DE817868C - Weckeruhr mit Unterbrechungsvorrichtung des Laeutwerkes - Google Patents

Weckeruhr mit Unterbrechungsvorrichtung des Laeutwerkes

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Publication number
DE817868C
DE817868C DES2147A DES0002147A DE817868C DE 817868 C DE817868 C DE 817868C DE S2147 A DES2147 A DE S2147A DE S0002147 A DES0002147 A DE S0002147A DE 817868 C DE817868 C DE 817868C
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DE
Germany
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alarm clock
housing
bell
spring
clock according
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Expired
Application number
DES2147A
Other languages
English (en)
Inventor
Olivieri Ernesto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Italora SpA
Original Assignee
Italora SpA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/03Alarm signal stop arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Weckeruhr mit Unterbrechungsvorrichtung des Läutwerkes Die Weckeruhren sind im allgemeinen mit einer Vorrichtung versehen, die es erlaubt, den Weckerton augenblicklich zu unterbrechen. Diese Vorrichtungen bestehen gewöhnlich aus einem Druckknopf, einem Hebel o. dgl., welche Organe nachts nur schwer durch Fühlen auffindbar sind, so daß, wenn es endlich gelungen ist, sie zu finden, der Ton des Weckers schon beendet ist und die Vorrichtung ihren Zweck verfehlt hat. Außerdem müssen die genannten Vorrichtungen jedesmal nach Gebrauch wieder in die Befreiungsstellung gebracht werden, was oft vergessen wird, so daß der Wecker zur gewollten Stunde nicht läutet.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen; dies geschieht dadurch, daß das das Uhrwerk enthaltende Gehäuse verschwenkbar an seinem Sockel gelagert ist und daß die Schwenkbewegung des Gehäuses eine Arretiervorrichtung des Läutwerkes steuert, so daß es genügt die Hand auf den Wecker zu stützen, um das Läutwerk augenblicklich zu unterbrechen.
  • Die Abbildungen erläutern die Erfindung an zwei Beispielen Abb, i zeigt eine Ausführungsform in teilweise im Schnitt dargestellter Seitenansicht; Abb. 2 zeigt die Hinteransicht zu Abb. i, ebenfalls teilweise im Schnitt und mit zum Teil abgenommenem Deckel; Abb. 3 zeigt in einer der Ansicht der Abb. i entsprechenden Seitenansicht .eine zweite Ausführungsform; Abb. 4, 4 a, 5 und 5 a zeigen die Arretiervorrichtung des Läutewerkes in Vorder- und Hinteransicht bzw. in Frei- und Sperrungsstellung; Abb. 6 und 6a zeigen eine Vorderansicht der genannten Vorrichtung, wobei einige Organe weggelassen sind, in Sperrungsstellung bzw. während der Befreiung.
  • Nach der in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform ist auf dem Sockel i das Gehäuse 2' des Weckers um eine Achse 2 schwenkbar gelagert. Auf dem Sockel i ist eine Stange 3 befestigt, die in das Gehäuse ragt und in geringer Entfernung vor dem einen Arm eines Kniehebels 4 endet, der in 5 drehbar in dem Gehäuse gelagert ist und dessen zweiter Arm mit einer Klinke 6 endigt. Die Klinke 6 kann in die Zähne des Ankerrades 7 einfallen, das mit Hilfe des Ankers 8 die Bewegung des Weckerhammers bewirkt, so daB dieser gegen die innere Ringwand des Deckels io des Gehäuses schlägt.
