DE4424040C2 - Verschluß oder Kupplung für Schmuckketten - Google Patents

Verschluß oder Kupplung für Schmuckketten

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Description

Die Erfindung betrifft einen Verschluß oder eine Kupplung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
An Verschlüsse bzw. Kupplungen von Schmuckketten werden eine Reihe von schwierigen Anforderungen gestellt. Der Verschluß muß bei um den Hals oder den Arm gelegter Kette leicht zu öffnen und zu schließen sein, muß aber auf der anderen Seite in der Schließlage so gesichert sein, daß er sich nicht unzeitig durch äußere Kräfte öffnet. Er soll ferner universell anwendbar, d. h. bei Ketten unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Materials einsetzbar und er muß sich schließlich soweit miniaturisieren lassen, daß er im Bedarfsfall, z. B. bei dünnen, feingliedrigen Ketten, Perlenketten etc. unauf­ fällig in den Hintergrund tritt.
Neben den weit verbreiteten Hakenverschlüssen, die nur schwierig zu betätigen sind und eine gewisse Fingerfer­ tigkeit voraussetzen und sich zudem leicht zur Unzeit öffnen, sind auch Steckverschlüsse nach Art von Bajo­ nettverschlüssen bekannt, die also durch eine Steck- und Drehbewegung geschlossen bzw. geöffnet werden.
Bei der eingangs genannten, bekannten Ausführung eines solchen Bajonettverschlußes (CH 608 703) weist die Ver­ schluß- bzw. Kupplungshülse einen zylindrischen Quer­ schnitt auf. Innerhalb dieser Kupplungshülse ist ein Druckstück axial beweglich geführt und von einer Feder belastet. Diese Feder ist an ihrem einen Ende am Druck­ stück geführt, mit ihrem anderen Ende in der Hülse abge­ stützt. Die Hülse weist ferner in einer Diametralebene zwei Schlitze auf, die jeweils über einen Bogenwinkel von 90° verlaufen und an ihren einander gegenüberliegenden Enden Rastaufnahmen aufweisen. Das Verschlußteil, an dem entweder das letzte Glied einer Kette oder aber die Kettenschnur einer Perlenkette oder dergleichen befestigt ist, weist diametral gegenüberliegende Zapfen auf, deren Durchmesser der Breite der Schlitze an der Kupplungshülse anspricht. Schließlich weist die Kupplungshülse an ihrer Stirnseite einander gegenüberliegende Ausschnitte zum Einführen der Zapfen am Verschlußteil auf.
Zum Schließen der Kette oder zum Kuppeln von Kettenteilen wird das Verschlußteil mit den Zapfen in die Ausschnitte der Kupplungshülse eingeführt und gegen das Druckstück und die Kraft der Feder in die Kupplungshülse axial bis zu einem Anschlag hineinbewegt, bei dem die Zapfen in die Schlitze gelangen. Durch Verdrehen des Verschlußteils oder der Kupplungshülse wandern die Zapfen dann in den Schlitzen bis in die Rastaufnahmen, in die sie unter Wirkung der Federkraft hineingedrängt werden. Das Öffnen ist wiederum nur unter Zusammendrücken der beiden Teile möglich, bis die Zapfen aus den Rastaufnahmen wandern und die Teile gegeneinander verdreht werden können, um bei Erreichen der anderen Enden der Schlitze axial getrennt zu werden.
Aus dem DE 88 03 218 U1 ist ein nach Art eines Bajonetts arbeitender Verschluß bekannt, der in der Wandung im wesentlichen in einer Radialebene liegende Schlitze mit Rastaufnahmen aufweist und bei dem das Druckstück zusammen mit der Feder in dem Verschlußteil mit zylindri­ schem Querschnitt angeordnet ist.
