DE445692C - Selbstverkaeufer mit Glocken- oder anderer Spielvorrichtung - Google Patents
Selbstverkaeufer mit Glocken- oder anderer SpielvorrichtungInfo
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- DE445692C DE445692C DEST40563D DEST040563D DE445692C DE 445692 C DE445692 C DE 445692C DE ST40563 D DEST40563 D DE ST40563D DE ST040563 D DEST040563 D DE ST040563D DE 445692 C DE445692 C DE 445692C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/02—Devices for alarm or indication, e.g. when empty; Advertising arrangements in coin-freed apparatus
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Um den Warenumsatz in Verkaufsautomaten zu erhöhen, ist es bereits mehrfach vorgeschlagen
worden, die Warenabgabe mit einem weiteren, dem Auge oder Gehör zusagenden Vorgang zu verknüpfen. Beispielsweise durch
Verwendung einer sichtbaren Heinzelmännchenfigur zum Transportieren der Warenstücke nach
der Ausgabestelle, Erzeugung von Lautzeichen u. dgl. Bei allen diesen Vorschlägen handelt es
ίο sich um sich wiederholende Vorgänge, die mit denen der Warenabgabe zwangläufig verbunden
sind. Diese Abhängigkeit ist als ein Nachteil anzusehen, denn dem Kauflustigen wird durch eine derartige Beigabe, ohne Berücksichtigung
seiner Stimmung, seines Wunsches oder Alters, mitunter nur ein bedingtes oder gar fragliches Vergnügen bereitet. Eine
derartige Vorrichtung kann demnach auch den gegenteiligen Erfolg haben.
ao Die Erfindung hat eine mit dem Selbstverkäufer verbundene und von den obenerwähnten
Nachteilen freie Glocken- oder anderweitige Spielvorrichtung zum Gegenstand. Das Wesen
der Erfindung besteht darin, daß die Spielas vorrichtung nur auf Wunsch des Benutzers der
Warenabgabevorrichtung in Bewegung gesetzt werden kann. Entweder durch eine mit der
Warenentnahme selbst verbundene zusätzliche Tätigkeit oder einen besonderen vorherigen
Handgriff.
Die Abbildungen enthalten zwei Ausführungsarten des Erfindungsgedankens unter
Fortlassung jeglicher für das Verständnis der Wirkungsweise entbehrlicher Einzelteile. Es ist:
Abb. ι die Ansicht eines üblichen Selbstverkäufers,
Abb. 2 der Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i,
Abb. 3 eine abweichende Ausführungsart.
Gemäß Abb. 1 und 2 befindet sich in dem unteren Teil des Selbstverkäufers 1 das nach
dem üblichen Münzeneinwurf die Warenabgabe vermittelnde Zugorgan, bestehend aus dem
Griff 5 und dem in Abb. 2 sichtbaren Schaft 6. Der eigentliche Warenbehälter 18 ist mit der
Warenentnahmeöffnung 2 sowie den Münzeneinwurfsstellen 3 und 4 versehen. Auf dem
Warenbehälter 18 ist der Aufsatz 17 angeordnet, welcher zur Aufnahme der Glocken- oder anders
gearteten Spielvorrichtung, gegebenenfalls auch sichtbarer oder bewegbarer Figuren bzw. Lichtbilder,
bestimmt ist.
Der Griff 5 wird durch eine in der Abbildung nicht dargestellte Feder in der gezeichneten,
also wagerechten Richtung gehalten. Er kann aber im Uhrzeigersinne, wie in Abb. 1 strichpunktiert
angedeutet ist, um etwa 45 ° gedreht werden. Der mit dem Griff 5 ein Ganzes bildende
Schaft 6 ist mit dem Mitnehmer 7 versehen. 9 ist ein in Führungen bewegbares Gleitstück.
Dieses Gleitstück ist mit dem einen Ende des Zugorgans 12 verbunden, welches um die
beiden Rollen ϊΐ und 12 gelegt ist und dessen
anderes Ende mit der gleichfalls in Führungen gleitenden Zahnstange.14 verbunden ist. Die
Feder 15 hält diese Vorrichtung in der gezeichneten Lage.
Am Automaten kann eine Bedienungsvorschrift angebracht sein. Soll danach bei der
Warenentnahme ein Glockenspiel erklingen, so muß nach dem üblichen Münzeneinwurf der
Griff 5 erst imUhrzeigersinne etwas —bis zum Anschlag — gedreht und erst dann gezogen werden.
Bei dieser Drehung gelangt nun der Mitnehmer in die Öffnung 8 'des Gleitstückes 9. Bei dem
nunmehrigen Ziehen des Griffes 5 wird das Gleitstück 9 samt dem Zugorgan 12 und der Zahnstange
14 mitgenommen, die Feder 15 wird dabei gespannt.
In die Zahnstange 14 greift das Zahnrad 16
ein, welches mit einer Leerlaufvorrichtung versehen ist, und zwar mit einem dem Uhrzeigersinn
entgegengesetzten Leergang. Nach dem Herausziehen und Loslassen des Griffes 5 stellt
sich der letztere wieder wagerecht ein. Die gespannte Feder 15 ist bestrebt, die Zahnstange
und das mit ihr verbundene Gleitstück 9 in die Grundstellung zurückzubringen, bis zum entsprechenden
Anschlag. Dabei wird jetzt das im Uhrzeigersinne wirksame Zahnrad 16 durch
Eingreifen der Zähne 14? der Zahnstange 14 in
die Zähne x6a des Zahnrades 16 mitgenommen.
