DE442457C - Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus OElen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind - Google Patents
Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus OElen, die aus Kondensaten ausgeschieden sindInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D17/02—Separation of non-miscible liquids
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Description
- Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus Ölen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um das aus dem Kondenswasser-Dampf-Gemisch stammende Öl von den ihm anhaftenden Spuren von Wasser zu befreien, um ein wasserfreies und klares Öl zurückzugewinnen.
- Es ist bereits bekannt. mittels geeigneter Vorrichtungen das von dem Kondensat mitgeführte Öl abzuscheiden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß das mit den üblichen Einrichtungen aus dem Kondensat zurücligewonnene öl sich von dem handelsüblichen dadurch nachteilig unterscheidet, daß das Regenerat Spuren von Wasser enthält.
- Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch behoben. daß das Öl aus demjenigen Behälter, in welchem infolge des verschiedenen spezifischen Gewichtes seine Trennung vom Kondenswasser erfolgt, in eine besondere ölkammer überführt wird, in welch letzterer das öl durch die Wärme des dem Kondenstopf zugeführten Kondenswasser-Dampf-Gemisches so weit erhitzt wird, daß Reste von Wasser. welche aus dem Kondensat topf in die Ölkammer gelangt sind, verdampft werden. Ruf diese Weise wird ein völlig wasser-und schaumfreies, klares Öl aus dem Kondensat zurückgewonnen. Durch Anordnung eines besonderen Einfüllstutzens fiir Ölrückstände beliebiger Herkunft kann die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung gleichzeitig zur Reinigung und Wiederbenutzbarmachung beliebiger öle Verwendung finden.
- Die Vorrichtung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt veranschaulicht. In der Abbildung bedeutet r einen Kondenstopf, mit dem eine besondere ölkammer 2 durch ein Rohr 3 in Verbindung steht, welches zweckmäßig als Überlaufrohr ausgebildet ist und einen mittels Gewinde 4 in der Höhe verstellbaren Trichter 5 trägt. Im Kondenstopf I ist in an sich bekannter Weise eine Tauchglocke 6 vorgesehen, welche durch ein Gestänge 7 ein mittels Gewinde 8 verstellbares Nadelventil 9 im Ventilgehäuse 10 bewegt. Unter der Tauchglocke 6 mündet, wie bekannt, der nach oben gekrümmte Auslaßstutzen 11 einer Rohrleitung 12, in welche das Ventilgehäuse 10 eingeschaltet ist. Die Rohrleitung 12 ist durch die ölkammer 2 zweckmäßig in Form einer Heizschlange I3 hindurchgeführt und endet in den Flansch 14, welcher zum Anschluß an die Kondenswasserzuleitung dient. An geeigneter Stelle ist ein Einfülltrichter 15, dessen Rohr 16 in die Ölschicht ö hinabreicht, angebracht. Das unter der tAlschicht befindliche Kondens wasser w wird durdi ein Steigrohr 17 und dessen Abflußstutzen I8, der etwas über der Scheidegrenze von öl und Wasser beim Dauerbetriebe legen ist, abgeführt. Zu erwähnen ist noch der an der Ölkammer angebrachte Abfüllhahn 19, aus dem das Öl in eine daruntergestellte Kanne 20 laufen kann. Ein zweiter Enfleerungshahn 21 unterhalb des Hahnes 20 nahe am Boden der Kammer 2 dient zur völligen Entleerung der Ölkammer.
- Die Wirkungsweise der Erfindung ist die folgende.
- Das eine mehr oder weniger große Menge öl mit sich führende heiße Kondenswasser-Dampf-Gemisch tritt in die Rohrschlange I3, durch deren Wände hindurch das Gemisch einen Teil seiner Wärme an das die Schlange umspülende öl ö in der Kammer 2 abgibt.
