DE447214C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE447214C
DE447214C DER56229D DER0056229D DE447214C DE 447214 C DE447214 C DE 447214C DE R56229 D DER56229 D DE R56229D DE R0056229 D DER0056229 D DE R0056229D DE 447214 C DE447214 C DE 447214C
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gear
frame
racks
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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Description

  • Rechenmaschine. Die Erfinfluii,- bezieht sich auf Rechenniaschinen mit einfacher Tastatur und insbesondere auf -Maschinen dieser Art, bei welchen jeder einzutragende Posten zuerst in einem mit Stellrädern versehenen Schlitten eingestellt wird, um nachher auf ein oder mehrere Rechenwerke bzw. auf ein Druckwerk übertragen zu werden. Die übertragung eines im Einstellschlitten eingestellten Postens auf die Rechenwerke bzw. auf das Druckwerk erfolgt durch Vermittlung . von Zahnstangen, wobei die mittels einer Antriebskurbel oder sonstiger Antriebsvorrichtung bewirkte Antriebsbewegung_ auf die Zahnstangen übertragen wird, nd zwar einerseits heim Vorwärtsschieber durch die Triebräder der eingestellten Stellräder und andererseits beim Rückverschieben durch das Za hnradgetriehe des Druckwerks; die betreffenden "Zahnräder wirken dabei als Triebräder für die Zahnstangen. Die Übertragung einer Summe von einem Rechenwerk auf das Druckwerk oder auf ein anderes Rechenwerk erfolgt in ganz analoger Weise; wobei die Zwischenräder des erstgenannten Rechenwerks beim Vorwärtsschieber der Zahnstangen als Triebräder dienen.
  • Die Erfindung soll an Hand einer auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsform näher beschrieben werden.
  • Abb. i ist ein Grundriß der Maschine mit abgenommenem Schutzdeckel.
  • Abb.2 ist ebenfalls ein Grundriß der Maschine, wcl:ei die meisten der in Abb. i sichtbaren Teile als entfernt gedacht sind, um die A#?triebsvorrichtung zu zeigen.
  • Abb.3 zeigt einen Teil der mit Schutzdeckel versehenen Maschine in Draufsicht. Abb. d. ist eine Einzelheit der Abb. 5. Abb.5 ist ein Längsschnitt nach der Linie V-V der Abb. i.
  • Abb.6 und 6a zeigen einen Längsschnitt nach der Linie VI-VI in Abb. i Abb. 7 und 7' zeigen einen . Längsschnitt nach der Linie VII-V11 in Abb. i.
  • Abb. 7a und 71) stellen eine in Abb. 7 sichtbare Einzelvorrichtung in verschiedenen Stellungen dar.
  • Abb.7c zeigt in Draufsicht die Vorrichtung nach Abb. 7a.
  • Abb. 8 zeigt eine durch gewisse Umstelltasten betätigte. Zeigervorrichtung.
  • Abb.9 zeigt eine Ahschaltvorrichtung für die Sperrhaken des Rechenwerks.
  • Abb. io zeigt einen Teil des Umstellinechanismus des Rechenwerks.
  • Abb. i i ist eine Vorderansicht der in Abb. 3 mit Schr., k orr. und Rep. bezeichneten Umstelltasten.
  • Abb. ia ist eine Einzelheit des Schlittenmechanismus.
  • Abb.13 ist eine Vorderansicht der in Abb. 3 mit +, -, o, ZS und S bezeichneten Uinstelltasten.
  • Abb.14. und 15 -neigen in Vorderansicht bzw. in Seitenansicht eine besondere Ausführungsform der Nullstellvorrichtung für die Stellräder.
  • Ehe auf den eigentlichen Erfindungsgegenstand näher eingegangen wird, soll zuerst die Einstellvorrichtung kurz beschrieben werden.
  • Das Einstellwerk ist in der vorderen rechten Ecke der Rechenmaschine vor .den zehn Ziffertasten i angeordnet. Die Verteilung der letzteren geht aus Abb.3 hervor. Der Einstellschlitten (Abb.1, 12), welcher auf der Welle f d. der Stellräder 15 verschiebbar angeordnet ist, besteht aus einem Bügel 18, dessen Schenkel 18' die ganze Gruppe der vorhandenen neun Stellräder umfassen und auf der Welle 1.4 gelagert sind. Die Stellräder 15 sind auf der Welle zwischen den Sehenkeln 18' lose gelagert und bestehen je aus einer zylindrischen Hartgummischeibe, über deren Umfang die Ziffern o bis 9 gleichmä.ß'ig verteilt sind, und einem mit der Scheibe fest verbundenen Zahnrad, welch letzteres im vorliegenden Falle mit elf Zähnen versehen -ist. In der in den Abb. i und 12 dargestellten Anfangslage des Schlittens 18 befindet sich das Triebrad des ersten Stellrades links einem zur LTbertragung der Tastenbewegungen dienenden Zahnsektor 16 gerade gegenüber und greift, solange noch keine der Tasten i betätigt worden ist, mit dem mittleren der elf Zähne des Zahnsektors ein. Der Durchmesser der bezifferten Hartgummischeil:en der Stellräder ist so viel kleiner als der äußere Durchmesser der zugehörigen Triebräder, daß die Scheiben bei der nach jedem Drücken einer Ziffertaste selbsttätig erfolgenden Linksverschiebung des Schlittens mit den Zähnen des Einstellsektors 16 nicht in Berührung kommen. Der Zahnsektor (Abb..I; 5) ist auf einer horizontalen Welle 1 7 gelagert und mit dem linker. Ende einer zur Welle 17 parallelen Schaltstange i i verbunden, deren rechtes Ende an einem mit dem Zahnsektor fest verbundenen und ebenfalls auf der Welle i7 gelagerten Arme 16' (Abb. i) befestigt ist. Die Schaltstange i i durchläuft eine Reihe von Schlitzen io, die in je einem der plattenförmig ausgebildeten unteren Enden der um eine gemeinsame Welle 6 gelagerten Tastenhebel 5 angeordnet sind. Die Mündung eines jeden der Schlitze :o, die normal in gleicher Höhe mit der Schaltstange i i liegt, ist derart erweitert, daß eine Drehung des Zahnsektors 16 um die Welle 6 nicht verhindert wird. Der übrige Teil des Schlitzes ist dagegen so schmal, daß der zugehörige Tastenhebel beim Niederdrücken zwangläufig mit der Schaltstange i i und somit mit dem Zahnsektor 16 verbunden wird. Dieser schmalere Teil eines jeden Schlitzes verläuft im Verhältnis zur Welle 6 derart schräg, daß der Zahnsektor beim Niederdrücken der zugehörigen Taste geschwenkt wird, und zwar, abhängig von dem betreffenden Zifferwert, entweder nach vorn oder nach hinten. Die schräg verlaufenden Teile der verschiedenen Schlitze io sind selbstredend untereinander ungleich, und zwar in der Weise angeordnet, laß das mit dem Zahnsektor jeweilig eingreifende: Stellrad beim Niederdrücken einer der Tasten i bis 5 einschließlich im Sinne des Uhrzeigers um 1111, 2/11 usw. bis 511 einer voller. Umdrehung gedreht wird, während daegen leim Niederdrücken einer der Tasten 9, 8, ; oder 6 (las betreffende Stellrad in ent--erengesetzter Richtung um 211, °@l" @@ll oder '!" einer vollen Unidrehung verstellt wird. Die Ala). ! zeigt als Beispiel das Ergebnis des Nierlerdrückens der i-Taste. Zur Festhltung des Zahnsektors in der Ausgangslage. <ind Sperrvorrichtungen vorgesehen, auf welche aber hier nicht eingegangen werden ,,f]]. Die oberen Enden der Schlitze to sind I;i-eisl#c)genförinig gebogen mit auf der geillei#isainen Drehachse der Tastenhebel liegen-,len Mittelpunkten, aber mit verschieden groben Halbmessern. Die Drehung des Zahn-.ektors Hört also auf, ehe die jeweilig betätigte Taste vollständig niedergedrückt worden ist, aber der Zahnsektor bleibt beim weiteren Niederdrücken der Taste zwangläufig iri der eingestellten Winkellage gesperrt. Die betreitende, in bezog auf den "Zahnsektor irere Bewegung der Taste wird dazu ausgenutzt, um die erforderliche ',"errückung des Schlittens auszulösen. Zu dieseln Zweck ist ein @@'ini:elhebel 25 (Abb. 5, 12) vorgesehen, tvel#zher uni einen horizontalen Zapfen29 gelagert ist, und dessen einer nach hinten gerichtete Arm mit einer dicht unter sämtlichen Tastenhebeln verlaufenden Stange 26 fest verbunden ist. Der andere Arm 2.1 des WinlZelliel:els 25 ist nach oben gerichtet und trägt zwei Sperrklinken 23 und 23', von welchen (lie letztere normal, die erstere dagegen nach .-Z ierlerdrücken einer beliebigen Taste i in eine Reihe von Sperrzähnen 22 eingreift, die an der unteren Seite des Bügels 18 angeordnet ist und deren Zahnteilung gleich dem Ab-:talicl zwischen den Mittelebenen zweier beilachbarter #;tellrä(ler ist. Die Sperrklinke 23 ist hinter der Flinke 23' in der Richtung der schrittweisen Schlittenbewegung um die Länge einer halben Sperrzahnteilung verschonen und ]),-findet sich normal außer dem Bereich der Sperrzähne 22. Der Schlitten steht witer der Einwirkung einer uni eine senkl-echte Spüidel 33 gewickelten Schraubenfeder ;8, welche bestrebt ist, den Schlitten längs der \\'elle 1.1 nach links zu verschieben, und zwar durch Vermittlung eines auf der Spindel 33 , itif - e keilten Zahnrades 21, welches in eine an der Vorderkante des Bügels 18 angebrachte Zahnschiene 2o eingreift.
