DE1407644C2 - Vorrichtung zur Regelung der Arbeitstiefe von an mit einem hydraulischen Kraftheber ausgerüsteten Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.) - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung der Arbeitstiefe von an mit einem hydraulischen Kraftheber ausgerüsteten Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten International Harvester Co., Chicago, 111. (V.St.A.)Info
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- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zur Regelung der Arbeitstiefe von an mit einem hydraulischen Kraftheber
ausgerüsteten Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten geeignete Vorrichtung, wobei die
Regelung mit Hilfe der in den Lenkern einer Dreipunktaufhängung auftretenden Zug- und Druckkräfte
in Verbindung mit einer von diesen Kräften in veränderlichem Maße gespannten Torsionsstabfeder
erfolgt, die an ihrem einen Ende mit einem sie umgebenden und zum Anschluß eines der Lenker mit
einem radial abstehenden Hebel versehenen Rohr drehfest verbunden und an ihrem anderen Ende in
einem am Schlepper- bzw. Krafthebergehäuse befestigten Ansatzstück drehfest eingespannt ist.
Eine derartige Vorrichtung zur Regelung der Arbeitstiefe von an mit einem hydraulischen Kraftheber
ausgerüsteten Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten ist in dem als älteres Recht zu
berücksichtigenden deutschen Patent 12 13 260 vorgeschlagen worden und durch die italienische Patentschrift
06 867 als zum bekannten Stand der Technik gehörend bekanntgeworden.
Sowohl die vorgeschlagene als auch die bekanntgewordene Vorrichtung besitzen keinerlei Mittel, um den
Torsionsstab in eine Nullpunkteinstellung zu bringen, d. h, es ist nicht möglich, die Regelvorrichtung vor
Benutzung in eine Nullpunktlage einzustellen oder aber durch Benutzung erfolgte Ungenauigkeiten durch eine
entsprechende Einstellung auszugleichen.
Bei einer aus der deutschen Patentschrift 9 48 369 hervorgehenden selbsttätigen Tiefensteuerung für Bodenbearbeitungsgeräte
ist es zwar schon bekanntgeworden, ein mit einer Ausgleichsfeder zusammenwirkendes
Kraftübertragungsmittel derart einstellbar auszubilden, daß die Ausgleichsfeder anfangs ohne Spiel
ίο zwischen ihren Anlagestellen sitzt. Bei dieser bekannten
Vorrichtung handelt es sich jedoch nicht um eine Torsionsstabfeder, sondern um eine übliche Schraubenfeder,
die mit dem auf Zug- oder Druck beanspruchten Oberlenker der Dreipunktaufhängung wirkungsmäßig
verbunden ist. Um eine Beanspruchung der Ausgleichsfeder auf Druck und Zug zu ermöglichen, stützt sich die
Feder an ihren beiden Enden an Widerlagern ab, wobei das eine Widerlager am Gehäuse und das andere
Widerlager an einer in einem Zwischensteg des
Gehäuses einschraubbaren Buchse anliegt. Die Übertragung der Zug- und Druckkräfte auf die Ausgleichsfeder
erfolgt über die Widerlager mittels eines an der Stoßstange befindlichen Ansatzes und einer auf deren
anderes Ende aufschraubbaren Stützbuchse, die in der Schraubbuchse gleitbeweglich gelagert ist. Soll nun vor
Benutzung des Arbeitsgerätes die Ausgleichsfeder anfangs ohne Spiel zwischen ihren Anlagestellen sitzen,
so kann die mit Muttergewinde versehene Stützbuchse auf der Stoßstange in entsprechender Weise axial
verstellt werden. Da sich andererseits normalerweise die Feder an ihrem der Stützbuchse zugewandten Ende
über das eine Widerlager an der Schraubbuchse abstützen soll, muß bei entsprechender Einstellung der
Stützbuchse auch die Schraubbuchse in Längsrichtung verstellt werden; nur dann kann vor Benutzung des
Arbeitsgerätes der Abstand zwischen den beiden Anlagestellen so eingestellt werden, daß er mit dem
bereits eingestellten Abstand zwischen den beiden Kraftübertragungsmitteln, nämlich der Stützbuchse und
dem Ansatz an der Stoßstange, genau übereinstimmt. Bei der bekannten Vorrichtung ist es sehr nachteilig, daß
zu einer genauen Einstellung der Anlage der Ausgleichsfeder zwei Buchsen genau verstellt werden müssen. Das
ist nicht nur lästig und zeitaufwendig, sondern bedarf auch einer gewissen Geschicklichkeit, da beide Buchsen
gleich weit aus ihrem Schraubgewinde herausbewegt werden müssen. Abgesehen von dieser nachteiligen
doppelten Einstellung lassen sich beide Buchsen auch nicht stufenlos verstellen. Vielmehr können beide
Buchsen nur in ganz bestimmten Stellungen gehalten werden, und zwar in Abhängigkeit von in ihnen
angeordneten Radialschlitzen. In diese mit Abstand zueinander angeordneten Radialschlitze können Sicherungsstifte
bzw. Sicherungsbleche eingesetzt werden.