Mit dem Zahnrad 16 ist aber die Spielvorrichtung verbunden, die in der Zeichnung nicht besonders
dargestellt ist. Wird aber der Griff 5 nicht vorher verdreht, so geht der Mitnehmer 7
leer an dem Anschlag 8a des Gleitstückes 8 vorbei, so daß die Spielvorrichtung bei der
Warenausgabe nicht in Bewegung gesetzt wird. Nach dem Geschilderten wird die zur Betätigung
des Spieles erforderliche Kraft der gespannten Feder 15 entnommen. Diese Kraft
kann aber auch in dem mit dem Zahnrad 16 verbundenen Uhrwerk, als Feder- oder Gewichtskraft,
für eine ganze Reihe von Spielen aufgespeichert werden. Der entsprechend geformten
Zahnstange 14 würde in diesem Falle bei der Bewegung nur die Aufgabe zufallen,
einen für den einzelnen Spielvorgang erforderliehen Teil der Kraft freizugeben, z. B. durch
Auslösen einer Sperrklinke. Der zusätzliche, für die Spannung der Feder 15 erforderliche
Kraftaufwand kann dadurch auf einen geringen Bruchteil des ursprünglichen herabgesetzt
werden.
Aus Abb. 3 ist eine ähnliche, besonders einschaltbare Spielvorrichtung zu ersehen. Die
Warenabgabe wird hier durch Eindrücken des Druckknopfes 19 bewirkt. An diesem Druckknopf
ist, in 20 drehbar, der Hebel 21 angeordnet. Seine Grundstellung ist die gezeichnete.
Er wird demnach in dieser Lage durch den an der Schalterwelle 23 sitzenden Exzenterkörper
24 gehalten. Wird nun diese Welle mittels des Griffes 22 im Uhrzeigersinne gedreht, so gleitet
der Hebel ab und gelangt auf den Boden 26. Bei dieser Drehung um 90 ° im Uhrzeigersinne
gelangt aber auch der Anschlag 25 an die mit dem Druckknopf 19 verbundene federnde
Wand 28. Sie gibt nach, da sie federnd ist, der Anschlag 25 gelangt bis auf das Widerlager 29.
Dabei schnellt die Feder 28 zurück und verhindert dabei die durch eine Feder in der Pfeilrichtung
gespannte Schalterwelle 23 bzw. den Griff 22 am Rückgang.
Der Hebel 21 gelangt bei diesem Vorgang auf den Boden 26 vor die Gleitzunge 27. Diese
entspricht in ihrer Wirkungsweise dem Gleitstück 9 in Abb. 2. Ihr fällt also die Aufgabe zu,
den Spielvorgang unmittelbar, durch Inbewegungsetzung des Uhrwerkes, oder mittelbar,
durch Auslösen eines Teiles der dazu vorhandenen Kraft, hervorzurufen. Wird nun der Druckknopf
nach dem üblichen Einfügen der Münze bzw. Münzen eingedrückt, so wird dabei auch
die Gleitzunge mitgenommen. Mit dem Druckknopf wird aber auch die federnde Wand 28
mitbewegt. Ihre Unterkante gleitet dabei auf dem nach oben drängenden Anschlag 25. Die
strichpunktiert angedeutete Feder 28 ist nur so breit, daß sie am Ende des Hubes den an der
Schalterwelle angeordneten Anschlag 25 freigibt. Der Schaltergriff 22 samt der Welle 23 und
dem Exzenter 34 bzw. Anschlag 25 gehen in ihre Grundstellungen zurück. Dabei wird auch
der Hebel 21 durch den zurückgehenden Exzenterkörper 24 wieder angehoben. Die Gleitzunge
27 kann jetzt gleichfalls in die Ruhelage zurückkehren und der Vorgang von neuem
wiederholt werden.
Claims (3)
1. Selbstverkäufer mit Glocken- oder anderer Spielvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spielvorrichtung (16) bei der Warenentnahme ein- oder ausschaltbar
ist.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielvorrichtung
durch eine Zusatzbewegung des die Warenentnahme vermittelnden Organs (5, 6) schaltbar ist.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielvorrichtung
durch einen besonderen vorherigen Handgriff in Bewegung setzbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40563D DE445692C (de) | 1926-02-04 | 1926-02-04 | Selbstverkaeufer mit Glocken- oder anderer Spielvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40563D DE445692C (de) | 1926-02-04 | 1926-02-04 | Selbstverkaeufer mit Glocken- oder anderer Spielvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445692C true DE445692C (de) | 1927-06-16 |
Family
ID=7463737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST40563D Expired DE445692C (de) | 1926-02-04 | 1926-02-04 | Selbstverkaeufer mit Glocken- oder anderer Spielvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445692C (de) |
-
1926
- 1926-02-04 DE DEST40563D patent/DE445692C/de not_active Expired
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