  • Die @@'irkungsweise der Einstellvorrichtung läßt sich am leichtesten an einem konkreten Peispiel erkennen, und zwar soll angenommen werden, (laß die Zahl 37 eingestellt werden ,zoll, uni dann auf (las Zählwerk durch Addition oder Subtraktion übertragen zu werden. Der Stellwerkscblitten befindet sich nach der vorhergehenden Rechenoperation in seiner Anfangslage am rechten Ende der Welle 1q. Es wird nun zuerst die 3-Taste niedergedrückt, wobei gleich am Anfang der Tastenhewegung die Ruhesperrung des Zahnsektors 1 6 gelöst wird. Gleichzeitig greift die Schaltstange i i mit dem engeren Teil des Schlitzes i o ein und dreht den Zahnsektor 16 so weit nach hinten, daß das erste Stellrad links im Schlitten, welches nach dem vorher Gesagten anfänglich mit dem Zahnsektor in Eingriff steht, um 1;11 einer vollen Umdrehung im Sinne des Uhrzeigers verstellt wird (Abb. 4,5). Gleichzeitig bewegt sich die Sperrklinke 23', welche anfänglich mit dem ersten Sperrzahn 22 von links gerechnet im Eingriff steht, infolge der Schwenkung des Hebels 25 nach hinten (Abb.12) und gleitet, nachdem die Schaltstange i i in den oberen, kreisförmig gebogenen Teil des Schlitzes io gelangt ist, von dem betreffenden Sperrzahn ab. Bei dem jetzt folgenden Klinkenwechsel rückt der Schlitten um eine halbe Sperrzahnteilung nach links. Folglich befindet sich der Zahnsektor am Ende der Abwärtsbewegung der Taste, wie vorhin erwähnt, außer Eingriff mit dem Triebrad des Stellrades. Beim Loslassen der Taste geht der Tastenhebel 5 unter Einwirkung einer Spannfeder 12 in seine Ruhelage zurück, wobei der Zahnsektor zwangläufig mitgenommen wird und offenbar gleichfalls in seine Anfangsstellung zurückkehrt. Gleichzeitig dreht sich der Hebel 25 unter Einwirkung einer um den Zapfen 29 gewickelten Feder, welche beim Vorwärtsdrehen ge-.;hanntworden ist, zurück, wobei ein zweiter Klinkenwechsel erfolgt, durch welche der Schlitten wieder um eine halbe Sperrzahnteilung nach links rückt. Nach Vollendung des Tasteliliub.es befindet sich das Triebrad des zweiten Stellrades in Eingriff mit dem Zahnsektor 16.
  • Zum Festhalten der nach links verschobenen Stellräder in ihren eingestellten Winkellagen ist eine schwenkbar angeordnete Sperrschiene 38 (Abb. i, 6a) vorgesehen, die sich längs des linken Teils der Welle 14 so weit nach rechts erstreckt; daß jedes der eingestellten Räder beim Linksverschieben unmittelbar mit einem Zahn des Triebrades in eine in der Schiene 38 befindliche längsgehende Nut eingreift. Die Sperrschiene 38 wird durch zwei uni eine Welle 165 drehbare Arrne 39 getragen, rlie mit dem Antriebswerk der Maschine in noch zu beschreibender Weise verbunden sind. Nachdem nun die erste Stellenziffer des einzutragenden Postens eingestellt worden ist, wird die 7-Taste niedergedrückt, wobei der eben beschriebene Vorgang wiederholt wird, nur mit dein Unterschied, daß der Zahnsektor 16 durch den anders geformten schrägen Teil des Schlitzes io am 7-Tasten-Hebel jetzt nach vorn geführt wird, und zwar so weit, daß das jetzt eingreifende zweite Einstellrad eine Drehung von 1/,1 einer vollen Umdrehung im entgegengesetzten Sinne ausführt. Am Ende des zweiten Tastenhubes befindet sich der Schlitten um zwei Sperrzahnteilungen nach links verschoben.
  • Durch die nunmehr beendete Einstelloperation sind die eingestellten Stellräder, deren eingestellte Ziffern in Schaulöchern 178 des Schutzdeckels 152 sichtbar sind, in den Bereich .der zur Übertragung des eingestellten Postens dienenden Organe gelangt. Die jetzt folgende Postenübertragung sowie das nachträgliche Zurückstellen der an der Rechenoperation beteiligten Organe erfolgt durch einmaliges Ziehen .der rechts an der Maschine befindlichen Antriebskurbel 38' unter Vermittlung eines später unten zu beschreibenden Antriebsmechanismus. Die Übertragung des Postens auf das Zählwerk erfolgt durch Nullstellung der eingestellten Stellräder. Zu diesem Zweck ist der linke Teil der Welle 14 in an sich bekannter Weise mit einer in der Längsrichtung der Welle verlaufenden Reihe von Kullstellstiften 156 (Abb. i) versehen, wobei der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stiften gleich einem vollen Schlittenschritt ist. Um das Hinwegschieben eines eingestellten Stellrades über die Nullstellstifte bei der Schlittenbewegung zu ermöglichen, ist die Nabe jedes Rades mit zehn oder elf Aussparungen 158 (Abb. 5) versehen, welche um den Umfang der Welle 14 derart verteilt sind, daß eine der Aussparungen immer die gleiche Winkellage einnimmt wie die Nullstifte 156. Jedes der eingestellten Stellräder befindet sich nach jedem vollendeten Tastenhube über einem der Nullstellstifte 156, wobei letzterer in eine ringförmige, inwendige Nut der Nabe hineinragt. In der betreffenden Nut ist, wie üblich, ein Nullstellanschlag 157 (Abb. 5) des Rades angeordnet. Die Nullstellung der Stellräder wird durch Drehung der Welle 14 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers (Abb. 5) um °/" einer vollen Umdrehung ausgeführt. Die betreffende Dreliung erfolgt beim Vorwärtsdrehen der Antriebskurbel 38, und zwar beispielsweise durch Vermittlung eines passenden Sperrgetriebes, so daß die Welle 14 bei .der rückläufigen Bewegung der Kurbel nicht mitgenommen wird. Die Nullstellanschläge 157 der Stellräder sind im Verhältnis zu den Nullstellstiften 156 der Welle 14 derart angeordnet, daß jedes eingestellte Rad beim Nullstellen eine dem eingestellten Zifferwert proportionale Drehung erfährt. Das Rechenwerk ist hinter dem linken Teil der Welle 14 des Einstellwerks und neben den Ziffertasten i angeordnet. Die Zählräder 41 (Abb. i, 6a), die auf einer gemeinsamen Welle 45 lose gelagert sind, kämmen mit je einem Zwischenrad 42, welche letzteren auf einer gemeinsamen Welle 48 lose aufsitzen. Die beiden Wellen 45 und 48, die der Welle 14 des Einstellwerks parallel laufen, sind zwischen den Schenkeln 46' eines Bügels 46 angeordnet, welch letzterer mittels einer in der Ouerrichtung der Maschine verlaufenden Welle 13 und eines in der Verlängerung dieser Welle angeordneten Zapfens 47 (Abb. 9 und io) schwenkbar gelagert ist, wobei die Umschwenkung des Bügels durch Drehung der Welle 13 vom Antriebswerk aus erfolgen kann, und zwar unter Vermittlung einer noch zu beschreibenden, umstellbaren Kupplung. Von den Zehnerübertragungsorganen des Zählwerks, die von der vorliegenden Erfindung unabhängig sind, zeigt die Abb.6a nur die Zehnerübertragungsscheiben 49, welche auf einer Ouerwelle 50 festgekeilt und mit Zehnerübertragungszähnen 129 versehen sind. Der Abstand zweier benachbarter Wertstellen des Zählwerks ist gleich der Länge einer vollständigen Verrückung des Einstellschlittens. Nach jeder vollständigen Tastenbetätigung befinden sich die Triebräder der eingestellten Stellräder 15 je einem der Triebräder des Rechenwerks gerade gegenüber, wobei das zuletzt eingestellte Stellrad der niedrigsten Wertstelle des Rechenwerks (dem ersten Zählrad rechts) gegenübersteht.