Diese bekannten Verschlüsse bzw. Kupplungen haben sich in der Praxis bewährt, sie lassen sich dadurch leicht bedie­ nen, daß das Verschlußteil und die Führungshülse zwischen zwei Fingern ergriffen und aufeinander zubewegt und gedreht (Schließen) bzw. gedreht und voneinander wegbe­ wegt werden (Öffnen). Der Verschluß weist auch eine große Funktionssicherheit auf, da keine vorstehenden Teile vorhanden sind, an denen äußere Kräfte wirksam werden könnten. Durch die zylindrische Form der Kupplungshülse, in die das Verschlußteil in der Schließlage eintaucht, paßt sich auch die Kontur des Verschlusses der Kette an, und läßt sich dieser im übrigen in jeder beliebigen Weise gestalterisch ausarbeiten.
Von Nachteil ist die notwendigerweise gewisse axiale Länge des Verschlusses und die starre Ausführung über diese axiale Länge und die Tatsache, daß sich die Kette in diesem Bereich nicht in der ihr sonst eigenen Art am Körper anschmiegen kann. Die Kette knickt an der Verbin­ dungsstelle zum Verschlußteil bzw. zur Kupplungshülse ab. Abgesehen von diesem ästethischen Mangel, führt dies bei Perlenketten zu dem Nachteil, daß die am Verschlußteil und/oder an der Führungshülse angreifende Perlenschnur abgeknickt wird. Da sie zudem in einer engen Führung des Verschlußteils sitzt wird sie am Austritt aus dem Füh­ rungsteil gegen metallische Kanten abgeknickt und kann folglich an diesen Stellen schnell verschleißen und schließlich reißen.
Aus der US 4 008 513 A ist ein zweiteiliger Verschluß für Schmuck- und Uhrarmbänder bekannt, dessen beide Teile plattenartig ausgebildet sind und von denen das eine Teil in Verlängerung seiner beiden Ränder je eine hakenartige Aufnahme, das andere Teil einen zwischen diese Aufnahmen eingreifenden Ansatz mit sich nach außen erstreckenden Zapfen aufweist, die in die hakenartigen Aufnahmen ein­ führbar sind. Ein am ersten Teil zwischen den Aufnahmen oder am zweiten Teil innerhalb des Ansatzes geführtes, federbelastetes Druckstück drückt die beiden Teile in der Schließlage auseinander, wodurch die Zapfen in die haken­ artigen Aufnahmen gedrängt werden. Das Öffnen des Ver­ schlusses erfolgt durch Zusammendrücken der Teile entge­ gen der Federkraft und anschließendes Ausheben der Zapfen aus den Aufnahmen. Dieser Verschluß erfordert eine gewis­ se Breite, die bei Schmuckketten vielfach das Erschei­ nungsbild beeinträchtigen würde. Der Verschluß weist viele nach außen offene Konturen und Kanten auf, die bei Kettenverschlüssen nicht erwünscht sind. Auch ist das Öffnen und Schließen des Verschlusses weniger komfortabel wie bei den zuvor erwähnten Bajonett-Verschlüssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen nach Art eines Bajonetts arbeitenden Verschluß für Schmuckketten so auszubilden, daß sich der Verschluß in der Kettenachse dem Verlauf der Kette anpaßt und zugleich an der Kette bzw. der Perlenschnur ein Verschleiß im Bereich des Übergangs zum Verschluß vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich­ nenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung des Verschlusses sind mehrere Vorteile verwirklicht. Das Druckstück und die sie beaufschlagende Feder befinden sich nicht in der Kupplungshülse, sondern im Verschlußteil, wobei das axial bewegliche Druckstück das Verschlußteil durchgreift und am Boden der Kupplungshülse abgestützt ist. Auf diese Weise kann das Verschlußteil gegenüber der Kupplungshülse quer zu seiner Achse im Ausmaß der Länge der größeren Ovalachse kippen. Kupplungshülse und Verschlußteil sind also nicht axial fluchtend ausgerichtet, sondern können eine Winkellage zueinander annehmen, so daß sie sich dem gekrümmten Verlauf