DE461804C - Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen

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DE461804C
DE461804C DEM98130D DEM0098130D DE461804C DE 461804 C DE461804 C DE 461804C DE M98130 D DEM98130 D DE M98130D DE M0098130 D DEM0098130 D DE M0098130D DE 461804 C DE461804 C DE 461804C
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packs
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spindle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/002Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for drying glued or sealed packages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Packmaschine und im besonderen auf eine solche, bei der die Packungen hintereinander, beispielsweise durch einen aufrecht stehenden Stapelschacht hindurch, bewegt werden, von wo sie oben entfernt und in eine Außenschachtel eingeführt werden.
  • Die Erfindung sieht eine zur Benutzung bei Packmaschinen der angegebenen Art dienende Einrichtung vor, welche eine Stoßplatte o. dgl. aufweist, die die übereinanderliegenden Pakkungen in Stapeln bestimmter Stückzahl oberhalb des Stapelschachtes abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten desselben abschiebt.
  • Erfindungsgemäß ist hierbei eine Einrichtung vorhanden, mittels deren selbsttätig ermittelt wird, ob ein jeder der seitlich abzuführenden Stapel die vorher bestimmte Anzahl von Packungen aufweist. Beim Fehlen von Packungen wird der Antrieb der Stoßplatte so lange in Ruhe gehalten, bis die Stückzahl des Stapels vollständig ist.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung und Abb. 2 eine Draufsicht hierzu.
  • Abb. 3 ist eine im vergrößerten Maßstabe dargestellte Draufsicht der mit rautenförmigem Gewinde versehenen Spindel der Stoßplatte und der Steuerstange, und Abb. 4. ist eine Seitenansicht hierzu.
  • Abb. 5, 6 und i veranschaulichen in Einzelansichten den Mitnehmer, welcher mit der mit rautenförmigem Gewinde versehenen Spindel in Eingriff steht.
  • Abb. S ist eine Seitenansicht der Gleitkupplung, und Abb.9 veranschaulicht in einer Einzelansicht die Steuerstange.
  • Eine Zigarettenpackung wird beispielsweise in eine Umhüllung aus dünnem durchscheinendem Papier mittels einer Maschine bekannter Art eingewickelt. Die eingewickelten aufeinanderfolgenden Packungen werden dann selbsttätig längs einer Grundplatte der Einwickelmaschine in eine Stellung über eine aufwärts bewegbare Hubplatte 2 (Abb. i) geführt, welche jede der einander folgenden Packungen in einen aufrecht stehenden Stapelschacht 3 hineinschiebt. Die Zigarettenpackungen werden absatzweise durch den Stapelschacht hindurchbewegt, bis sie aufeinandergeschichtet über das obere Ende des Stapelschachtes hervorragen.
  • Zu beiden Seiten des Abgabeendes des Stapelschachtes 3 ist je eine Tragplatte 4 vorgesehen, die an ihrem dem Abgabeende benachbarten Ende mit einer schrägen Anlauffläche 5 versehen ist, deren Zweck unten noch näher erläutert wird. Über die Tragplatten kann sich eine Stoßplatte 6 bewegen, welche von einem Lagerbock 7 getragen wird, der mittels Muttergewinde auf einer mit rautenförmigem Gewinde versehenen Spindel 8 sitzt, auf der ein Triebrad 9 gelagert ist, das von einem Triebrad io angetrieben wird, welches auf der ständig umlaufenden Welle i i mittels einer Gleitkupplung befestigt ist. Die Stoßplatte 6 ist auf einem Bolzen i2 befestigt, der in dem Lagerbock 7 zwischen Führungsrollen 13 senkrecht verschiebbar ist. Das untere Ende des Bolzens 12 trägt eine Rolle 14, die auf einer Steuerstange 15 laufen kann.
  • An dieser Steuerstange 15 ist ein Gelenkstück 16 schwingbar angebracht, das eine Klinke 17 trägt, die so angeordnet ist, daß sie mit den auf der Spindel 8 sitzenden Zähnen 18 in Eingriff gebracht werden kann. Die Klinke 17 wird gewöhnlich durch eine Feder 19 außer Eingriff mit den Zähnen 18 gehalten.
