DE447543C - Transportwagen, insbesondere Haengebahnwagen, fuer stossempfindliches Gut - Google Patents

Transportwagen, insbesondere Haengebahnwagen, fuer stossempfindliches Gut

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DE447543C
DE447543C DEB126743D DEB0126743D DE447543C DE 447543 C DE447543 C DE 447543C DE B126743 D DEB126743 D DE B126743D DE B0126743 D DEB0126743 D DE B0126743D DE 447543 C DE447543 C DE 447543C
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DE
Germany
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trolleys
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transport
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Expired
Application number
DEB126743D
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English (en)
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Bergmann & Westphal
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Bergmann & Westphal
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1.AU GUST 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 a GRUPPE 12
B126743 Hj20 a Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 7. Juli
Bergmann & Westphal in Berlin-Stralau.
Transportwagen, insbesondere Hängebahnwagen, für stoßempfindliches Gut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1926 ab.
Um zerbrechliches Gut, wie Glas, Porzellan
u. dgl., befördern zu können, daß es in keiner Weise durch den Stoß leidet, muß man von den augenblicklichen Mitteln, wie an Schienen hängenden Wagen, absehen.
Es hilft nicht allein, daß man den Aufnahmekasten an Federn aufhängt und Schienenstöße u. dgl. vermeidet, denn jede Unebenheit wird unweigerlich beim Transport die Teile in Bewegung bringen, so daß
ein Zerbrechen nicht ausgeschlossen ist. Es ist mit Flüssigkeitsdämpfungen versucht worden, um den Stoß zu mildern, jedoch ist eine seitliche Schwingbewegung nicht dabei berücksichtigt.
Die Erfindung gibt hier ein neues Mittel, um derartiges Gut stoßfrei transportieren zu können, und besteht im wesentlichen darin, daß man die zwischen Laufwerk und Lastkasten angebrachten Federn mit Flüssigkeitsbremsung versieht, welche einen gemeinschaftlichen Druckausgleich haben und auch gemeinschaftlich gesteuert werden. Dadurch wird erreicht, daß der Druck von einer Seite beispielsweise auf die andere geschoben wird, so daß bei einem Schiefstehen des Wagens sich allmählich der Schwerpunkt wieder unter die Schiene setzt, aber eine Rückbewegung oder aber ein Schwingen des Wagens verao mieden wird. Ferner ist wesentlich, daß diese Flüssigkeitsbremsung durch die Last gesteuert wird, d. h. daß eine entsprechende Last auch einen entsprechenden Druckausgleich hervorbringt.
Im nachfolgenden soll an Hand der Zeichnung insbesondere ein Hängebahnwagen näher erläutert werden:
Abb. ι zeigt eine Ansicht, Abb. 2 zeigt einen Querschnitt der Einrichtung.
An einer Traverse 1 befinden sich die beiden Zylinder 2 und 3, von denen der zweite rechtwinklig zu dem ersteren sitzt. Diese Zylinder sind mit Flüssigkeit gefüllt. Der Wagenkastenbügel 4 ist mittels der Kniehebel 5 aufgehängt. Diese Kniehebel drücken gegen die Kolben 6 und diese wiederum gegen die Federn 7 oder 8, welche sich im Zylinder befinden. Durch die Anordnung der Kolben 6 wird der Zylinder 2 in drei Kammern 9, io, 11 geteilt, ebenso der Zylinder 3 in Kammern 12, 13, 14. Diese Kammern sind "einzeln durch die Röhren 15 und 16 mit einem Hahn 17 verbunden, welcher fest an der Traverse 1 sitzt. Das Küken 18 dieses Hahnes ist mit dem Bügel 4 durch die Stange 19 verbunden. Der Vorgang ist nun folgender:
Drückt die Last vermittels der Kolben 6 gegen die Feder 7, so wird die Kammer 10 verkleinert und die Flüssigkeit durch ein Rohr 15 in den Hahn gedrückt. Hier findet sie entsprechend des Durchlasses einen Widerstand und geht weiter durch die anderen Rohrverbindungen in die Kammern 11 und 9. Dadurch ist wieder der Ausgleich geschaffen, der von dem Durchlaß im Hahn abhängig ist. Dasselbe gilt von der Bewegung der Kolben 6 im Zylinder 3. Wird der Bügel 4 durch die Last des Kastens 20, indem diese beiseite gedrückt wird, sozusagen gedeckt, so wird der Kolben 6 vermittels der Feder 7 die Kammer 11 zu verkleinern suchen. Die Flüssigkeit wird von hier aus wieder durch die Rohrverbindung 15 durch den Hahn gedrückt und sich zur Kammer 9 zurückbegeben. Die Schwingung des Kastens 20 wird hierdurch gedämpft, und er kann allmählich wieder in seine alte Lage zurückgehen. Durch die gleiche Flüssigkeitsverschiebung von einer Kammer in die andere ist ersichtlich, daß auch eine Übereck- oder schiefe Bewegung den gleichen Einfluß auf die beiden Zylinder 2 und 3 ausübt. Mithin ist der Kasten 20 vollkommen stoßfrei nach allen Richtungen aufgehängt. Jede Bewegung desselben muß in einer Wirkung auf die Flüssigkeit zur Geltung kommen. Da nun der Durchlaß des Kükens 18 zum Hahn 17 die Schwingbewegung regelt und der Durchlaß von der Last des Wagenkastens 20 in Abhängigkeit durch das Gelenk 19 gebracht ist, so wird z. B. bei einer Ideinen Last, welche die Feder 7 nicht so weit zusammendrückt, der Durchlaß größer gelassen als bei einer größeren Belastung des Kastens. Diese Einstellung des Kükens zum Hahn durch die Last hat den Vorteil, daß die Schwingungen des Kastens, auch seine Aufundabbewegung, immer konstant bleiben, gleichgültig wie groß die Last ist.
Das hierdurch für Hängebahnen Gesagte gilt auch für Wagen, welche auf dem Boden laufen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Transportwagen, insbesondere Hängebahnwagen, für stoßempfindliches Gut, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Laufwerk und Lastkasten Federn mit Flüssigkeitsbremsung angeordnet sind, die gemeinschaftlichen Druckausgleich haben und gemeinschaftlich gesteuert werden.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Flüssigkeitsbremsung durch die Last erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB126743D 1926-08-06 1926-08-06 Transportwagen, insbesondere Haengebahnwagen, fuer stossempfindliches Gut Expired DE447543C (de)

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DE (1) DE447543C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2397310A1 (fr) * 1977-07-14 1979-02-09 Fata Spa Perfectionnements relatifs aux transporteurs aeriens

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