DE439299C - Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw - Google Patents

Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw

Info

Publication number
DE439299C
DE439299C DES69079D DES0069079D DE439299C DE 439299 C DE439299 C DE 439299C DE S69079 D DES69079 D DE S69079D DE S0069079 D DES0069079 D DE S0069079D DE 439299 C DE439299 C DE 439299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folders
tablet
folder
wrapping
packaged goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES69079D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sapal SA
Original Assignee
Sapal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sapal SA filed Critical Sapal SA
Application granted granted Critical
Publication of DE439299C publication Critical patent/DE439299C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/54Wrapping by causing the wrapper to embrace one end and all sides of the contents, and closing the wrapper onto the opposite end by forming regular or irregular pleats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw. mit sternartig angeordneten, zwecks Ergänzung der Einhüllarbeit gegen das Einpackgut sich vorschiebenden und dabei das Einwickelblatt an dasselbe anlegenden Faltern. Es ist bekannt, die Falter miteinander durch eine gemeinsame, hin und her schwingende Hubscheibe vorwärts und wieder rückwärts, d.h. gegeneinander und voneinander, zu bewegen; die Vorwärtsbewegung der Falter und folglich! ihre Faltarbeit ist dementsprechend beschränkt.
  • Im Gegensatz hierzu werden bei der Maschine gemäß der Erfindung von einer sich gleichbleibend drehenden, gemeinsamen. Hubscheibe .einzeln oder paarweise nacheinander Falter vorwärts bewegt und -zurückgezogen, die einander ablösen.
  • Dadurch wird ermöglicht, daß man die Falter weiter über -das Einpackgut vordringen lassen kann, wodurch sich ein besseres Anfalten des Einwickelblattes als bisher erzielen läßt. Dies erlaubt, das Einwickelblatt so klein zu, halten, als eben für ein vollständiges Einhüllen zulässig ist, wodurch sich gegenüber bisher eine entsprechende Blatt= ersparnis erreichen läßt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt: Abb. i die Maschine im Sen'krechtschnitt, Abb.2 die Faltvorrichtung im Grundriß, Abb.3 eine andere Einzelheit im Aufriß, Abb. q. einen teilweisen Grundriß zu Abb. i, die Abb. 5 bis io dienen zur Erläuterung des Faltvorganges.
  • Die Antriebswelle i der Maschine treibt durch ein Winkelrädergetriebe 2, 3 ein Stirrirad q. an, welches durch Vermittlung eines Stirnkranzes 5 die Drehung der Hubscheibe 6 veranlaßt. Dieselbe besitzt zwei Steuernuten 7, 8, von denen jede zur Bewegung von zwei Faltern 9, 1o bzw. i 1, 12 dient, welche Falter durch je eine Rolle unmittelbar in die entsprechende Steuernut fassen. Die vier Falter 9 bis. 12 sind in je einer Führung eines Tisches 13 angeordnet, welcher eine Öffnung 1 ¢ hat, zu der die Falterführungen radial stehen. In der Achse der Öffnung 1q. liegt ein Eins:toßstempel 15, welcher vom Winkelrädergetriebe 2, 16 aus. mittels eines Exzenters und Gestänges periodisch auf und ab bewegt wird.
  • Die einzuwickelnden, beispielsweise runden und aus Schokolade bestehenden TablettenA1 gelangen auf einem endlosen Förderband 17 nacheinander in die Bahn eines, zu letzterem quer bewegten Stößers 18, welcher durch ein Gestänge i9 von einer auf der Welle i befestigten Scheibe 2o aus gesteuert wird. Der hin und her gehende Stößer 18 schiebt eine ankommende Tablette ;A nach der anderen vom Förderband 17 weg in den Bereich der Bewegungsbahn des Einstoßstempels z5. Letzterer ist hierbei so weit hochgezogen, daß er sich über der zugeführten Tablette befindet, die nun zwischen zwei federbelasteten Winkelhebeln 21 (Abt. 1, q.) festgeklemmt ist, deren Ausschlag in Richtung gegeneinander durch je eine Stellschraube 22 begrenzt ist. Ein von einer nicht gezeichneten Feder niedergehaltener Preßhebel 23 verhindert ein Kippen der Tablette A beim Verschieben derselben über den Rand ihrer Unterlage gegen. bzw. zwischen die Hebe12i. Der Preßhebel 21 ist an einer Leiste 2¢ gelagert, welche sich oberhalb des endlosen Förderbandes 17 befindet und ein Hochstellen der Tabletten auf letzterem verhindert; die Leiste 2q. ist ihrerseits an .einer ortsflesten Tablettenführungsleiste 25 schwenkbar gelagert. Bei der Abwärtsbewegung -stößt der Einstoßstempel 15 auf die zugeführte Tablette, befreit dieselbe aus der von den Hebeln 21 gebildeten Klemmzange .und schiebt sie vor sich her. Hierbei gelangt die Tablette mit ihrer Unterseite auf das z. B. aus Stanniol bestehende EinwickelblattB, welches inzwischen von einem selbsttätig nachgezogenen Rollenband C durch eine Schere 26 abgeschnitten und durch Förderwalzen 27 in der. erforderlichen Weise vorgeschoben worden ist. Der Einstoßstempel 15 schiebt die Tablette AI mit dem Einwickelblatt durch einen zylindrischen Kanal--8 hindurch, wobei der vorher über die Tablette seitlich hinausragende Teil des Einwickelblattes B hochgestellt wird, um in diesem Zustand mit der Tablette in einen becherartigen Halter 7,9 zu gelangen, welcher mit einem der schrägen Fläche der Tablette angepaßten Ring ausgekleidet ist.