  • Zwecks Übertragung des eingestellten Postens auf das Rechenwerk ist jeder Wertstelle des letzteren eine senkrecht zur Welle 14 des Einstellwerks und unter den zugehörigen Zahnrädern 41, 4a verlaufende Zahnstange 43 (Abb. 1, 6) zugeordnet, deren vorderes Ende normal unter der Welle 14 sich befindet. Die ganze Gruppe der parallelen Zahnstangen 43, welche entsprechend der Wertstellenzahl in einer Anzahl von neun vorhanden sind, ist normal außer Eingriff mit dem Rechenwerk sowie mit den eingestellten Stellrädern, ist aber derart mit dem Antriebswerk verbunden, daß die vorderen Enden der Zahnstangen am Anfang der Kurbelziehung gehoben- werden, wobei diejenigen Zahnstangen, deren Wertstellen eingestellte Stellräder gegenüberstehen, mit je einem der letzteren in Eingriff gelangen. Gleichzeitig wird das Rechenwerk durch die Welle 13 geschwenkt, und zwar je nach der Einstellung der vorerwähnten Kupplung der Welle 13. im einen oder anderen Sinne, wobei entweder die Zählräder 41 oder die Zwischenräder 42 mit den zugehörigen Zahnstangen 43 eingreifen. Ersterer Fall kommt bei einer Addition, der zweite Fall dagegen bei einer Subtraktion vor. Zugleich werden die Sperrhaken 225 der Zählräder abgeschaltet, so daß die Räder des l"echenwerks nunmehr frei drehbar sind. Die zu diesem Zweck vorgesehene Anordnung ist in Abb. 9 dargestellt. Die Sperrhaken 225 sind in üblicher Weise federbelastet und auf einer im Bügel q.6, a.6' angebrachten Welle 226 gelagert. Die Welle trägt einen Winkelhebel 227, dessen einer Arm normalerweise in einer Aussparung 228 am Lagerständer 230 ruht, während der andere Arm gegen einen Anschlag 229 am Lagerständer stützt. Beim Hinunterschwenken entweder der Zählräder -.i oder der Zwischenräder 42 in Eingriff finit den Zahnstangen 43 wird auch die Welle 226 mitgeschwenkt und nimmt den Hebel 227 mit, dessen einer Arm dann je nach der Drehrichtung auf einen Ansatz 231 oder 232 hinaufgleitet, während der andere Arm in eine Aussparung 233 bzw. 234 hineingeht. Durch die Drehung des Winkelliebels 227 werden die Sperrhaken 225 außer Eingriff mit den zugehörigen Zählrädern geführt. Bei der darauffolgenden Nullstellung der eingestellten Stellräder werden die mit (leas letzteren kämmenden Zahnstangen in ihrer Längsrichtung nach vorn gezogen, und zwar je um eine Länge, die der Stellenziffer des entsprechenden Stellrades proportional ist. Zugleich «-erden die zugehörigen Zählräder 41 bzw. die Zwischenräder q.2 in entsprechendem Maße gedreht, wobei der eingestellte Posten zu der im Rechenwerk schon vorhandenen Summe hinzuaddiert bzw. von derselben abgezogen wird.
  • In dein vorliegenden Ausführungsbeispiel ist angenommen worden, d'aß die Maschine mit nur einem Zählwerk versehen ist, obwohl mehrere in der Längsrichtung der Zahn-,#tangengruppe hintereinander angeordnet werden können. In solchem Falle können die Zahnstangen 43 bei entsprechender Einstelhing des Antriebswerks auch dazu dienen, um die in einem der Zählwerke befindliche Summe auf ein anderes Zählwerk zu übertragen, wobei dasjenige Rechenwerk, von welchem aus die Übertragung erfolgen soll, auf Subtraktion (-), Zwischensumme (ZS) oder Summe (S) einzustellen ist, während dagegen dasjenige Rechen-,verk, auf welches die Stimme übertragen werden soll, auf Addition (-f-) eingestellt wird.
  • Uni die erforderlichen Bewegungen der Zahnstangen zu ermöglichen, sind dieselben mittel; längsgehender Schlitze 52, 53 (Abb. 6, 6a) auf quer durch die Maschine laufenden Wellen oder Stangen 51, 54 gelagert, von denen erstere im hinteren Teil des Gestells an festen Armen 55 montiert ist, während die zweite 54 durch Artase q0 getragen wird, welche mit je einem der vorerwähnten Arme 39 der Sperrschiene 38 fest verbunden sind und folglich ebenso wie die Arme 39 um die Welle 165 schwenkbar sind. Die Schwenkung der Arme 39 und q.o erfolgt am Anfang der Kurbelziehung durch Drehung einer Welle 57', welche dabei in noch zu beschreibender Weise mit dem Antriebswerk zusammengekuppelt wird, und welche Arme 56 trägt, die die Welle 54 mittels schlitzförmiger Ausschnitte umfassen. Durch das somit erfolgende Emporschwenken der Welle 54 werden die Zahnstangen 43 in die in Abb. 6 und 6a dui ch gestrichelte Linien angedeuteten Lagen gehoben. Zugleich gelangen eine Anzahl von Armen 174, die an einer von den Armen q.c, getragenen Querschiene 173 befestigt sind, in den Bereich je eines Stiftes oder Ansatzes 175, weiche letztere je von einem der Stellräder 15 ausgehen. Die Arme 17.1 bilden Anschläge, gegen welche die Ansätze 175 beim Nullstellen der Stellräder anschlagen, wodurch die Stellräder in ihren Nullagen gehemmt werden.
  • Durch das Vorwärtsziehen der Zahnstangen 43 beim Nullstellen der Stellräder werden die Drehungen der letzteren auch auf das Druckwerk übertragen, und zwar durch folgende Anordnung: Die hinteren Enden der Zahnstangen sind an ihren unteren Kanten mit Verzahnungen 85 versehen, die in je ein Zahnrad 86 eingreifen, «-elche letzteren auf einer gemeinsamen, im hinteren Teil der Maschine quer verlaufenden Welle 87 lose gelagert sind. Die Welle 87 ist in der Nähe der Welle 51 derart angeordnet, daß die Zahnstangen 43 in jeder vorkommenden Winkelstellung sich in zuverlässigem Eingriff mit den Zahnrädern 86 befinden. Die letzteren stehen ihrerseits mit je einer senkrechten, in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Zahnstange 97 in Eingriff. Diese Zahnstangen tragen die Typen 98. Durch die `'orwärts.verschiebung der Zahnstangen 43 werden die Typenstangen 97 offenbar nach oben geführt, wobei die dem eingestellten Posten entsprechenden Typen 98 der Schreibwalze 99 gegen'ü'bergestellt werden und der Posten in bekannter Weise abgedruckt wird. Zur Nullstellung des Druckwerks ist die Welle 87 für jedes der Zahnräder 86 finit einem N ullstellstift 88 versehen, der in eine ringförmige, inwendige Nut des Rades hineinragt. In der betreffenden Nut ist ein Nullstellanschlag 89 angeordnet. Bei der Postenübertragung wird die Welle 87 durch den Antriebsmechanismus im Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei die Nullstellstifte 88 den Anschlägen 89 vorauseilen.
  • Gegen Ende der Vorwärtsbewegung der Kurbel wird das Rechenwerk in seine Nortnallage zurückgeschwenkt, und zu gleicher Zeit werden die vorderen Enden der Zahnstangen wieder gesenkt. Die Zurückverschiebung der Zahnstangen in ihre Ausgangslagen erfolgt bei der Rückbewegung der Antriebskurbel, und zwar nach der Erfindung durch Nullstellung des Druckwerks. Zu diesem Zweck wird die Welle 87 durch das Antriebswerk entgegen dem Sinne des Uhrzei= gers in ihre ursprüngliche - Winkellage zurückgedreht, wobei die Anschläge 89 der vorhin betätigten Zahnräder 86 mitgenommen und die betreffenden Räder somit in ihre Ausgangslagen zurückgedreht werden. Durch den Eingriff der Räder 86 mit den Zahnstangengruppen 43 und 97 werden hierbei die Normalstellungen dieser Gruppen offenbar wiederhergestellt.
