DE444725C - Windlade fuer pneumatische Musikwerke - Google Patents

Windlade fuer pneumatische Musikwerke

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Publication number
DE444725C
DE444725C DEH93825D DEH0093825D DE444725C DE 444725 C DE444725 C DE 444725C DE H93825 D DEH93825 D DE H93825D DE H0093825 D DEH0093825 D DE H0093825D DE 444725 C DE444725 C DE 444725C
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DE
Germany
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wind chest
valve
wind
drawer
chest according
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Expired
Application number
DEH93825D
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English (en)
Inventor
Gustav Karl Hennig
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LUDWIG HUPFELD AKT GES
Original Assignee
LUDWIG HUPFELD AKT GES
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Windlade für pneumatische Nusikwerke. Die vorliegende Windlade für pneumatische Musikwerke zeichnet sich vor den bekannten Windladen durch Einfachheit, Fortfall der vielen bisher erforderlichen Leitungen und durch kleine Saugräume aus. Der Ventilkasten der Lade ist als Ganzes auswechselbar, so daß der Besitzer des Instruments jederzeit in der Lage ist, eine Störung durch Auswechseln des betreffenden Ventilkastens zu beseitigen, ohne die ganze Lade auseinanderzunehmen oder Teile des Instruments entfernen zu müssen.
  • Die Ventile und die Membranen sind in dem Ventilkasten so angeordnet, daß sie mit ihm ein zusammenhängendes Ganzes darstellen. Wenn beispielsweise der obere Deckel des Gehäuses abgenommen wird, so liegen Ventile und Membranen als Ganzes vereint. Wenn der obere Teil des Gehäuses abgenommen ist, so sind Ventile und Membranen sofort frei zugänglich und können bequem eingestellt oder ausgebessert werden. Das war bei den bisherigen Anordnungen nicht möglich, da bei diesen durch die Trennung sonst zusammenhängende Teile der Ventile und Membranen jeder Teil für sich ausgebessert werden mußte und man erst nach dem Zusammensetzen des Gehäuses feststellen konnte, ob der gewünschte Erfolg erzielt war. War dies nicht der Fall, so mußten alle Maßnahmen gegebenenfalls erst mehrmals wiederholt werden. jetzt sind die Teile derart angeordnet und vereinigt, daß eine Ausbesserung stets im ganzen erfolgen kann und eingefühlsmäßiges Ausprobieren nach Aufpassen des oberen Teiles nicht mehr nötig ist. Alle Teile der Lade sind leicht zugänglich. Auf der Zeichnung ist eine derartige Lade in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt durch einen Ventilkasten.
  • Abb. 2, ist eine Oberansicht dazu, und Abb. 3 zeigt die Decke der Lade nach Ab- nahme des Ventilkastens.
  • Die Lade und deren kanalartiger Hauptsaugraum i wird gebildet durch zwei Schienen oder Leisten 2, die in einem bestimmten Ab- stand voneinander angeordnet und durch eine Deckplatte 3 miteinander verbunden werden. Die untere--Verbindung oder der Abschluß des Hauptsaugkanals erfolgt durch die Oberplatten der auf der Unterseite der Leisten 2 befestigten Spielbälge 4 und einen durchlaufenden Boden 5, der gegebenenfalls durch die innere Stoffauskleidung des Saugraumes i gebildet werden kann. Auf der Decke 3 der Lade sind die Ventilkästen 6 angeordnet. Der Deckel bildet gleichzeitig den Sitz für das Hauptventil und hat eine Öffnung für die Windkammer 7. Die Abdichtung des Ventilkastens 6 erfolgt durch einen weichen Belag der Decke 3.
  • In den Ventilkästen 6 sind drei Kammern 7, 8 und 9 gebildet. In der Kammer 7 befindet sich die Membran oder Membrantasche io für das in der Kammer 8 spielende Vorventil ii, dessen Spindel 12 durch ein Loch der Decke 13 der Kammer 7 hindurchtritt. In der von dem Vorventil ii gesteuerten Kammer 8 befindet sich die Membran oder Membrantasche 14 des Hauptventils 15, das in der dritten Kammer 9 spielt. Dieses Ventil 15 steuert eine Öffnung 16 in der Decke 17 der Kammer 9 und ferner eine Off- nung 18 in der Decke 3 der Lade derart, daß die Kammer 9 abwechselnd mit der Außenluft oder mit dem Saugraum i der Lade in Verbindung gebracht werden kann. Der Rand der Öffnung 18 in der Decke 3 bildet den Sitz für das Hauptventil 15, so daß also ein besonderer Sitz in Fortfall kommt.
  • Zwischen dem Boden ig der Kammer 8 und der Decke 17 der Y,-an-in-ier 9 befindet sich ein beiderseits mit der Außenluft in Verbindung stehender Raum ?,o.
  • Die Außenluft kann durch eine Öffnung 21 in dem Boden ig in die Meinbrantasche 14 eintreten.
  • Durch eine Offnung 22 steht die Kammer 9 mit dem Innern des Spielbalges 4 in Verbindung. Öffnungen 23 verbinden die Membrankammer 7 mit dem Saugraum i der Lade. Ein abnehmbarer Deckel schließt den Ventilkasten 6 oben ab. Den unteren Abschluß des unten offenen Ventilkastens bildet die Decke 3 der Lade.
  • Die Membrantasche iodes Vorventils ii steht durch eine Leitung 24 in bekannter Weise mit dem Gleitblock in Verbindung.
  • Der Ventilkasten 6 wird einerseits durch eine in einen Schlitz 25 einer Winkelschiene 26 eingreifenden Feder 27 und anderseits durch einen Sperrhaken ?,8 in seiner Stellung auf der Lade gehalten. Durch die Feder --7 wird ein elastischer Andruck gegen die Dichtungsschicht der Ladendecke erzielt, so daß etwaige Formänderungen infolge Temperatur- oder Witterungseinflüsse ohne Einfluß sind. Um den Ventilkasten abzunehmen, braucht nur der Sperrhaken 28 gelöst zu werden. Das Ab- nehmen -und Auswechseln eines Ventilkastens ist also sehr einfach -und von jedem Laien auszuführen.
  • jeder Ventilkasten ist bei dieser Anordnung einzeln abnehmbar und ruht federnd auf einer elastischen Deckplatte.
  • An Stelle des Sperrhakens 28 könnte auch eine Feder 28' benutzt werden, so daß die Befestigung des Ventilkastens an beiden Enden eine elastische ist. Eine derartige Ausführung ist bei dem zweiten Ventilkasten in Abb. 8 dargestellt.
  • Bei der Lade nach der Erfindung steht nur die Membrankammer des Vorventils dauernd unter Saugluft, also ein sehr kleiner Raum. Es wird demnach weniger Saugluft gebraucht, und etwaige Verluste durch Undichtigkeiten sind infolgedessen nur gering. Das Hauptventil spricht auch infolge des Fortfalls der bisher notwendigen längeren Leitungen oder engen Kanäle schnell an, wodurch eine großeGenauigkeit in der Wirkung und im Spiel erzielt wird. Verstopfungen durch enge Kanäle sind ,ganz unmöglich, da überall weite und freie Wege vorhanden sind. Man kann, wie Abb. 4 zeigt, die Ventildurchgangsöffnungen siebartig gestalten, um jeden Eintritt von Schmutz oder Fremdkörpern zu verhindern.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform mit einer ,etwas anderen Anordnung des Hauptventils, das hier von seiner Membrantasche 14 aus durch einen Waagebalkenhebel z9 gesteuert wird.
  • Abb. 6 zeigt schaubildlich einen Teil einer Lade mit Ventilanordnungen nach Abb. 5.'