  • Nach erfolgtem Einschieben der Tablette A samt Einwickelblatt B in den unterhalb der Beschickungsöffnung i4 ,des Tisches 13 be$ndlichen Halter 29 werden die einander gegenüb erstehenad.en Falter 9 und io von der in der Pfeilrichtung gemäß Abb. 2 angetriebenen Hubscheibe 6 einwärts bewegt. Beide Falter 9, 1o treten nun im Sinne der Abb. 2 über die Tablette, wobei .sie natürlich den über letztere vorstehenden Teil des Einwickelblattes in ihrem Bereich einwärts drücken. Während der Falter 9 aus. der Lage nach Abb. 2 zunächst nur noch eine kurze Einwärtsbewegung ausführt, so daß er in die Lage nach Abb. 5 kommt, führt der Falter io eine größere Einwärtsbewegung aus, so daß er gemäß Abb.,5 etwas über die Mitte der Tablette Al hinaus gelangt, wobei er den über die Tablette vorstehenden Teil des Einwickelblattes in seinem Bereich an die Tablette anlegt. In der Folge bewegen .sich die Falter 9 und i o im gleichen Sinne in der in Abb.5 eingezeich'neten Pfeilrichtung, so daß sie in die Lage gemäß Abb. 6 kommen, in welcher der Falter 9 etwas über die Mitte der Tablette hinaus vorgeschoben ist. Der Falter 9 hat nun in seinem Bereich den über die Tablette vorstehenden Teil des Einwickelblattes an die Tablette angelegt, und zwar über den zuvor vom Falter io umgelegten Teil des Einwickelblattes, das sich nun im Zustand gemäß Abb. 9 befindet, in welchem es noch zwei über die Tablette vorstehende Zipfel D, aufweist, von denen jeder in der Bahn des, einen der beiden Falter i i und 12 liegt. Jetzt treten die einander gegenüberstehenden beiden Falter i i und 12 im Sinne der Abb. 6 über die Tablette, während die Falter 9 und i o infolge gegenläufiger Bewegung zurückgezogen werden. Der Falter 12 führt aus. der Lage nach Abb.6 zunächst nur noch eine kurze Einwärtsbewegung aus, so daß er die Lage gemäß Abb. 7 erreicht, wogegen der Falter i i bis über die Mitte der Tablette A hinaus vorgeschoben wird, dabei den entsprechenden, Zipfel 1D des Einwickelblattes an die Tablette anlegend. Hernach bewegen sich die Falter i i und 12 gleichsinnig in der in Abb. 7 einsgezeichneten Pfeilrichtung, wobei sie in die Lage gemäß Abb.8 kommen, in welcher der Falter 12 etwas über die Mitte der Tablette hinaus vorgeschoben ist und den entsprechenden letzten Zipfel D, des Einwickelblattes an die Tablette angelegt hat, und zwar über den zuvor vom Falter 11 umgelegter. Zipfel, so daß die Tablette nun, wie aus Abb. io ersichtlich, eingehüllt ist. Alsdann werden die Falter i i und 12 infolge gegenläufiger Bewegung zurückgezogen und gelangen in die in Abb.8 punktiert eingezeichnete Ausgangsstellung, worauf sämtliche Falter sich außer Bereich der eingehüllten Tablette befinden, so daß der Weg zur nachherigen erneuten Beschickung des Halters 29 frei ist.
  • Nachdem die Einhüllung der Tablette beendigt ist, führt der Halter 29 um eine Achse 3o eine Schwenkbewegung aus., bei welcher die Tablette auf einen Anschlag 31 auftrifft, durch den sie aus dem Halter 29 ausgestoßen wird, um von einer Ableitrinne 32 aufgefangen zu werden. Der Halter 29, welcher durch ein Gestänge 33 von einer auf der Antriebswelle i festsitzenden Scheibe 34 aus gesteuert wird, kehrt sodann in seine Ausgangsstellung zurück, worauf in denselben eine neue Tablette mit ihrem Einwickelblatt eingesetzt werden kann. Der kolbenartige Anschlag 3 i ist in einem ortsfesten Träger 3S längseinstellbar. Die mit nur zwei - Kurvennuten von der Scheibe 6 gesteuerten, im Tisch 13 gleitbar angeordneten zwei Falterpaare 9, 1 o und i i, i 2 erlauben eine hohe Drehzahl der Hubscheibe 6, so daß sie entsprechend rasche Arbeit leisten. Durch Auswechseln des Ringes im Halter 29 kann dieser zur Aufnahme anderer. statt runder Tabletten passend gemacht werden oder auch zur Aufnahme von je zwei auf diese oder jene Art aufeinandergelegten Tabletten. Für drei- oder mehrseitige Tabletten können entsprechend viele Falterpaare vorgesehen werden unter Anpassung der Steuerkurven der Hubscheibe. Die Maschine eignet sich außer für Tabletten z. B. auch zum Einpacken von Bonbons aller Art, auch unregelmäßiger Form.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw. mit sternartig angeordneten, zwecks Ergänzung der Einhüllarbeit gegen das Einpackgut sich vorschiebenden und dabei das Einwickelblatt an dasselbe anlegenden Faltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Falter (9 bis, i2) von einer sich gleichbleibend drehenden, gemeinsamen Hubscheibe (6) nacheinander vorwärts bewegt und zurückgezogen werden.
  2. 2. Einpackmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst zwei einander gegenüberstehende Falter (9, io) in Richtung gegeneinanderbewegt werden, und zwar derart, daß der eine Falter (io) weiter über das Einpackgut (A,) 'vordringt als der zweite Falter (9), welcher alsdann seinerseits beim Rückzug des ersten Falters weiter über das Einpackgut (As) vordringt, worauf dieses Falterpaar (9, io) von einem in entsprechender Weise dazu versetzt arbeitenden zweiten Falterpaar (i i, 12) abgelöst wird.
  3. 3. Einpackmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (6) in sich geschlossene Kurvennuten (7, 8) besitzt, von denen jeda zwei einander gegenüberliegende Falter (8, 9 bzw. i o, i i) steuert.
DES69079D 1925-02-25 1925-03-03 Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw Expired DE439299C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH439299X 1925-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE439299C true DE439299C (de) 1927-01-07

