DE644263C - Eiermischvorrichtung - Google Patents

Eiermischvorrichtung

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DE644263C
DE644263C DEK136502D DEK0136502D DE644263C DE 644263 C DE644263 C DE 644263C DE K136502 D DEK136502 D DE K136502D DE K0136502 D DEK0136502 D DE K0136502D DE 644263 C DE644263 C DE 644263C
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DE
Germany
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sieve bottom
egg
arms
boiler
sieve
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Expired
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DEK136502D
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English (en)
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KUEHLTRANSIT AKT GES
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KUEHLTRANSIT AKT GES
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Eiermischvorrichtung Bei der Herstellung von Gefrierei ging man bisher im allgemeinen in der Weise vor, daß die Eier von Hand in einen Behälter eingeschlagen, mittels eines Rührlöffels o,. dgl. gerührt und durchgemischt wurden, dann die zu entfernenden Häute und Hagelschnüre mit Zangenoder Stäbchen entfernt wurden und schließlich die Masse in Behälter gebracht und zum Gefrieren gebracht wurde. Dieses Verfahren ist, .da es von Hand durchgeführt wird, kostspielig und gewährleistet auch nicht die gleichmäßige und sorgfältige Durcharbetung.
  • Es sind zwar bereits. Mischvorrichtungen und Siebvorrichtungen für Speisen bekannt, bei denen ein mit einem Siebboden versehener, in einen äußeren Behälter eingesetzter Kessel mit über den Siebboden streichenden Armken zum Verrühren des Gemisches vorgesehen ist. Diese Einrichtungen sind jedoch als Eiermischvorrichtung nicht verwendbar, weil hierbei besondere Rücksicht auf die Verhinderung der Schaumbildung und auf die Entfernung der sich in dem Sieb sonst festsetzenden Häute und Hagelschnüre Rücksicht zu nehmen ist.
  • Es ist auch schon Beine Eiermischvorrichtung biekannt, in der der Eiinhalt durch einen Propieller in Umdrehung versetzt wird, damit sich Gelbei und Weißei mischen. Diese Vorrichtung hat aber den Nachteil, daß das umlaufende Gemisch ventilatnrartig Luft ansaugt, wobei eine erhebliche Schaumbildung entsteht. Auch ist diese Vorrichtung nicht für leinen Dauerbetrieb ,geeignet, und es ist damit insbesondere nicht möglich, die Hagelschnüre vollkommen aus der Masse zu entfernen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Eiermischvorrichtung, welche auf die besondere Eigenart des Eiermischens Rücksicht nimmt und für eine vollkommene Gleichmäßigkeit und Reinheit der erhaltenen 1 ischung durch Entfernen der Häute, Hagelschnüre u. dgl. aus der Masse Sorge trägt und gleichzeitig die Schaumbildung verhindert. Gemäß der Erfindung sind in einem an sich bekannten, mit einem Siebboden versehenen, in einen äußeren Behälter eingesetzten Kessel mit über den' Siebboden streichenden Armen zum Verrühren des Gemisches feststehende Anschläge zum Aufreißen der Eidotter und Vormischen angeordnet und sowohl innerhalb des Kessels ein Leitblech als auch unterhalb des Siebbodens Leitbleche vorgesehen, um eine Schaumbildung beim Einschlagen der Eier und in der herabtropfenden Masse zu vermeiden.
  • Die Vorrichtung ist sowohl zum Mischen der ganzen Eier, also von Eiweiß und Gelbei, ,als auch zum Durchmischen von. Eiweiß und Gelbei getrennt geeignet.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar in Abb. z einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und in Abb.2 eine Ansicht von oben.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung be--' steht aus einem Behälter oder Kessel t, de% oben durch einen Ring 2 aus Winkeleisen o. dgl. verstärkt ist, der gleichzeitig zum Tra-' gen des Antriebes dient. In den Behälter t ist ein zweiter Kessel 3 eingesetzt, der sich mit seinem oberen tianschartigen Ansatz auf die obere Stirnwand des Kessels t aufsetzt und durch einen vorzugsweise in Form einer Kugelkappe gekrümmten Siebboden 4 abgeschlossc'n wird. Dieser Siebboden besteht z. B. aus gelochtem Blech.
