DE441481C - Ruehrvorrichtung mit drehbarem Schlagwerkzeug - Google Patents

Ruehrvorrichtung mit drehbarem Schlagwerkzeug

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DE441481C
DE441481C DES67589D DES0067589D DE441481C DE 441481 C DE441481 C DE 441481C DE S67589 D DES67589 D DE S67589D DE S0067589 D DES0067589 D DE S0067589D DE 441481 C DE441481 C DE 441481C
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DE
Germany
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hook
vessel
driving shaft
striking tool
stirring device
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Expired
Application number
DES67589D
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English (en)
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HAUSER FRERES SOC
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HAUSER FRERES SOC
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J43/08Driving mechanisms
    • A47J43/09Driving mechanisms with fluid drive, e.g. by jets

Description

  • Rührvorrichtung mit drehbarem Schlagwerkzeug. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 5. Juli 1924 beansprucht. Gegenstand der Erfindung .ist eine Rührvorrichtung für die Bereitung von Mayonnaise oder zum Schlagen von Eierschnee, zur Herstellung von Schlagsahne -usw. mit einem drehbar angeordneten Schlagwerkzeug, welches mit der treibenden Welle durch ein sogenanntes Universalgelenk verbunden ist.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Verbindung zwischen der treibenden Welle und dein Schlagwerkzeug durch eine Stange hergestellt wird, die oben in einen Haken ausläuft, der frei in einen weiteren am unteren Ende der treibenden Welle vorgesehenen Haken eingreift, wobei diese Stange am unteren Ende eine Schleife besitzt, die frei in einer. Büchse gleiten kann, welche starr mit dem Schlagwerkzeug verbunden ist und die Büchse während des Betriebes mitnimmt.
  • Diese Anordnung ist einfach und von großem Vorteil.
  • Sie gestattet es, daß sich das Schlagwerkzeug unter der Wirkung seines Eigengewichtes gegen den Boden des Gefäßes anlegen kann, welches den zu schlagenden Stoff enthält. Außerdem kann sich dieses Werkzeug unter der Einwirkung der Fliehkraft neigen, und infolgedessen hebt es das 01 und die sonstigen zu schlagenden Stoffe von den Wänden des Gefäßes ab, gegen welche sie durch die Fliehkraft bewegt werden.
  • Die Anordnung der Halsen gestattet außerdem ein leichtes Abnehmen des Schlagwerkzeuges, ohne daß hierzu die Berührung der Vorrichtung oder des Gefäßes erforderlich wird. Ferner sind die Teile der Vorrichtung sehr einfach gestaltet, besitzen eine wenig kostspielige Bauart und lassen sich leicht reinigen.
  • Man hat, bereits Vorrichtungen dieser Art vorgeschlagen, bei welchen das Schlagwerkzeug mit der treibenden Welle durch ein Universalgelenlt verbunden ist. Jedoch sind ilie bekannten Verbindungen dieser Art sehr umständlicher Bauart und erzielen nicht die vorteilhaften Wirkungen des -Gegenstandes der Erfindung. Insbesondere kann bei den bekannten Anordnungen das Schlagwerkzeug nicht in senkrechter Richtung gleiten und sich gegen den Boden des Gefäßes unter der Wirkung des Eigengewichtes stützen.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist als Beispiel auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. I zeigt eine Seitenansicht der Rührvorrichtung mit teilweisem Schnitt.
  • Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht, wobei jedoch gewisse Teile fortgelassen sind.
  • In. Abb. 3 ist ein teilweiser Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch die Achse der Turbine dargestellt, und Abb. q. zeigt einen Grundriß der Vorrichtung zur Befestigung der Schale.
  • Bei der dargestellten Vorrichtung wird der Schläger i durch eine Wasserturbine angetrieben, deren Zuflußrohr mittels einer Gummimuffe 2 mit einem Wasserleitungshahn verbunden wird.
  • Ist der Wasserhahn einmal geöffnet, so wirkt die Vorrichtung in selbsttätiger Weiße und bedarf keiner überwachung.
  • Auf der wagerechten Welle 3 der Turbine sitzt ein Kegelrad 4., das mit einem auf der senkrechten Achse 7 sitzenden Kegelrade 6 in Eingriff steht.
  • Diese Achse ist an ihrem unteren Ende gekrümmt und bildet einen Haken 8; andererseits besitzt der Schläger an seinem oberen Ende einen Haken g, der in den ersteren eingesetzt werden kann.
  • Unter diesen Bedingungen kann der Schläger sehr leicht nach Beendigung der Arbeit abgenommen werden; man kann ihn aus der Schale io herausheben, damit diese leicht eritfernt und der Schläger ohne Beschmutzung der Finger gereinigt werden kann.
  • Außerdem ermöglicht es dieses Gelenk, daß der Schläger sich nicht nur um sich reibst drehen kann, sondern daß dessen Achse sich auch schräg zur Achse 7 stellen kann, so (iaß der Schläger während des Betriebes in der Schale fo eine Art Planetenbewegung ausführt, deren Ausschlag bei zunehmender Cleschwindigkeit der Vorrichtung ebenfalls gesteigert wird. Der gesamte Inhalt der Schale wird somit in kräftiger Weise gerührt.
  • Der Haken 9 ist außerdem derart angeordnet, daß er im oberen Teile des Schläg,-rs i gleiten kann, so daß letzterer sich selbsttitig auf jede beliebige Höhe einstellen kann, wel= ches auch die Dicke des Bodens der verwendeten Schale sei, wobei der untere Teil des Schlägers frei auf dem Schalenboden aufliegt.
  • Die Schale wird auf einem Sockel I I durch einen Halter festgehalten, der in einer Hülse 12 gleiten kann, welche auf dem Rohr der Wasserableitung 13 befestigt ist. Der Halter kann somit der Höhe der Schale fo oder der eines anderen Behälters angepaßt werden.
  • Dieser Halter besteht aus einem Haken 14, der mit einer Gummilage 15 besetzt ist, dainit er in passender Weise den Rand der Schale erfassen und diese unbeweglich feststellen kann. Der Halter r4 ist beiderseits mit zwei Henkeln 16 versehen, mittels deren er leicht erfaßt werden kann. Die Gummilage 15 kann durch jeden anderen passenden Stoff ersetzt werden.
  • Der Trichter 17, welcher die zu rührenden Stoffe in dem Falle aufnimmt, wo sie allmählich und in fortschreitendem Maße in die Schale eingegeben werden sollen, sitzt auf dein Gestell der Vorrichtung und ist derart schräg gestellt, daß seine Mündung i ä an den Umfang der Schale fo zu liegen kommt. Man vermeidet dadurch, daß die Flüssigkeit auf den in Drehung befindlichen Schläger selbst fällt und infolgedessen aus der Schale herausgeschleudert wird.
  • Es liegt auf der Hand, daß der Schläger i ebenfalls von Hand angetrieben werden könnte, und zwar mit Hilfe einer Kurbel, eines Fußhebels oder durch einen anderen beliebigen Motor.
  • Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, könnte man die Kegelräder .a. und 6 beseitigen; die Welle 7 und die Welle 3 würden in diesem Falle nur eine bilden, und falls der Druckwasserantrieb beibehalten würde, würde die Turbinenwelle senkrecht zu stehen kommen. Dazu müßte selbstverständlich das Gestell der Vorrichtung in entsprechender Weise umgeändert werden, was ebenfalls für das Wasserableitungsrohr der Fall wäre. Nötigenfalls könnte man dann für das untere Lager eine Stopfbüchse vorsehen oder eine Rinne, die sich zur Entfernung des gegebenenfalls entweichenden Wassers eignen würde.
  • Auf alle Fälle wird die Vorrichtung entweder auf den Spülstein oder auf einen Tisch gestellt oder mittels eines Ringes an der Wand befestigt werden können.
  • Die Vorteile, welche die beschriebene Vorrichtung bietet, ermöglichen es, sie für alle industriellen Zwecke zu benutzen, insbesondere in Apotheken, Parfümerien usw. Für diese Fälle wird sie vorzugsweise ortsfest angeordnet und mit einem entsprechenden Wasserleitungsarm versehen. Die Abmessungen und die bauliche Ausbildung können natürlich den herzustellenden Mengen entsprechend und in Abhängigkeit von den zu bereitenden Gemengen geändert werden.

