DE445287C - Stickautomat, insbesondere fuer Einnadelstickmaschinen - Google Patents

Stickautomat, insbesondere fuer Einnadelstickmaschinen

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DE445287C
DE445287C DEG64452D DEG0064452D DE445287C DE 445287 C DE445287 C DE 445287C DE G64452 D DEG64452 D DE G64452D DE G0064452 D DEG0064452 D DE G0064452D DE 445287 C DE445287 C DE 445287C
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DE
Germany
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card
transport roller
tape
roller
jacquard
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Expired
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DEG64452D
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Gahlert & Bretschneider
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Gahlert & Bretschneider
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickautomat, insbesondere für Einnadelstickmaschinen. Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Jacquardkartentransportvorrichtung eines Stickautomaten für Einnadelstick- bzw. Nähmaschinen nach Patent 429 395.
  • Bei den bisherigen Automaten bewegt sich die schwingende Kartentransportwalze, die gleichzeitig die Karte nach jedem Stich transportiert, gegen die Platinennadeln, um diese mustergemäß zu verstellen. Nach dem jedesmaligen Zurückschwingen der mit Transportstiften versehenen Transportwalze wird dieselbe jeweils um eine Kartenlochreihe weitergeschaltet, so daß beiin folgenden Vorschwingen derselben die neue Kartenlochreihe die Platinennadeln von neuem verstellt. Diese Einrichtung hat jedoch den großen Nachteil, daß nach dem jedesmaligen Zurückschwingen der Transportwalze für das Weiterschalten der Jacquardkarte nur eine sehr geringe Zeitspanne zur Verfügung steht, um das Vorwärtsschalten derselben zu bewirken, während anderseits der Zug auf die Jacquardkarte beim Abwickeln von der Vorratsspule durch das ruckweise Schalten sehr groß ist und dadurch die Schaltlöcher sehr leicht äusreißen. Diese bekannte Einrichtung ist daher nur für Großautomaten der vielnädligen Stickmaschine verwendbar, weil dieselben mit einer verhältnismäßig sehr geringen Tourenzahl arbeiten.
  • Diese Nachteile sollen nach der vorliegenden Erfindung dadurch behoben werden, daß die Musterabnahmevorrichtung zum Verstellen der Jacquardnadeln von der eigentlichen Kartentransportvorrichtung getrennt wird, damit während der Verstellung der Jacquardnadeln die Jacquardkarte gleichmäßig fortschreitend abgewickelt und aufgewickelt werden kann. Dies wird dadurch ei-reicht, daß die Karte von der Vorratsspule durch eine gleichmäßig sich drehende Trausportwalze langsam fortschreitend abgerollt und in Form einer losen Schleife durch die Führungsplatten der Ab- nahmevorrichtung mit absatzweiser Schaltung hindurchgeführt wird, während der abgelaufene Teil der Kartenschleife durch dieselbe Transportwalze im gleichen Verhältnis auf der Aufwickelspule aufgewickelt wird. Das Neue und Eigentümliche der vorliegenden Erfin,dung besteht insbesondere darin, daß die Transportstifte der Führungsplatten nur das kurze Kartenstück der losen Sclileife ohne jeden Widerstand absatzweise weiterschaltet, wodurch eben der große Vorteil erreicht wird, daß die Schaltlöcher der Jacquardkarte durch das leichte Schalten nicht ausreißen können. Durch diesen Umstand wird es ermöglicht, daß der Automat selbst mit den höchsten Tourenzahlen arbeiten kann, was von wesentlichster Bedeutung für den schnellen Gang der automatischen Einnadelstick- bzw. Näh- maschine ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt die Ab- bildung die Einrichtung im Aufriß in schematischer Darste.Ilung.
