DE4445121C2 - Kupplungsscheibe mit Lagerring - Google Patents
Kupplungsscheibe mit LagerringInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsscheibe entspre
chend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine Kupplungsscheibe dieser Bauart ist beispielsweise aus dem
europäischen Patent 0 382 197 bekannt. In dieser bekannten
Kupplungsscheibe ist im radial inneren Bereich des einen
Deckbleches ein Lagerelement angeordnet, welches im Bereich
seiner Außenkontur imwesentlich L-förmig ausgebildet ist und
welches in Achsrichtung im Deckblech durch den radial nach
außen weisenden Schenkel fixiert ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Deckblech mit
zugehörigen Lagerelement zu erstellen, welches preiswerter
herstellbar ist und eine Funktionsverbesserung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch die rechteckige Außenkontur des
Lagerelementes kann für dieses eine einfachere Form gewählt
werden und durch die Verlagerung der axialen Fixierung zu der
von der Nabe wegweisenden Fläche des Lagerelementes gegen
umfangsmäßige Teilbereiche des Deckblechs, die zumindest über einen großen Teil
der radialen Erstreckung der Fläche verlaufen, ist einerseits
ein gewisser Schutz des Lagerelementes durch das Deckblech
gegeben (mechanische Verletzung, radialer Federwegeinschrän
kung), andererseits kann in gewissem Umfang eine Platzerspar
nis erzielt werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß die axiale Fixierung des Lagerelementes durch radial ver
laufende, aus dem Material des Deckblechs heraus einteilig
angeformte Führungsnasen erfolgt, die axial ausgestellt sind.
Die radiale Führung erfolgt dabei umfangsmäßig im Abstand von
den Führungsnasen durch eine unterbrochene zentrische Öffnung.
Eine solche unterbrochene zentrische Öffnung ist leichter mit
den notwendigen Toleranzen herstellbar als eine geschlossene
umlaufende Zentrierung.
Falls sich eine umfangsmäßige Fixierung als notwendig heraus
stellen sollte, kann diese durch radiale Fortsätze am Lager
element und entsprechende radiale Ausnehmungen im Deckblech
umfangsmäßig zwischen den Führungsnasen vorgesehen werden.
Eine andere Fixierung zwischen Deckblech und Lagerelement
sieht vor, daß das Deckblech in seinem inneren Durchmesserbe
reich als ebene Fläche ausgebildet ist und durch am Umfang
verteilte radiale Ausnehmungen in einzelne Segmente unterteilt
ist, die im wesentlichen bis zur Nabe reichen. Diese Segmente
dienen als großflächige axiale Fixierung und ein Schutz vor
mechanischer Beschädigung. Die radiale Fixierung erfolgt
hierbei durch von axial außen her in das Deckblech einge
brachte Einbuchtungen, die auf der Innenseite entsprechend
überstehen und die radiale Führung des Lagerelementes über
nehmen. Diese Einbuchtungen können mit größerer Genauigkeit
hergestellt werden und umgehen die beim Stand der Technik
notwendige Nachbearbeitung der Innendurchmesser des Deck
bleches nach dem Härtevorgang.
Eine weitere Möglichkeit der Fixierung zwischen Deckblech und
Lagerelement wird durch radial verlaufende Taschen im Lager
element hergestellt, die in Achsrichtung von der Nabe wegwei
send offen sind. In diese Taschen hinein reichen radial ver
laufende Führungsnasen des Deckbleches und bei der Anordnung
von mehreren am Umfang verteilten Führungsnasen und Taschen
ist eine gegenseitige radiale Führung möglich, ohne daß zen
trisch umlaufende Fixierkanten vorgesehen werden müssen. Bei
dieser Anordnung kann die zentrischen Öffnung im Deckblech
gegenüber der zylindrischen Außenkontur des Lagerelementes ein
radiales Spiel vorgesehen werden, was die Herstellung und die
Montage erleichtert.
