DE443676C - Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren - Google Patents

Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren

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DE443676C
DE443676C DEA44430D DEA0044430D DE443676C DE 443676 C DE443676 C DE 443676C DE A44430 D DEA44430 D DE A44430D DE A0044430 D DEA0044430 D DE A0044430D DE 443676 C DE443676 C DE 443676C
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DEA44430D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/52Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
    • B66C13/54Operator's stands or cabins
    • B66C13/56Arrangements of handles or pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH /'V
AUSGEGEBEN AM
&. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 443 KLASSE 35 b GRUPPE
(A 44430 XI\35b)
GemeinsameJSteuerung mehrerer Elektromotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1925 ab.
Es gibt elektromotorische Antriebe, bei denen mehrere Motoren gemeinsam auf ein Getriebe arbeiten, aber derart, daß nach Belieben bald der eine, bald der andere Motor ein größeres Drehmoment entwickelt als der oder die anderen. Derartige Antriebe sind z. B. Greiferkrane, die mit zwei Motoren betrieben werden, von denen der eine nur zum Heben und Senken der Last dient, während
ίο der andere daneben auch noch das öffnen und Schließen des Greifers besorgt, und zwar etwa in der Weise, daß er ein etwas größeres Drehmoment entwickelt als der andere Motor, wenn der Kran mit geschlossenem Greifer heben soll, und ein etwas kleineres, wenn der Kran mit geöffnetem Greifer heben soll. Damit der Kran in beabsichtigter Weise mit geöffnetem oder geschlossenem Greifer hebt, müssen die Steuerhebel der beiden Motoren
so stets gleichmäßig bewegt werden, jedoch so, daß der eine dem anderen um einen gewissen Betrag voreilt. Die Handhabung derartiger Steuereinrichtungen verlangt daher eine verhältnismäßig hohe Aufmerksamkeit seitens des Führers, um so mehr, als z. B. ein unbeabsichtigtes öffnen des Geladenen Greifers recht unangenehme Folgen haben kann.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung für derartige Steuereinrichtungen, bei der mechanisch die gleichmäßige Bewegung der beiden Steuerhebel mit dem jeweils richtigen Unterschied in ihrer Einstellung gesichert ist, und zwar ohne besondere Feststellvorrichtungen o. dgl. Dies wird dadurch erreicht, daß die einzelnen Steuerhebel o. dgl. nahe beieinander angeordnet sind und gegeneinander versetzte Handgriffe besitzen, die bei den verschiedenen einander zugeordneten Stellungen der Steuerhebel paar- oder gruppenweise zur Deckung kommen^ so daß sie gemeinsam von einer Hand umfaßt und bewegt werden können. Die andere Hand des Bedienungsmannes wird dadurch gleichzeitig für andere Handgriffe frei, z. B. für das Drehen des Auslegers, an dem der Greifer hängt.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt, α und b sind die beiden Steuerhebel, die um den festen Punkt c drehbar sind und durch die Gestänge d ihre Bewegungen auf die Regelungseinrichtungen der Motoren (Vorschaltwiderstände, Stufentransformatoren, bewegliche Bürstenbrillen o. dgl.) übertragen. Die beiden Hebel, die auf der Zeichnung durch verschiedene Schraffur unterschieden sind, besitzen eine gekröpfte Form und stehen sich
nahe gegenüber. Die Kröpfungen sind als Handgriffe e, f und g, h mit etwa halbkreisförmigem Querschnitt ausgebildet.
Umfaßt der Kranführer die beiden oberen Griffe f und h mit einer Hand, so bringt er dadurch die beiden Hebel α und b in die Stellung der Abb. ι zueinander, die im Grundriß nochmals in Abb. 2 dargestellt ist, wobei der hintere Hebel b gegen den vorderen α eine gewisse Voreilung im Sinne des Pfeiles besitzt. Mit Hilfe der gemeinsam umfaßten Griffe f und h können beide Hebel mit einer Hand gleichzeitig beliebig hin und her bewegt werden, ohne daß sich ihre Stellung zueinander verändert.
Werden dagegen die beiden unteren Griffe. e und g miteinander zur Deckung gebracht, wie in Abb. 3 und 4 dargestellt, so hat der vordere Hebel α eine im Sinne des Pfeiles bestimmte Voreilung gegen den hinteren Hebel b. Durch die gemeinsam umfaßten Griffe e und g können wiederum beide Hebel gleichzeitig mit einer Hand bedient werden, ohne daß sich ihre zuletzt genannte Stellung zueinander verändern kann.