  • Die Jacquardkarte i ist auf der Vorratsspule 2 aufgespult, die mit dem Zapfen 3 im nichtgezeichneten Spulengestell lose drehbar gelagert ist. Die auf der Welle 4 sitzende Transportwalze5 wird durch eine nichtgezeichnete Gelenkkette von der Nähmaschi.-iienwelle bzw. von der Automatenhauptwelle aus angetrieben. Die Transportwalze 5 besitzt seitlich die Mitnehmerstifte 6, die in die Schaltlöcher der Jacquardkarteeingreifen. Des weiteren sind zum Andrücken der Jacquardkarte auf die Transportwalze die Zubringerge gendruckwalzen 7, 8 für den zulaufenden Teil der Jacquardkarte und die Abzuggegendruckwalzen 9, io für den ablaufenden Teil der Jacquardkarte angeordnet. Die Gegendruckwalzen 7, 8 bzw. 9, io sitzen lose drehbar auf den Zapfen i i, 12 bzw. 1 3, 14 der Schwinghebel 15, 16 bzw. 17, 18, die paarweise um den im Spulengestell befestigten Gelenkzapfen ig bzw. 2o schwingen. Die Hebelpaare 15, 16 bzw. 17, 18 werden außerdem durch die Zugfedern 21 bzw. 9-2 derart federnd verbunden, daß die Gegendruckwalzen 7,8 bzw. 9, io nachgiebig auf die Transportivalze aufgedrückt werden. Die G-egendruckwalzen besitzen beiderseitig Transportlöcher, in die die Mitnehrnerstifte 6 der Transportwalze eingreifen. Zum Aufspulen der Jacquardkarte dient die Aufwickelvorrich7 tung, die irn wesentlichen darin besteht, daß die ablaufende Jacquardkarte durch einen nachgiebigen Riemenzug von der Transportwalze aus auf die Aufwickelspule 25 aufgewickelt wird. Letztere ist auf der Welle24, die im Spulengestell gelagert ist, aufgekeilt. Auf den beiden Wellen 4 und 24 sitzen seitlich der Transportwalze und der Aufwickelspule die beiden I\ütnehmerscheiben 26 bzw. 27, die durch einen elastischen Riemen 28 nachgiebig verbunden sind. Zu diesem Zwecke ist irn Riemen 28 ein federndes Glied, beispielsweise eine Zugfeder 29, dazwischengeschaltet, damit der Riemen auf den beiden Mitnehmerscheibenleicht rutschen kann. Zwischen der Abwickelvorrichtung und der Aufwickelvorrichtung macht die Jacquardkarte eine lose Schleife 3o, die durch die Abnahmevorrichtung absatzweise geschaltet wird. Die Abnahmevorrichtung ist an sich bereits bekannt und besteht im wesentlichen aus dem in den Lagern 3 1 verschiebbar gelagerten Schaltrahmen 32, der durch den bekannten und in der Zeichnung nicht dargestellten auf und nieder gehenden Schaltb,-ebel betätigt wird. Der Schaltrahrnen 32 besitzt beiderseitig die in die Schaltlöcher der Jacquardkarte eingreifenden Schaltstifte 33, die beim Aufundniedergehen in den beiden Vertikalschlitzen der Musterkartenführungsplatten --4, 35 absatzweise eingreifen (Stellung 1 und II), wodurch in Verbindung mit dem Vor- und Zurückschwingen der letzteren durch den im Automatengehäuse wagerecht geführten _INIusterträgerrahmen 36 das absatzweise Schalten der'Musterkartenschleife 3o bewirkt wird. Die beiden MusterkartenführungsplaItten 34, 35 werden durch. eine schwache Feder gegeneinandergedrückt, so daß die Jacquardkarte zwischen diesen Platten leicht geklenimt wird. .
  • Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende: . Die auf der Vorratsspule 2 aufgespulte Jacquardkarte i wird durch den Zug der Transportwalze 5 von der ersteren abgespult und läuft zwischen den beiden Zubringergegendruckwalzen 7, 8 über den oberen Teil der Transportwalze 5 hindurch und bildet dann eine lose Schleife 3o, die im mittleren Teil durch die Musterkartenführungsplatten 34,35 in die bekannte Schwingbewegung zur mustergernäßen Verstellung der Jacquardnadeln versetzt wird, wobei die Jacquardkarte durch die Schaltstifte 33 des auf und nieder gehen-den Schaltrahmens 32 absatzweise weitergeschaltet wird. Hierbei wird beim Vorwärtsschwingen der Führungsplatten 34, 35 die Kartenschleffe 3o leicht auseinandergezogen (Stellung 1), hingegen beim Zurückschwingen wieder zusammengedrückt (Stellung II). Das abgelaufene Schleffenende läuft sodann weiter durch die Abzuggegendruckwalzen. 