Diese wiederum doppelte Sicherung der beiden Buchsen bedingt ebenfalls einen erheblichen baulichen
Aufwand, so daß diese Lösung auch sehr kostspielig ist.
Bei einer in der deutschen Patentschrift 8 09 377 beschriebenen Abfederung für Fahrzeuge, bei denen die
Räder unabhängig voneinander an zwei Querlenkern aufgehängt sind und der untere Querlenker aus zwei
unter einem Winkel zueinander gestellten und starr miteinander verbundenen Armen besteht, ist der eine in
Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufende Arm als Torsionsfeder ausgebildet und an dem anderen Arm
über ein Zwischenstück befestigt. Zur Einstellung des Fahrzeuges in der Höhenlage ist dieses Zwischenstück
einstellbar und zu diesem Zweck mit Langlöchern für
zwei parallel zur Achse des Torsionsstabes angeordnete Feststellschrauben und mit einer Verlängerung versehen,
die zwischen zwei senkrecht zur Achse des Torsionsstabes angeordnete Stellschrauben reicht. Abgesehen
von dem andersartigen Verwendungszweck ist für diese Regelvorrichtung gleichfalls ein erheblicher,
vergleichsweise viel Platz beanspruchender Bauaufwand erforderlich.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, eine zur Regelung der Arbeitstiefe
von an mit einem hydraulischen Kraftheber ausgerüsteten Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten
geeignete Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Nachteile der Torsionsdrehstäbe
aufweisenden Vorrichtungen nicht aufweist, vielmehr mit einfachen Mitteln eine Nullpunkteinstellung des
Torsionsstabes ermöglicht, indem dieser geringfügig verdreht wird, ohne daß dabei die Lage der einzelnen
Gelenkstreben der Dreipunktaufhängung verändert werden muß. Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung
der eingangs angegebenen Gattung, bei der das eine Ende des Torsionsstabes drehfest in einem am
Schlepper- bzw. Krafthebergehäuse befestigten Ansatzstück eingespannt ist, erfindungsgemäß in einfacher
Weise dadurch gelöst, daß das Ansatzstück gegenüber dem Schlepper- oder Krafthebergehäuse um die Achse
des Torsionsstabes mittels einer parallel zu dieser angeordneten Verstellschraube stufenlos verdrehbar
und in den eingestellten Drehlagen mittels einer Klemmschraube feststellbar ist.
Hierbei kann die Verstellschraube als Exzenterkopfschraube ausgebildet und in einem Langloch eines
Flansches des Ansatzstückes angeordnet und die Klemmschraube in einer bogenförmigen Öffnung des
Flansches angeordnet sein. Dabei können die in das Langloch und die bogenförmige öffnung eingesetzten
Schrauben diametral gegenüberliegend in einen senkrecht nach hinten ragenden Arm eines am Schlepper
befestigten Grundkörpers eingeschraubt sein. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es daher zur
Nullpunkteinstellung lediglich erforderlich, die Klemmschraube zu lösen, danach die Exzenterkopfschraube
entsprechend dem gewünschten Ausgleich zu verdrehen und danach die Klemmschraube wieder anzuziehen.