  • Die Steuerstange 1s, welche den Bolzen 1a unterstützt, ist so gestaltet, daß, wenn die Stoßplatte sich quer über das Abgäbeende des Stapelschachtes 3 hinwegbewegt, der Bolzen 12 sich frei nach unten bewegen kann, so daß das untere Ende der Stoßplatte 6 sich in einer Richtung entsprechend den schräg verlaufenden Teilen 5 der Tragplatten 4 bewegt und darauf noch weiter frei nach unten gehen kann, wodurch eine Steuerfläche 2o an der Seite des Bolzens 12 in Eingriff mit einer Steuerfläche 2i an der Innenfläche des Gelenkstückes 16 kommt, mit der Wirkung, daß letzteres um seinen Lagerzapfen ausgeschwungen und hierdurch die Klinke 17 entgegen der Wirkung der Feder ig in Eingriff mit einem der Zähne 18 gebracht wird, so daß die Bewegung der Gewindespindel 8 angehalten wird. Wenn jedoch eine vorher bestimmte Anzahl von Packungen über dem Abgabeende des Stapelschachtes 3 liegt, so kommt die oberste Packung mit einem wagerechten Schenkel 22 eines einstellbaren Anschlages 23 in Eingriff, der an der Stoßplatte 6 befestigt ist, wodurch die Abwärtsbewegung des Bolzens 12 verhindert wird, so daß die Stoßplatte 6 eine vorher bestimmte Anzahl von Packungen gleichzeitig auf die eine Seite des Abgabeendes des Stapelschachtes bewegen kann. Wenn die gewünschte Anzahl von Packungen noch nicht über dem Abgabeende des Stapelschachtes vorhanden ist, so kann der Bolzen 12 frei hinabfallen und die Umdrehung der Gewindespindel 8 in der oben beschriebenen Weise anhalten. Die Pakkungen werden dann weiter in den Stapelschacht 3 von unten abgegeben, und wenn die Packungen über das Abgabeende des Stapelschachtes 3 heraustreten, so wird die oberste Packung mit dem wagerechten Schenkel 22 des Anschlages 23 in Eingriff treten und den Bolzen 12 anheben, bis die Steuerfläche 2o außer Eingriff mit der Steuerfläche 21 an dem Gelenkstück 16 kommt, wodurch die Klinke 17 freigegeben wird, mit der Wirkung, daß sich die Gwindespindel8 weiterdrehen kann und die Stoßplatte 6 somit die gewünschte Anzahl von Packungen auf die eine Seite des Abgabeendes des Stapelschachtes führt.
  • Der die Stoßplatte 6 tragende Lagerbock 7 tritt mit den schraubenförmigen Nuten der Spindel 8 mittels eines Mitnehmer s 24 (Abb. 5, 6 und 7) in Eingriff, der bei der Bewegung des Lagerbocks ; in der einen Richtung in einer bestimmten Schräglage gehalten wird, so daß er mit der einen Schraubennut der Spinde18 in Eingriff treten kann; wenn der Lagerbock das Ende seiner Querbewegung erreicht hat, kommt der Mitnehmer 24 mit einer Fläche 25 an dem Ende der Spindel 8 in Eingriff, wodurch der Mitnehmer um seinen Lagerzapfen ausgeschwungen wird, so daß er mit der zweiten Schraubennut der Spindel 8 nunmehr in Eingriff treten kann und die Zurückbewegung des Lagerbocks verursacht.
  • Wenn es erforderlich ist, kann ein verschiebbarer, entsprechend der Gestalt der Fläche 25 ausgebildeter Teil in axialer Richtung längs der Spindel 8 bewegt werden, so daß er die Querverschiebung des LagerboCks 7 und demzufolge die Anzahl der Pakkungen begrenzt, die von dem Abgabeende des Stapelschachtes seitlich weggeführt werden soll.
  • Die Menge der von dem Stapelschacht entfernten Packungsstapel ist auf den Tragplatten 4 hintereinander angeordnet, so daß ein neu ankommender Stapel von Packungen den zuerst liegenden Stapel durch ein biegsames Mundstück 26 hindurch in eine Außenschachtel bewegen kann, welche über die COffnung des Mundstücks 26 aufgeschoben ist. Infolge der Wirkung eines zwischen den biegsamen Platten 27 des Mundstücks 26 hindurchgehenden Stapels von Packungen werden die Platten 27 nach außen gedrückt, so daß sie sich an den inneren Wandungen der übergestülpten Schachtel festklemmen und letztere fest in ihrer Lage halten, bis die erforderliche Anzahl von Packungsstapeln in die Schachtel eingeführt ist, die alsdann vom Arbeiter entfernt werden kann.
  • Wenn die Klinke 17 die Drehbewegung der Spindel 8 verhindert, hört der Trieb 9 mit seiner Umdrehung auf und hält somit die Umdrehungsbewegung des Triebes io an. Letzterer ist mit der Welle i i durch einen nachgiebig gesteuerten Lenker 28 verbunden, welcher mit einem Zahn 29 in Eingriff treten kann, der auf der Welle i i des Triebes io sitzt. Der Lenker wird in Berührung mit dem Zahn 29 durch eine Feder 3o gehalten, derart, daß, wenn der Trieb io angehalten wird, der Zahn 29 den Lenker 28 entgegen der Wirkung der Feder 3o nach oben drückt, so daß der Trieb io mit Bezug auf die Welle i i gleiten kann.