  • Die Übertragung der Antriebsbewegung, durch welche die Postenübertragung sowie die Zurückführung sämtlicher an den Rechenoperationen beteiligter Organe erfolgen, geschieht durch Vermittlung eines an der rechten Wand des Gestelles auf Hochkant gestellten und in der Längsrichtung der Maschine verschiebbaren Gleitrahmens 4.¢ (Abb. i, 2, 7), welcher mit der auf einer Welle 59 gelagerten Kurbel 38' durch einen mit der Kurbel fest verbundenen Arm 6o, ein Gelenk 61 und einen Zapfen 62 derart verbunden ist, daß derselbe während einer vollständigen -Kurbelziehung einmal hin- und herbewegt wird. Die Zurückdrehung der Kurbel nach jeder Kurbelziehung erfolgt durch Einwirkung von Federn ioo (Abb. 2,6), welche einerseits im Gestell und andererseits an fest auf der Kurbelwelle angebrachten Armen befestigt sind, und welche beim Vorwärtsdrehen gespannt worden sind. Zur Übertrab ing der Bewegungen des Gleitrahmens .1.4 auf die verschiedenen oben beschriebenen Rechenorgane dient eine Anzahl in der Querrichtung der Maschine verlaufender Wellen, welche zum Teil schon erwähnt worden sind, und welche mittels umstellbarer Kupplungen wahlweise mit dem Gleitrahmen verbunden werden können, wodurch die Maschine für verschiedene Rechenoperationen eingestellt werden kann. Die betreffenden umstellbaren Kupplungen werden durch Zeichentasten 2 und 3 (Abb. i, ,3, 6, t i und 13) betätigt.
  • Der Gleitrahmen 44 ist auf der Grundplatte mittels Rollen 63 verschiebbar und wird im Gestell mittels besonderer Rollen 64 geführt Auf dem Rahmen ist ein zu demselben verschiebbarer Teil 65 angeordnet. Dieser lose Teil ist mit Schlitzen oder Führungen 66 versehen, in die vom Rahmen ausgehende Zapfen 67 eintreten.
  • Der Rahmen ist mit einer Reihe von Zähren 68 versehen, die beim Ziehen des Handhebels nach vorherigem Niederdrücken der S-Taste die -Nullstellung des Rechenwerks bewerkstelligen. Die Zähne kämmen hierbei mit Rädern 69.
  • Ferner sind zwei Zahnschienen 70 und 71 vorhanden, die zur Drehung der Zehnerübertragungsscheiben 49 in der einen oder anderen Richtung dienen.
  • Eine vierte Zahnstange 72 gelangt während jeder Kurbelziehung in Eingriff mit einem auf der Welle 14 der Einstellräder gelagerten und mittels Sperrhakenkupplung an der Welle eingreifenden Zahnrad 73 und bewirkt dadurch das Nullstellen der eingestellten Stellräder und die Übertragung des eingestellten Einzelpostens auf die Zahnstangen und damit auf das Rechenwerk b zw. das Druckwerk.
  • Ferner sind am Rahmen 44 Anschläge 74, 75, .76 und 77 angeordnet, von welchen 74 fest ist, während die übrigen in Form von doppelarmigen Klinken drehbar sind, wobei der eine Arm jeder Klinke mit einem Zapfen 78 o. d'gl. versehen ist, der gegen eine in einer Ausfräsung oder Aussparung 79 endende Steuerfläche des losen Rahmenteiles 65 läuft. Die Zapfen der Klinken sind in dem Hauptrahmen 44 gelagert. Außerdem ist auf dem Rahmen eine gefederte drehbare Klinke 8o vorhanden, die die Zahnstangen in der bereits beschriebenen Weise in Eingriff mit den Zählrädern bzw. Zwischenrädern heben soll. Diese Klinke 8o ist um eine Welle 81 drehbar und schlägt während der Vorwärtsbewegung des Rahmens gegen eine Klinke 58, 58', welche am rechten Ende der bereits erwähnten, zur Hochhebung der Zahnstangen 43 dienenden Welle 57 festgekeilt ist.
  • Am Rahmen 44 ist ferner eine Klinke 82 um einen Zapfen 83 drehbar angeordnet, die in Arbeitsstellung den Zweck hat, die Zahnstangen 43 nach bewerkstelligter Rechenoperation des Anschlags 84 wieder na,--b unten gegen den Klinkenarm 58' zu führen.
  • Gleichzeitig mit dem Heben der Zahnstangen 43 in Eingriff mit den Einstellrädern sollen, wie oben erwähnt, entweder die Zählräder 41 oder die Zwischenräder 42 in Eingriff mit den Zahnstangen gebracht werden. Zu d'iesein Zwecke ist folgende Anordnung getroffen: Wie bereits angegeben, sind die Zählschei-Len 41 auf einer Welle 45 und die Zwischenräder .i2 auf einer Welle 48 gelagert, wobei beide Wellen in dem schwenkbaren Bügel ..l-6, 46' (Abb. i und io) gelagert sind. Der eine Schenkel dieses Bügels bildet eine mit zwei Armen ioi versehene Platte, wobei die Arme eine Öffnung oder Aussparung 102 umfassen. Durch letztere erstreckt sich eine Welle 103, an deren einem Ende eine herzförmige Steuerscheibe io4 festgekeilt und an deren anderem- Ende eine Hülse io5 angeordnet ist, die gegenüber der Welle verschiebbar ist. Die Herzförmige Scheibe io.I ist mit zwei Steuerrollen io6 versehen, die je nach den verschiedenen Stellungen der Scheibe iod. in (lie Aussparungen io7 und io8, io7 und io9 oder 1o8 und iio eingreifen. Die Hülse io5 ist mit drei in verschiedenen Vertikalebenen gelegenen Anschlägen versehen, von welchen zwei, i i i und i 12, nach oben (Abb. i und -7) uArl der dritte, 113, nach unten gerichtet ist. Die Hülse ist außerdem mit zwei nach oben und unten gerichteten Armen 11.I versehen, die im Bereich der Anschläge oder Klinken 74 und 7 5 liegen und dazu bestimmt sind, nach bewerkstelligter Einstellung mittels der Klinken oder Anschläge 76 bzw. 77 die Hülse zurückzudrehen.
  • Die Welle 87 trägt am rechten Ende ein festgekeiltes Zahnrad 9o, das mit einem grölleren "Zahnrad 9i kämmt. Das Rad 9i ist in einem von der Grundplatte ausgehenden Lagerständer 92 gelagert. Das Zahnrad 9i ist in besonderer Weise ausgebildet, indem die Zähne an zwei Stellen 93 und 94 zur Hälfte weggeschnitten sind. Auf diese Weise wird das Rad 9i in zwei vertikale Teile aufgeteilt, wol:ei eitle in zweckmäßiger Weise am Rahmen .LI befestigte Zahnschiene 95 im Bereich der ganzen, nicht weggebrochenen Zähne liegt. Die Zahnstange 95 ist in der Ebene der weggeschnittenen Zahnhälften mit zwei zu leiden Seiten der Zähne in die Längsrichtung (ler Zahnstange verlegten Führungsfläclieil 96 versehen.
  • Unmittelbar oberhalb der Grundplatte der Maschine (Abb. 1, 2, 5, 6a und 13) ist eitle \\'elle 138 fest angeordnet, die links in der Stirnwand 139 der Maschine und rechts in einem Lagerständer i.Io (Abb.2) ruht. Genannte Welle ist mit Ausfräsungen 141 (:@1:1. 2 j versehen, in welche Zapfen 1:l.2 eingreifen. Die Zapfen gehen von einer horizontalen Platte oder Gleitschiene 143 aus. Diese Gleitschiene ruht mittels Ohren 144 o. d-1. verschiebbar auf der Welle 138. Die Zapfen 1s2 sind hierbei an einem umgebogenun Teil des Rahmens befestigt. Die fünf "Leichentasten 2 werden teils von der Deckplatte der 1laschine geführt, teils greifen sie tilit ihren unteren Enden in die Ausfräsungen 1-1i ein. Die unteren Enden der Tasten sind breiter als die oberen Tastenteile und sind mit je einer Ansclilagsfläche 1.I5 und mit je einer Ausfräsung 146 (Abb. 13) versehen, wobei die letzteren mit ihren Begrenzungsfl-iclien für die drei ersten Tasten +, -, o in verschiedenen Richtui)gen zur Vertikalen, und insbesondere für die beiden ersten Tasten in solcher Richtung zur Vertikalen verlaufen, daß die Gleitschiene 143 in beiden Richtungen verschoben werden kann. Die Begrenzungsflächen der beiden letzten Tasten Z.S und S verlaufen in solcher Weise, daß der Schiene eine gleich große Verschiebung in dersell#en Richtung erteilt wird (Abb. 13).
  • Die Schiene 143 wird in jeder ihrer verschiedenen Lagen mittels einer besonderen Verriegelungsvorrichtung gesperrt, die zweckmäßig aus einer an der Schiene befestigten oder von ihr ausgehenden Platte 1¢7 besteht. Die Platte ist mit einer Reihe von z. B. in diesem Falle vier Einschnitten (Abb.13) versehen, wobei in einen von diesen ein Sperrzahn 148, der von einem an die Welle 138 angelenkten Teil 149 ausgeht, greift. 235 bezeichnet eine Sperrung ZS- und S-Tasten.