Ein Ausführungsbeispiel dieser der Nullpunkteinstellung dienenden Vorrichtung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des rückwärtigen Teils eines Schleppers mit angebautem Gerät,
F i g. 2 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig-1,
Fig.3 eine Seitenansicht der Verstellvorrichtung
gemäß Fig.2, gesehen von rechts mit Blick auf das Ansatzstück.
Ein Schlepper trägt am rückwärtigen Teil seines Rahmens 10 ein Hinterachsgehäuse 11 mit Hinterrädern
12 und ein Gehäuse 14, in dem die Hydraulikvorrichtung mit der Hubwelle 15 angeordnet ist An den beiden
Enden der Hubwelie ist je ein Hubarm 20 befestigt und über Hubstangen 21 mit den unteren Lenkern 22
gelenkig verbunden, die mit ihrem vorderen Ende bei 23 am Schlepperrahmen 10 und mit ihrem hinteren Ende
bei 24 am Rahmen 25 des angebauten Gerätes 26 angelenkt sind. Das obere Teil einer Gerätekoppel 27 ist
bei 28 mit dem oberen Lenker 29 gelenkig verbunden, dessen vorderes Ende am Schlepperrahmen angelenkt
ist. ...
Die Befestigungseinrichtung 30 für den oberen Lenker 29 am Schlepperrahmen enthält einen lotrecht
angeordneten Grundkörper 31 mit Bohrungen 32 zur Aufnahme von Schrauben 33, die zur Befestigung am
Schlepperrahmen 10 dienen. Ein Paar seitlich auf Abstand voneinander liegender Lagerböcke 34 ragen
von dem Grundkörper 31 nach hinten und besitzen fluchtende Querbohrungen 35 mit Lagerbüchsen 35a, in
denen ein Rohr 36 gelagert ist. Ein Ende dieses Rohrs trägt eine an ihm befestigte Muffe 37 mit einer Öffnung
38 zur Aufnahme des einen angestauchten Endes 40 eines Torsionsstabes 39. Dieses Ende 40 kann, ebenso
wie die Öffnung 38 in der Muffe, entweder eine beliebige geometrische Form oder aber eine Kerbverzahnung
aufweisen, auf jeden Fall muß aber eine Relativbewegung zwischen den beiden Teilen verhindert werden.
Das andere Ende 41 des Torsionsstabes ist ähnlich ausgebildet und in einer entsprechenden Öffnung 42
einer Nabe 42a eines Ansatzstückes 42b gleitend gelagert, welches wiederum in einer runden Öffnung 42c
eines Armes 43 aufgenommen ist, der sich von dem Grundkörper 31 nach hinten erstreckt. Das Ansatzstück
42b besitzt einen runden Flansch 43a, in dem ein Langloch 436 und eine bogenförmige Öffnung 43c
vorgesehen sind. Eine Klemmschraube 44a ist durch die Öffnung 43c in eine Gewindebohrung 44Z>, und eine
Exzenterkopfschraube 44c ist durch das Langloch 43b in eine Gewindebohrung 44c/des Armes 43 eingeschraubt.
Mit Hilfe dieser Befestigungseinrichtung wird eine schnelle Nullpunkteinstellung des Torsionsstabes durch
eine geringe Verdrehung desselben ermöglicht, ohne daß die Lage der einzelnen Gestänge verändert werden
muß.
Ein Paar auf Abstand voneinander liegender Lenkerbefestigungsarme 44 sind an dem Rohr 36 befestigt,
beispielsweise angeschweißt, so daß sie sich mit diesem drehen, und besitzen fluchtende Axialbohrungen 45.
