DE441152C - Kupplung von Vorder- und Hinterwagen nach dem Protzsystem - Google Patents

Kupplung von Vorder- und Hinterwagen nach dem Protzsystem

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Publication number
DE441152C
DE441152C DER66913D DER0066913D DE441152C DE 441152 C DE441152 C DE 441152C DE R66913 D DER66913 D DE R66913D DE R0066913 D DER0066913 D DE R0066913D DE 441152 C DE441152 C DE 441152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protzhaken
pressure
abutment
lever arm
sliding surfaces
Prior art date
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Expired
Application number
DER66913D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Romberg
Wilhelm Schladitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG filed Critical Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Priority to DER66913D priority Critical patent/DE441152C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE441152C publication Critical patent/DE441152C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/04Hook or hook-and-hasp couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Kupplung fron Vorder- und Hinterwagen nach dem Protzsystem. Für die bekannten Kupplungen von Vorder-und Hinterwagen nach dem Protzsystem, bei denen ein Kupplungsglied, z. B. der Protzhaken, schwingbar an einer Zugstange gelagert ist und sich unter Federwirkung-gegen ein Widerlager abstützt, ist schon vorgeschlagen worden, den den Protzhaken mit der Zugstange verbindenden Schwenkzapfen im Protzhaken verstellbar zu machen. Dadurch kann der Hebelarm, unter dem die Federkraft am Protzhaken beim senkrechten Deichselausschlag des Vorderwagens angreift, derart verändert werden, daß die normale Wirkung der Feder gegen Deichselausschläge wiederhergestellt ist, wenn der Protzdruck des Hinterwagens eine Änderung erfahren hat. Dieser Fall tritt z. B. bei von Protzen gezogenen schweren Geschützen ein, deren Geschützrohr zum Befahren kurzer Strecken im Schußlager verbleibt, während für längeres Fahren das Rohr auf der Lafette in ein sogenanntes Marschlager zurückgezogen wird. Auch bei Verwendung ein und derselben Protze zum Ziehen verschiedenartiger Geschütze nacheinander ist eine Ausgleichvorrichtung für den jeweils veränderten Protzdruck am Platze.
  • Die vorbeschriebene Ausgleicheinrichtung hat jedoch den Nachteil, daß durch das Verstellen des Drehzapfens des Protzhakens dieser selbst nach oben oder unten wandert, sich also die Protzhöhe, das ist das Maß von der Fahrbahn bis zum Protzhaken, verändert und die Protze eine Schräglage erhält. Diese Schräglage äußert sich in vergrößertem Maße und damit in besonders ungünstiger Weise am vorderen Deichselende.
  • Die Erfindung schaltet diesen Übelstand aus, indem danach zur Veränderung des am Protz-haken wirksamen Hebelarmes nicht der Protzhaken selbst, sondern lediglich seine den Hebelarm bestimmenden Druck- und Gleitflächen verstellbar gemacht sind. Zu diesem Zweck ist die Druck- und Gleitfläche des Protzhakens oder die mit ihr zusammenarbeitende Gegenfläche seines Widerlagers an einem besonderen Einsatzstück angeordnet, entweder wird das in diesem Falle verschiebbar gelagerte Einsatzstück gegenüber dem Protzhaken verstellt oder es wird gegen ein solches ausgewechselt, an dem die Druck- und Gleitfläche eine andere Lage hat.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen die Abb. r, a und 3 die Protzverbindung im Längsschnitt bei einer Stellung der Teile, wie sie sich z. B. bei einem Deichselausschlag des Vorderwagens (der Protze) nach oben ergibt; die Abb.4 und 5 zeigen Ausführungsformen des die Druck- und Gleitflächen tragenden Einsatzstückes für den Protzhaken.
  • Der Protzhaken a ist durch den .Bolzen b schwenkbar mit der Zugstange c verbunden und wird in bekannter Weise durch die Feder d mit seiner kurvenförmig gearbeiteten Vorderfläche a1 gegen den z. B. im Hintergestell einer Protze drehbaren Teller e gepreßt. Auf den Protznagel a2 ist die Protzöse feines Geschützes aufgesteckt.