  • Die Schiene 143 ist an der rechten Seite (Abb. 1, 2 und 7) mit einem Flansch i _5o versehen, der in ringförmige Ausfräsungen der Hülsen 134 und 105 eingreift. Ferner greift dieser Flansch in eine von dem Rade 69 ausgehende Hülse oder Verlängerung der abe, so daß bei der Verschiebung der Schiene 143 sämtliche Hülsen gleichförmig verschoben werden können. Auf diese Weise gelangen die an den Hülsen angeordneten Organe in den Bereich der verschiedenen Organe, die die ersteren betätigen sollen.
  • Die Gleitschiene 143 ist ferner mit einer Indexzunge 151 (Abb.8) versehen, die mit ihrem oberen Teil unniittE'liar unter der Deckplatte 152 der Maschine liegt. Dieser obere Teil ist mit den Zeichen o, -, -i- und S versehen, welche Null, Minus, Plus und Summe bezeichnen. Die Indexplatte gibt also in einem Schauloch 155 der Deckplatte die Verschiebung des Rahmens 143 unter der Betätigung der verschiedenen Zeichentasten an. Zur Angabe des Zeichens ZS ist eine besondere Deckplatte 153 angeordnet, die mit dein Zeichen ZS versehen ist und zwischen der Deckplatte und der Platte 151 liegt, so daß die Indexplatte bei Betätigung der Zwischenstimmentaste das Zeichen S der Deckplatte 151 deckt. Die Indexplatte ist zu diesem Zwecke an einem doppelarmigen Hebel T,54 befestigt, der auf der Welle 5o drehbar gelagert ist.
  • Das Rad 73 ist lose auf der Welle 14 gelagert und besitzt eine zweckmäßige Anzahl von Zähnen zwecks Drehring um '/,o Umdrehungen mittels der Zahnschiene 72, wenn der Rahmen .I.I mit Hilfe der Kurbel nach -orn verschoben wird. Auf dem Rad ist hierbei eine Sperrklinke 159 drehbar gelagert, die derart angeordnet ist, daß die Welle 14 nur an der Drehbewegung des Rades 73 in einer Richtung, d. h. bei der Vorwärtsbewegung der Kurbel teilnimmt. In der Nähe des Rades 73 ist auf der Welle eine besondere Scheibe 16o verkeilt, die mit einer seitlichen Anschlags$äche 161 versehen ist. Auf dieser Anschlagsfläche ruht in normaler Lage ein von einem Arm 162 ausgehender seitlicher Ansatz 163. Der Arm 162 ist mit einer üfnung 164 versehen, die das freie Passieren der Welle 14 gestattet, und ist auf einem Zapfen 165 (Abb.7, 7a, 7b und 7c) drehbar gelagert. Der Rahmen ist mit einem Stift 166 versehen, der dazu dient, während der zurückgehenden Bewegung des Rahmens den Arm 162 in die Ausgangslage zurückzuführen.
  • Bei der Vorwärtsbewegung der Kurbel kämmen die Zähne 72 mit dem Rad 73, drehen dieses und damit unter Vermittlung der Sperrklinke die Welle 14. Folglich wird auch die Scheibe gedreht und verschiebt hierdurch mit Hilfe der Ansätze 161 und 163 den Arm 162 nach rechts (Abb.7 und 7b). Hierdurch macht die Welle %o Umdrehungen.
  • Während der Zurückbewegung der Kurbel wird der Rahmen 44 gleichfalls zurückbewegt, während die Welle stillsteht, weil die Klinke 159 hierbei am Umfang der Welle 14 entlanggleitet. Unmittelbar nachdem die Zähne 72 außer Eingriff mit dem Rade 73 gelangt sind, kommt der Stift 166 des Rahmens in Eingriff mit dem Arme 162 und führt ihn nach links in die Ausgangslage zurück, während die Ansätze 161, 163 wieder in Eingriff miteinander gelangen und die Scheibe 16o und infolgedessen die Welle 14 in die Ausgangslage zurückdrehen.
  • Zwecks Sicherung der Welle 14 in ihren beiden Endlagen ist eine Sperrklinke 167 angeordnet, die in einem zweiten Einschnitte 168 der Scheibe 16o eingreift.
  • Zur Nullstellung des Rechenwerks dienen, wie bereits angegeben ist, die Zähne 68 des Rahmens 44 und das Rad 69. Dieses ist auf einer Welle 13 (Abb. i und 7') festgekeilt, die mit einem gleichfalls festgekeilten Zahnrad 169 (Abb. io) versehen ist, das mit einem Zahnrad 17o auf der Welle 45 des Rechenwerks kämmt. Diese Welle 45 ist in gewöhnlicher Weise in der Längsrichtung verschiebbar und mit Stiften o. dgl. versehen, die während der Nullstellung mit von den "Zählscheiben ausgehenden Stiften in Eingriff gelangen.
  • Inn Fall die ZS-Taste niedergedrückt worden ist, gelangen die Zähne 68 während der Vorwärtsbewegung der Kurbel mit dem Rade 69 in Eingriff und drehen dieses und damit die Welle 13 unid das Rad 169, welches seinerseits das Rad 17o dreht und infolgedessen die Welle 45 während der Nullstellung der Zählscheiben verschiebt und dreht.
  • Es ist ersichtlich, daß während der Null- s s tellung des Rechenwerks die Zahnstangen 43, die in gewöhnlicher Weise mit den Zwischenrädern in Eingriff gebracht worden sind, dabei die Summe auf den Schreibmechanismus überführen.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Gleitrahmen 44 mit einem Absatz 171 (Abb. i und 2) versehen ist, der beim Schluß des Vorwärtshubes der Kurbel reit einem Absatz i72 der Gleitschiene 143 in Eingriff gelangen soll. Hierdurch wird die Gleitschiene ein Stück nach rechts (Abb. i und 2) geführt, so daß das Zahnrad 69 außerhalb des Bereichs der Zähne 68 gebracht wird. Gleichzeitig wird die Maschine selbsttätig auf Plus, d. h. für Addition, eingestellt. Hat man die --Taste oder die o-Taste niedergedrückt, so ist die Gleitschiene 143 so weit nach rechts geführt, daß der Ansatz 171 mit dem Ansatz 172 niemals in Eingriff gelangt und somit keine Plusstellung der Maschine in Frage kommen kann.
  • Die Maschine steht normalerweise auf »Plus«, weshalb die +-Taste zur Ausführung einer Addition im allgemeinen nicht niedergedrückt zu werden braucht. Sollte sich aber die Maschine in der Pluslage nicht befinden - z. B. wenn unmittelbar vorher eine Minusoperation ausgeführt worden ist -, so muß die Maschine zwecks Ausführung einer Addition auf Plus gestellt werden, so daß dieses Zeichen im Schauloch 155 sichtbar wird. Beim Niederdrücken der -f- -Taste (s. Abb. 13, welche die Stellung der Gleitschiene 143 entweder nach dem Niederdrücken der ZS-Taste oder der S-Taste zeigt) drückt der untere breite Teil den Stift 142 der Schiene 143 nach rechts, und diese wird nach Loslassen der Taste in der eingestellten Lage von. der oben beschriebenen Sperrvorrichtung 147 und 148 festgehalten. Bei dieser Verschiebung der Schiene 143 wird der senkrechte Flansch oder der umgebogene' Teil i 5o der Schiene die Hülsen 134 sowie die vom Rade 69 ausgehende Hülse io5 verschieben. Durch die Verschiebung der Hülse 134 (Abb.7') wird der hintere Zahnkranz 135 (Abb.7'), dessen Zähne auf der Unterseite weggebrochen sind, in den Bereich der Zahnschiene 71 gebracht. Durch Verschiebung der vom Rade 69 ausgehenden Hülse wird dieses Rad, das sich vorher im Bereich der Zahnstange 68 befand, seitlich derart verschoben, daß ein Eingriff zwischen den beiden Teilen nicht stattfinden kann. Durch Verschiebung der Hülse io5 gelangt der Anschlag 77 in den Bereich des Anschlags ii3. Nunmehr ist die Maschine auf Plus eingestellt, und die vorher beschriebene Einstelloperation kann ausgeführt werden.
