DE445772C - Schneidemaschine - Google Patents
SchneidemaschineInfo
- Publication number
- DE445772C DE445772C DEF60762D DEF0060762D DE445772C DE 445772 C DE445772 C DE 445772C DE F60762 D DEF60762 D DE F60762D DE F0060762 D DEF0060762 D DE F0060762D DE 445772 C DE445772 C DE 445772C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- saddle
- thread
- cutting machine
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/01—Means for holding or positioning work
- B26D7/015—Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
- B26D7/016—Back gauges
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
- Schneidemaschine. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Schneidemaschinen für Buchbinder und Buchdrucker mit durch eine Schraubspindel erfolgendem Sattelvorschub für das Schneidgut, mittels der Papier, Karton, Pappdeckel u. dgl. genau in der Mitte des Formats zerschnitten wird, ohne daß dieselbe vorher auf irgendeine Art markiert wird.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Spindel auf dem vor der Schnittstelle des Messers liegenden Teil mit Gegengewinde gleicher Steigung versehen ist, und daß auf diesem Teil ein zweiter, mit Muttergewinde versehener Sattel angeordnet ist, der auf dem vordersten, gewindelosen Teil der Spindel sitzt und einen als Gewindebacke ausgebildeten Schieber trägt, der beispielsweise mittels eines durch den hinteren Sattel gesteuerten Hebels in dem Augenblick in das Spindelgewinde eingedrückt wird, in dem beide Sättel gleichen Abstand von der Schnittstelle haben, so daß dann beide Sättel sich gegeneinander bewegen und das Schneidgut zentrieren; dabei ist die Sattelanlage des vorderen Sattels als in der Spindelmutter senkrecht verschiebbare Klaue ausgebildet, die für gewöhnlich unterhalb der Tischoberkante liegt und durch Niederdrücken eines eine Führungsstange für die Sattelklaue tragenden Hebels in Arbeitsstellung gebracht wird.
- Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. = eine Unteransicht der Tischplatte, Abb. 2 einen Längsschnitt dazu, Abb. 3 einen Querschnitt vor dem vorderen Gewindeblock und Abb. q. einen Längsschnitt durch denselben. Auf der Unterseite der Tischplatte a ist in bekannter Weise eine Spindel b mit der Kurbel c gelagert, auf der durch den hinteren Gewindeblock e der daran befestigte Sattel d in dem hinteren Mittelschlitz der Tischplatte a verschoben wird. Der vordere, kürzere Teil der Spindel b hat Gewinde von gleicher, aber entgegengesetzter Steigung wie der hintere Teil und trägt an seinem vorderen Ende einen zweiten Gewindeblock f . Dieses vordere Spindelende hat entsprechend der Länge des Gewindeblocks f, der mit Innengewinde versehen ist, kein Gewinde.
- Wenn sich bei Umdrehung der Spindel b der Sattelblock e vorwärts bewegt und an der Stelle angelangt ist, wo seine Entfernung bis zu dem in der Schnittebene des Messers liegenden Gewindewechsel /a mit der Entfernung von dort bis zum vorderen Gewindeblock f übereinstimmt, berührt er den hinteren Arm eines auf der Unterseite der Tischplatte a wagerecht schwingbar befestigten Hebels i, wodurch der vordere Arm dieses Hebels einen am vorderen Gewindeblock f angebrachten, von einer Feder beeinflußten Schieber g vorschiebt, so daß die in seiner Mittelöffnung befindliche Zunge in das Gewinde der Spindel b eingreift und damit das Spindelgewinde in das Innengewinde des Blocks f einführt. Hierdurch bewegen sich die beiden Gewindeblöcke e und f gleichzeitig und gleichmäßig in stets gleicher Entfernung von dem Gewindewechsel h gegeneinander.
- Ein Bügel k mit zwei nach oben gerichteten, klauenartig gestalteten Schenkelenden hat an dem vorderen Gewindeblock f in zwei seitlichen Nuten senkrechte Führung; er wird durch die Wirkung der Feder eines Gabelhebels t in seiner Tiefstellung gehalten, so daß seine Schenkelenden unter der Oberfläche der Tischplatte a in den zwei Parallelschlitzen st bleiben und nur dann über dieselbe vortreten, wenn der Gewindeblock f nach Eingriff seines Schiebers g in die Spindel b aus seiner Ruhestellung verschoben und der Bügel k durch Druck mit der Hand auf den Gabelhebel l gehoben wird.
- Der vordere Gewindeblock f hat durch den Klauenbügel k zur begrenzten Vor- und Rückbewegung Führung in einem Stab m, der die beiden Schenkelenden des Gabelhebels L miteinander verbindet. Auf der Oberseite derTischplatte ca, zwischen den beiden Parallelschlitzenn, kann ein Maßstab angebracht werden, um die genaue Größe der geschnittenen Ware rasch kontrollieren zu können.
- Die Arbeitsweise ist folgende Das Schneidgut wird auf die Tischplatte a mit der hinteren Kante an den Sattel d angelegt und durch Umdrehung der Spindel b so verschoben, bis die Vorderkante die inzwischen hochgedrückten Schenkelenden des Bügels k berührt, worauf der Schnitt in bekannter Weise ausgeführt wird. Zum Beschneiden einer größeren Anzahl gleichmäßiger Formate in deren Mitte ist eine Verstellung der Spindel b nicht mehr erforderlich.
- Beim gewöhnlichen Beschneiden des Schneidgutes wird der Druck auf den Gabelhebel L unterlassen, weil hierbei die Bügelklauen nicht über die Tischplatte vorzutreten brauchen.
Claims (2)
- PATRNTAN SPRÜCHE: z. Schneidemaschine, bei der der Sattelvorschub für das Schneidgut durch eine Schraubspindel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (b) auf dem vor der Schnittstelle (h) des Messers liegenden Teil mit Gegengewinde gleicher Steigung versehen ist, und daß auf diesem Teil ein zweiter, mit Muttergewinde versehener Sattel (f, k) angeordnet ist, der auf dem vordersten, gewindelosen Teil der Spindel sitzt und einen als Gewindebacke ausgebildeten Schieber (g) trägt, der beispielsweise mittels eines durch den hinteren Sattel (e, d) gesteuerten Hebels (i) in dem Augenblick in das Spindelgewinde eingedrückt wird, in dem beide Sättel gleichen Abstand von der Schnittstelle haben, so daß dann beide Sättel sich gegeneinander bewegen und das Schneidgüt zentrieren.
- 2. Schneidemaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Sattelanlage (k) des vorderen Sattels (f, k) als in der Spindelmutter (f) senkrecht verschiebbare Klaue (k) ausgebildet ist, die für gewöhnlich unterhalb der Tischoberkanteliegt und durch Niederdrücken eines eine Führungsstange (na) für die Sattelklaue tragenden Hebels (l) in Arbeitsstellung gebracht wird
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60762D DE445772C (de) | 1926-01-30 | 1926-01-30 | Schneidemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF60762D DE445772C (de) | 1926-01-30 | 1926-01-30 | Schneidemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445772C true DE445772C (de) | 1927-06-17 |
Family
ID=7109150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF60762D Expired DE445772C (de) | 1926-01-30 | 1926-01-30 | Schneidemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445772C (de) |
-
1926
- 1926-01-30 DE DEF60762D patent/DE445772C/de not_active Expired
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