Family

ID=4515148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES69079D Expired DE439299C (de) 1925-02-25 1925-03-03 Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE439299C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004994B (de) * 1954-07-29 1957-03-21 Ver Tabaksindustrieeen Mignot Einrichtung zum Falzen des ueberstehenden Endteiles eines eine Zigarre mit zylindrischem und geradem Ende umhuellenden Wickels
DE1111093B (de) * 1958-03-06 1961-07-13 Charles E Douglas & Co Ltd Einwickelmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004994B (de) * 1954-07-29 1957-03-21 Ver Tabaksindustrieeen Mignot Einrichtung zum Falzen des ueberstehenden Endteiles eines eine Zigarre mit zylindrischem und geradem Ende umhuellenden Wickels
DE1111093B (de) * 1958-03-06 1961-07-13 Charles E Douglas & Co Ltd Einwickelmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE439299C (de) Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw
DE2900615C2 (de)
DE809776C (de) Maschine zum Verschliessen von Behaeltern mit Klebstreifen
DE920422C (de) Vorschubeinrichtung an Schnellschneidemaschinen fuer Papier, Folien od. dgl.
DE947146C (de) Maschine zum Einwickeln prismatischer oder prismatisch geschichteter Gegenstaende
DD141609A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von stielbonbons
DE2365283A1 (de) Foerdervorrichtung fuer einwickelmaschinen
DE2509996A1 (de) Maschine zum formen und verpacken von einzelstuecken, wie bonbons und dergleichen, von einem kontinuierlichen plastischen materialstrang ausgehend
CH114020A (de) Maschine zum Einpacken von Tabletten, Bonbons usw.
CH402713A (de) Vorrichtung an einer Verarbeitungsmaschine zur Übergabe von nebeneinander gereihten scheibenförmigen Gegenständen
AT261496B (de) Verpackungsmaschine, insbesondere für Backwaren
DE829272C (de) Foerdervorrichtung fuer Behaelter o. dgl. zu einer Bearbeitungsmaschine
DE1081372B (de) Umschnuerungsmaschine
DE225903C (de)
DE919398C (de) Stapelrad fuer Banderoliermaschinen
DE1007691B (de) Stapelrad mit Taschen zur Aufnahme von Paeckchen fuer Packmaschinen
DE309709C (de)
DE397386C (de) Einwickelmaschine
DE634018C (de) Aufschnittschneidemaschine mit im Schneidguthalter im Abstand voneinander vorgesehenen Rollen o. dgl.
DE454886C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Maschinen zum Falzen und Kleben von zugeschnittenen, geritzten oder genuteten Schachtelwerkstuecken
DE461804C (de) Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen
DE160085C (de)
DE286870C (de)
DE192006C (de)
DE941595C (de) Vorrichtung zum Herstellen einer zusammengesetzten Zigarettenfuellung