der Kette besser anpassen. Dies wird durch die ovale Form noch unterstützt, indem sich die Kupplungshülse vorzugsweise mit der Breitseite am Körper anlegt. Der ovale Querschnitt der Kupplungshülse bildet ferner eine Einführhilfe für die Zapfen des Verschluß­ teils, in dem diese nur dann in das Verschlußteil einge­ führt werden können, wenn sie etwa in der langen Ovalach­ se ausgerichtet sind. Dabei ist ein ausreichendes Spiel möglich, um die Einführung zu erleichtern. Sie wird ferner dadurch erleichtert, daß die Kupplungshülse an ihren flachen Seiten zwischen den Fingern ergriffen wird und sich dadurch schon positionsgerecht halten läßt. Durch die Möglichkeit der winkligen Anstellung von Ver­ schlußteil und Kupplungshülse knickt die Kette bzw. die Perlenschnur an der Anschlußstelle nur noch unter einem kleineren Winkel gegenüber dem Verschlußteil ab, so daß der Verschleiß an dieser Stelle erheblich reduziert ist. Dieses Abknicken der beiden Teile geschieht unter einer geringen Kraftkomponente der Feder in der Längsachse des ovalförmigen Querschnitts, so daß dann, wenn Kette und Verschluß - je nach Lage am Hals bzw. am Arm - geradlinig fluchten sollen, dies durch diese Restfederkraft gewähr­ leistet ist.
Der Boden der Hülse muß nicht geschlossen sein, sondern kann gegebenenfalls nur von einem Materialstreifen gebil­ det sein, der V-förmig geknickt ist. Durch die ebene kreisförmige Fläche des sich am geneigten Boden abstüt­ zenden Druckstücks kann dieses auf den geneigten Flächen wandern. Natürlich kann das Druckstück auch spitz oder schneidenartig zulaufen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß das Verschlußteil eine Führungshülse für das Druckstück und an seinem von diesem durchgriffenen Ende eine Anschlagstufe für das Druckstück und am anderen Ende ein Widerlager für die sich am Druckstück abstützende Feder aufweist.
Beim Zusammenführen von Verschlußteil und Kupplungshülse stößt das Druckstück mit seinem die Führungshülse nach außen überragenden Ende auf dem Boden auf. Im weiteren Verlauf wird die Feder zusammengedrückt, bis die Zapfen in der Höhe der Schlitze liegen und durch Verdrehen und unter Wirkung der Feder in den Rastaufnahmen einrasten. Umgekehrt muß zum Öffnen das Verschlußteil gegen die Führungshülse gedrückt werden, bis die Zapfen aus der Rastaufnahme freikommen und im Schlitz verdreht werden können.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Zapfen am Verschlußteil eine über ihre Enden gemessene Länge aufweisen, die der Länge der großen Ovalachse entspricht und daß die Rastaufnahmen an den Schlitzen auf der kürzeren Ovalachse liegen.
Mit dieser Ausbildung ist gewährleistet, daß die Zapfen nur bei Ausrichtung auf die lange Ovalachse in die Kupp­ lungshülse eingeführt werden können, während sie nach Drehen um 90° in die Rastaufnahmen einrasten. Dort sind sie aufgrund der gegenüber der kurzen Ovalachse größeren Gesamtlänge sicher gehalten.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungshülse des Verschlußteils an ihrem außerhalb der Kupplungshülse liegenden Ende Mittel zum Festlegen des Endes eines Kettenstrangs oder einer Kettenschnur auf­ weist.
Handelt es sich um eine Gliederkette oder dergleichen, so weist das Verschlußteil einen entsprechenden Anschluß auf. Handelt es sich hingegen um eine Perlenkette, so kann die Perlenschnur durch Einschlaufen oder dergleichen am Verschlußteil befestigt werden.
Ein einfaches Ausführungsbeispiel, insbesondere für Perlenketten, zeichnet sich dadurch aus, daß das Mittel zum Festlegen des Endes des Kettenstranges oder einer Kettenschnur ein die Führungshülse durchsetzender Quer­ stift ist.
