DE444633C - Walzvorrichtung zur Herstellung von Bloecken, insbesondere aus Leichtbeton - Google Patents

Walzvorrichtung zur Herstellung von Bloecken, insbesondere aus Leichtbeton

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DE444633C
DE444633C DESCH78943D DESC078943D DE444633C DE 444633 C DE444633 C DE 444633C DE SCH78943 D DESCH78943 D DE SCH78943D DE SC078943 D DESC078943 D DE SC078943D DE 444633 C DE444633 C DE 444633C
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DESCH78943D
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Heinrich Schlegel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/12Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material
    • B28B3/123Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein one or more rollers exert pressure on the material on material in moulds or on moulding surfaces moving continuously underneath or between the rollers, e.g. on an endless belt

Description

  • Walzvorrichtung zur Herstellung von Blöcken, insbesondere aus Leichtbeton. Zusatz zum Patent 4--9325*). Durch das Hauptpatent 429 325 ist ein Walzverfahren zur Herstellung von Blöcken, insbesondere solchen aus Leichtbeton, geschützt, nach welchem die Masse zu einem Strange durch Aufeinanderwalzen einzelner Masseschichten aufgewalzt wird und die Entfernung der Walzen vom Formboden der zunehmenden Höhe des Stranges entsprechend wächst. Dabei kommen hin und her fahrbare Walzen zur Anwendung, die in einem gemeinsamen Walzenwagen angeordnet sein können, der entsprechend eingestellt werden kann. Bei dem Walzenvorgange rollt die Walze nicht nur auf dem zu walzenden Gute, sondern verschiebt sich auch gleichzeitig auf demselben, so daß der Gutoberfläche wellenförmige Form gegeben wird und an der Oberfläche Risse entstehen, die senkrecht zur Walzrichtung sich in der Masse befinden. Die Breite und Tiefe der Risse hängt mit ab vom Durchmesser- vom Gewicht der Walzen. Diese so von selbst entstehenden Risse werden durch die Betonmasse der nächstfolgenden Schicht ausgefüllt, und es wird so eine dübelartige Verankerung der einzelnen Schichten untereinander erzielt, so daß die Verbindung der einzelnen gewalzten Schichten untereinander bedeutend besser ist als beim Stampfverfahren.
  • Diese dübelartige Verbindung der einzelnen -lagenweise übereinander gewalzten Schichten noch besser zu gestalten, dient die Einrichtung nach Patent 42,9 325, nach welcher die zum lagenweisen 'Walzen eines Stranges in einer Form dienenden Walzen nicht glatt sind, sondern am Umfange mit vorstehenden Zähnen, Stiften, Rippen o. dgl. versehen sind, die sich beim Walzvorgange in die Masse eindrücken ') Früheres Zusatzpatent 443 728 und Vertiefungen hinterlassen, in welche die Masse der darüber gewalzten Schicht eindringt, so daß eine Verankerung und noch bessere Verdübelung der darüber befindlichen neuen Schicht mit der darunter befindlichen alten Schicht stattfindet. Sind die Walzen in einem Walzenwagen vereinigt, so können sämtliche Walzen an ihrem Umfange mit derartigen Belochungsmitteln für die zu walzende Schicht versehen sein oder es ist nur die eine oder andere Walze am Umfange mit Lochherstellungsmitteln versehen. Die Löcher können beliebige Form, Breite und Tiefe haben, je nachdem, welche Mittel dazu am Walzenumfange vorhanden sind. Es können einfache Stifte oder Dorne oder sonstige Ansätze, beispielsweise Zähne, zur Anwendung kommen, oder es kann der zylindrische Umfang der Walzen gerippt sein. In der zu walzenden Gutoberfläche werden durch die Ausbildung des Walzenumfangs Vertiefungen hergestellt, die von der darüber zu walzenden Schicht dübelartig ausgefüllt werden, so daß eine innige Verbindung der übereinander befindlichen Schichten entsteht.