  • Schlägt bei einer Fahrt auf unebenem Gelände die Deichsel der Protze nach oben aus, so schwingt die Zugstange c gegenüber dem mit dem Geschütz in der senkrechten Ebene starr gekuppelten Protzhaken a um die Achse des Bolzens c gleichfalls nach oben aus, und dieser hebt sich, wie in den Abb. i bis 3 dargestellt ist, in seinem unteren Teil von dem W iderlager ab, indem er sich mit einer oberen Druckfläche dagegen abstützt.
  • Nach Abb. i geschieht das Abstützen des Protzhakens durch (las unmittelbare Anliegen des Punktes a3 seiner vorderen Kurvenfläche a1 gegen den Teller e, und der Winkelstellung - zwischen Protze und Protzhaken wirkt das aus der Kraft der Feder d und dem Hebelarm g gebildete Drehmoment entgegen.
  • Wird der auf den Protzhaken a von der Protzöse f ausgeübte Protzdruck geändert, sei es, daß ein anderes Geschütz angehängt wird oder Lasten auf dem angehängten Geschütz, z. B. das Geschützrohr, verlegt werden, so muß der Hebelarm für den Angriff der Federkraft am Protzhaken verändert werden, um die normale Wirkung der Feder d .gegen Deichselausschläge wiederherzustellen. Hierzu wird in einem entsprechend vorgearbeiteten Lager cal im Protzhaken a ein besonderes Einsatzstück h befestigt, das zwei verschieden geformte Kurvenflächen hl und h2 trägt. je nachdem das Einsatzstück hin den Protzhaken in der einen oder der anderen dazu um i8o° verdrehten Lage eingesetzt wurde, wirkt ein kleiner Hebelarm g1 (Abb. 2) oder ein großer Hebelarm g2 (Abb. 3) dem von der Protzöse übertragenen Drehmoment entgegen. je größer der Protzdruck ist, -um so größer muß auch der Hebelarm sein, und die Form der Kurvenflächen lzl und h2 der Einsatzstücke h bestimmt sich aus den verschiedenen Protzdrücken, mit denen beim Anhängen des einen oder des anderen Hinterwagens zu rechnen . ist. Die Abb. 4 und 5 zeigen derartige Einsatzstücke mit verschieden geformten Kurvenflächen. Die Druckflächen an den Einsatzstücken können auch als Rollen ausgebildet sein.
  • Um den Hebelarm für den Angriff der Federkraft beliebig ändern zu können, kann nach einer anderen, hier nicht gezeichneten Ausführungsform das Einsatzstück im Protzhaken nach oben und unten verschieblich gelagert und mittels Schraubspindel einstellbar sein.
  • Natürlich kann auch die Druck- und Gleitfläche am unteren Teil des Protzhakens, die bei Deichselausschlägen des Vorderwagens nach unten wirksam wird, in der vorbeschriebenen Weise zur Veränderung des Hebelarmes bei verschieden großen Protzdrücken verstellbar angeordnet sein. Oder es kann überhaupt anstatt der Druckfläche am Protzhaken die mit ihr zusammenarbeitende Gegenfläche an seinem Widerlager e verstellbar gemacht werden, was wiederum durch auswechselbare oder. verschiebbare Einsatzstücke geschehen kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kupplung von Vorder- und Hinterwagen nach dem Protzsystem, deren eines Kupplungsglied, z. B. der Protzhaken, schwingbar an einer Zugstange gelagert ist und sich unter Federwirkung gegen ein Widerlager abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hebelarm für den Angriff der Federkraft beim senkrechten Deichselausschlag am Protzhaken bestimmenden, gegebenenfalls als Rollen ausgebildeten Druck- und Gleitflächen des Pr otzhakens oder die mit diesen Flächen zusammenarbeitenden Gegenflächen an seinem Widerlager im Protzhaken oder in seinem Widerlager verstellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Protzhaken oder in sein Widerlager besondere auswechselbare Einsatzstücke mit verschiedener Lage der Druck- und Gleitflächen an ihnen eingesetzt werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzstücke mehrere Druck- und Gleitflächen verschiedener Form und in verschiedener Lage tragen und im Protzhaken oder in seinem Widerlager in verschiedenen Stellungen einsetzbar sind, um jeweils eine der an ihnen befindlichen Druck- und Gleitflächen wirksam zu machen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Hebelarmes ein die Druck- und Gleitfläche tragendes Einsatzstück im Protzhaken oder in seinem Widerlager verschiebbar gelagert ist.
DER66913D 1926-03-05 1926-03-05 Kupplung von Vorder- und Hinterwagen nach dem Protzsystem Expired DE441152C (de)

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