  • Während der Vorwärtsbewegung der Kurbel wird der Gleitrahmen 44 in der bereits beschriebenen Weise betätigt und veranlaßt während seiner Vorwärtsbewegung oder Verschiebung folgendes: Am Anfang der Bewegung des Rahmens <belangen genau oder ungefähr gleichzeitig der Anschlag 77 und die Klinke 8o mit dem Anschlag 113 und der Klinke 58 in Eingriff. Durch die Betätigung des Anschlags I13 wird die Welle 103 im entgegengesetzten Sinne (les Uhrzeigers gedreht (Abb. 7), und es werrien infolgedessen die Zählscheiben -.1 nach timen geschwenkt, so daß sie mit der Zahnstangen 43 in Eingriff gelangen, wenn diese i:acli oben gehoben «-erden (Abb. 6, 6a und 7). Das Heben der Zahnstangen nach oben wird durch den Eingriff der Klinke 8o mit dein hliiil:enarin 58 verursacht, welcher mittels der Welle 57' die Arme 56 dreht, so daß s@iintliche Zahnstangen nach oben in Eingriff finit d-zn Zählscheiben gehoben werden, die, wie bereits erwähnt, schon gesenkt worden sind oder gleichzeitig in Eingriffslage gesenkt «-erden. Während dieser Hebebeuvegung der Zahnstangen werden die Arme -o mitgenommen, die der Reihe nach den rinnenförmigen Teil 38 außer Eingriff -mit den eingestellten Einstell ;ädern schwenken, so daß deren Drehung später nicht gehindert wird.
  • Sobald diese Operationen vollzogen sind, gelangt der erste Zahn der Zahnschiene 72 finit dem Zahnrad 73 in Eingriff und dreht dasselbe entgegen dein Sinne des Uhrzeigers (Abb. 7'). Das Rad 73 nimmt die Welle 14 unter Vermittlung der Sperrhakenkupplung 159 mit und wird um °1,a Umdrehungen gedreht. Infolgedessen werden die eingestellten Einstellräder gedreht, so daß- sie unter Vermittlung der Stifte 156 und 157 die Nulllage einnehmen, während die mit den Stellrädern eingreifenden Zahnstangen in Richtung des Pfeiles 176 (Abb. 6) verschoben werden.
  • Während der Verschiebung wird die Welle 87, wie schon erwähnt, durch den Einhriff der Zahnstange 95 in die Zahnräder 91 und 9o iin Sinne des Uhrzeigers in Umdrehung versetzt.
  • Während der Vorwärtsverschiebung des Rahmens hat die Schiene 71 das hintere "Zahnrad 135 passiert, ohne es zu drehen, da sie durch die am Unterteile dieses Rades befindliche Zahnlücke hindurchgeht. Gegen Ende der Bewegung des Rahmens gelangt der Anschlag 137 mit der Ausfräsung 136-' (Abb. 2) in Eingriff und dreht die Hülse 134 uin ein _Stück, so daß das hintere Rad 135 im Sinne des Uhrzeigers um so viel gedreht wird, daß die Schiene 71 das (hintere) Zahnrad 135 während der Zurückbewegung des Rahmens herumdrehen kann.
  • Während dieser zurückgehenden Bewegung des Rahmens, d. h. wenn die Kurbel unter Federwirkung zurückschnappt, werden drei ungefähr gleichzeitige Operationen vollzogen. Die eine ist die Bewerkstelligung der Zehnerübertragung.
  • Die zweite Operation besteht in der Zurückführung des Schreibmechanismus in die Null- oder Grundlage. Während der zurückgehenden Bewegung des Rahmens gelangt die Zahnschiene 95 (Abb. 7) aufs neue in Eingriff mit dem Zahnrad 91 und dreht dasselbe unter Mitnahme des Rades 9o und der Welle 87. Die Vorsprünge 88 der Welle ergreifen darauf die Vorsprünge 89 der Räder 86 und bringen diese nebst den Typensegmenten in die Nullage zurück.
  • Die dritte der erwähnten Operationen besteht in der Zurückführung der Einstellräder nach rechts. Diese Operation wird mittels eines Zahnsegments 35 ausgeführt, welches unmittelbar über der Grundplatte (Abb. 2, 5) uni einen senkrechten Zapfen drehbar ist und mit einem am unteren Ende der Welle 33 (Abb. 1, 5) festgekeilten Zahnrad 34 eingreift. Bei der stufenweisen Linksverschiebung des-Stellwerkschtittens unter der Einwirkung der auf der Welle 33 aufgewickelten Schraubenfeder 2.4 wird das Zahnsegment offenbar in Richtung des Pfeiles 36 (Abb. 2) gedreht. Das Zahnsegment ist zwecks Zurückführung desselben nach erfolgter Einstellung an seinem rechten Ende mit einem Zapfen 37 versehen, der bei der zurückgehenden Bewegeng der Kurbel von einem Anschlag mitgenommen wird, wodurch also das Zahnsegment in die Ausgangslage zurückgeführt wird. Während der Zurückbewegung des Rahmens 44 wird der Anschlag 37 von einem auf dem Rahmen befindlichen Anschlag betätigt. Letztgenannter Anschlag muß auf dem Rahmen derart angeordnet sein, daß er unter allen Umständen während der erwähnten Zurückbewegung zwecks Zurückführung des Segments in die Ausgangslage mit dem Anschlage 37 in Eingriff gelangen kann. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist dieser Anschlag in Form eines federbeeinflußten zweiarmigen Hakens 179 (Abb. 2 und 7) ausgebildet, der drehbar auf einem Zapfen i8o gelagert ist. Der eine Arm des Hakens ist mit einem Ansatz 181 versehen, der in der Ruhelage des Hakens bzw. des Rahmens an einem Ansatz 182 der Grundplatte der Maschine anliegt. Der zweite Arm des Hakens ist mit einer Nase 183 versehen, die während der Vorwärtsbewegung des Rahmens am Anschlag 37 vorbeischnappt, -die aber während der Zurückbewegung des Rahmens den Anschlag mitnimmt und das Segment und somit unter Vermittlung der Räder 3-. und 21 den Wagen oder Schlitten nebst den Einstellrädern in die Ausgangslage zurückdreht.
  • Eine Multiplikation wird in bekannter Weise durch eine wiederholte Addition ausgeführt, wobei die Rep.-Taste niedergedrückt wird und die Schaltung des eingestellten Postens nach links, um Zehner, Hunderter usw. zu bezeichnen, durch die Betätigung der Nulltaste in der unten angegebenen Weise vor sich geht.
  • Will man eine Subtraktion ausführen, so muß die Maschine zuerst auf Minus eingestellt werden. Dies geschieht durch Niederdrücken der Minustaste. Hierbei wird die Gleitschiene 143 weiter nach rechts verschoben, wodurch die Hülse 134 sowie die vom Rade 69 ausgehende Hülse und die Hülse io5 weiter nach rechts verschoben werden, so daß i. das vordere Zahnrad 135 mit der Zahnstange 70 in Eingriff gebracht wird, 2. das Zahnrad 69 außerhalb des Bereichs der Zahnstange 68 verschoben und 3. . der Anschlag i i i (Abb. 7') in den Bereich des Anschlags 76 gebracht wird.
  • Bei der darauffolgenden Einstellung und Postenübertragung geht alles in derselben Weise wde bei der Addition vor sich, nur mit dem Unterschied, daß die Zwischenräder 42 in Eingriff mit den Zahnstangen geschwenkt werden.
  • Division wird entweder durch Anwendung des Subtraktionsverfahrens- oder durch Addierung der Komplementzahlen in derselben Weise wie bei den gewöhnlichen Addiermaschinen bewerkstelligt.
  • Die Nulltaste hat den Zweck, nötigenfalls das zugehörige Rechenwerk auszuschalten, so daß es von dem Rahmen bzw. der Kurbel aus nicht betätigt werden kann.
  • Beim Niederdrücken dieser Taste (Abb. 13) wird nämlich die Gleitschiene 143 in ihre rechte Endlage verschoben, in welcher lie Hülsen 134 und i o5 nebst der vom Rade 69 ausgehenden Hülse so weit nach rechts verschoben sind, daß sämtliche Organe, welche die mit den Hülsen verbundenen Teile in Tätigkeit setzen, in eine unwirksame Lage gebracht werden. Das Rechenwerk bleibt also stillstehen und schwingt nicht in Eingriff mit den Zahnstangen während der Verschiebung derselben.
  • Die Zwischensummentaste (Abb.13) ist derart angeordnet, daß spie beim Niederdrükken die Gleitschiene 143 in deren linke Endlage rückt. In dieser Lage stehen die Hülsen 134 und tos nebst der vom Rade 69 ausgehenden Hülse in einer solchen Lage, daß: i. die beiden Zahnräder 135 nicht in Eingriff mit den Zahnschienen 70 und 71 gebracht werden, 2. das Rad 69 in den Bereich der Zahnschiene 68 gelangt und 3. der Anschlag i 12 (Abb. t) in den Bereich der Klinke 76 gebracht wird.