Claims (2)

  1. PATENNTANSY1tf7C:HSr: i. Rührvorrichtung für die Bereitung von Mayonnaise oder zum Schlagen von Eierschnee, zur Herstellung von Schlagsahne usw. mit einem drehbar angeordneten Schlagwerkzeug, welches mit cler treibenden Welle durch ein Universalgelenk verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der treibenden Welle (7) und dem Schlagwerkzeug durch eine Stange(9) heräestellt wird, die oben in einen Haken ausläuft, der frei in einen weiteren am unteren Ende der treibenden Welle vorgesehenen Haken (ä) eingreift, welche Stange (9) am unteren Ende eine Schleife besitzt, die frei in einer Büchse (i) gleiten kann, welche starr mit dem Schlagwerkzeug verbunden ist und diese Büchse während des Betriebes mitnimmt.
  2. 2. Rührvorrichtung nach Anspruch i finit einer Befestigungsvorrichtung zur starren Verbindung des Gestelles der Vorrichtung mit dem Gefäße, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Gefäßes (io) mittels eines Hakens (i_#) bewirkt wird, dessen geradlinig gestalteter Rumpf mit Reibung in einer mit der Grundplatte (il) der Vorrichtung fest verbundenen Führung (i2) gleitet und auf jeder Seite mit einem Lappen (16-) versehen ist, - der zur Verschiebung des Hakens in senkrechter Richtung beim Einsetzen des Gefäßes (fo) dienen soll.
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