Die Perlenschnur wird in diesem Fall in die Führungshülse eingeführt und um den Querstift geschlauft, wodurch sich eine besonders gute Beweglichkeit im Bereich des An­ schlusses ergibt.
Der Querstift zum Festlegen des Ketten- oder Schnurendes kann zugleich als Widerlager für die das Druckstück belastende Feder dienen. Zu diesem Zweck ist beispiels­ weise vorgesehen, daß die Feder mit ihrem dem Druckstück gegenüberliegenden Ende auf dem Stiel einer Gabel geführt ist, die ihrerseits an dem Querstift abgestützt ist, wobei es von besonderem Vorteil ist, wenn die Gabel zweiarmig ausgebildet ist und jeder Gabelarm seinerseits um 90° versetzt gabelartig ausgebildet ist und mit dieser Gabel den Querstift untergreift.
Durch die Ausbildung der Gabel ist es möglich, den Frei­ raum innerhalb der Führungshülse groß zu halten, um so das Anschließen der Kette bzw. Perlenschnur zu erleich­ tern und eine große Beweglichkeit in diesem Bereich zu erhalten. Auf der anderen Seite dient der Stift zugleich als Widerlager für die gabelartige Ausbildung jedes Gabelarms.
Der Freiraum wird noch dadurch vergrößert, daß die Füh­ rungsbuchse des Verschlußteils außerhalb der Kupplungs­ hülse eine Erweiterung aufweist, in der die Gabelarme angeordnet sind und die von dem Querstift durchsetzt ist. Zugleich bildet die Erweiterung einen unmittelbaren optischen Anschluß an die Kupplungshülse und läßt sich entsprechend gestalterisch ausführen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeich­ nung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Verschluß in der Schließlage;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der Teile des Verschlußes, teilweise im Schnitt;
Fig. 3 einen Schnitt III-III gemäß Fig. 2;
Fig. 4 einige der Teile gemäß Fig. 2 in einer um 90° versetzten Seitenansicht.
Der in der Zeichnung gezeigte Verschluß besteht aus einer Kupplungshülse 2 und einem Verschlußteil 11, die in der Schließlage axial ineinander gesteckt sind. Dabei kann das Verschlußteil 11 gegenüber der Kupplungshülse 2 aus der durchgezogen wiedergegebenen, fluchtenden Lage in die strichpunktiert gezeigten Kipplagen bewegt werden. Die Kupplungshülse 2 weist eine im wesentlichen geschlos­ sene Wandung 3 mit einer stirnseitigen Öffnung 4 auf, an der sie ferner einen Flansch 5 besitzt. Sie kann sich zur Öffnung 4 konisch erweitern. An dem der Öffnung 4 gegen­ überliegenden Ende ist die Kupplungshülse 2 durch einen geneigten Boden 6, der gegebenenfalls nur als Material­ streifen ausgebildet ist (siehe Fig. 4, unten) zumindest teilweise geschlossen. Die geneigten Bodenteile 7 laufen in der Längsachse der Kupplungshülse 2 unter einem Winkel zusammen.
Die Kupplungshülse 2 weist zwei sich etwa über 90° er­ streckende Schlitze 8, 9 auf, die beide etwa in einer Radialebene liegen, gegenüber dieser jedoch in Richtung zur Öffnung 4 leicht ansteigen, und an ihrem Ende jeweils eine Rastaufnahme 10 aufweisen. Ferner besitzt die Kupp­ lungshülse 2, wie aus Fig. 3 ersichtlich, einen ovalen Querschnitt, wobei die Schlitze 8, 9 etwa am Durchstoß­ punkt der längeren Ovalachse ansetzen und in entgegenge­ setzten Richtungen bis zu den Rastaufnahmen 10 verlaufen, die wiederum am Durchstoßpunkt der kürzeren Ovalachse liegen.
Das Verschlußteil 11 weist eine kreiszylindrische Füh­ rungshülse 12 auf, die in der Schließlage im wesentlichen innerhalb der Kupplungshülse 2 liegt. Die Führungshülse 12 weist außerhalb der Kupplungshülse 2 eine kopfartige Erweiterung 13 auf, die gleichfalls hülsenförmig ausge­ bildet ist.
