DE44362C - Selbsteinkassirender Schlagkraftmesser - Google Patents

Selbsteinkassirender Schlagkraftmesser

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DE44362C
DE44362C DENDAT44362D DE44362DA DE44362C DE 44362 C DE44362 C DE 44362C DE NDAT44362 D DENDAT44362 D DE NDAT44362D DE 44362D A DE44362D A DE 44362DA DE 44362 C DE44362 C DE 44362C
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DENDAT44362D
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J. benk in Wien
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1887 ab.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist mein Schlagkraftmesser im Verticalschnitt und in Fig. 3 in der Vorderansicht dargestellt.
In dem Boden P des kastenartigen Gehäuses G G1 ist der von einem Lederpolster gebildete Schläger S mit Bolzen s angeordnet, welch ersterer zur Aufnahme des Faustschlages bestimmt ist. Zwischen dem Schläger S und dem Kastenboden P ist eine starke Spiralfeder N angebracht, welche dem. Schlage Widerstand leistet. Der Bolzen s wirkt auf den kürzeren Arm B des zweiarmigen Schlaghebels H, der um α drehbar ist und dessen längerer Hebelarm b auf den im oberen Gehäuse G1 befindlichen, in f geführten Piston ρ schlägt. Letzterer dient dazu, um den Schlag vom Hebel auf den Zeiger ^ zu übertragen bezw. um letzteren in die Höhe zu schnellen. Dieser auf einem kleinen Eisenstück befestigte Zeiger ^ ist zwischen zwei Schienen K K1 geführt, von denen eine (K1J an der Vorderseite mit einer Theilung, Fig. 3, versehen ist. . Am oberen Ende tragen sie eine Glocke g, um das Emporschnellen des Zeigers bis zum höchsten Theilstrich durch einen Glockenton anzuzeigen.
Um nun den Zeiger an jeder Stelle der Scala zu arretiren, ist eine um c drehbare und durch die an der Schiene K angebrachten Stifte y geführte Arretirschiene M so angeordnet, dafs sie von zwei schwachen Federn (oben und unten) dd stets an den Zeiger \ sanft angedrückt wird, so. dafs zwischen dem den Zeiger tragenden Eisenkern und den Schienen K1 und M Reibung herrscht und dadurch der Zeiger an jeder Stelle der Zeigerscala festgehalten, d. h. an dem selbsttätigen Herabfallen aus der Hochstellung in die Nullstellung verhindert wird. Diese Arretirschiene M ist mit dem Arm rl eines zweiarmigen Hebels r r1 verbunden, dessen anderer Arm r einem an der Gehäusewand angebrachten Elektromagneten E mit Stromleitungsdrähtenj-'jy.2 als Anker dient. Wird letzterer vom Elektromagneten angezogen, so wird mittelst des Hebelarmes rx die Arretirschiene M etwas bei Seite geschoben und dadurch der Zeiger freigegeben, welcher sofort in die Nullstellung herabfällt.
Da nun der Stromkreis des Elektromagneten und der zugehörigen, im unteren Kasten G befindlichen Batterie St für gewöhnlich unterbrochen ist, so wird die Freimachung (Auslösung) des Zeigers ^ durch den Elektromagneten E erst dann erfolgen, wenn das entsprechende Geldstück (ein Geldstück von bestimmter Gröfse und Gewicht) in den Apparat geworfen wird, indem im letzteren Falle der Contact für einen Moment wieder hergestellt wird.
Es sind nämlich zwei ungleicharmige Hebelchen A und B, von denen das kürzere vom ersteren (A) getragene Hebelchen B ein an zwei Seiten offenes Geldkästchen U, sogen. Tasche, trägt, in dem Stromkreis so angeordnet, dafs letzterer für gewöhnlich unterbrochen und erst dann durch den Hebel A geschlossen wird, wenn das Hebelchen B durch das Uebergewicht des eingeworfenen Geldes in eine schräge Stellung gebracht wird, indem der Hebel A mit der Contactschraube i in Berührung kommt. Da das Geldstück bei dieser Hebelposition von selbst wieder heraus in den
Geldbehälter h fällt, kehren hierauf die Hebel in ihre Normallage gleich zurück, wodurch der elektrische Strom sofort wieder unterbrochen wird. Es folgt daraus, dafs der Elektromagnet E durch das eingeworfene Geldstück nur einen Impuls erhält, den Hebelanker r anzuziehen, wodurch auf nachstehend näher beschriebene Weise die Auslösung des Zeigers und das Zurückfallen desselben auf den Nulltheilstrich herbeigeführt wird.
Befindet sich der Zeiger nicht in der tiefsten Stellung (Nullstellung), Fig. 2, sondern in der punktirt gezeichneten Hochstellung, so kann eine Person trotz Draufschlagens auf das Lederpolster S den Zeiger nicht in die Höhe schnellen, da der Piston ρ den Zeiger ^ nicht erreicht, und ihm den Schlag nicht mittheilen kann. Die Person mufs also, um den Apparat benutzen zu können, vorerst das entsprechende Geldstück in den Einwurf 0 stecken. Durch letzteres wird dem Elektromagneten E durch Herstellung des Contactes ein Impuls ertheilt, den Hebel r momentan anzuziehen, so dafs durch den Hebelarm r1 die Schiene M für einen Moment zurückgezogen und dadurch der Zeiger freigemacht wird, welcher sofort auf den Nullstrich herabfällt. Das Alles geschah im Moment nach dem Einwerfen des Geldes.
Uebt hierauf die Person mit der Faust auf das Polster S einen Schlag aus, so wird derselbe, da die Feder N zusammengedrückt und die Stange s niederbewegt wird, durch den Schlaghebel H auf den Piston ρ und von diesem auf den Zeiger ζ übertragen, so dafs der letztere durch den vom Piston empfangenen Schlag in die Höhe geschnellt wird. Hat der Zeiger den der Schlagkraft entsprechenden Weg zurückgelegt, so bleibt er am Ende desselben stehen, da ihn die Arretirschiene M verhindert, auf den Nullstrich herabzufallen, und die Person kann auf diese Weise die Gröfse ihrer Schlagkraft an der Scala ablesen. An dieser durch den Schlag angenommenen Stelle der. Scala bleibt also der Zeiger wieder so lange durch die Schiene M arretirt, bis er durch abermaliges Geldeinwerfen ausgelöst wird, indem der beschriebene Vorgang sich von neuem wiederholt. Daraus geht klar hervor, dafs durch meine Arretirvorrichtung des Zeigers die Aufwärtsbewegung des Zeigers gar nicht, dagegen nur am Ende seines zurückgelegten Weges das selbsttätige Herabfallen auf den Nullstrich verhindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbsteinkassirender Schlagkraftmesser mit linearer Zeigerscala, versehen mit einer Zeigerarretirvorrichtung, bestehend aus einer feststehenden Führungsschiene K1 und einer den Zeiger an dieselbe stets andrückenden beweglichen Arretirschiene M1 zum Zwecke, den Zeiger an der jeweiligen, durch den Schlag angenommenen Stelle der Scala so lange festzuhalten, bis durch das Gewicht des eingeworfenen Geldstückes die Arretirschiene veranlafst wird, den Zeiger momentan freizugeben, welcher sofort auf Null herabfällt, um durch den darauffolgenden Schlag in die Höhe geschnellt zu werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44362D Selbsteinkassirender Schlagkraftmesser Expired - Lifetime DE44362C (de)

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