DE445445C - Verfahren zur Herstellung feinfaediger Viskoseseide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinfaediger Viskoseseide

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DE445445C
DE445445C DEA40529D DEA0040529D DE445445C DE 445445 C DE445445 C DE 445445C DE A40529 D DEA40529 D DE A40529D DE A0040529 D DEA0040529 D DE A0040529D DE 445445 C DE445445 C DE 445445C
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DE
Germany
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viscose
fine
production
grained
normal
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Expired
Application number
DEA40529D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Eckert
Dr Joseph Huber
Dr Hermann Lummerzheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung feinfädiger Viskoseseide. Die Herstellung feinfädiger Viskoseseide ist bisher stets dadurch versucht worden, daß man bei normalem Zellstoffgehalt _der Viskose (7 bis 8 Prozent) die Stoffzufuhr herabsetzte. Bekanntlich ist das Spinnen mit geringer Viskosezufuhr, wie das für das Erspinnen feinster Fäden notwendig ist, mit größeren technischen Schwierigkeiten verbunden, als wenn man mit der bisher üblichen Stoffzufuhr für normale Fäden von 7 bis 8 DPniers arbeiten kann. Es sind daher in letzter Zeit Vorschläge gemacht worden, deren Urheber glaubten, diese Schwierigkeit durch Änderung der Spinnbadzusammensetzung oder Konzentration beheben zu können.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der überraschenden Beobachtung aus, daß man Viskose von viel geringerem als dem normalen Zellstoffgehalt unter den sonst üblichen Bedingungen verspinnen kann, wenn man nur dafür sorgt, daß die mit der Abnahme des Zellstoffgehaltes verbundene Viskositätsverminderung auf anderem Wege ausgeglichen wird. Man erhält dann nämlich Einzelfäden von genau der gleichen Dicke wie mit der nprmalen Zellstofflösung, und der Unterschied im Titer tritt erst nach dem Trocknen des Fadens zutage. Die oben gekennzeichneten Schwierigkeiten, welche dadurch -entstehen, daß mit der Feinheit des Fadens, das Verhältnis von Abzugsgeschwindigkeit zur Stoffzufuhr immer ungünstiger wird, fallen hier weg, da ' weder die Stoffzufuhr noch die Abzugsgeschwindigkeit vermindert werden müssen. Die normale Viskosität bei vermindertem Zellstoffgehalt kann man in bekannter Weise durch verschiedene Veränderungen der Reifungsbedingungen für die Alkalicellulose erreichen. Das kann etwa durch Herabsetzung der Reifezeit oder der Reifungstemperatur, oder beides geschehen. .
  • Beispiel. Sulfitzellstoff wird' in der üblichen Weise mit etwa zoprozentiger Natriumhydroxydlösung getränkt. Nach einigen Stunden wird die überschüssige Lauge abgepreßt und das Fasermaterial auf die übliche Mahlfeinheit zerkleinert. Nach beendigtem Mahlen wird entweder sofort oder nach einer Reifungs# dauer von wenigen Stunden bei gewöhnlicher Temperatur unter Verwendung der üblichen Menge Schwefelkohlenstoff sulfidiert, . was ohne Schwierigkeiten vor sich 'geht. Das Xanthogenat wird in verdünnter Natriumhydroxydlösung gelöst zu einer Viskose von normalem Zellstoff- und Alkaligehalt. Eine, solche Viskose ist sehr konsistent. Man verdünnt sie mit Wasser, bis sie normale Viskosität zeigt. Das Spinnen einer derartigen, in ihrem Zellstoffgebalt ganz bedeutend herabgesezten Lösung erfolgt unter den üblichen Bedingungen ohne jede Schwierigkeit.
  • Der Zellstoffgehalt der verdünnten, auf Spinnviskosität gebrachten Viskose kann je nach Feinheit des gewünschten zu erspinnenden Titers zwischen G und 3,5 ]Prozent schwanken. Was die Reife der zur Viskose notwendigen Alkalicellulose anbelangt, so kann man von vollkommen urgereifter, unmittelbar aus dem Zcrfaserer kommenden Wolle ausgehen, oder man kann diese einige Stunden bis Tage bei Temperaturen von io bis 2o° reifen lassen. Der Reifegrad der Alkalicellulose, für den Reifezeit und Reifetemperatur in entsprechender Kombination maßgebend sind, ist bekanntermaßen bestimmend.für die Viskosität der Viskose. Die Erzielung einer gewissen Viskosität (der unverdünnten Viskose) ist Grundbedingung für das Erspinnen des jeweils gewünschten feinen Titers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung feinfädiger Viskoseseide von 5 bis 3,3 Deniers, dadurch gekennzeichnet, daß man Viskoselösungen von niedrigerem als dem normalen Zellstoffgehalt, jedoch normaler Viskosität verspinnt. a. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man trotz erniedrigtem Zellstoffgehalt Viskoselösungen von normaler Viskosität durch Abkürzung der Reifezeit der Alkalicellulose oder Herabsetzung der Reifetemperatur gewinnt.
DEA40529D 1923-08-20 1923-08-21 Verfahren zur Herstellung feinfaediger Viskoseseide Expired DE445445C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746991C (de) * 1933-10-10 1944-09-04 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung von Kunstfaeden aus ueberreifen Viskosen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746991C (de) * 1933-10-10 1944-09-04 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zur Herstellung von Kunstfaeden aus ueberreifen Viskosen

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