Innerhalb der Führungshülse 12 des Verschlußteils 11 ist ein Druckstück 14 axial geführt, das im wesentlichen aus einem Zapfen 15 und einem Kopf 16 gebildet ist, wobei der Durchmesser des Kopfs 16 etwa dem Innendurchmesser der Führungshülse 12 entspricht. Mit dem Zapfen 15 durch­ greift das Druckstück 14 das offene Ende der Führungshül­ se und liegt mit der spitz oder schneidenartig ausgebil­ deten Stirnseite 17 in der von den Bodenteilen 7 des geneigten Bodens 6 gebildeten Senke auf. Die axiale Beweglichkeit des Druckstücks 14 wird durch einen mit dem Kopf 16 zusammenwirkenden Innenanschlag 18 an der Füh­ rungshülse 12 in der einen Richtung begrenzt.
Das Druckstück 14 steht an dem der Stirnseite 17 gegen­ überliegenden Ende unter Wirkung einer Feder 19, die innerhalb der Führungshülse 12 angeordnet ist und sich mit dem einen Ende an der Stirnseite des Kopfs 16 ab­ stützt und an ihrem anderen Ende auf dem Stiel 21 einer Gabel 20 geführt ist. Die Gabel 20 weist zwei Gabelarme 22, 23 auf, die sich in die Erweiterung 13 der Führungs­ hülse 12 bis nahe deren Wandung erstrecken. Die Gabel 20 ist ihrerseits an einem Querstift 24 abgestützt, der zwei fluchtende Löcher 25, 26 in der Erweiterung 13 durchsetzt und in dem einen Loch 26 durch eine keilförmige Ausbil­ dung 27 seines Endes kraftschlüssig verspannt ist. Gege­ benenfalls kann der Querstift 24 auch eingelötet sein. Zur Abstützung an dem Querstift 24 sind beide Gabelarme 22, 23 ihrerseits jeweils gabelförmig ausgebildet (Fig. 4), wobei jede Gabel 28 jedes Gabelarms 22, 23 den Quer­ stift 24 unterseitig untergreift.
Das Verschlußteil 11 weist an der Außenseite seiner Führungshülse 12 zwei Zapfen 29, 30 auf, wobei deren Enden einen Abstand voneinander besitzen, der etwa der langen Ovalachse der Kupplungshülse 2 entspricht. Die Montage des Verschlußteils 11 erfolgt durch Ineinanderfü­ gen der in Fig. 2 übereinander dargestellten Bauteile 12, 14, 19, 20, die abschließend durch den Querstift 24 gesichert werden.
Zum Schließen des Verschlußes wird das Verschlußteil 11 mit der Führungshülse 12 voraus in die Kupplungshülse 2 eingeführt, wobei die Zapfen 29, 30 an der Führungshülse 12 auf die lange Ovalachse der Kupplungshülse 2 ausge­ richtet werden. Etwa in der Endlage stößt das Verschluß­ teil 11 mit seinem innenliegenden Ende auf den Boden 6 auf. In dieser Position befinden sich die Zapfen 29, 30 in Höhe der Schlitze 8, 9. Anschließend wird das Ver­ schlußteil 11 gedreht, bis die Zapfen 29, 30 in die Rastaufnahmen 10 einlaufen und in diese unter Wirkung der Feder 19 hineingedrängt werden. Zum Öffnen des Ver­ schlusses werden wiederum das Verschlußteil 11 und die Kupplungshülse 2 gegeneinander und gegen die Feder 19 gedrückt, bis die Zapfen 29, 30 aus den Rastaufnahmen 10 freikommen und durch Verdrehen der beiden Teile gegenei­ nander in den Einlaufbereich der Schlitze 8, 9 im Bereich der langen Ovalachse gelangen. Anschließend können die Teile auseinandergezogen werden.