  • Während also nach dem Hauptpatent das schichtenweise Aufeinanderwalzen der Betonmasse in einer feststehenden Form durch eine in der Form längs bewegliche Walze herbeigeführt wird, -deren Höhenlage sich mit zunehmender Dicke des Betonkörpers ändert, wird nach der Erfindung die Form längsbeweglich gemacht, und die Walze oder der Walzenwagen bleibt ortsbeständig, so daß der den Walzvorgang durchführende Arbeiter den Walzvorgang an der Walzstelle besser. überwachen kann. Es wird also die längsbewegliche Form unter der Walze hindurchgeführt, wobei letztere in die Form eingreift und in einem Walzgelüste drehbar und senkrecht verstellbar gelagert ist. Dabei werden ebenfalls die Stirnwände der Form entsprechend der Zunahme der Blockdicke aus Einzelstäben aufgebaut, so daß der Formkasten sich ungehindert unter der Walze fortbewegen kann. Das Gewicht der senkrecht in einem Walzgerüst verstellbaren Walze kann in üblicher Weise ausgeglichen werden und kann zur Vergrößerung des Walzdrucks die drehbare Walze durch eine Druckvorrichtung wie bei Metallwalzwerken auf das Walzgut gedrückt werden. Im Gegensatz zu Walzwerken für Eisen und sonstige Metalle wird jedoch nicht die Walze angetrieben, sondern der Rollgang für den Formkasten oder auch der Formkasten selbst. In besonderen Fällen, namentlich wenn die Walze mit Druckvorrichtung versehen ist, kann aber auch die Walze noch einen besonderen Antrieb erhalten. Wie bereits im Hauptpatent erwähnt wurde, können zur Erhöhung der Erzeugung auch mehrere Betonkörper übereinander in einer Form hergestellt werden, indem die einzelnen Lagen durch Zwischenlagen, z B. aus starkem Papier, voneinander getrennt sind und daß auf dieser Zwischenlage das Walzen des folgenden Körpers erfolgt.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. x beispielsweise in einer Ausführungsform die Walze bzw. die Walzen mit hin und her beweglicher Form teilweise in Ansicht und teilweise im Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 eine Draufsicht; Abb. q. zeigt das Walzen mehrerer Betonkörper übereinander in einer Form im Querschnitt.
  • Die Form hat wieder feste Seitenwände a und aus Einzelteilen 17 bestehende Stirnwände. Der Formkasten ist aber auf einem Rollgange 22 hin und her fahrbar und kann dieser angetrieben werden, um die Form z längsbeweglich zu machen, oder es wird letztere unmittelbar selbst bewegt. Die Walze 3 ist in einem Walzengerüst 23 senkrecht verstellbar gelagert. Ihr Gewicht kann ausgeglichen sein, und sie kann durch eine Druckvorrichtung auf das Walzgut 2 gedrückt werden. Statt einer zylindrischen Walze 3 kann auch eine mit Vorsprüngen 2o versehene Walze .3_ - zur Anwendung kommen, oder es werden, wie in der Zeichnung dargestellt, beide Walzen gleichzeitig angewandt, wobei die Walze mit den Vorsprüngen 2o- ebenfalls in einem Walzengerüst senkrecht verstellbar gelagert sein muß.
  • Abb. q. läßt erkennen, wie zwei Betonkörper 2 übereinander in einer gemeinschaftlichen Form hergestellt werden; indem der untere Körper nach seinem Fertigwalzen mit einer Lage aus Papier, Pappe, Holz o. dgl. abgedeckt wird und auf dieser Zwischenlage dann das Walzen des oberen Körpers 2 stattfindet.

Claims (1)

  1. PATEhTTANSPRUCT3: Walzvorrichtung zur Herstellung von Blöcken, insbesondere aus Leichtbeton, nach Patent 429325, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze oder mehrere hintereinander befindliche Walzen (3) oder auch der etwa zur Anwendung kommende Walzenwagen ortsfest, jedoch entsprechend dem Anwachsen des Formlings senkrecht verstellbar gelagert ist, während die Form längsbeweglich ist, so daß der Walzvorgang an der Stelle, wo die Walze oder die Walzen sich befinden, vor sich geht und sich so gut überwachen läßt.
DESCH78943D 1926-05-26 1926-05-26 Walzvorrichtung zur Herstellung von Bloecken, insbesondere aus Leichtbeton Expired DE444633C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3225787A1 (de) * 1982-07-03 1984-01-12 Misawa Homes K.K., Tokyo Verfahren zum herstellen einer leichtbauplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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