  • Auf dem Flansch 2 stützt sich ein Bügel 5, der leicht abnehmbar ist; er wird z. B. durch leicht lösbare 6 an dem Flansch befestigt. Der Bügel fallt in Ausschnitte 7 des oberer. Flansches des Kessels 3 ein und verhindert auf diese Weise eine Drehung des Kessels gegenüber dein äußeren Behälter t. Durch den Bügel 5 geht die Antriebswelle S hindurch, die in an dem Flansch des Bügels befestigten Lagern g gelagert ist. Außerdem ist innen an dem Bügel ein weiterer in das Innere des Gefäll)es hineinragender Bügel to vorgesehen. Auf der Welle 8 ist innerhalb dieses zweiten Bügels ein Kegelrad 11 angebracht, welches mit einem entsprechenden Kegelrad auf der Rührwelle 12 in Eingriff steht. Letztere geht durch den Quersteg des Bügels to hindurch und wird durch ein an diesem Steg befestigtes Lager 13 gehalten. An ihrem unteren Ende trägt die Welle einen Spurzapfen 14, der in einem an dem Siebboden 4 befestigten, nach unten offenen Spurzapfenlager 15 geführt ist.
  • An der Rührwelle 12 ist der Rührer vorgesehen, der aus einet- Anzahl, bei dem Ausführungsbeispiel vier Armen 17 besteht. Die Arme 17 bestehen aus je zwei Flachprofilen, die der Krümmung des Siebbodens angepaßt sind und zwischen denen eine. nachgiebige elastische Zwischenlage 18 z. B. aus Gummi befestigt ist. Diese Zwischenlage reicht nach unten hin über die Flachprofile hinaus und streicht bei der Bewegung der Arme an dem Siebboden entlang. Vorzugsweise liegen die Rührarme schräg zur Achse des Rührers.
  • In dem Kessel 3 sind Rechen t9 vorgesehen, beim Ausführungsbeispiel zwei: sie können aber ebenso wie die Arme 17 in beliebiger Anzahl vorhanden sein. Sie bestehen aus senkrechten Blechen, die oberhalb der Arme 17 beginnen und nahezu bis an den oberen Rand des Kessels 3 reichen; sie sind oben und unten durch Querverbindungen zusammengehalten und in den inneren Kessel 3 so eingehängt, daß sie gegen Bewegung gesichert sind, also während des Rührvorganges stillstehen, aber zum Zwecke der Reinigung leicht herausgenommen werden können. Es kann dies z. B. in der Weise geschehen, ^-daß sie in Richtung einer Sehne liegen und 'a1Z°ht in Richtung eines Durchmessers, oder 1"W;dem sie mit Ansätzen in entsprechende Ä.ussparungen des Kessels 3 einfassen.
  • Unterhalb des Siebbodens ist in dem Behälter t eine Anzahl von Leitblechen 2o in schräger Richtung angeordnet, und zwar so, daß die aufeinanderfolgenden Leitbleche in entgegengesetzter Richtung geneigt sind. Bei dem Ausführungsbeispiel sind zwei solcher Bleche 2o vorgesehen; sie haben den Zweck, die Fallhöhe der durch den Siebboden 4. hindurchgehenden Masse, die sich in dem unteren "Teil des Behälters t sammeln soll, zu verringern und dadurch eine Schaumbildung auszuschließen. Zum Abziehen der gerührten Masse dient ein Hahn 21.
  • Außerdem ist noch am Boden des Behälters t ein Spülhahn 22 angebracht, der eine einwandfreie Säuberung auch des Bodens des Behälters ermöglicht.
