DE44774C - Neuerung an stellbaren Schüttelsieben - Google Patents

Neuerung an stellbaren Schüttelsieben

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DE44774C
DE44774C DENDAT44774D DE44774DA DE44774C DE 44774 C DE44774 C DE 44774C DE NDAT44774 D DENDAT44774 D DE NDAT44774D DE 44774D A DE44774D A DE 44774DA DE 44774 C DE44774 C DE 44774C
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DE
Germany
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bars
sieve
rods
frame
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44774D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ElSNER, Nr. 385, J. ARELI, Ringplatz Nr. 38, und S. STEINER, Ringplatz Nr. 33 in Kojetein, Mähren
Publication of DE44774C publication Critical patent/DE44774C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das stellbare Schüttelsieb ist dadurch charakterisirt, dafs die Siebfläche aus einer Reihe paralleler, in einer Ebene liegender Eisenstäbe gleichen eigenthümlichen Querschnittes besteht, welche an ihren beiden Enden um Zapfen drehbar gelagert sind. Die Querschnitte dieser Stäbe, sowie die relative Lage müssen der Bedingung entsprechen, dafs eine Verdrehung der Stäbe um die durch die beiden Zapfen gegebene Achse eine Veränderung der Breitendimension der Projection der Stäbe auf ihre gemeinsame Ebene herbeiführt. Bei äquidistanter Anordnung der Achsen solcher Stäbe in einem festen Rahmen wird bei paralleler Lage der Querschnittsachsen ein Sieb oder vielmehr ein Rost von überall gleicher lichter Weite entstehen, und eine gleiche Winkelverdrehung aller Stäbe wird die lichte Weite des Siebes an allen Stellen in gleicher Weise ändern. Um diese gleiche Winkelverdrehung aller Stäbe gleichzeitig vornehmen zu können, sind diese Stäbe in einem Rahmen drehbar gelagert und an den Enden ihrer gleichliegenden Zapfen mit Kurbeln versehen, welche durch eine gemeinsame Schubstange verbunden sind, so dafs" eine derselben im Sinne ihrer Längsachse ertheilte Verschiebung eine Drehung der einzelnen Stäbe und dadurch eine an allen Stellen des Siebes erfolgende gleiche Aenderung der lichten Siebweite herbeiführt.
In den Zeichnungen ist ein derartiges Schüttelsieb, und zwar Fig. 1 in Seitenansicht, gezeigt, während Fig. 2 und 3 die Seiten- und Oberansicht des Schüttelsiebes in Verbindung mit der gleichzeitig arbeitenden Siebputzvorrichtung zeigen. In Fig. 4 und 5 ist in Seiten- und Oberansicht die Anordnung der gemeinsamen Schubstange gezeigt, während Fig. 6 die Anordnung der Siebputzbürsten darstellt. Fig. 7 und 8 zeigen vortheilhafte Stabquerschnitte; Fig. 9 stellt einen Einzeltheil dar.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die das Sieb bildenden Stäbe α in einem Holz- oder Eisenblechrahmen A gelagert und in gewissen Entfernungen durch Querleisten A1 (Fig. 2) unterstützt. Jeder der Stäbe α (Fig. 4 und 5) ist an den beiden Schmalseiten des Rahmens durch zwei in einer Achse liegende Zapfen (Z1 αλ gelagert, von welchen die auf der einen Rahmenseite liegenden mit einer Kurbel b sammt Kurbelzapfen bl versehen sind, wobei alle Kurbelzapfen von einer gemeinsamen Schubstange gefafst werden. Im vorliegenden Falle bildet die Stange eine verschiebbare Schiene B, die mit parallelen Langlöchern B1 versehen ist, in welchen die Kurbelzapfen £, bei einer durch Verschiebung der Schiene B verursachten Drehung der Kurbeln auf- und niedergleiten können. Nach geschehener richtiger Einstellung der Stellschiene B, die sich in der gewünschten Veränderung der lichten Siebweite zeigt, erfolgt zur Festhaltung der letzteren die Klemmung der Stellschiene vermittelst der Schraube B2.