  • Die Zwischensummentaste ist mit einem Vorsprung 184 (Abb. 6a) versehen, der ueim Niederdrücken der Taste einen Arm 185 betätigt, welcher auf einer Welle 186 (s. auch Abb.7') gelagert ist; letztere trägt ferner einen Arm 187 sowie einen Arm 188. Bei der Drehung der Welle 186 verursacht der Arm 187 die Verschiebung des losen Rahmenteils 65 nach rechts (Abb. 7 und 7'), während der Arm 188 eine Drehung des doppelarmigen Hebels 154 (Abb. S) bewirkt, so daß die Deckplatte 153 die Indexzunge z 5 i deckt, worauf das Zeichen ZS im Schauloch 155 sichtbar wird.
  • Durch Verschiebung des losen Rahmenteils wird erreicht, daß die Klinke 75 mittels des Zapfens 78 in die Ausfräsen g 79 gleitet, so daß die Klinke in eine unwirksame Lage in bezüg auf die Anschläge 144 gebracht wird. Gleichzeitig wird die Klinke 82 unter Vermittlung eines an der Klinke befestigten Zapfens igo und einer ähnlichen Ausfräsung i 9 i an dem Rah%nenteil 6 5 in eine unwirksame Lage in bezug auf den Arm 58' gebracht.
  • Die Einstellung für Zwischensumme ist nun vollendet. Bei Vorwärtsbewegung der Kurbel werden die Zahnstangen 43 in gewöhnlicher Weise gehoben und die Zwischenräder 42 in derselben Weise wie bei der Subtraktion in Eingriff mit den Zahnstangen gesenkt. Während der weiteren Vorwärtsbewegung des Rahmens 44 gelangt das Rad 69 mit der Zahnschiene 68 in Eingriff und wird in Umdrehung versetzt, wodurch das Rechenwerk in der oben beschriebenen Weise auf Null gestellt wird. Während dieser Nullstellung wird die jeweilig in der Maschine zurückbleibende Summe auf die Zahnstange q.3 übertragen und von diesen auf den Schreibmechanismus. Entgegen dem Fall, der bei einer wirklichen Nullstellung des Rechenwerks - beim Nehmen der Schluß- oder Gesamtsumme - eintritt, wird der Eingriff zwischen Zahnstangen und Zwischenrädern -%v ährend der zurückgehenden Bewegung der Kurbel nicht aufgehoben; der auf den Schreibmechanismus übertragene Wert wird daher wieder in das Rechenwerk eingeführt. Die Zählscheiben des Rechenwerks weisen also nach bewerkstelligter Zwischensummeneinstellung dieselbe Zahl in den Schaulöchern 177 auf. Diese Zurückbringung wird dadurch erreicht, daß die Klinken 75 und 82 in der angegebenen Weise in eine umwirksame Lage versetzt worden sind.
  • Es muß bemerkt werden, daß der Gleitrahmen .14. beim Schluß der Vorwärtsbewegung der Kurbel den losen Teil ig2 (Abb. 7') zurückschiebt, und zwar infolge des Anschlagens dieses Teiles gegen die vordere Wand 195 der -Maschine; dieser Teil 192 ist am Rahmen angeordnet und läßt sich mittels Schlitz und Zapfen zusammen mit dem Fortsatz 193 -verschieben. Ferner ist der Teil mit einem Ansatz 194 versehen, der die Zurückschiebung dadurch verursacht, daß die linke Kante (Abb.7) gegen einen am losen Rahmenteil 65 angeordneten Ansatz 196 schlägt und infolgedessen den losen Teil in die Ausgangslage, d. 1i. in die in Abb. 7' gezeigte Mittellage führt.
  • Beim Schluß der Vorwärtsbewegung des Rahmens .I4. gelangt der Absatz 171 in der beschriebenen Weise mit dem Absatze 172 der Gleitschiene 143 in Eingriff tind verursacht dadurch ein Abheben des Zalnirades 69 von der Zahnschiene 68.
  • Beim Schluß der Zurückbewegung der Kurbel oder des Rahmens .M4, wenn also der Betrag auf das Rechenwerk übertragen worden ist, wird ein Anschlag ig7 mit dein Anschlag i 12 in Eingriff gelangen und somit die "Zwischenräder in die Ausgangslage, d. h. 2;tißer Eingriff mit den Zahnstangen bringen. Die -Maschine befindet sich jetzt in der Plus-:tellung und ist für die Einführung eines neuen Postens fertig.
  • Wird die Gesamtsumme der sämtlichen Posten gewünscht, so wird die S-Taste niedergedrückt, wobei dieselben Operationen :tattfin den wie bei der Betätigung der Z S-Taste, jedoch mit dem Unterschied, daß die 1#,linken zum Heben des Rechenwerks und zum Senken der Zahnstangen beim Schluß der Vorwärtsbewegung des Rahmens .+4 wieder in die Arbeitslage treten, so daß die Zählscheiben des Rechenwerks bei der Zurückbewegung der Kurbel bzw. des Rahmens 44 in die Ruhelage in der Nullage -zurückbleiben.
  • Der Tastensatz 3, dessen Tasten mit Schy., 1i orr. und Rep. bezeichnet sind, liegt vor dem vorhin beschriebenen Zeichentastensatz. Sämtliche Tasten werden in der Deckplatte geführt und sind in gewöhnlicher Weise federbeeinflußt.
  • Betreffs der Schreibtaste Schr. wird hervorgehoben, daß diese unten mit einer abgeschrägten Fläche 198 (Abb. 6a) versehen ist. Im Bereich dieser Fläche liegt ein Stift 199 (Abb. i i) der an einem Arm Zoo angebracht ist. Letzterer ist mittels Feder und Nut auf der Welle toi so befestigt, daß die Welle wohl verschoben, aber nicht gegenüber dein Arm gedreht werden kann. Auf der Welle 201 ist in ähnlicher Weis;. ein Winkelhebel 202 (Abb.7') angeordnet, der an seinem einen Arm eine Schiene oder einen Arm 203 trägt; dieser ist mit einer Ausfräsung versehen, mittels welcher er auf der Welle 57' ruht. Der lose Rahmenteil ist mit einem Ansatz 2O4 versehen, wobei im Bereich dieses Ansatzes eine am Rahmen 44 drehbar angeordnete Klinke 2o5 liegt. Ferner ist der andere Arm des Winkelhebels 2o2 mit einem Änschlag 2o6 versehen, der mit einem auf dem Hauptrahmen 44 befindlichen Anschlag 2o7 zusammenwirken soll. Ferner ist der Arm 203 mit einem ähnlichen Anschlag 2o8 versehen, der mit dem Fortsatz 193 zusamnienarbeitet.
  • Die Schr.-Taste arbeitet in folgender Weise Beim Niederdrücken der Taste (Abb.6a) drückt die abgeschrägte Fläche 198 auf den Stift igg und dreht folglich die Welle toi im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers. Der Hebel 202 (Abb. 7') wird folglich gleichfalls in diesem Sinne gedreht, wobei der Arm 203 mitgenommen wird; die Ausfräsung des letzteren gelangt dabei außer Eingriff mit der Welle 57' und wird infolgedessen gehoben, so daß das linke Ende des Armes in den Bereich des Stiftes 189 des losen Rahmenteils 65 gelangt. Hierdurch wird letzterer in seine linke Endlage verschoben, wobei der Absatz 204 die Klinke 2o5 mitnimmt, so daß sie eine annähernd senkrechte Lage einnimmt. Durch diese Verschiebung des Gleitrahmens 65 werden die Zapfen 78 der Klinken oder Anschläge 76 und 77 in den Ausfräsungen 79 gleiten, wodurch d!ie Klinken in eine unwirksame Lage in bezug auf die Ansätze der Hülse io5 versetzt werden. Während des hierauf erfolgenden Kurbelanziehens wird folglich das Rechenwerk nicht in Eingriff mit den in gewöhnlicher Weise gehobenen Zahnstangen 43 gesenkt, sondern es findet nur ein Niederschreiben des eingesetzten Postens statt. Während der Vorwärtsbewegung des Rahmens 44 mit dem Teil 65 gelangt der Absatz 193 mit dem Anschlag 2o8 in Eingriff, wodurch die Schiene oder der Arm 203 in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt wird. Um zuverlässig zu wissen, daß diese Lage genau eingenommen worden ist, ist der Anschlag 2o7 derart angeordnet, daß er gleichzeitig mit dem Anschlag 2o6 in Eingriff gelangt. Ferner schlägt während dieser Vorwärtsbewegung des Rahmens die Klinke 2o5 gegen den Teil 192, wodurch der lose Rahmenteil 65 in seine ursprüngliche Mittellage zurückgeführt wird. Die Teile nehmen also jetzt ihre Anfangslagen ein.
  • Aus dein Obigen geht hervor, daß die Schr.-Taste den Zweck hat, ohne Funktion des Rechenwerks eine Zahl, einen Posten o. dgl. auf die Schreibwalze niederzuschreiben, wobei die Einstellräder in gewöhnlicher Weise eingestellt und seitlich verschoben werden und die eingestellte Zahl auf die Zahnstangen übertragen.