  • Der Antrieb der Vorrichtung kann durch eine Riemenscheibe 23 erfolgen; man kann aber die Vorrichtung auch von Hand mit Hilfe der Kurbel 24 in Umdrehung versetzen. Im Innern des Behälters 3 ist noch ein (strichpunktiert eingezeichnet) Leitblech 25 vorgesehen, welches wiederum beim Einfüllen der Eier in den Kesse13 die Schaumbildung verhindern soll.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende: Die Eier werden in den Behälter 3 eingeschlagen, indem man sie (also den Eiinhalt) vorzugsweise auf das Leitblech 25 auslaufen läßt. Die Masse sammelt sich in dem Kessel 3, da die Löcher in dem Siebboden 4 so bemessen sind, daß die zähflüssige Masse nicht oder nur in ganz geringer Menge hindurchtropfen kann, solange das Rührwerk stillsteht, auch wenn der Kessel schon zu einem erheblichen Maße gefüllt ist. Nach Füllung des Kessels wird das Rührwerk in Tätigkeit gesetzt. Durch die Arme 17 wird hierbei die Eimasse in Umlauf gebracht; die Eidotter stoße.. dabei an die feststehenden Rechen 19, werden hierdurch zerrissen und nun beim Umlauf der Masse mit dem Eiweiß gut durcheinandergerührt. Etwa in der Masse vorhandene nicht hineingehörige Teile, wie Häute, Hagelschnüre o. dgl., sammeln sich, wie Versuche ergeben haben, in der Mitte und schlingen sich um die Welle 12, von der sie später nach Entleerung der Vorrichtung abgenommen werden können. Die weniger kräftigen Eihäute und Hagelschnüre werden auf dem Siebboden verrieben.
  • Der untere Teil der Masse wird durch die schräg stehenden Flügel 17 besonders gut durchgemischt und dabei gleichzeitig durch die Löcher des Siebes hindurchgedrückt. Die Masse fällt auf das obere Leitblech 20, glei-' tet von hier auf das untere Leitblech und sammelt sich in dein Behälter i, aus dem siedann durch den Hahn 21 entnommen werden kann. Sollten noch gröbere Hagelschnüre -oder Eihäute durch das Sieb hindurchgegangen sein, so, ;setzen sich diese, da .sie schwerer sind, am Boden des Kessels ab und fließen nicht mit aus, da der Hahn 21 etwas oberhalb des Kesselbodens angeordnet ist.
  • Die Reinigung der Vörrichtung erfolgt durch Abnahme des Bügels 5 nach Lösen der Flügelmuttern 6. Es kann dann mit dem Bügel die Antriebswelle mit den Armen herausgezogen und dann der Kessel 3 aus dem äußeren Behälter i herausgehoben werden.
  • Die Vorrichtung kann im einzelnen auch baulich anders ausgeführt werden. So kann man z. B. den Siebboden ¢ statt nach Art ,einer-Kugelkappe kegelförmig gestalten oder auch eben, wobei dann die Arme 17 der Form angepaßt sein mü,ßten. Ferner könnte man an Stelle der rechenartigen Anschläge i g auch gitter- oder siebförmige Anschläge für die '.durch die Arme 17 in Umdrehung versetzte Masse anbringen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Eiermischvorrichtung, insbesondere zur Herstellung von Gefrierei, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an sich bekannten, mit einem Siebboden (4.) versehenen, in einen äußeren Behälter (i) eingesetzten Kessel (3) mit über den Siebboden streichenden Armen (17, 18) zum Verrühren des Gemisches feststehende Anschläge (Rechen ig) zum Aufreißen der Eidotter und Vormischen angeordnet und sowohl innerhalb des Kessels (3) ein Leitblech (25) als auch unterhalb des Siebbodens (q.) Leitbleche (2o) vorgesehen sind, um eine Schaumbildung zu vermeiden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise schräg zur Achse gerichteten Arme aus zwischen Schienen (17) gehaltenen, bis an den Siebboden heranreichenden biegsamen Einlagen bestehen, deren untere Kante sich dem Siebboden anschmiegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch :gekennzeichnet, daß der Siebboden als Kugelkappe oder konisch ausgeführt ist.
DEK136502D 1935-01-11 1935-01-11 Eiermischvorrichtung Expired DE644263C (de)

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