Die Durchführung des Erfindungsgedankens ist selbstverständlich nicht an das dargestellte Beispiel gebunden. Es können z. B. an Stelle der Steuerhebel auch Handräder mit entsprechend angebrachten, gegeneinander versetzten Griffen verwendet werden. Die Räder können dabei nebeneinanderstehen oder gleichachsig ineinanderlaufen oder sonstwie zweckentsprechend angeordnet sein. Die Handgriffe können in radialer, achsialer oder schräger Richtung stehen. Die Erfindung ist auch nicht auf die Erzielung zweier fester Stellungen der Steuerglieder zueinander beschränkt.
In dem zeichnerisch dargestellten Beispiel können etwa mit Hilfe weiterer Kröpfungen noch ein drittes oder viertes Griffpaar entsprechend einer dritten oder vierten Stellung der beiden Steuerglieder zueinander angeordnet werden.
Um die gemeinsame Bedienung der beiden
Steuerglieder weiter zu erleichtern, können sie in den durch die Handgriffe gegebenen verschiedenen festen Stellungen zueinander mit Rasten versehen werden.
Eine weitere Abänderung ist z. B. in der Weise möglich, daß man die verschiedenen Handgriffe abnehmbar macht etwa in der Weise, daß sie in entsprechende öffnungen der Steuerglieder gesteckt werden können. Man kann dann gegebenenfalls nur zwei Griffe benutzen, die jeweils an den der beabsichtigten Stellung entsprechenden Stellen eingesteckt werden. Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, die beiden Handgriffe fest oder leicht lösbar etwa durch darübergesteckte Hülsen o. dgl. miteinander zu verbinden. Schließlich kann die Erfindung sinngemäß auch für mehr a.ls zwei gleichzeitig zu bedienende Steuerglieder angewendet werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    r. Einrichtung zur gemeinsamen Steuerung mehrerer von Elektromotoren angetriebener Arbeitsmaschinen, insbesondere für Greiferkrane, bei welcher die einzelnen Steuerhebel o. dgl. während ihrer Bewegung verschiedene feste Stellungen zueinander beibehalten, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Steuerhebel nahe beieinander angeordnet sind und gegeneinander versetzte Handgriffe besitzen, die bei den verschiedenen einander zugeordneten Stellungen der Steuerhebel paarweise oder gruppenweise zur Deckung kommen, so daß sie gemeinsam von Hand umfaßt und bewegt werden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe an den gekröpften Enden von Steuerhebeln angebracht sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe an als gleichachsige Handräder ausgebilde ten S teuer gliedern angebracht sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Steuerglieder in ihren verschiedenen Stellungen zueinander durch federnde Rasten o. dgl. nachgiebig festgehalten werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, da- " durch gekennzeichnet, daß die Handgriffe abnehmbar sind und an verschiedenen Punkten der Steuerglieder, die den einzelnen einander zugeordneten Stellungen derselben entsprechen, befestigt werden können.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe halbkreisförmigen oder ähnlichen Querschnitt besitzen, so daß die in den Raststellungen einander zugeordneten Handgriffe gemeinsam leicht umfaßt werden können. no
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gemeinsame Hülsen, Versteckstifte o. dgl., mit denen die zu den verschiedenen Steuergliedern gehörigen Handgriffe dauernd oder zeitweilig miteinander verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA44430D 1925-03-13 1925-03-13 Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren Expired DE443676C (de)

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DEA44430D DE443676C (de) 1925-03-13 1925-03-13 Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren

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DEA44430D DE443676C (de) 1925-03-13 1925-03-13 Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren

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DE443676C true DE443676C (de) 1927-05-05

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ID=6934202

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DEA44430D Expired DE443676C (de) 1925-03-13 1925-03-13 Gemeinsame Steuerung mehrerer Elektromotoren

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