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Windlade für pneumatische Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß die Lade aus zwei Schienen oder Leisten gebildet wird, die im Abstand voneinander angeordnet und durch eine obere Deckplatte verbunden sind, welche die abnehmbaren Ventilkästen trägt, während unten die Spielbälge angeordnet sind, die einen Teil der unteren Decke bilden.
  2. 2. Windlade nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Abdeckung der Lade oder des Saugraumes (i) durch die weiche Auskleidung des Saugraumes gebildet wird. 3. Windlade nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ventilkasten einzeln auf der oberen Deckplatte (3) der Lade oder des Windkanals federnd gehalten wird. 4, Windlade nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkästen einerseits durch eine Feder (27), anderseits durch einen drehbaren Sperrhaken (28) elastisch in ihrer Lage auf der Windlade oder dem Windkanal gehalten werden. 5. Windlade nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkasten an beiden Enden durch Federn (27 bzw. 28) elastisch auf seiner Unterlage gehalten wird. 6. Windlade nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Ventile, Meinbranen und die als Membranträger ausgebildete Außenluftleitung (24) als zusammenhängendes Ganzes in einem Ventilkasten angeordnet §lud, der nur nach der Windlade zu offen ist. 7. Windlade nach Anspruch i bis #, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Decke der Windlade als Sitz für das Hauptventil (15) dient und die Zugangsöffnungen (--3) für die j Membrankammer (7) des Vorventils und (22) für den Balgraum enthält. 8. Windlade nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptventil (15) durch einen Waagebalkenhebel (2,9) j von seiner Membran aus gesteuert wird,
DEH93825D 1923-06-07 1923-06-07 Windlade fuer pneumatische Musikwerke Expired DE444725C (de)

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DEH93825D DE444725C (de) 1923-06-07 1923-06-07 Windlade fuer pneumatische Musikwerke
AT101426D AT101426B (de) 1923-06-07 1924-03-15 Windlade für pneumatische Musikwerke.
FR579042D FR579042A (fr) 1923-06-07 1924-03-19 Sommier pour instruments de musique pneumatiques

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