Diese Bohrungen dienen zur Aufnahme eines Bolzens 46, der einen Kugelabschnitt 47 besitzt, der in einer
entsprechenden Bohrung 48 des vorderen Teils des oberen Lenkers 29 aufgenommen wird. Ein zweites Paar
auf Abstand voneinander und dem ersten Paar etwa gegenüberliegender Steuerstangenbefestigungsarme 49
sind ebenfalls auf dem Rohr 36 befestigt und besitzen fluchtende Axialbohrungen 50, die zur Aufnahme eines
Bolzens 51 dienen, der einen Kugelabschnitt 52 besitzt, der in einer entsprechenden Bohrung 53 im hinteren
Ende der Steuerstange 54 aufgenommen wird. Die Armpaare 44 und 49 können zusammen mit dem Rohr
36 als Kipphebel bezeichnet werden.
Auf diese Weise kann eine über den oberen Lenker 29 an den Armen 44 angreifende Kraft über die Arme 49
auf die Steuerstange 54 zur Übermittlung eines Steuerimpulses auf die Regelventilvorrichtung übertragen
werden. Selbstverständlich versucht jede über den oberen Lenker 29 an den Armen 44 angreifende Kraft
das mit dem Torsionsstab in Verbindung stehende Rohr 36 in seinen Lagerböcken 34 zu drehen. Da aber der
Torsionsstab 39 am anderen Ende durch das in dem Arm 43 befestigte Ansatzstück 426 gegen Drehung gesichert
ist, verwindet er sich über seine ganze Länge und ruft auf diese Weise eine Gegenkraft zu der über den oberen
Lenker 29 eingeleiteten Kraft hervor. Diese Gegenkraft versucht die durch eine Veränderung der Zugbelastung
im Anbaugerät entstandene Kraft auszugleichen und wenn das gelingt, wird keine Längsbewegung der
Steuerstange 54 eintreten. Ist die Kraft jedoch größer
als die Gegenkraft des Torsionsstabes, so wird durch die
Längsbewegung der Steuerstange ein Steuerimpuls auf das Regelventil der Hydraulikvorrichtung übertragen.
Die Lage der Steuerstange 54 muß gelegentlich infolge von Verschleiß, veränderter Empfindlichkeit,
Fertigungsungenauigkeiten und ähnlichem nachgestellt werden. Dies ist sehr leicht durchzuführen, indem zuerst
die Klemmschraube 44a gelöst und anschließend die Exzenterkopfschraube 44c verdreht wird. Durch diese
Verdrehung wird das Ansatzstück 426 verlagert, welches über den Torsionsstab 39, das Rohr 36 und die
Arme 49 mit der Steuerstange 54 in Verbindung steht. Nach der Einstellung wird die Klemmschraube 44.·;
wieder festgezogen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Regelung der Arbeitstiefe von an mit einem hydraulischen Kraftheber ausgerüsteten
Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geräten, wobei die Regelung mit Hilfe der in den
Lenkern einer Dreipunktaufhängung auftretenden Zug- und Druckkräfte in Verbindung mit einer von
diesen Kräften in veränderlichem Maße gespannten Torsionsstabfeder erfolgt, die an ihrem einen Ende
mit einem sie umgebenden und zum Anschluß eines der Lenker mit einem radial abstehenden Hebel
versehenen Rohr drehfest verbunden und an ihrem anderen Ende in einem am Schlepper- bzw.
Krafthebergehäuse befestigten Ansatzstück drehfest eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ansatzstück (426) gegenüber dem Schlepper- oder Krafthebergehäuse (10) um die
Achse des Torsionsstabes (39) mittels einer parallel zu dieser angeordneten Verstellschraube (44c)
stufenlos verdrehbar und in den eingestellten Drehlagen mittels einer Klemmschraube (44a)
feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellschraube (44c) als Exzenterkopfschraube
ausgebildet und in einem Langloch (43b) eines Flansches (43a) des Ansatzstükkes
(42b) angeordnet ist und die Klemmschraube (44a) in einer bogenförmigen öffnung (43c) des
Flansches angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Langloch (436) und die
bogenförmige öffnung (43c) eingesetzten Schrauben (44c, 44a) diametral gegenüberliegend in einem
senkrecht nach hinten ragenden Arm (43) eines am Schlepper befestigten Grundkörpers (31) eingeschraubt
sind.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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