- Abgekühlt fließt das ölhaltige Kondenswasser-Dampf-Gemisch durch die Rohrleitung 12 zum Auslaßstutzen 11 und aus diesem unter die Tauchglocke 6, die in bekannter Weise beim Austritt von Dampf angehoben wird, wodurch das Nadelventil geschlossen wird, in welchem Falle infolge der Stauung des Gemisches und der infolgedessen eintretenden Kondensierung des in ihm enthaltenen Dampfes eine besonders starke Wärmeabgabe an das im Sammelbehälter befindliche öl erfolgt. Nach dem Austritt des Kondensates aus dem Stutzen in gelangt es aus der Glocke 5 in den Kondenstopf I, dabei wird das in dem Kondensat enthaltene öl mitgerissen. Im Kondenstopf kommt das Kondensat zur Ruhe, und das öl hat Zeit und Gelegenheit, sich aus dem Wasser auszuscheiden und sich oberhalb des Wasserspiegels zu sammeln. Bei genügender Füllung des Kondenstopfes fließt das Wasser durch das Steigrohr 17 und den Abflußstutzen 18 ab. Sobald die Oberfläche des auf dem Wasser schwimmenden öles die Höhe des Trichters 5 erreicht hat, strömt es in feiner Schicht über dessen Rand in das Rohr 3 und von dort in die Ölkammer 2. Hier wird es mittels des heißen, durch die Heizschlange I3 strömenden Kondensat-Dampf-Gemisches so hoch erhitzt, daß die in dem öl noch vorhandenen Wasserspuren verdampft werden und ein von allen Verunreinigungen freies öl zurückbleibt. Das vorher schäumige Öl wird hierbei völlig klar. Der Sammelbehälter 2 ist natürlich mit geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Überlaufvorrichtungen ausgerüstet, um ein zu hohes Steigen des ölspiegels im Behälter zu vermeiden, denn ein solches Steigen würde die Wirkung der Überlaufvorrichtung 3, 4, 5 in Frage stellen.
- Das Öl wird normalerweise durch Öffnen des Hahnes 19 direkt in eine darunterstehende Kanne 20 abgefüllt, um wieder zur Maschinenschmierung genau wie handelsübliches Öl Verwendung zu finden.
- Um auch öl, welches an anderen Stellen des Betriebes abfällt, reinigen und wieder benutzbar machen zu können, besitzt der Apparat einen Einfülltrichter 15. Ölrückstände, die hier hinein gegossen werden, mischen sich mit dem aus dem Kondensat ausgeschiedenen öl und nehmen an dessen Reinigung ohne weiteres teil.
- Die Vorteile, welche die Erfindung dem Belsannten gegenüber mit sich bringt, bestehen im wesentlichen darin, daß nicht nur das in dem Kondensat enthaltene öl wiedergewonnen wird, sondern so vollständig durch das Verdampfen der geringsten in ihm noch enthaltenen Wasserreste gereinigt wird, daß es dem handelsüblichen öl wieder gleichwertig wird. Vorteilhaft ist ferner, daß zur Verdampfung des Wassers die sonst unbenutzt bleibende, in dem Kondensat enthaltene Wärme ausgenutzt wird und demnach eine besondere Wärmequelle für die Befreiung des Regenerates von den Wasserspuren nicht erforderlich ist. Schließlich ermöglicht die Erfindung, Ölrückstände beliebiger Herkunft gleichzeitig mit dem aus dem Kondensat stammenden Öl zu reinigen und wieder zu gewinnen.
- Es sei noch bemerkt, daß die Erfindung nicht dadurch in ihrem Wesen verändert wird, daß die Heizung des ölbehälters nicht von innen her, sondern von außen, beispielsweise durch eine herumgeführte Heizschlange oder durch einen vom Kondenswasser-Dampf-Gemisch durchflossenen Heizmantel, erfolgt.
Claims (2)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus ölen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Kondensat abgeschiedene und in einer besonderen Ölkammer (2) gesammelte öl in der Ölkammer (2) durch die Wärme des dem Kondenstopf zugeführten Kondenswasser-Dampf-Gemisches so weit erhitzt wird, daß die Spuren von Wasser, welche aus dem Kondenstopf (I) in die Ölkammer (2) gelangt sind, verdampft werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere, zur Sammlung des abgeschiedenen öles bestimmte Ölkammer (2) durch eine die Zuleitung des Kondenswasser-Dampf-Gemisches bildende Rohrschlange (12, 13) von innen oder außen beheizt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG67155D DE442457C (de) | 1926-04-28 | 1926-04-28 | Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus OElen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG67155D DE442457C (de) | 1926-04-28 | 1926-04-28 | Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus OElen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442457C true DE442457C (de) | 1927-03-31 |
Family
ID=7134117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG67155D Expired DE442457C (de) | 1926-04-28 | 1926-04-28 | Vorrichtung zur Entfernung von Wasser aus OElen, die aus Kondensaten ausgeschieden sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442457C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013110403A3 (de) * | 2012-01-26 | 2014-07-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur kühlung einer supraleitenden maschine |
-
1926
- 1926-04-28 DE DEG67155D patent/DE442457C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013110403A3 (de) * | 2012-01-26 | 2014-07-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zur kühlung einer supraleitenden maschine |
| CN104106202A (zh) * | 2012-01-26 | 2014-10-15 | 西门子公司 | 用于冷却超导机的装置 |
| CN104106202B (zh) * | 2012-01-26 | 2017-07-14 | 西门子公司 | 用于冷却超导机的装置 |
| US9728313B2 (en) | 2012-01-26 | 2017-08-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Device for cooling a superconducting machine |
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