9, io über den unteren Teil der Transportwalze und wird schließlich durch die Aufwickelspule. wieder aufgewickelt. Dies geschieht in der Weise, daß die -letztere, durch den nachgiebigen RiemenzUg 28 derart übersetzt wird, daß dieselbe bei Beginn des AufwickeIns das abgelaufene Kartenstück entsprechend der Ablauflänge aufwickelt. Da der Umfang der aufgewickelten Karte sich vergrößert, so rutscht der nachgiebige Riernenzug 28 auf den Mitnehmerscheiben --6,27, und dadurch -wird der Zug auf die ablaufende Jacquardkarte abgeschwächt und die Schaltlöcher der Jacquardkarte geschont. Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei der Umstand, daß die Musterkarte gleichmäßig fortschreitend abgewickelt und ebenso wieder aufgewickelt wird. Hierbei löst sich die zugebrachte Kartenlänge ebenso wie die abgelaufene Kartenlänge in der Kartenschleife 3o auf, während das ruckweise Schalten der Karte in der Abnahmevorrichtung in der Mitte der losen Schleife ganz leicht und ohne jeden Widexstand bewirkt wird. Auf diese Weise kann das absatzweise Schalten der Kartenschleife in schnell aufeinanderfolgenden Zeitabständen erfolgen, ohne daß die Schaltlöcher durch die Schaltstifte erheblich beschädigt werden. Somit kann eine schnellere Gangart der automatischen Einnadelstick- bzw. Nähmaschine erzielt werden.
  • Um die Schaltlöcher der Jacquardkarte noch weiter zu schonen, kann man auch so- wohl die Transportwalze 5 als auch die Ge-"endruckwalzen U 7, 8 bzw. 9, io mit einem Hartgummiüberzug versehen, wodurch die Transportstifte 6 der Transportwalze ganz in Wegfall kommen. In diesem Falle wird man vorteilhaft den Auflagedruck der Gegendruckwalzen durch eine starke Feder 21 bzw. 22 verstärken, so daß die jacquardkarte durch die starke Reibung der Gegendruckwalzen allein mitgenommen wird, wodurch, die Schaltlöcher der Karte überhaupt nicht beansprucht werden. Hierbei kann die lose Schleife #o der jacquardkarte entsprechend größer ge- halten werden, damit kleine Uiire,-elmäl,'iikeiten im Zubringen und Ablaufen derKarte durch die größere Schleife ausgeglichen werden.

Claims (2)

  1. PATrN-TANTSPP,ÜCI-IE'. - i. Stickautomat, insbesondere für Einnadelstickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Musterband (i) derart über Teile des Umfanges einer sich gleichmäßig g drel henden Transportwalze (5) geführt wird, daß zwischen den das Musterband abwickelnden und den das Band weiterschaltenden Teilen der Walze (5) eine Schleife gebildet ist, innerhalb der die Karte (i) lose über die Nadeln der Platinen geschaltet wird.
  2. 2. Stickautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß die Transportwalze (5 1 und die Gegendruckwalzen (7, 8 bzw. 9, io) mit Hartgummibelag überzogen und das Kartenband (i) durch Re#ibungsdruck mitgenommen wird. Stickautomat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet daß die Auf -wickelspule für das Kartenband (25) von der Transportwalze (5) durcli einen über die Mitnehnierscheiben (26, 27) laufenden, federnd nachgiebigen Riemenzug (28) derart angetrieben wird, daß bei Vergrö-Berung des Durchmessers der Aufwickelspule der Riementrieb gleitet.
DEG64452D 1925-05-23 1925-05-23 Stickautomat, insbesondere fuer Einnadelstickmaschinen Expired DE445287C (de)

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