Das Lagerelement ist in vorteilhafter Weise umfangsmäßig in
einzelne Blöcke unterteilt, die durch Radialschnitte vom In
nendurchmesser her über einen Teil der radialen Ersteckung
gebildet sind. Dabei sind einzelne erste Blöcke radial federnd
ausgebildet und weisen einen ersten Innendurchmesser auf, der
die Führung gegenüber einer zylindrischen Kontur der Nabe
übernimmt. Weiterhin sind einzelne zweite Blöcke radial steif
ausgebildet, die einen zweiten Innendruchmesser bilden, der
größer ist als erste Innendurchmesser und die die radiale Be
weglichkeit auf ein vorgegebenes Maß beschränken. Weiterhin
ist der Innendruchmesser der zylindrischen Führung bezie
hungsweise der Führungsnasen etwa gleich oder geringfügig
größer ausgebildet als der zweite Durchmesser der zweiten
Blöcke, so daß die radial inneren Partien des Deckbleches als
zusätzliche radiale Anschläge herangezogen werden können, um
eine Überbeanspruchung des Lagerelementes bei einer extremen
stoßartigen Belastung zu vermeiden.
Die Erfindung wird anschließend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 und 2 Teilansicht und Teilschnitt einer Na
benscheibe mit Lagerelement;
Fig. 3 und 4 Teilansicht und Teilschnitt einer ab
gewandelten Bauform;
Fig. 5 und 6 Teilansicht und Teilschnitt einer
weiteren Bauform;
Fig. 7, 7a, 7b, 7c, 7d Ansicht und vergrößerte Teilschnitte
eines Lagerelementes;
Fig. 8 und 9 Teilansicht und Teilschnitt einer
weiteren Bauform.
In den Fig. 1 und 2 ist die Teilansicht und ein Teilschnitt
einer Kupplungsscheibe 1 wiedergegeben, wobei hier lediglich
das Deckblech 5, die Nabe 2 und das Lagerelement 7 dargestellt
sind. Die Nabe 2 ist mit einer Innenverzahnung zum drehfesten
Aufsetzen auf eine nicht dargestellte Getriebewelle ausgebil
det und sie ist symmetrisch und konzentrisch zu einer Dreh
achse 3 ausgebildet. Sie weist im vorliegenden Fall eine Au
ßenverzahnung 4 auf, in die eine Nabenscheibe mit entspre
chender Innenverzahnung drehfest eingreift. Es ist jedoch auch
möglich, Nabe und Nabenscheibe einteilig herzustellen. Das
Deckblech 5 weist mehrere Fenster 8 auf, die mit entsprechen
den Fenstern der Nabenscheibe korrespondieren und in die Fe
dern eingesetzt werden können zur gefederten Verdrehung zwi
schen Nabenscheibe 5 und Nabe 2 bei Drehmomentbeaufschlagung
der Kupplungsscheibe 1. Die gegenüber der Nabe 2 drehbar ge
lagerten Teile werden über den radial inneren Bereich des
Deckbleches 5 und über das Lagerelement 7 gegenüber der Nabe 2
zentrisch geführt. Das Lagerelement 7 ist dabei entsprechend
Fig. 7 ausgebildet. Wie die Fig. 7a und 7d entsprechend dem
Schnitt VII-VII zeigen, ist der Querschnitt des Lagerele
mentes 7 im wesentlichen rechteckig (Fig. 7a), wobei
umfangsmäßig der Lagerring in mehrere Blöcke 18, 19 und 20 un
terteilt ist. Die Unterteilung erfolgt durch Radialschnitte 21
von radial innen her über einen Teil des Querschnittes des
Lagerelementes 7. Fig. 7a zeigt den Schnitt durch einen der
Blöcke 19 oder 20 und die Fig. 7d zeigt den Schnitt durch den
Block 18. Der Block 18 ist dabei in seinem Schnitt etwa
meanderförmig ausgebildet und stellt somit eine radiale Fede
rungsmöglichkeit dar. Am Außenumfang des Lagerelementes 7
können mehrere Fortsätze 14 angeordnet sein, die nach radial
außen abstehen und die eine drehfeste Verbindung mit dem
Deckblech 5 herstellen können. Sie sind jedoch nicht in jedem
Fall notwendig. Das Deckblech 5 weist eine zentrale Öffnung 9
auf, die sich umfangsmäßig nur über Teilbereiche erstreckt und
in die das Lagerelement 7 mit seinen zylindrischen, zen
trischen Bereichen umfangsmäßig zwischen den Fortsätzen 14
eingesetzt ist. Die Fortsätze 14 selbst reichen zur drehfesten
Verbindung in radiale Ausnehmungen 13 im Deckblech 5 hinein.