  • Das Gehäuse wird gewöhnlich in der dargestellten, gehobenen Stellung durch eine Feder ii gehalten, deren eines Ende im Gehäuseinnern befestigt ist, während ihr anderes Ende die mit dem Sockel i fest verbundene Stange 3 an einer Einschnürung gabelartig umfaBt und sich dort abstützt. Der das Gehäuse tragende Sockel i ist vorn bei 12 nach oben abgerundet und bildet mit dieser Abrundung einen Anschlag für die Kippbewegung des Gehäuses nach vorn, während die Bewegung nach hinten durch die vorgenannte Feder ii verhindert wird. Eine weitere Feder 13 wirkt auf den Kniehebel 4 derart, daB sein linker Arm (Abb. 2) sich unter Anlegen an einen nicht gezeichneten Anschlag dicht oberhalb der Stange 3 befindet.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn bei Eintritt des Weckvorganges das Ankerrad 7 in Drehung versetzt wird und durch den Anker 8 den Hammer auf dem Deckel zur Wirkung bringt, genügt es, um den Weckton zu unterbrechen, das Gehäuse des Weckers gegen den Sockel leicht zu kippen, was durch Aufstützen der Hand auf das Gehäuse bewirkt wird. Dadurch gelangt der dicht oberhalb der Stange 3 befindliche eine. Arm des Kniehebels 4 in Berührung mit der Stange 3, welche diesen Kniehebel verschwenkt, so daß dessen zweiter Arm mit dem klinkenartigen Ende 6 in die Zähne des Ankerrades eingreift und dieses blockiert. Die Kraft der Feder 13 reicht nicht aus, um die Klinke 6 aus den Zähnen des Ankerrades 7 auszurücken, auch wenn das Gehäuse losgelassen wird (wobei dieses durch Wirkung der Feder ii in seine Ruhelage zurückkehrt), weil die auf das Ankerrad einwirkende Weckerfeder stärker als die Feder 13 ist und so die Klinke durch Reibung im Eingriff mit dem Ankerrad bleibt.
  • Um die Klinke auszurücken, genügt es, das Läutwerk wieder aufzuziehen, wobei unter Aufhebung des Reibungsschlusses die Feder 13 die Klinke aus den Zähnen herauszieht und der Hebel 4 in seine Ruhestellung zurückkehrt, so daB der Wecker wieder bereit ist, zur eingestellten Zeit zu läuten.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 bis 6 ist wiederum mit i der Sockel des Weckers bezeichnet, der um Achse 2 schwenkbar an dem Gehäuse 2' gelagert ist. Auf dem Sockei ist eine Stange 3 befestigt, welche die Arretiervorrichtung betätigt; gegen die Stange stützt sich eine im Gehäuse 2' befestigte Feder ii, so daB das Gehäuse 2' ständig in seiner gehobenen Stellung verbleibt. Die Stange 3 ragt durch eine Öffnung in das Gehäuse 2'. Im Innern des Gehäuses ist auch hier ein Kniehebel 4 vorgesehen, dessen Form von jener des in Abb. i dargestellten abweicht, wie aus Abb. 4 bis 6 ersichtlich. Dieser Kniehebel 4 ist bei 5 in dem Gehäuse drehbar gelagert; seine Verlängerung 4' bleibt in Ruhestellung in geringer Entfernung von der Stange 3. Statt einer Klinke 6 ist auf dem Kniehebel 4 ein Zapfen 6' befestigt, welcher beiderseits von dem Kniehebel absteht. Sein vorderes Ende (Abb. 4, 5 und 6) kann in die Zähne des Zahnrades 9 eingreifen, das den Weckerhammer antreibt und das vermittels eines nicht dargestellten Ritzels mit dem Zahnrad 7 verbunden ist. Dieses Zahnrad 7 ist mit dem Weckerfedergehäuse verbunden und wird durch einen Block 8 mit Klinke festgehalten; eine Feder 8' drückt die Klinke in die Zahnlücken des Zahnrades 7; das Ende 8" des Blockes 8 wirkt auf den Rand des Kniehebels 4 ein, zum Zwecke, das Zahnrad 7 zu entsperren. Der Kniehebel 4 ist durch eine schwache Feder 12 in Stellung gehalten; in eine von zwei Nuten 12' dieser Feder greift das hintere Ende des Zapfens 6' ein.
  • Auch hier gelangt wie bei der ersten Ausführungsform durch Verschwenken des Gehäuses des Weckers gegenüber dem Sockel i die Stange 3 in Berührung mit dem Kniehebel 4, so daB dieser in Drehung versetzt wird, Zapfen 6' in das Zahnrad 9 eingreift (Abb. 5) ; der Kniehebel 4 bewegt sich hierbei aus der in Abb. 4 gezeigten Stellung in jene der Abb. 5.