Der Querstift 24 dient zugleich als Mittel zum Festlegen eines Kettenendes oder des Endes einer Perlenschnur, die beispielsweise über den Querstift 24 geschlauft wird. Das andere Ende kann in beliebiger Weise an der Kupplungshül­ se 2 angebracht werden, die vorzugsweise von einer Edel­ metallhülse übergriffen wird, die dann die entsprechenden Anschlußmittel aufweist. Die Kupplungshülse 2 und das Verschlußteil 11 bestehen aus einfach herzustellenden Blech- und Stanzteilen bzw. einfachen Guß- und Drehtei­ len, so daß der Verschluß sich preisgünstig herstellen und einfach montieren läßt.

Claims (12)

1. Verschluß oder Kupplung für Schmuckketten mit einer zumindest einseitig offenen Kupplungshülse, die in ihrer Mantelfläche zwei im wesentlichen in einer Radialebene liegende Schlitze mit je einer Rastauf­ nahme aufweist, einem federbelasteten, axial beweg­ lichen Druckstück und einem Verschlußteil mit zwei diametral angeordneten Zapfen, die gegen die Feder­ kraft nach Art eines Bajonettverschlusses in den Schlitzen ein- und ausrastbar und in diesen schwenk­ bar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshülse (2) einen Ovalquerschnitt und das Verschlußteil (11) einen etwa der kleinen Ovalachse entsprechenden Querschnitt aufweist, daß das Druck­ stück (14) zusammen mit der Feder (19) in dem Ver­ schlußteil (11) angeordnet ist und mit seinem der Feder (19) gegenüberliegenden Ende (17) das Ver­ schlußteil (11) durchgreift und daß die Kupplungs­ hülse (2) einen zu ihrer Längsachse geneigten Boden (6) aufweist, an dem das Verschlußteil (11) mit dem Druckstück (14) in der Schließlage entlanggleiten kann.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Boden (6) der Kupplungshülse (2) abge­ stützte Ende des Verschlußteils (11) eine Spitze oder Schneide aufweist.
3. Verschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Verschlußteil (11) eine Führungs­ hülse (12) für das Druckstück (14) und an seinem von diesem durchgriffenen Ende einen Innenanschlag (18) für das Druckstück (14) und am anderen Ende ein Widerlager für die sich am Druckstück (14) abstüt­ zende Feder (19) aufweist.
4. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (29, 30) am Ver­ schlußteil (11) eine über ihre Enden gemessene Länge aufweisen, die der Länge der großen Ovalachse der Kupplungshülse (2) entspricht und daß die Rastauf­ nahmen (10) der Schlitze (8, 9) auf der kürzeren Ovalachse liegen.
5. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (12) des Verschlußteils (11) an ihrem außerhalb der Kupp­ lungshülse (2) liegenden Ende Mittel zum Festlegen des Endes eines Kettenstrangs oder einer Ketten­ schnur aufweist.
6. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festlegen des Endes des Ketten­ stranges oder die Kettenschnur ein die Führungs­ hülse (12) durchsetzender Querstift (24) ist.
7. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Druckstück (14) be­ lastende Feder (19) am dem Querstift (24) abgestützt ist.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (19) mit ihrem dem Druckstück (14) gegenüberliegenden Ende auf dem Stiel (21) einer Gabel (20) geführt ist, die ihrer­ seits an dem Querstift (24) abgestützt ist.
9. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (20) zweiarmig ausge­ bildet ist und jeder Gabelarm (21, 22) seinerseits um 90° versetzt gabelartig ausgebildet ist und mit diesen Gabeln (28) den Querstift (24) untergreift.
10. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (12) des Verschlußteils (11) außerhalb der Kupplungshülse (2) eine Erweiterung (13) aufweist, in die die Gabelarme (21, 22) hineinragen und die von dem Querstift (24) durchsetzt ist.
11. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshülse (2) sich vom Boden (6) zur Öffnung (4) konisch erweitert.
12. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (12) des Verschlußteils (11) sich zu ihrem in der Kupplungs­ hülse (2) befindlichen Ende konisch verjüngt.
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