Umfangsmäßig zwischen den radialen Ausnehmungen 13 sind am
Deckblech einstückig Führungsnasen 12 freigestellt, die ei
nerseits axial soweit ausgestellt sind, daß die zentrische
Öffnung 9 das Lagerelementes 7 in radialer Richtung führen
kann und sie reichen soweit nach radial innen, daß sie einen
Durchmesser D₃ bilden, der etwa gleich oder geringfügig größer
als der Durchmesser D₂ der Blöcke 19 des Lagerelementes 7
entsprechend Fig. 7. Die Führungsnasen 12 des Deckbleches 5
führen das Lagerelement 7 somit in Achsrichtung von der Nabe 2
wegweisend und die umfangsmäßig zwischen den Führungsnasen 12
verlaufenden Bereiche der zentrischen Öffnung 9 führen den
Lagerring 7 in radialer Richtung. Entsprechend Fig. 7 sind
weitere Blöcke 20 umfangsmäßig verteilt angeordnet, deren
Innendurchmesser im wesentlichen dem Durchmesser D₂ der Blöcke 19
entspricht. Die Blöcke 20 sind dabei nach radial außen
mit den Fortsätzen 14 versehen. Wie in Fig. 1 dargestellt
überdecken sich in Achsrichtung dabei die Führungsnasen 12 mit
den Blöcken 19. Diese Zuordnung ist jedoch nicht bindend.
In den Fig. 3 und 4 ist eine weitere Variante dargestellt, bei
welcher das Deckblech 5 im Bereich seiner zentrischen Öff
nung 10 eben ausgebildet ist und zwar senkrecht zur Drehach
se 3. In diesen ebenen Bereich ist von der Außenseite her eine
umlaufende Einbuchtung 15 eingebracht, die auf der Innen
seite - also der Nabe 2 - mit der Verzahnung 4 zugewandt, übersteht
und in diesem Bereich die radiale Führung für das Lagerele
ment 7 bildet. Das Deckblech 5 weist dabei eine zentrische
Öffnung 10 auf, die den Durchmesser D₃ aufweist. Dieser ist
etwa gleich oder geringfügig größer als der Durchmesser D₂ der
Blöcke 19 bzw. 20 entsprechend Fig. 7. Die zentrale Öffnung 10
ist umfangsmäßig unterbrochen durch mehrere verteilt angeord
nete radiale Ausnehmungen 13, welche auch die Einbuchtungen 15
unterbrechen und wobei in diese Unterbrechungen die Fortsät
ze 14 des Lagerelementes 7 drehfest eingreifen. Damit weist
das Deckblech 5 in seinem radial inneren Bereich umfangsmäßig
zwischen den radialen Ausnehmungen 13 mehrere Segmente 22 auf,
an denen das Lagerelement 7 axial abgestützt ist und welche
das Lagerelement 7 schützen sowohl in axialer Richtung von
außen her als auch im Hinblick auf eine Begrenzung der radi
alen Federung bei stoßartigen Belastungen.
Eine weitere Variante ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
Hier ist ein Lagerelement 6 vorgesehen, welches im Gegensatz
zum Lagerelement 7 entsprechend den Fig. 7, 7b und 7c in den
Blöcken 20 Taschen 17 aufweist, die radial verlaufen und von
der der Nabe 2 abgewandten Seite her in das Material des La
gerelementes 6 eingebracht sind. Sie erstrecken sich nur über
eine Teilbereich der axialen Materialstärke und korrespondie
ren im montierten Zustand mit Führungsnasen 16 des Deck
bleches 5, die aus der zentrischen Öffnung 11 heraus nach ra
dial innen verlaufen. Die zentrische Öffnung 11 ist dabei so
auf den Außendurchmesser des Lagerelementes 6 abgestimmt, daß
ein kleiner radialer Spalt verbleiben kann, der die Montage
erleichtert. Die Zentrierung zwischen Lagerelement 6 und
Deckblech 5 erfolgt lediglich über die Führungsnasen 16 und
die entsprechenden Taschen 17 im Lagerelement 6, wobei am Um
fang verteilt wenigstens drei dieser Elemente vorgesehen sein
müssen. Die Führungsnasen 16 sind dabei ebenfalls auf einen
Durchmesser D₃ heruntergezogen, der als Federwegbegrenzung für
die Blöcke 18 dient.