  • Während dieser Bewegung erlaubt die Feder 12 dem Zapfen 6', von der ersten Nut 12' der Feder 12 in die zweite zu treten; die Feder 12 bewegt sich somit aus der Stellung der Abb.4a in jene der Abb.5a. In dieser Stellung hemmt das vordere Ende des Zapfens 6' das Rad 9 sowie das Rad 7, so daß der Weckerton augenblicklich unterbrochen wird.
  • Auch wenn der Wecker losgelassen wird, so daB die Feder ii das Gehäuse wieder in die normale Lage (s. Abb. 6) hebt, , verbleibt Zapfen 6' zwischen den Zähnen des Zahnrades 9, da die Feder 12 diesen Zapfen nach unten drückt. Wenn aber der Wecker aufgezogen wird, wird der Block 8, welcher gewöhnlich durch die Feder 8' in das Zahnrad 7 gedrückt wird, von der in Abb. 6 gezeigten Stellung in jene der Abb. 6a verschoben und wirkt auf den Rand des Kniehebels 4, der hierdurch wieder in die normale Stellung geführt wird. Das Rad 7 ist wieder frei, und die Vorrichtung ist für eine neue Tonunterbrechung bereit.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Weckeruhr, dadurch gekennzeichnet, daB das Weckergehäuse (2') entgegen der Wirkung einer Rückholfeder (ZZ) schwenkbar an einem Sockel (i) gelagert ist und daB das Verschwenken des Gehäuses nach unten eine Arretiervorrichtung des Läutwerkes steuert, so daB es genügt, die Hand auf das Weckergehäuse zu stützen, um das Läutwerk augenblicklich zu unterbrechen.
  2. 2. Weckeruhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB auf dem Sockel (i) eine Stange (3) befestigt ist, die in das Gehäuse (2') ragt und mit einem Kniehebel (4) zusammenarbeitet, der die Unterbrechungsvorrichtung steuert.
  3. 3. Weckeruhr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm des Kniehebels (4) klinkenartig ausläuft und in das das Läutwerk antreibende Zahnrad (7) gerückt wird, wenn das Gehäuse (2') gegen den Sockel (i) gekippt wird.
  4. 4. Weckeruhr nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Hebel (4) eine Feder (13) wirkt, deren Kraft kleiner ist als diejenige der Feder, welche auf das Triebrad des Läutwerkes wirkt, so daß dieses Rad arretiert bleibt, auch wenn das Gehäuse wieder in seine normale Lage zurückgetreten ist. g.
  5. Weckeruhr nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (i) vorn eine nach oben aufgebogene Form besitzt und so einen Anschlag für die Kippbewegung des Gehäuses bildet und daß eine Feder vorgesehen ist, die das Gehäuse in seiner normalen Lage hält.
  6. 6. Weckeruhr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Stange (3) bewegte Kniehebel (4) einen beiderseitig von dem Hebel abstehenden Zapfen (6') aufweist, der bei verschwenktem Hebel (4) in ein Zahnrad (9) eingreift, welches mit dem das Läutwerk antreibenden Zahnrad (7) gekuppelt ist, so daß dieses Zahnrad arretiert und das Läutwerk unterbrochen wird.
  7. 7. Weckeruhr nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Zapfens (6') in jeweilseinervon mehreren Nuten (i2') einer Feder (12) einrastet, welche den Kniehebel (4) zwar in seiner jeweiligen Stellung hält, jedoch die Rückkehr des Gehäuses in die Ruhelage unter Aufrechterhaltung der Arretierung des Läutwerkes gestattet. B. Weckeruhr nach Anspruch 1, 2 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein klinkenartiger Block (8) mit dem Triebrad des Läutwerkes sperrend in Wechselwirkung arbeitet, wobei ein Ansatz (8") dieses Blockes (8) auf den Kniehebel (4) beim Aufziehen des Weckers derart wirkt, daß das Läutwerk entsperrt wird und die Arretierungsvorrichtung für erneute Wirkung in die Ruhelage zurückgeht.
DES2147A 1949-03-11 1950-03-11 Weckeruhr mit Unterbrechungsvorrichtung des Laeutwerkes Expired DE817868C (de)

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