  • Die in der Spindel 8 vorgesehenen Schratibenntiten werden vorzugsweise so ausgebildet, daß die Geschwindigkeit der Stoßplatte 6 an demjenigen Teil seiner Querverschiebung, der unmittelbar über dein Ababeende der Stapelvorrichtung liegt, größer' ist als über den Tragplatten d.. Auf diese Weise wird eine gewisse Zeit gespart, damit die gewünschte Anzahl von Packungen vom Abgabeende des Stapelschachtes schnell weggeführt wird und die später ankommenden Packungen sich frei über (las Abgabeende dis Stapelschachtes nach oben bewegen können. Die abgeschrägten Teile j der Platten sind so ausgebildet, (laß das Stoßstück 6 mit der untersten Packung des Stapels in Eingriff kommen kann. bevor letztere bündig mit den Platten 4 zu liegen kommt.
  • Es kann auch eine Reihe von Stoßplatten auf einem endlosen Förderbande angebracht werden, welches ständig oder schrittweise in einer einzigen Richtung quer zu der senkrechten Bewegungsbahn der Packungen bewegt wird, welche über das Abgabeende des Stapelschachtes hinausgeführt worden sind, so daß- in den Zwischenräumen zwischen je zwei Stoßplatten eine vorher bestimmte Anzahl von Packungen von diesem Abgabeende entfernt wird. Ferner kann eine selbsttätige Vorrichtung vorhanden sein. um das Förderhand anzuhalten. wenn die gewünschte Anzahl von Packungen noch nicht in der Bahn der Stoßplatte liegt, oder das Förderband kann so angeordnet werden, daß es die Stoßplatte ständig oder schrittweise in einer Richtung quer zu den Packungen bewegt, die über dem Abgabeende des Stapelschachtes liegen. während eine selbsttätige Vorrichtung -vorgesehen ist, um eine oder mehrere Stoßplatten aus der Bahn der Packungen herauszuführen, falls die gewünschte Anzahl von Packungen noch nicht in der Bahn der Stoßplatte liegen tollte. Wenn andererseits das oben beschriebene hin und her gehende Stoßstück über dem :#,bgabeetide einer aufrecht stehenden Aufstapelvorrichtung angeordnet wird, kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß die Packungen nur in einer Richtung abgeführt werden. Hierzu kann beispielsweise (las Stoßstück so ausgebildet sein, daß es w ihren(1 seiner Zurückbewegung nach oben b abgelenkt wird, so daß es über die Oberfläche der obersten Packung hinweggleitet.

Claims (6)

  1. Pa,rEN TA NsPRÜcitE: i. Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen, gekennzeichnet durch eine Stoßplatte o. dgl., die die über das Abgabeende des Stapelschachtes hinaustretenden Packungen selbsttätig in Stapeln nach entgegengesetzten Seiten hin abwechselnd wegführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die selbsttätig gewährleistet, daß ein jeder der seitwärts abzuführenden Stapel eine vorher bestimmte Anzahl von Packungen aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßplatte (6) mit einer drehbaren, mit rautenförmigem Gewinde versehenen Spindel (8) so verbunden ist, daß sie quer zu dem Abgabeende des Stapelschachtes hin und her bewegt wird. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßplatte (6) in senkrechter Richtung verschiebbar ist, um durch einen mit ihr verbundenen Bolzen (i2) die Antriebsvorrichtung (Spindel 8) der Stoßplatte selbsttätig auszulösen oder anzuhalten. >.
  5. Vorrichtung nach Anspruch d, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Stoßplatte (6) verbundener Anschlag (22, 23) mit der in dem Stapelschacht befindlichen (obersten) Packung in Eingriff tritt, um die Verschiebung der Stoßplatte (6) in senkrechter Richtung entsprechend der gewünschten Größe des über das Abgabeende des Stapelschachtes hinaustretenden Stapels zu regeln.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Stoßplatte (6) bei ihrer Verschiebung der Packungen quer über den Stapelschacht beschleunigt wird. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der rautenförmigen Gewindegänge der Spindel (8) an deren mittlerem Teile vergrößert ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßplatte bzw. mehrere Stoßplatten an einem endlosen Förderbande sitzen und daß sie ständig oder= absatzweise in einer einzigen Richtung quer zu der Bahn der in dem Stapelschacht emporsteigenden Packungen bewegt werden.
DEM98130D 1926-02-03 1927-02-04 Vorrichtung zum Abschieben der Packungen bei Packmaschinen Expired DE461804C (de)

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