Eine weitere Variante ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Das
hier vorgesehene Lagerelement 21 unterscheidet sich nur
geringfügig von dem Lagerelement entsprechend Fig. 7 bis 7d.
Als wesentlicher Unterschied ist anzumerken, daß das
Lagerelement 21 einen nicht unterbrochenen Außendurchmesser
aufweist und die Blöcke 20 mit axial abstehenden Fortsätzen 22
versehen sind, die in die radial verlaufenden Ausnehmungen 13
des Deckblechs 5 hineinreichen, wobei wenigstens drei am
Umfang verteilte Ausnehmungen 13 und axiale Fortsätze 22
vorgesehen sind, so daß eine Zentrierung des Lagerelementes 21
im Deckblech 5 erfolgen kann, konzentrisch zur Drehachse 3. Das
Deckblech 5 ist im vorliegenden Fall mit einer zentrischen
Öffnung 10 versehen, von welcher die Ausnehmungen 13 radial
nach außen verlaufen. Mit Ausnahme der axialen Fortsätze 22
des Lagerelementes 21 liegt dieses auf seiner gesamten
umlaufenden Fläche an der Innenseite des Deckbleches 5
großflächig an. Es kann vorteilhaft sein, daß das
Lagerelement 21 auf der der Außenverzahnung 4 der Nabe 2
zugewandten Seite von der im wesentlichen rechteckigen
Querschnittsform insofern etwas abweicht, als dieser mit einer
umlaufenden, axial geringfügig abstehenden Anlagekontur direkt
an der Außenverzahnung 4 aufliegt. Damit können
beispielsweise sonst zusätzlich notwendige Beilagscheiben
entfallen.
Claims (9)
1. Kupplungsscheibe für eine Reibungskupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs,
umfassend eine Nabe mit Innenverzahnung zum Aufsetzen auf eine Getriebewelle, die
eine Drehachse definiert, und eine Nabenscheibe aufweist, zu beiden Seiten der Na
benscheibe Deckbleche, die über Abstandselemente untereinander fest verbunden und
auf Abstand gehalten sind und von denen eines mit Reibbelägen versehen ist, Federe
lemente in Fenstern von Nabenscheibe und Deckblechen zur gefederten Verdrehung
beider Gruppen zueinander bei Drehmomentbeaufschlagung, wobei im inneren Durch
messerbereich eines Deckbleches gegenüber der Nabe ein Lagerelement angeordnet ist
zur radialen und axialen Fixierung beider Gruppen zueinander,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagerelement (6, 7, 21) eine im Längsschnitt im wesentlichen rechteckige Au
ßenkontur aufweist mit von der Nabe (2) wegweisender Fläche senkrecht zur Dreh
achse (3) und die axiale Fixierung gegenüber dem Deckblech (5) über mehrere am Um
fang des Deckbleches (5) angeordnete Bereiche (12, 16, 22) erfolgt, die durch zumindest bis
zum Außendurchmesser des Lagerelements von radial innen her verlaufende Ausneh
mungen im Deckblech voneinander getrennt sind und die zumindest über einen großen
Teil der radialen Erstreckung der Fläche verlaufen.
2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckblech (5) eine zentrische Öffnung (9) aufweist, deren
Durchmesser im wesentlichen dem Außendurchmesser des
Lagerelementes (7) entspricht und an mehreren umfangsmäßig
beabstandeten Stellen aus dem Material des Deckbleches heraus
einteilige Führungsnasen (12) freigestellt sind, die im
wesentlichen radial nach innen verlaufen, auf einem kleineren
Durchmesser (D₃) enden als der der zentrischen Öffnung (9) und
axial gegenüber dem Bereich der zentrischen Öffnung (9) von
der Nabe (2) wegweisend im wesentlichen parallel versetzt
sind.
3. Kupplungsscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
in der zentrischen Öffnung (9) umfangsmäßig zwischen den
Führungsnasen (12) radiale Ausnehmungen (13) angebracht sind,
in welche aus dem Außendurchmesser des Lagerelementes (7)
radial hervorstehende Fortsätze (14) drehfest eingreifen.
4. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckblech (5) in seinem inneren Durchmesserbereich als
ebene Fläche, senkrecht zur Drehachse (3) verlaufend,
ausgebildet ist, mit einer zentrischen Öffnung (10), und das
Lagerelement (7) an der Innenseite des Deckbleches (5) axial
anliegt und die radiale Fixierung über Einbuchtungen (15)
erfolgt, die von der Außenseite her axial in das Deckblech (5)
eingebracht sind und an der Innenseite kreisförmig überstehen
in einem Durchmesserbereich größer als der der zentrischen
Öffnung (10).
5. Kupplungsscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
im Deckblech (5), ausgehend von der zentrischen Öffnung (10),
mehrere am Umfang verteilte, radial verlaufende
Ausnehmungen (13) angeordnet sind, die den radial inneren
Bereich des Deckbleches in Segmente (22) unterteilen und die
die Einbuchtungen (15) unterbrechen und wobei in die
Unterbrechungen aus dem Außendurchmesser des
Lagerelementes (7) radial hervorstehende Fortsätze (14)
zur drehfesten Verbindung von Lagerelement (7) und
Deckblech (5) eingreifen.
6. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckblech (5) in seinem inneren Durchmesserbereich als
ebene Fläche, senkrecht zur Drehachse (3) verlaufend,
ausgebildet ist, eine umfangsmäßig unterbrochene, zentrische
Öffnung (11) mit einem Durchmesser etwa gleich oder größer als
der Außendurchmesser des Lagerelementes (6) aufweist, die
Unterbrechungen von am Umfang der zentrischen Öffnung
verteilten, aus dieser nach radial innen abstehenden
Führungsnasen (16) gebildet sind und das Lagerelement (6) eine
größere axiale Erstreckung aufweist als die Materialstärke des
Deckbleches (5) im Bereich der zentrischen Öffnung (12) und
das Lagerelement (6) mit axial eingebrachten, radial
verlaufenden Taschen (17), in die die Führungsna
sen (16) zumindest in Umfangsrichtung im wesentlichen spielfrei
eingreifen, zentriert ist.
7. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Lagerelement (6) von der Innenseite des Deckbleches (5)
her in die zentrische Öffnung (11) eingesetzt ist.
8. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Deckblech (5) in seinem inneren Durchmesserbereich als
ebene Fläche senkrecht zur Drehachse (3) verlaufend
ausgebildet ist, mit einer zentrischen Öffnung (10), und das
Lagerelement (21) an der Innenseite des Deckbleches (5) axial
anliegt und die radiale Fixierung über im Deckblech
angeordnete, von der zentrischen Öffnung (10) nach radial
außen verlaufende Ausnehmungen (13) erfolgt, die am Umfang
verteilt sind, und in die axiale Fortsätze (22) des
Lagerelementes (21) eingreifen.
9. Kupplungsscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lagerelement (6, 7) umfangsmäßig in
einzelne Blöcke (18, 19, 20) unterteilt ist, die durch
Radialschnitte (21) vom Innendruchmesser her über einen Teil
der radialen Erstreckung gebildet sind, einzelne erste
Blöcke (18) radial federnd ausgebildet sind und einen ersten
Innendurchmesser (D₁) bilden, einzelne zweite
Blöcke (19) radial steif ausgebildet sind und einen zweiten
Innendurchmesser (D₂) bilden, der größer ist als der erste
Innendurchmesser, wobei der Innendurchmesser (D₃) der
zentrischen Öffnung (10) bzw. der Führungsnasen (12, 16) etwa
gleich oder geringfügig größer ist als der Durchmesser (D₂)
der zweiten Blöcke (19).
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| DE19926382B4 (de) * | 1998-07-17 | 2013-01-17 | Zf Friedrichshafen Ag | Kupplungsscheibe für eine Kraftfahrzeug-Reibungskupplung |
| DE19901043B4 (de) * | 1998-07-17 | 2013-01-17 | Zf Friedrichshafen Ag | Kupplungsscheibe für eine Kraftfahrzeug-Reibungskupplung |
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