Die Länge der einzelnen Stäbe α wird, wenn die Verdrehung derselben, wie es in den Figuren angenommen, nur von einer Seite erfolgt, durch die von der Natur und Stärke des Stabquerschnittes abhängige Torsionsfestigkeit begrenzt,
kann jedoch, falls beide Stabenden mit dem beschriebenen Stellungsmechanismus ausgestattet sind, bedeutend vergröfsert werden.
Eine Erweiterung der Siebfläche kann, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, auch durch längsweises Zusammenstofsen zweier von einander unabhängiger Siebflächen erfolgen, die in einem Rahmen montirt sein können, in welchem sich dann selbstredend mehrere Stellmechanismen befinden müssen. In diesem Falle werden durch die Stellschiene B bei I alle im Felde I1 liegenden Stäbe α regulirt, während die Verdrehung der im Felde H1 liegenden Stäbe durch die Stellschiene B bei II vollzogen wird. Diese Anordnung bietet auch überdies den Vortheil, dafs bei verschieden lichter Weite auf einander folgender Siebfelder, die vollkommen unabhängig von einander gestellt werden können, ein von Fall zu Fall für passend erachtetes mehrfaches Sortiren des zu siebenden Materials stattfinden kann.
Die Querschnitte, die sich für die Stäbe a bisher als besonders geeignet erwiesen haben, sind in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Beide Formen lassen eine sehr grofse Variation der lichten Siebweite zu, deren Grenzen durch die horizontale und verticale Stellung der Symmetrieachse χ χ des betreffenden Stabquerschnittes gegeben sind.
Die auf angegebene Weise hergestellten Siebe werden, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, auf gebräuchliche ■ Weise durch vier Hängefedern c am Gestell befestigt und durch eine Schubstange d mit einer durch einen Motor oder mittelst Hand betriebenen Kurbelwelle verbunden, deren Rotation das Sieb in schwingende Bewegung versetzt. Um ein Verstopfen des Siebes zu verhindern, ist unter dem die Siebstäbe tragenden Rahmen ein zweiter, etwas gröfserer Rahmen F angeordnet, der ebenfalls durch vier Hängefedern c, an die Ständer aufgehängt ist und in welchem mehrere senkrecht zur Richtung der Stäbe laufende, fast vertical stehende Bürstenreihen D angeordnet sind, deren Distanz von einander der doppelten Schwingung des Siebrahmens entspricht. Da der die Bürsten tragende Rahmen F vermittelst der Stange d] mit einer gegen die Siebkurbel um 90° verstellten zweiten gleich groisen Kurbel derselben Welle verbunden ist, so wird bei vorerwähnter Entfernung der Bürstenreihen von einander bei jeder Rotation der Kurbelwelle jeder Punkt des Siebes von einer Bürstenreihe bestrichen werden.
Die einzelnen Bürsten f (Fig. 6) werden in senkrecht zu den Siebstäben angeordneten Eisenschienen ffx , die vom Bürstenrahmen F getragen werden, eingespannt und ragen mit ihren Spitzen bis zwischen die einzelnen Siebstäbe empor.
Wie dies gewöhnlich der Fall ist, kann auch hier zwischen Aufschüttstelle K und dem Siebe eine Putzmaschine H (Fig. 1) gewöhnlicher Construction angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An stellbaren Schüttelsieben zwei über einander angeordnete, sich in entgegengesetztem Sinne longitudinal hin und her bewegende Rahmen A und F. welche der Länge nach geneigte Lage besitzen und von welchen der obere, A, drehbare parallele Längsstäbe α enthält, bei welchen zwei auf einander senkrechte Querschnittsdimensionen wesentlich verschieden sind, so dafs man durch entsprechendes Drehen der Stäbe die freie Siebfläche ändern kann, während der untere Rahmen F senkrecht auf die Stäbe angeordnete Querreihen von Bürsten enthält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT44774D Neuerung an stellbaren Schüttelsieben Expired - Lifetime DE44774C (de)

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