valve drill bits
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- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kiespumpe, deren das Ventil tragender Fuß unmittelbar
an dem Pumpenzylinder selbst derart angebracht ist, daß er auch dann mit
dem letzteren verbunden bleibt, wenn er zwecks Entleerung des Bohrgutes von dem unteren Zylinderende abgezogen wird.
Es soll damit die schnelle und bequeme
Entleerung der Kiespumpe angestrebt und dabei das immerhin empfindliche Ventil nach
Möglichkeit vor Beschädigungen geschützt werden.
Dieses Ziel zu erreichen, war schon mehrfach versucht worden, und zwar einmal bei
einer Schlammbüchse in der Weise, daß der Ventilring am unteren Ende der die Schlammbüchse
tragenden Stange befestigt wurde, so daß er zwecks Entleerung der Schlammbüchse aus dieser nach unten herausgestoßen werden
konnte, mit dieser aber mittelbar durch die Tragstange verbunden blieb. Diese Anordnung
hatte den Nachteil, daß die Schlammbüchse bei der Entleerung auf einen besonders
geformten Untersatz aufgesetzt werden mußte, außerdem aber war sie bei der Kiespumpe
nicht anwendbar. Der Erfinder einer Kiespumpe hatte die Aufgabe in der Weise zu lösen versucht, daß er den mit dem Ventilsitz
ausgestatteten Pumpenfuß mittels Blattfedern in dem Pumpenzylinder festklemmte und das Tellerventil gelenkig an einer Stange
aufhängte, welche ihrerseits wieder ihre Führung in der rohrförmigen Kolbenstange fand
und durch den Kolben selbst getragen wurde.
Claims (2)
- Es war mit dieser Anordnung- zwar eine schnelle und auch bequeme Entleerung möglich, sie "hatte aber den Nachteil einer komplizierten und wenig widerstandsfähigen Bauart.Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung durch ihre Einfachheit aus und, was bei der rauhen Behandlung besonders wicihtig ist,, dadurch, daß sie wenig empfindlich ist. ίο Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß zwei oder mehr an dem Pumpenfuß angelenkte Tragstangen in geeigneten Abständen zwecks Aufnahme von als Riegel dienenden Keilen durchbrochen und daß sie in an dem Pumpenzylinder angebrachten Schellen geführt sind, auf welchen bei Verschluß-Stellung die unteren Keile aufliegen, während die Schellen beim Öffnen durch Festhalten der oberen Keile die gänzliche Entfernung des Pumpenfußes von dem Pumpenzylinder verhindern.Die Erfindung kann sinngemäß auch aufdie bekannte Gülsche Kiespumpe übertragen werden, bei welcher sie das Festhalten der Bodenplatte des Kiesbehälters zu bewirken hätte.'Dabei kommt es für das Wesen der Erfindung nicht auf die Konstruktionseinzelheiten an; es kann beispielsweise statt der Keilpaare in den Tragstangen auch eine Anordnung verwendet werden, bei welcher die Tragstangen, ähnlich wie oben geschildert, an zwei geeigneten Stellen und außerdem die Schellen durchbohrt werden, wobei zum Festhalten in den beiden Stellungen jeweils geeignete Steckbolzen durch die korrespondierenden Bohrungen gesteckt werden. Endlich könnten zu dem gedachten Zwecke auch Schnellverschlüsse verwendet werden, wie sie in verschiedenen Arten bekannt sind.In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 die Kiespumpe im Längsschnitt, Abb. 2 dieselbe in um 900 gedrehter Seitenansicht, beide Male in Verschlußstellung, während Abb. 3 die Pumpe in der Stellung zeigt, in welcher die Entleerung des Pumpenzylinders erfolgt.In dem Pumpenzylinder 1 bewegt sich der Kolben 2, dessen Tragstange 3 mit Bunden 4 und 5 versehen ist, welche an den Querriegeln 6 Anschläge für die Begrenzung der Kolbenbewegung finden. An dem Pumpenzylinder 1 sind Schellen 7 angenietet, welche zur Führung der an dem Kolbenfuß 8 angelenkten Tragstangen 9 dienen. Die letzteren tragen in zwei an geeigneten Stellen angeordneten Durchbrüchen Keile 10 und 11. Auf dem in dem Kolbenfuß 8 vorgesehenen Quersteg 12 ist eine als Ventil dienende, beispielsweise aus Leder gefertigte Scheibe 13 befestigt.Soll die Kiespumpe entleert werden, so wird sie mittels des in die Kolbenstange 3 eingehängten Hubseiles 12 aus dem Bohrloch herausgehoben und außen auf ihrem Fuß 8 niedergestellt. Dann werden die Keile 11 herausgeschlagen und die Pumpe wieder hochgezogen, wobei sich der durch den Pumpenfuß 8 gebildete Verschluß durch die auf ihm ruhende Last von selbst öffnet. Dabei verhindern die oberen Keile 10 den Durchgang der Tragstangen 9 durch die Schellen 7, so daß der Fuß 8 mit dem Pumpenzylinder 1 verbunden bleibt. Nachdem der Inhalt des letzteren zum größten Teil von selbst herausgefallen und auch der Rest entfernt ist, wird die Pumpe wieder auf den Fuß 8 herabgesenkt und durch Einschlagen der Keile 11 der Verschluß der Pumpe bewirkt, worauf sie zur weiteren Arbeit wieder in das Bohrloch verbracht wird.Soll zwecks Ausbesserung die Pumpe auseinandergenommen werden, so sind lediglich außer den Keilen 11 auch die Keile 10 aus den Tragstangen und ebenso die Querriegel 6 aus dem Pumpenzylinder herauszunehmen, worauf die Pumpe in ihre einzelnen Teile zerlegt werden kann. goPat εν τ α ν s ν R ϋ cη ε:ι. Kiespumpe zum Bohren von Brunnenschächten, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ventil (13) tragende Pumpenfuß (8) unmittelbar an dem Pumpenzylinder (1) selbst derart angebracht ist, daß er auch dann mit dem letzteren verbunden bleibt, wenn er zwecks- Entleerung des Bohrgutes von dem unteren Zylinderende abgezogen wird.
- 2. Kiespumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr an dem Pumpenfuß (8) angelenkte Tragstangen (9) in geeigneten Abständen zwecks Aufnahme von als Riegel dienenden Keilen (10, 11) durchbrochen und daß sie in an dem Pumpenzylinder (1) angebrachten Schellen (7) geführt sind, auf welchen bei Verschlußstellung die unteren Keile (11) aufliegen, während die Schellen (7) beim Öffnen durch Verhinderung des Durchganges der oberen Keile (10) die gänzliche Entfernung des Pumpenfußes (8) von dem Pumpenzylinder (1) verhindern.Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB123154D DE448114C (de) | 1925-12-15 | 1925-12-15 | Kiespumpe zum Bohren von Brunnenschaechten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB123154D DE448114C (de) | 1925-12-15 | 1925-12-15 | Kiespumpe zum Bohren von Brunnenschaechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448114C true DE448114C (de) | 1927-08-15 |
Family
ID=6995923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB123154D Expired DE448114C (de) | 1925-12-15 | 1925-12-15 | Kiespumpe zum Bohren von Brunnenschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448114C (de) |
-
1925
- 1925-12-15 DE DEB123154D patent/DE448114C/de not_active Expired
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