  • Die Korrektionstaste Korr. hat zum Zwecke, die Klinken, die das Heben der Zahnstangen 43 verursachen, außer Wirksamkeit zu setzen, wodurch diese Zahnstailgen während des Kurbelanziehens nicht in die wirksame Lage gehoben werden. Während des Anziehens der Kurbel bzw. des Rahmens werden also die Einstellräder auf Null gestellt und zurückgeschoben, ohne weder das Rechenwerk noch die Zahnstangen zu betätigen Die Korrektionstaste ist in derselben Weise wie die Schreibtaste gelagert, wobei indessen die abgeschrägte Fläche 2o9 in entgegengesetzter Richtung gegenüber der Fläche 198 läuft. Diese Fläche soll mit einem Stift i99' (Abb. i i) eines Armes Zoo' in Eingriff gelangen, wobei der Arm Zoo' in ähnlicher Weise wie der Arm Zoo auf der Welle toi gelagert ist. An der Schiene oder dem Arme 203 ist ein Ansatz Zia (Abb. 7') angebracht, der mit einem Ansatz 211 der Klinke 8o zusammenwirkt.
  • Beim Niederdrücken der Korr.-Taste wird die Welle toi im Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei der Hebel 2o2 in derselben Richtung mitgenommen wird. Dies hat zur Folge, daß der Arm 203 nach rechts gezogen wird (Abb. 7'), wobei der Ansatz 2io unter den Änsatz 2i i gleifet und dabei die Klinke 8o hebt, so daß sie sich während der darauffolgenden Kurbelanziehung in bezug auf die Klinke 58 in einer unwirksamen Lage befindet und somit die Zahnstangen keine Bewegung nach oben erfahren.
  • Falls zum Beispiel ein Posten falsch eingesetzt worden ist, kann man durch Niederdrücken der Korr.-Taste eine Verschiebung und Nullstellung der Einstellräder ohne Betätigung des Rechenwerks und der Zahnstangen erhalten. Die Maschine wird also für eine neue Einstellung eingerichtet.
  • Die Rep.-Taste hat den Zweck, den zweiarmigen Haken 179 wegzuschalten, der norinalerweise das Zahnsegment 35 in die Ruhelage zurückgeführt, so daß die Einstellräder bei wiederholten oder einer gewünschten Anzahl von Kurbelbewegungen in der linken Endlage zurückbleiben.
  • An der Welle toi, die gegen die Wirkung einer Feder 212 verschiebbar angeordnet ist, befindet sich gegenüber der Rep.-Taste ein Stift 213 (Abb. 6a und 14). An der Klinke 82 ist ein Anschlag 214 angeordnet.
  • Um den Zahnbogen 35 nicht zu betätigen, ist zum Wegführen des doppelarmigen Hakens 179 folgende Vorkehrung getroffen. Am Rahmen 44 ist eine (z. B. miittels der Schlitze und Zapfen 2,14,:215) verschiebbare Schiene angeordnet (in Abb.2 nicht vollständig sichtbar), welche mit einem Ansatz 216 versehen ist. Der doppelarmige Haken 179 ist mit einem Stift 2r7 versehen, der bei einer bestimmten Lage dieser Schiene mit dem Ansatz 216 zusammenwirken soll.
  • Wenn die Rep.-Taste niedergedrückt wird, gleitet sie am Stift 2r3 entlang und verschiebt die Welle gor nach rechts (Abb. 14). Zur Festhaltung dieser Taste während der Kurbelziehung ist odie Taste (Abb.6a) mit einem Ansatz 218 versehen, der sich beim Niederdrücken der Taste unter die Tastenführung 2z9 legt und unter Mitwirkung der Feder 22o die Taste in ihrer niedergedrückten Lage festhält.
  • Abb. 14 und 15 zeigen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Zurückführen der Einstellräder in ihre Anfangslage. Das Triebrad jedes Einstellrades ist durch Fortlassung eines Zahnes mit einer verbreiterten Zahnlücke 242, versehen. Auf einer der Welle 14 parallelen Welle 245 sind -neun besondere Nullstellräder 244 derart angeordnet, daß jedem der eingestellten und nach links verschobenen Stellräder ein Nullstellrad gegenüberzustehen kommt. Jedes der Nullstellräder ist mit einer verbreiterten Zahnlücke 213 versehen, welche eine solche Winkellage hat, daß sie der Zahnlücke 242 eines auf 'Null eingestellten Zahnrades gerade gegenübersteht. Die Welle 245 steht mittels eines Zahnrades 246 mit dem bereits erwähnten Rahmen 44 in Eingriff, so daß die Welle mit den Rädern 244 während des Vorwärtsziehens der Kurbel in Umdrehung versetzt wird, wodurch die Einstellräder in der beschriebenen Weise während des Überführens des Wertes auf die Zahnstangen auf Null gestellt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit Einstellwerk und einem System von parallelen Zahnstangen, die zur Postenübertragung vom Einstellwerk auf ein oder mehrere Zählwerke und auf das Schreibwerk dienen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche zur Postenübertragung, Zehnerübertragung und Nullstellung erforderlichen Antriebsbewegungen von einem gemeinsamen, im wesentlichen parallel zu den Zahnstangen (43) hin und her beweg lichen Zwischenglied (44) durch senkrecht zu den Zahnstangen liegende drehbare Wellen (13, 14, 87) auf das Einstellwerk (15), das oder die Zählwerke (41) und das Schreibwerk (97, 98, 99) verteilt werden.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahn- Stangen (43) je mit zwei längsgehenden Schlitzen (52, 53) versehen und mittels dieser Schlitze teils auf einer Welle (51) und teils auf einer zweiten, quer laufenden Welle (54) verschiebbar gelagert sind, welch letztere heb- und senkbar angeordnet ist, indem dieselbe durch schwenkbare Arme (56) getragen wird, welche durch den Antriebsmechanismus der Maschine betätigt werden.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitrahmen (44) zwecks Übertragung eines Postens von den Stellrädern (15) auf das oder die Zählwerke (41) mittels einer Zahnstange (72) in ein auf der Welle (14) der Stellräder angebrachtes Zahnrad (73) eingreift. d..
  4. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärtsdrehung des Zahnrades (73) vermittels eines Sperrgetriebes auf die Welle (14) übertragen wird, so daß die Welle beim Rückdrehen des Zahnrades nicht mitgenommen wird.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Nullstellen der Zählräder eines der Zählwerke (41) der Gleitrahmen (44) vermittels eines passenden Getriebes eine Drehung der Lagerungswelle (13) des betreffenden Zählwerks bewirkt, welche Drehung durch ein im Zählwerkgestell (46, 46') gelagertes Zahngetriebe auf die Welle der betreffenden Zählwerke übertragen wird.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Gleitrahmen (44) bei seiner Rückbewegung vermittels eines Getriebes eine Drehung der Welle 87) der Zahnräder (86) des Schreibwerks bewirkt, wodurch die betreffenden Zahnräder mitgenommen und in ihre Normallagen zurückgeführt werden.
  7. 7. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umstellen der steilbaren Kupplungen des Gleitrahmens (44) durch eine in der Querrichtung der Maschine angeordnete Gleitschiene (i43) vermittelt wird, welche durch Betätigung der Umstelltasten (2) in entsprechende Kontrollstellungen eingestellt werden kann. B. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmig ausgebildeten unteren Enden der Tastenstiele der Steuertasten (+, -, o, ZS, S) schräge Steuerkämme (146) bilden, welche beim Niederdrücken der Tasten über Stifte (142), die auf der Gleitschiene (143) angeordnet sind, greifen und dadurch entsprechende Verschiebungen der Gleitschiene bewirken. g. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkämme der Plus-, Minus- und o-Tasten eine solche Form haben, daß die Gleitschiene (143) beim Niederdrücken irgendeiner der betreffenden Tasten j e nach der Lage der Schiene in der einen oder anderen-Richtung verschoben wird. io. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (143) einen verzahnten Kamm (147) trägt, in deren Verzahnung eine Sperrklinke (148) eingreift, wodurch die Gleitschiene in der jeweiligen Kontrollage festgehalten wird. i i. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die steilbare Kupplung zwischen dem Gleitrahmen (q4) und der Zählwerksteuerwelle (1o3) beim Niederdrücken der mit o bezeichneten N ichtaddiertaste in der Weise betätigt wird, daß das Zählwerk bei der Postenübertragung in unwirksamer Stellung gehalten wird.
DER56229D 1921-07-01 1922-07-01 Rechenmaschine Expired DE447214C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157006B (de) * 1959-10-23 1963-11-07 Hamann Rechenmaschinen Ges Mit Wertschaltwerk mit in einem Wagen gelagerten Stellraedern

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